User manual
45
8
L
ic
ht
u
n
d
F
a
r
be
Licht ist der Teil des elektroma
g
netischen
S
pektrums,
der mit dem Au
g
e wahrnehmbar ist. Per De
f
initionem
ist der wahrnehmbare Wellenlängenbereich 380-780 nm,
obwohl auch im nahen Infraroten
S
trahlun
g
als Farbe
wahr
g
enommen werden kann. Ultraviolette und in
f
ra
-
rote
S
trahlun
g
sind Teile, die wie das sichtbare Licht
zum elektroma
g
netischen
S
pektrum
g
ehören.
Unterschiedliche Wellenlängen können unterschiedlich
g
ut wahr
g
enommen werden.
S
o ist das Maximum de
r
Emp
f
indlichkeitskurve
f
ür Ta
g
essehen bei 555 nm. Die
Lichtleistun
g
(
Lichtstrom
)
wird durch Multiplikation de
r
physikalischen
S
trahlun
g
sleistun
g
mit der Au
g
enemp
-
f
indlichkeitskurve V
(
λ
)
(
siehe Abbildun
g
43
)
ermittelt.
Wenn die
g
esamte
S
trahlun
g
sleistun
g
monochromatisch
in der Wellenlän
g
e der maximalen Au
g
enemp
fi
ndlichkeit
(
555 nm
)
ab
g
e
g
eben wird, ist die theoretisch maximale
Lichtausbeute 683 lm
/
W. Bei
g
leichmä
ß
i
g
er Verteilun
g
der
S
trahlun
g
über den Bereich 380 – 780 nm sind
ca. 196 lm/W mö
g
lich
.
Abbild
un
g
41: s
i
c
h
t
b
ares
Li
c
h
t a
l
s
T
e
il
d
es e
l
e
k
tro
-
m
a
g
netischen
S
pektrum
s
A
bbildun
g
42: De
f
inition des Lichtstrom
s
(Nachtsehen)
(Tagessehen)
L < 0,1 cd/m
2
V’(λ)
V(λ)
L > 30 cd/m
2
A
bbildung 43:
S
pektraler Hellempfindlichkeitsgrad
V(
λ
(
(
) für photopisches Sehen und
λ
V'(
λ
(
(
) für skotopisches Sehen
λ
Lich
t
aus
=
Abgestrahltes Licht in Lumen (lm)
(G
l. 9.1
)
beu
t
e
a
u
fg
ewandte elektrische Leistun
g
in Watt
(
W
)
A
bbildun
g
44: De
f
inition der Lichtstärke
A
bbildun
g
45: De
f
inition der Beleuchtun
g
sstärke
A
bbildun
g
46: De
f
inition der Leuchtdichte










