Datasheet

5
Betriebsmodi
Vorsichtshinweise während des Betriebs
2. Selbstdiagnosefunktion
Bei einer Fehlfunktion erscheint eine der folgenden Anzeigen:
Anzeige Bedeutung Ausgang Reset
Vorwahlwert
nach Reset
Err-00
Fehlfunktion
CPU
OFF
Drücken Sie
die RESET-
Taste oder
starten Sie den
Zähler neu.
Wert beim
Start, der vor
der Fehlfunk-
tion eingestellt
war.
Err-01
Fehlfunktion
Speicher*
0
* Diese Anzeige erscheint auch am Lebensdauerende des EEPROMs.
3. Anschlüsse
1) Achten Sie bei der Verdrahtung auf die Anschlusspläne und überprü-
fen Sie vor der Inbetriebnahme nochmals die Verdrahtung.
2) Nachdem der Zähler abgeschalten wurde, über-
prüfen Sie, dass keine induzierte Spannung oder
Restspannung an den Anschlüssen der Betriebs-
spannung (1) und (2) mehr anliegen. (Liegen die
Zuleitungen der Spannungsversorgung parallel
zu Hochspannungs- oder Starkstromleitungen, können Spannungen
induziert werden).
3) Die Betriebsspannung sollte über einen Schalter oder ein Relais
zugeführt werden.
1. Eingänge und Ausgänge
1) Eingang
(1) Kontakteingang
Verwenden Sie zuverlässige Metallkontakte.
Da Kontaktprellen zu Fehlern im Zählwert
führen kann, verwenden Sie Kontakte mit
möglichst kurzen Prellzeiten. Wählen Sie für
den Eingang möglichst die maximale Zählrate
von 30Hz.
(2) Kontaktfreier Eingang (Transistor Eingang)
Anschluss mit einem Open Collector.
Verwenden Sie Transistoren mit folgenden
max. Grenzwerten:
V
CEO
= Min. 20V
I
C
= Min. 2mA
I
CBO
= Max. 6µA
Verwenden Sie Transistoren mit Restspannung
kleiner als 2V (Transistor leitend).
* Die Kurzschlussimpedanz sollte größer als
100k sein.
Bei der Impedanz 0 ist der Strom des Zähl-
eingangs ca. 5 mA und beim Reset-Eingang
ca. 1,5mA.) Die offene Impedanz sollte größer
als 100k sein.
(3) Verdrahtung des Eingangs
Verwenden Sie möglichst kurze geschirmte
Leitungen.
2) Ausgang
Da der Transistorausgang von der internen
Schaltung durch einen Optokoppler getrennt
ist, kann er sowohl als NPN- als auch als PNP-
Ausgang verwendet werden.
3 41 2
5
6
Reset-
Eingang
Zähl-
Eingang
3 41 2
Reset-
Eingang
Zähl-
Eingang
5
6
3 41 2
5
6
Stromquelle
der Last
3 41 2
5
6
Last
Stromquelle
der Last
Ausgangs-Modus Beschreibung Beispiel mit additivem oder subtraktivem Eingang
Ausgangshaltefunktion
HOLD-A
Der Ausgang wird nach Erreichen des Vorwahlwerts
gehalten, bis ein Reset-Signal erfolgt. Während dieser
Zeit wird jeder Zählimpuls ignoriert, der Zähler zählt nicht
nach oben weiter.
Ausgangshaltefunktion
Überzählen
HOLD-B
Der Ausgang wird nach Erreichen des Vorwahlwerts
gehalten, bis ein Reset-Signal erfolgt. Weiterzählen ist
trotzdem möglich.
Ein-Impuls
Überzählen
SHOT-A
Der Ausgang wird nach Erreichen des Vorwahlwerts
für eine feste Zeit (ca. 1s) gehalten. Weiterzählen ist
trotzdem möglich.
Ein-Impuls
Neuzählen
SHOT-B
Der Ausgang wird nach Erreichen des Vorwahlwerts für
eine feste Zeit (ca. 1s) gehalten und das Gerät zurück-
gesetzt (automatischer Reset). Weiterzählen ist trotzdem
möglich. Solange der Ausgang gehalten wird, ist ein
Neustart möglich.
n: Vorwahlwert
n0 1 n–132
0n n–1 1n–3
4
n–4n–2
AUS EIN
Subtraktion
Addition
Zählen
möglich
Ausgang
nicht möglich
n: Vorwahlwert
n n+1 n+2 n+30 1 n–2 n–132
0 –1 –2 –3n n–1 2 1n–3n–2
Subtraktion
Addition
Zählen
Ausgang
AUS EIN
möglich
n: Vorwahlwert
n n+1 n+2 n+30 1 n–2 n–132
0 –1 –2 –3n n–1 2 1n–3n–2
Subtraktion
Addition
Zählen
Ausgang
AUS EIN
Ein-Impuls: Länge ca. 1s
möglich
n: Vorwahlwert
n n–1 n–2 n–3 n–4
0 1
n–1
32
0 1 2 3 4
n n–1
1
n–3n–2
Subtraktion
Addition
Zählen
Ausgang
AUS EIN
möglich
Ein-Impuls: Länge ca. 1s
3 41 2
5
6
Betriebsspannung
12/2008