Operation Manual
Kapitel 2: Einen Film aufnehmen 27
DIGITALE AUFZEICHNUNGEN
Im Folgenden wird die Aufnahme von einer DV-Quelle (Camcorder oder
Videorekorder) über eine 1394-Schnittstelle beschrieben. Informationen zur
Aufnahme von analogen Geräten finden Sie unter dem Punkt „Analoge
Aufzeichnungen“ auf Seite 29.
Bei Aufnahmen in voller Qualität stehen Ihnen zwei Formate zur
Kodierung und Komprimierung der Videodaten zur Verfügung, wobei für
die meisten Zwecke das DV-Format das Mittel der ersten Wahl darstellt.
Falls Sie Ihren fertigen Film jedoch auf einer Disc (VCD, S-VCD oder
DVD) speichern möchten, verwenden Sie besser das MPEG-1 bzw. das
MPEG-2-Format.
Auf Grund der für eine MPEG-2-Aufnahme erforderlichen hohen
Rechnerleistung können ältere Computer möglicherweise nicht die
gewünschte Performance bereitstellen, um eine zufriedenstellende MPEG-
2-Aufnahme zu realisieren. Hilfreich bei der Feststellung der minimal
benötigten CPU-Geschwindigkeit ist dabei neben der Art der verwendeten
Aufnahme-Hardware auch die gewählte Qualität der Aufnahme. Für die
Fälle, in denen Studio selbst feststellen kann, dass Ihr Computer für die
Ausführung einer bestimmten Aufnahme nicht schnell genug ist, erhalten
Sie eine entsprechende Meldung und Sie haben die Möglichkeit, den
Vorgang vorzeitig abzubrechen.
DV
Daten im DV-Format erfordern auf Grund ihrer hohen Auflösung
entsprechend viel Speicherplatz.
Camcorder komprimieren und speichern Videodaten mit einer Datenrate
von 3,6 MB/Sek. auf Band, was Broadcast-Qualität entspricht. Die
betreffenden Videodaten werden in höchster Qualität direkt von dem
jeweiligen Band des Camcorders ohne Änderungen und zusätzliche
Kompression auf die Festplatte Ihres Computers übertragen. Bei dieser
hohen Videoqualität wird während der Aufnahme ein entsprechend großer
Festplattenspeicher benötigt. Sie sollten deshalb u. U. überlegen, nur
bestimmte Videosegmente aufzuzeichnen und nicht das gesamte Videoband.










