User manual
48
8
.2 Farbwieder
g
ab
e
Farbe ist ein durch das Au
g
e vermittelter Sinnesein
-
d
ruc
k
.
Di
e
B
ewertun
g
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nes
F
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b
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A
u
g
e
führt zu einer einheitlichen Wirkun
g
(Farbvalenz). Diese
lässt sich durch Farbma
ß
zahlen beschreiben
(
z.B. x,
y
und z im
C
IE-1931-Farbraum bzw. im
C
IE-1976-Farb
-
raum oder L, a und b im
C
IE-1976-
(
L*a*b*
)
-Raum ode
r
W, U und V im Farbenraum
C
IE 1964
(
W*, U*, V*
))
. Die
Farbempfindung
(
der subjektive Eindruck
)
hängt aber
v
on den Randbedingungen
(
Farbstimmung, umgebende
Flächen, Leuchtdichte
)
ab.
Die Primär
f
arben, also
g
esätti
g
te, monochromatische
Farben lau
f
en am Um
f
an
g
des Farb
-
”
Dreiecks“ (siehe
A
bb. 50
)
entlan
g
. Ein idealer schwarzer Körper
(
oder
Planckscher
S
trahler
)
strahlt ein elektroma
g
netisches
S
pektrum in Abhän
g
i
g
keit von seiner Temperatur ab.
Di
e
d
am
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t von
d
er
T
emperatur a
bh
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e
F
ar
b
e
i
st
i
m
Planckschen Kurvenzu
g
ab
g
ebildet, die so
g
enannte
„Farbtem
p
eratur“. Farben, die au
f
dem Planckschen Kur-
v
enzug liegen, werden mit der entsprechenden Farbtem-
peratur gekennzeichnet, Farborte die nur relativ wenig
v
on dem Planckschen Kurvenzu
g
abweichen
(
innerhalb
dem Bereich der Juddschen Geraden, das entspricht ei-
nem Abstand von ca. 5,4 Schwellwerteinheiten), werden
m
i
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i
ner ä
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n
li
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F
ar
b
temperatur
g
e
k
ennze
i
c
h
net.
A
bbildun
g
50: Norm
f
arbta
f
el nach DIN 5033
A
bbildun
g
51: Bestimmun
g
der Farbwieder
g
abeindices im Ver
g
leich für zwei Lichtquellen
Eine Art der Darstellung des Farbeindrucks ist die
Normta
f
el nach DIN 5033 – Mittelpunktsvalenz
.
Bezugslichtart 4000K
HQL-Standard
HCI - NDL
R
1
: 99
R
2
: 97
R
3
: 88
R
4
: 96
R
5
: 97
R
a
: 95
R
6
: 95
R
7
: 96
R
8
: 93
R
1
: 46
R
2
: 61
R
3
: 54
R
4
: 46
R
5
: 43
R
6
: 36
R
7
: 66
R
8
: 44
R
a
: 50










