User manual

8
3 Vorschalt
g
er
ä
te
r Entladun
g
slampen
K
...
K
om
p
ensat
i
ons
k
on
d
ensator
L
a ...
L
amp
e
U
N
... Netzspannun
g
D
r ...
D
r
ossel
U
N
K
Dr
La
D
r
La
K
U
N
Abbild
un
g
4:
E
nt
l
a
d
un
g
s
l
ampe m
i
t
i
n
d
u
k
t
i
vem
V
or
-
s
chaltgerät (Zündgerät wurde weggelassen, die ver
-
s
c
hi
e
d
enen
V
ar
i
anten s
i
n
d
i
n
K
ap
i
te
l
4
Z
ün
d
un
g
un
d
A
nlauf von Entladun
g
slampen auf
g
eführt
)
S
tellt man die Formeln
g
rafisch dar, so er
g
eben sich
di
e
K
urven
i
n
Abbild
un
g
5.
D
en
U
ntersc
hi
e
d
zw
i
sc
h
en
Lampenleistung und dem Produkt aus Lampenspan-
n
un
g
un
d
L
ampenstrom nennt man
L
ampen
l
e
i
stun
g
s
-
f
aktor. Er erreicht Werte zwischen 0
,
7 und 0
,
95 ab-
h
än
gig
von
d
er
B
etr
i
e
b
swe
i
se.
Di
e
g
e
lb
e
K
urve wur
d
e
d
urc
h
V
erwen
d
un
g
e
i
nes
h
ö
h
eren
L
ampen
l
e
i
stun
g
s-
fa
kt
o
r
s
λ
L
[g
enauer: 1.05*
(
1-n
/
3
)]
erzeu
g
t.
Im zeitlichen Verlauf
(
Abbildung 6
)
ist der
S
trom zwar
(
annähernd
)
sinusförmi
g
, die
S
pannun
g
aber nicht.
S
o
stei
g
t die
S
pannun
g
nach dem
S
tromnulldurch
g
an
g
zunächst deutlich an
(
so
g
enannte Wiederzündspitze
)
,
u
m dann auf einen relativ konstanten Wert
(S
attel
)
zu
sinken
(
siehe auch Kapitel 6.2.2 und Abbildun
g
30
)
. Die
S
pannun
g
bleibt über das
S
trommaximum hinaus an-
n
ähernd
g
leich und hat dann mit dem
S
trom den Null-
durch
g
an
g
. Es
g
ibt also Bereiche mit hoher
S
pannun
g
,
die in der E
ff
ektivspannun
g
mit
g
ewertet werden, da
aber der
S
trom in dem Moment nahezu Null ist
,
keine
Lampenleistun
g
bewirken. Daraus er
g
eben sich von
dem Wert 1 abweichende Lampenleistun
g
s
f
aktoren.
Wenn die Lampenspannun
g
g
leich Null ist,
f
ällt die
g
e
-
samte
N
etzspannun
g
ü
b
er
d
er
D
rosse
l
a
b
un
d
es ste
ll
t
sich
de
r
D
r
osselku
rz
schlusss
tr
o
m
ei
n.
Das
is
t
de
r m
a-
ximale Strom der durch die Drossel fließen kann
,
sofern
der
S
trom
k
e
i
ne
n
G
leichstromanteil aufweist.
(
Auswir
-
kun
g
en von
G
leichstromanteilen siehe Kapitel 6.2.9
)
Die fol
g
enden
G
rafiken sind für beispielhaft für 150 W
dar
g
estellt, sie
g
elten analo
g
f
ür andere Watta
g
en
.
Spannung in V
Strom in A
Zeit in ms
A
bbildung 6: Verlauf von Lampenspannung und -strom
ei
ner 150
W
L
ampe
b
e
i
B
etr
i
e
b
an e
i
ner
D
rosse
l
(g
ilt analo
g
für andere Watta
g
en
)
Abbild
un
g
5:
L
ampenstrom
I
L
, Lampenleistung P
L
P
i
n
Ab-
h
än
gigk
e
i
t vom
V
er
h
ä
l
tn
i
s
d
er
L
ampenspannun
g
von
d
e
r
N
etzspannun
g
U
L
/U
N
; Z=99
N
N
Ω
f
ür eine 150 W Lam
p
e
D
a
di
e
E
nt
l
a
d
un
g
b
e
i
ste
ig
en
d
em
L
ampenstrom m
i
t
f
allender
S
pannun
g
rea
g
iert, muss der Lampenstrom
im Betrieb durch ein Vorschaltgerät begrenzt werden.
Di
es
g
esc
hi
e
h
t ü
bli
c
h
erwe
i
se
d
urc
h
e
i
ne
I
n
d
u
k
t
i
v
i
tät
(
Drossel
)
, es werden in seltenen Fällen bis 400 W auch
kapazitive
S
chaltun
g
en realisiert.
(
Letzteres führt abe
r
in der Re
g
el zu einer Verrin
g
erun
g
der Lebensdauer
)
Bei der Mischlichtlam
p
e
(
HWL
)
dient der ohmsche
W
iderstand des
G
lühfadens als Vorwiderstand für die
Q
uecksilberdampfhochdrucklampe. Zu dem strom-
b
e
g
renzen
d
en
El
ement
i
st
i
n
d
en me
i
sten
F
ä
ll
en auc
h
ein Zünd
g
erät zum
S
tarten der Entladun
g
notwendi
g
(
siehe Kapitel 4 „Zündun
g
)
In modernen Leuchten er
f
üllt ein elektronisches Vor
-
sc
h
a
l
t
g
erät
di
e
F
un
k
t
i
on
d
er
L
ampenstrom
b
e
g
renzun
g
un
d
auc
h
d
er
Z
ün
d
un
g
d
er
L
ampe.
3.1 Induktive Vorschaltgeräte
(
Drosseln
)
D
a ü
b
er
d
em e
l
e
k
troma
g
net
i
sc
h
en
V
orsc
h
a
l
t
g
erät
b
e
i
stei
g
endem
S
trom eine stei
g
ende
S
pannun
g
abfällt,
k
ann s
i
c
h
b
e
i
d
er
R
e
ih
ensc
h
a
l
tun
g
von
E
nt
l
a
d
un
g
s
l
am
-
p
e und Drossel ein stabiler Arbeits
p
unkt einstellen.
Zur Beschreibun
g
der Zusammenhän
g
e von
S
trom und
Spannun
g
ist ein System von Differential-Gleichun
g
en
er
f
orderlich, das nicht all
g
emein lösbar ist. Fol
g
ende
N
äherun
g
s
f
ormeln beschreiben die Abhän
g
i
g
keit des
L
ampenstroms un
d
d
er
L
ampen
l
e
i
stun
g
von
d
em
V
er
-
hältnis aus Lampenspannun
g
und Netzspannun
g
[
3
]
:
P
L
.....
L
ampen
l
e
i
stun
g
i
n
W
U
N
..... Netzspannun
g
in
V
n .....
V
er
h
ä
l
tn
i
s von
L
ampenspannun
g
U
L
z
u
N
etzspannun
g
U
N
Z
.....
D
rosse
li
mpe
d
an
z
(G
l. 4.1
)
n
n
Z
U
P
N
L
3
1
2
=
[]
n
)
n
225 ,01
2/1
2
(
Z
U
I
N
L
[]
n
)
n
225 ,01
2/1
2
(
dabei: (1-n/3) ....Näherun
g
für den Lampen
-
Leistun
g
s
f
aktor
λ
L
(G
l. 4.2
)
Lampenleistung P
in W
L
Lampenstrom in A
180
160
140
120
100
80
60
40
20
0
2,5
2
1,5
1
0,5
0
0
0,5
1
U /U
L
N
5
%
höherer
Lampenleistungs
-
f
akto
r
P
L
I
L