Operating Instructions
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2-8. Kontrollen der elektrischen Geräte
•
Die Reparatur- und Wartungsarbeiten an elektrischen
Bauteilen müssen anfängliche Sicherheitsprüfungen und
Bauteil-Inspektionsverfahren umfassen.
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Anfängliche Sicherheitsüberprüfungen müssen folgende
Punkte umfassen, sind aber nicht auf diese beschränkt:-
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Die Kondensatoren sind entladen: Dies muss auf
sichere Weise erfolgen, um eine Funkenbildung zu
vermeiden.
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Es liegen keine stromführenden elektrischen Bauteile
und Kabel beim Füllen, Absaugen oder Säubern des
Systems frei.
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Es besteht eine kontinuierliche Erdung.
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Die Wartungs- und Reparaturrichtlinien des Herstellers
müssen stets eingehalten werden.
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Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an die
technische Kundendienstabteilung des Herstellers.
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Wenn ein Fehler vorhanden ist, der die Sicherheit
beeinträchtigen könnte, darf keine Stromversorgung
mit dem Kreislauf verbunden werden, bis der Fehler
zufriedenstellend behoben wurde.
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Wenn der Fehler nicht sofort behoben werden kann,
aber der Betrieb fortgesetzt werden muss, sollte eine
angemessene temporäre Lösung verwendet werden.
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Der Besitzer der Ausrüstung muss informiert werden,
damit anschließend alle Beteiligten Bescheid wissen.
3. Versiegelte elektrische Bauteile
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Versiegelte elektrische Bauteile dürfen nicht repariert
werden.
4. Verkabelung
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Stellen Sie sicher, dass die Verkabelung nicht Verschleiß,
Korrosion, übermäßigem Druck, Vibrationen, scharfen
Kanten oder sonstigen nachteiligen Umweltauswirkungen
unterliegt.
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Die Prüfung sollte auch den Auswirkungen von
Alterung oder ständiger Vibration durch Quellen wie
Kompressoren oder Ventilatoren Rechnung tragen.
5. Erkennung von brennbaren Kältemitteln
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Unter keinen Umständen sollten potenzielle Zündquellen
für die Suche oder Erkennung von Kältemittelleckagen
verwendet werden.
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Es darf keine Halogenlampe (oder ein anderer Detektor
mit freibrennender Flamme) verwendet werden.
6. Die folgenden Lecksuchmethoden gelten als für alle
Kältemittelsysteme geeignet
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Bei der Verwendung von Detektoren mit einer
Leckageerkennungs-Empfi ndlichkeit von 5 Gramm
Kältemittel pro Jahr oder besser unter einem Druck von
mindestens 0,25 mal dem maximalen zulässigen Druck
(>1,04 MPa, max 4,15 MPa), z. B. einem Universal-
Sniff er, dürfen keine Leckagen detektiert werden.
•
Elektronische Lecksucher können verwendet werden,
um brennbare Kältemittel zu erkennen. Jedoch ist die
Empfi ndlichkeit u. U. nicht ausreichend oder muss ggf.
neu kalibriert werden.
(Die Prüfgeräte sollten in einem kältemittelfreien Bereich
kalibriert werden.)
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Es ist sicherzustellen, dass der Detektor keine potenzielle
Zündquelle ist und sich für das verwendete Kältemittel
eignet.
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Die Leck-Detektoren sollten auf einen Prozentsatz
des Kältemittel-LFL-Werts festgelegt und gemäß dem
verwendeten Kältemittel und dem entsprechenden
Prozentsatz des Gases (max. 25 %) kalibriert werden.
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Für die meisten Kältemittel eignen sich auch
Flüssigkeiten zur Leckageerkennung, zum Beispiel
solche für Blasen- und Fluouresenzmethoden.
Chlorhaltige Reinigungsmittel sind zu meiden, da Chlor
mit dem Kältemittel reagieren und Kupferrohrleitungen
angreifen kann.
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Wenn ein Leck vermutet wird, müssen alle off enen
Flammen entfernt/gelöscht werden.
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Wird ein Kältemittel-Leck gefunden, das Lötarbeiten
erfordert, muss das gesamte Kältemittel aus dem
System abgesaugt oder (mithilfe von Abschaltventilen)
in einem Teil des Systems entfernt vom Leck isoliert
werden. Befolgen Sie beim Entfernen des Kältemittels die
Vorkehrungen von Punkt 8.










