User manual
49
G
rößere Abweichungen sind bereits mit einem merk-
li
c
h
en
F
ar
b
st
i
c
h
ver
b
un
d
en.
D
er
Ab
stan
d
zu
Pl
anc
k
w
i
r
d
auch
als
Fa
r
ba
rt
abs
t
a
n
d
Δ
c
be
z
eich
n
e
t.
Di
e
F
ar
b
w
i
e
d
er
g
a
b
e w
i
r
d
d
a
d
urc
h
b
est
i
mmt,
d
ass
definierte Testfarben nacheinander mit einer Referenz-
licht
q
uelle
(
einem idealen Planckschen
S
trahler mit de
r
T
emperatur un
d
d
am
i
t
F
ar
b
temperatur
d
er
T
est
li
c
h
t
-
quelle
)
und mit der Testlichtquelle bestrahlt werden
(
siehe Abb. 51
)
. Es wird die spezielle Farbverschiebun
g
Δ
E
i
im
g
leichförmi
g
en Farbenraum
C
IE 1964
(
W*, U*, V*
)
f
ür
j
ede Test
f
arbe i bestimmt
.
D
er spez
i
e
ll
e
F
ar
b
w
i
e
d
er
g
a
b
e-
I
n
d
ex
R
i
wird wie
f
ol
g
t
bes
t
i
mmt:
R
i
= 100 – 4
,
6
Δ
E
i
J
e
d
er spez
i
e
ll
e
F
ar
b
w
i
e
d
er
g
a
b
e
i
n
d
ex
k
ann a
l
so max
i
-
mal den Wert 100 erreichen
,
wenn die Test
f
arbe unte
r
Re
f
erenz- und Testlichtquelle
g
leich erscheint. Bei
stärkerer Abweichun
g
(
und damit
g
rö
ß
erem
Δ
E
i
)
können
auch ne
g
ative Werte erreicht werden
(
siehe Abb. 52
)
.
8
.
2
.1
Tes
t
fa
r
be
n
aus
de
r
No
rm
DIN
6
1
69
D
as
a
rithm
e
ti
sc
h
e
Mitt
e
l
aus
de
n
e
r
s
t
e
n
8
T
es
t
fa
r
be
n
(
siehe Tabelle 4
)
er
g
ibt den all
g
emeinen Farbwieder
-
g
a
b
e
i
n
d
ex
R
a
.
A
us
d
em a
llg
eme
i
nen
F
ar
b
w
i
e
d
er
g
a
b
e
i
n
d
ex er
gib
t
sich die Farbwiedergabestu
f
e von Lichtquellen wie in
T
a
b
e
ll
e 5
.
B
ewertun
g
F
ar
b
w
i
e
d
erga
b
estu
fe
F
ar
b
w
i
e
d
erga
b
e
i
n
d
ex
R
a
se
h
r
g
ut 1
A
≥ 90
se
h
r
g
ut 1
B
80
bis
89
g
ut
2A
7
0
bis
7
9
g
ut
2B
60
bi
s 69
w
en
ig
er
g
u
t3
40
bis
59
w
en
ig
er
g
u
t4
20
bi
s 39
T
a
b
e
ll
e 5:
F
ar
b
w
i
e
d
erga
b
estu
f
e
n
A
u
ß
er den ersten 8 Farbwieder
g
abeindex sind in de
r
DIN
6
1
69
w
e
it
e
r
e
T
es
t
fa
r
be
n
def
ini
e
rt. Hi
e
r
be
i h
a
n
de
lt
es s
i
c
h
um v
i
er
g
esätt
ig
te
F
ar
b
en un
d
zusätz
li
c
h
e
T
est
f
arben. Die weiteren Test
f
arben ermöglichen eine
g
enauere
B
esc
h
re
ib
un
g
d
er
F
ar
b
w
i
e
d
er
g
a
b
ee
ig
en-
scha
f
ten der Lichtquelle. Im Prinzip kann man beliebi
g
vi
e
l
e
u
nt
e
r
sc
hi
ed
li
c
h
e
T
es
t
fa
r
be
n
def
ini
e
r
e
n
.
D
an
k
e
i
ner
h
ö
h
eren mö
gli
c
h
en
W
an
db
e
l
astun
g
s
i
n
d
bei Verwendun
g
der P
O
WERBALL
®
-
T
ec
h
no
l
o
gi
e
di
e
Farbwiedergabeeigenscha
f
ten gegenüber der Lampe
mit zylindrischem, keramischem Brenner
g
efä
ß
sichtbar
typische Lampe mit
zylindrischer Keramik
HQI-T POWERSTAR
A
bbildun
g
52: Ver
g
leich der spezifischen Farbwieder
g
abeindizes für verschiedene Halo
g
en-Metalldampflampen
G
esättigte Farben und zusätzliche T
e
s
tf
a
r
ben
Te
s
t
fa
r
be
n
Tabelle
4:
Tes
t
fa
r
be
n
aus
DIN
6
1
69










