Operation Manual

Kapitel 12: Einen Film erstellen 225
werden, doch sollte man bedenken, dass weitreichende Komprimierungen
immer auf Kosten der Qualität gehen.
Detail-Einstellungen für die meisten Formate können über die
Voreinstellung (Preset) Benutzerdefiniert und anschließende Aktivierung
der Schaltfläche Einstellungen vorgenommen werden. Bei Auswahl eines
anderen Presets werden die entsprechenden Einstellungen auf dem
Bildschirm so angezeigt, wie sie für bestimmte Arbeitsszenarien
vordefiniert sind. Weiterführende Informationen über die in Studio
enthaltenen Optionen finden Sie in Anhang A: Setup-Optionen.
Klicken Sie – nachdem Sie Ihre Ausgabeoptionen eingestellt haben – auf
die Schaltfläche Datei erstellen. Mit Hilfe des eingeblendeten
Dateibrowsers können Sie nun Namen und Speicherort für die zu
erstellende Videodatei festlegen.
Damit Sie Ihre Ausgabedatei sofort nach Fertigstellung in
einem externen Player ansehen können, bietet Ihnen der
Ausgabe-Browser auch entsprechende Schaltflächen, mit
denen Sie jede gewünschte Mediendatei im Windows Media Player oder
Real Player aufrufen können.
Die Registerkarte Datei des Ausgabe-Browsers
AVI
Obgleich der AVI-Dateityp für digitales Video selbst weit unterstützt wird,
so wird doch das eigentliche Codieren und Decodieren in einer AVI-Datei
mit Hilfe von separaten Codec-Programmen durchgeführt.
Studio stellt Ihnen einen DV- und einen MJPEG-Codec zur Verfügung.
Wenn Sie Ihren Film als AVI-Datei oder in einem anderen Format
ausgeben möchten, können Sie den auf Ihrem PC installierten DirectShow-
kompatiblen Codec verwenden. Dies macht jedoch nur Sinn, wenn dieser