User manual
Benutzerhandbuch zu PicoScope6 151
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7.9.2
Erweiterte Triggertypen
Die erweiterten Triggertypen können im Dialogfeld„Advanced
Triggering“ (Erweiterte Triggerung) aktiviert werden.
Für alle Triggertypen mit Ausnahme von Digital besteht der erste Schritt darin,
auszuwählen, welches Signal das Oszilloskop als Trigger verwenden soll. Setzen Sie
daher Quelle entweder auf A, B, Ext oder AuxIO. Diese Bezeichnungen entsprechen
den BNC-Eingangsanschlüssen am Oszilloskopmodul. Wählen Sie dann einen der
nachfolgenden Triggertypen.
Einfache Flanke. Dieser Typ bietet dieselben Trigger mit ansteigender und
abfallender Flanke wie in der Trigger-Symbolleiste. Er ist in diesem Dialogfeld
als alternative Methode zur Einrichtung des Triggers „Einfache Flanke“
enthalten.
Sie können den Trigger-Schwellenwert festlegen, während Sie sich im
Dialogfeld „Advanced Triggering“ (Erweiterte Triggerung) befinden,
oder alternativ die Triggermarkierung in die Oszilloskopansicht ziehen.
Dies ist der einzige Triggertyp, der mit dem ETS-Modus kompatibel ist.
Erweiterte Flanke. Dieser Triggertyp fügt einen zusätzlichen Trigger mit
ansteigender oder abfallender Flanke und Hysterese zum Trigger Einfache
Flanke hinzu. Die Option ansteigende oder abfallendeFlanke triggert an
beiden Flanken einer Wellenform und eignet sich zur Überwachung von
Impulsen beider Polaritäten gleichzeitig. Hysterese wird in einem separaten
Thema beschrieben.
Fenster. Dieser Triggertyp erkennt, wenn das Signal in ein festgelegtes
Spannungsfenster eintritt oder es verlässt. Das Steuerelement Richtung legt
fest, ob der Trigger das in das Fenster eintretende Signal, das daraus
austretende Signal oder beides erkennen soll. Schwellenwert 1 und
Schwellenwert 2 sind die obere und untere Spannungsgrenze des Fensters.
Die Reihenfolge, in der Sie die beiden Spannungen angegeben, spielt keine
Rolle. Hysterese kann festgelegt werden, um die Anzahl von falschen Triggern
bei einem rauschbehafteten Signal zu verringern und wird in einem separaten
Thema beschrieben.
Impulsbreite. Dieser Triggertyp erkennt Impulse mit einer bestimmten Breite.
Setzen Sie zuerst die Pulse Direction (Impulsrichtung) je nach der Polarität
des Impulses, an der Sie interessiert sind, entweder auf Positiv oder Negativ.
Legen Sie dann eine der vier Bedingungsoptionen fest:
Greater than (Größer als) triggert bei Impulsen, die länger als die
festgelegte Zeit sind.
Less than (Kleiner als) triggert bei Impulsen, die kürzer als die
festgelegte Zeit sind (nützlich für die Suche nach Störungen).
Inside time range (Im Zeitbereich) triggert bei Impulsen, die breiter
als Zeit1, jedoch nicht breiter als Zeit2 sind (nützlich für die Suche
nach Impulsen, die eine Spezifikation erfüllen).
Outside time range (Außerhalb des Zeitbereichs) bewirkt das
Gegenteil: Diese Bedingung triggert bei Impulsen, die schmaler als
Zeit1 oder breiter als Zeit2 sind (nützlich für die Suche nach
Impulsen, die gegen eine Spezifikation verstoßen).
Legen Sie als nächstes den Trigger-Schwellenwert in Volt oder Einheiten fest
oder ziehen Sie die Triggermarkierung in die Oszilloskopansicht.