OPEL ASTRA Betriebsanleitung
Inhalt Einführung ..................................... 2 Kurz und bündig ............................. 6 Schlüssel, Türen, Fenster ............ 20 Sitze, Rückhaltesysteme ............. 47 Stauraum ..................................... 73 Instrumente, Bedienelemente ...... 92 Beleuchtung ............................... 138 Klimatisierung ............................ 150 Fahren und Bedienung .............. 161 Fahrzeugwartung ....................... 224 Service und Wartung .................
2 Einführung Einführung
Einführung Fahrzeugspezifische Daten Bitte tragen Sie die Daten Ihres Fahr‐ zeugs auf der vorherigen Seite ein, um diese schnell verfügbar zu haben. Diese Informationen sind in den Ab‐ schnitten „Service und Wartung“ und „Technische Daten“ sowie auf dem Typschild zu finden. Einführung Ihr Fahrzeug ist die intelligente Ver‐ bindung von zukunftsweisender Technik, Sicherheit, Umweltfreund‐ lichkeit und Wirtschaftlichkeit.
4 ● ● ● ● Einführung In der Betriebsanleitung sind die Motoridentifikationscodes ange‐ geben. Die zugehörigen Ver‐ kaufsbezeichnungen und Ent‐ wicklungscodes finden Sie im Kapitel „Technische Daten“. Richtungsangaben wie z. B. links oder rechts bzw. vorn oder hinten beziehen sich immer auf die Fahrtrichtung. Möglicherweise wird Ihre Spra‐ che vom Display nicht unter‐ stützt. Display-Meldungen und Be‐ schriftungen im Innenraum sind in fetten Buchstaben angegeben.
Einführung 5
6 Kurz und bündig Kurz und bündig Fahrzeug entriegeln Heckklappe c drücken, um Türen und Laderaum zu entriegeln. Türen durch Ziehen an den Griffen öffnen. Schrägheck, 5-türig: Zum Öffnen der Hecktür den Touchpad-Schalter un‐ terhalb des Markenemblems betäti‐ gen. Sports Tourer: Zum Öffnen der Heck‐ tür den Touchpad-Schalter unter der Hecktürleiste drücken. Funkfernbedienung 3 21. Zentralverriegelung 3 25. Elektronisches Schlüsselsystem 3 22. Laderaum 3 31.
Kurz und bündig Sitzeinstellung Sitzlehnenneigung Sitzhöhe Handrad drehen. Zum Einstellen Rü‐ ckenlehne entlasten. Sitzposition 3 49. Manuelle Sitzeinstellung 3 50. Elektrische Sitzeinstellung 3 52. Pumpbewegung des Hebels nach oben : Sitz höher nach unten : Sitz niedriger Längsverstellung Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff loslassen. Versuchen, den Sitz nach vorne und hinten zu verschieben, um zu überprüfen, ob er fest eingerastet ist. Sitzposition 3 49. Manuelle Sitzeinstellung 3 50.
8 Kurz und bündig Sitzneigung Kopfstützeneinstellung Sicherheitsgurt Schalter drücken oben : Vorderteil höher unten : Vorderteil niedriger Entriegelungsknopf drücken, Höhe einstellen, einrasten lassen. Kopfstützen 3 47. Sicherheitsgurt herausziehen und im Gurtschloss einrasten. Der Sicher‐ heitsgurt muss unverdreht und eng am Körper anliegen. Die Rücken‐ lehne darf nicht zu weit nach hinten geneigt sein (maximal ca. 25°). Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐ schloss drücken.
Kurz und bündig Spiegeleinstellung 9 Außenspiegel Lenkradeinstellung Den betreffenden Außenspiegel durch Drücken des Kippschalters zum linken (L) bzw. rechten Spiegel (R) anwählen. Mit dem vierstufigen Schalter den betreffenden Spiegel einstellen. Konvexe Außenspiegel 3 40, Elek‐ trisches Einstellen 3 40, Klappbare Außenspiegel 3 41. Heizbare Außenspiegel 3 41. Den Griff entriegeln, das Lenkrad ein‐ stellen, den Griff einrasten und darauf achten, dass er komplett verriegelt ist.
10 Kurz und bündig Instrumententafelübersicht
Kurz und bündig 1 2 3 4 5 6 Elektrische Fensterbetätigung ................. 43 Außenspiegel ........................ 40 Zentralverriegelung ............... 25 Seitliche Belüftungsdüsen . . 158 Geschwindigkeitsregler ...... 188 Geschwindigkeitsbe‐ grenzer ................................ 190 Auffahrwarnung .................. 192 Blinker, Lichthupe, Abblendlicht/Fernlicht, Fernlichtassistent ................ 145 Beleuchtung beim Aussteigen ......................... 148 Standlicht ...........................
12 Kurz und bündig Außenbeleuchtung Lichthupe, Fernlicht und Abblendlicht AUTO : Automatisches Fahrlicht, schaltet automatisch zwi‐ schen Tagfahr- und Schein‐ werferlicht um : Standlicht 8 : Scheinwerfer 9 Lichthupe : Hebel ziehen Fernlicht : Hebel drücken Abblendlicht : Hebel drücken oder ziehen Automatisches Fahrlicht 3 139. Nebelscheinwerfer Taste am Lichtschalter drücken: > : Nebelscheinwerfer ø : Nebelschlussleuchte Fernlicht 3 139. Lichthupe 3 139. LED-Scheinwerfer 3 140.
Kurz und bündig Warnblinker Hupe 13 Scheibenwischer und Waschanlage Scheibenwischer Wird durch Drücken von ¨ bedient. Warnblinker 3 144. j drücken. HI : Schnell LO : Langsam INT : Intervallwischen oder Wischautomatik mit Regen‐ sensor AUS : Aus Zum einmaligen Wischen bei ausge‐ schaltetem Scheibenwischer den He‐ bel nach unten auf die Position 1x drücken.
14 Kurz und bündig Scheibenwischer 3 94. Scheibenwaschanlage Heckscheibenwischer Hebel ziehen. Scheibenwaschanlage 3 94, Waschflüssigkeit 3 229, Scheiben‐ wischerwechsel 3 232.
Kurz und bündig Heckscheibenwaschanlage Klimatisierung Heckscheibenheizung Hebel drücken. Waschflüssigkeit spritzt auf die Heck‐ scheibe und der Wischer wird für ei‐ nige Wischbewegungen eingeschal‐ tet. Heckscheibenwischer und Waschan‐ lage 3 96. Die Heizung wird durch Drücken von Ü bedient. Heckscheibenheizung 3 45. Heizbare Außenspiegel Durch Drücken auf Ü werden auch die heizbaren Außenspiegel aktiviert. Heizbare Außenspiegel 3 41.
16 Kurz und bündig Getriebe Automatikgetriebe Automatisiertes Schaltgetriebe P R N D M < ] N D M < ] R Schaltgetriebe Rückwärtsgang: Bei stehendem Fahrzeug das Kupplungspedal tre‐ ten, den Entriegelungsknopf am Wählhebel drücken und den Gang einlegen. Schaltgetriebe 3 177.
Kurz und bündig Losfahren Motor anlassen Vor dem Losfahren prüfen ● ● ● ● ● Reifendruck und -zustand 3 253, 3 292. Motorölstand und Flüssigkeits‐ stände 3 227. Alle Scheiben, Spiegel, Außen‐ beleuchtung und Kennzeichen sind funktionsfähig sowie frei von Schmutz, Schnee und Eis. Richtige Einstellung von Spie‐ geln, Sitzen und Sicherheitsgur‐ ten 3 40, 3 49, 3 59. Bremsfunktion bei niedriger Ge‐ schwindigkeit, besonders bei feuchten Bremsen. ● ● ● ● ● ● Zündschloss: Schlüssel in Stel‐ lung 2 drehen.
18 Kurz und bündig Stopp-Start-Automatik Abstellen ● 9 Warnung ● ● Bei geringer Fahrgeschwindigkeit oder im Stillstand lässt sich unter be‐ stimmten Bedingungen ein Autostopp wie folgt aktivieren: Ein Autostopp wird auf dem Dreh‐ zahlmesser angezeigt, indem die Na‐ del auf der Position AUTOSTOP steht. Ein Neustart wird dadurch angezeigt, dass der Zeiger des Drehzahlmesser in der Position Leerlaufdrehzahl steht. Stopp-Start-Automatik 3 167. ● Fahrzeug nicht auf entzündba‐ ren Oberflächen abstellen.
Kurz und bündig Lenkradsperre spürbar einras‐ tet. Bei Fahrzeugen mit Automatik‐ getriebe lässt sich der Schlüs‐ sel nur in Wählhebelstellung P abziehen. Bei Fahrzeugen mit automati‐ siertem Schaltgetriebe kann der Schlüssel nur abgezogen werden, wenn die Parkbremse betätigt ist. ● ● Fahrzeug durch Drücken auf e an der Funkfernbedienung verrie‐ geln. Diebstahlwarnanlage aktivieren 3 37. Motorkühlgebläse können auch nach Abstellen des Motors laufen 3 226.
20 Schlüssel, Türen, Fenster Schlüssel, Türen, Fenster Schlüssel, Verriegelung ............... 20 Schlüssel ................................... 20 Funkfernbedienung ................... 21 Elektronisches Schlüsselsystem ....................... 22 Gespeicherte Einstellungen ...... 24 Zentralverriegelung ................... 25 Automatische Betätigung der Zentralverriegelung .................. 29 Kindersicherung ........................ 31 Türen ........................................... 31 Laderaum ........
Schlüssel, Türen, Fenster Schlüssel mit klappbarem Schlüsselbart Funkfernbedienung 21 Sorgfältig behandeln, vor Feuchtig‐ keit und hohen Temperaturen schüt‐ zen, unnötige Betätigungen vermei‐ den. Batterie in Funkfernbedienung ersetzen Die Batterie wechseln, sobald sich die Reichweite verringert. Zum Ausklappen auf den Knopf drücken. Zum Einklappen zuerst auf den Knopf drücken.
22 Schlüssel, Türen, Fenster Funkfernbedienung synchronisieren Nach Batteriewechsel Tür mit Schlüs‐ sel im Fahrertürschloss entriegeln. Durch Einschalten der Zündung wird die Funkfernbedienung synchroni‐ siert. Störung 1. Einen Flachkopfschraubendreher in den Schlitz einsetzen und die Rückwand durch leichtes Hebeln mit dem Schraubendreher von der Fernbedienung lösen. 2. Batterie herausnehmen und er‐ setzen. Eine CR 2032 oder äqui‐ valente Batterie verwenden. Die Einbauposition beachten. 3.
Schlüssel, Türen, Fenster Folgende Funktionen können über die Funkfernbedienung gesteuert werden: ● Zentralverriegelung 3 25 ● elektrische Hecktür 3 31 ● Zündung einschalten und Motor anlassen 3 165 Der Fahrer muss lediglich den elek‐ tronischen Schlüssel bei sich tragen. Der elektronische Schlüssel enthält außerdem die Funktionen der Funk‐ fernbedienung 3 21. Sorgfältig behandeln, vor Feuchtig‐ keit und hohen Temperaturen schüt‐ zen, unnötige Betätigungen vermei‐ den.
24 Schlüssel, Türen, Fenster Batterien gehören nicht in den Haus‐ müll. Sie müssen über entspre‐ chende Sammelstellen recycelt wer‐ den. Elektronischen Schlüssel synchronisieren Der elektronische Schlüssel synchro‐ nisiert sich bei jedem Anlassen auto‐ matisch. Störung Ist eine Betätigung der Zentralverrie‐ gelung nicht möglich oder lässt sich der Motor nicht starten, können fol‐ gende Ursachen vorliegen: ● Störung des elektronischen Schlüssels.
Schlüssel, Türen, Fenster Zentralverriegelung Bedienung der Fernbedienung Ent- und verriegelt Türen, Laderaum und Tankklappe. Durch Ziehen am Innentürgriff wird die entsprechende Tür entriegelt. Durch nochmaliges Ziehen am Griff wird die Tür geöffnet. Entriegeln Hinweis Bei einem Unfall mit Airbag- oder Gurtstrafferauslösung wird das Fahrzeug automatisch entriegelt. Hinweis Kurz nach dem Entriegeln mit der Funkfernbedienung werden die Tü‐ ren automatisch verriegelt, wenn keine Tür geöffnet wurde.
26 Schlüssel, Türen, Fenster Bei nicht richtig geschlossener Fah‐ rertür verriegelt die Zentralverriege‐ lung nicht. Bestätigung Die Betätigung der Zentralverriege‐ lung wird durch die Warnblinker be‐ stätigt. Dazu muss die Einstellung in der Fahrzeugpersonalisierung akti‐ viert sein 3 127. Der elektronische Schlüssel muss sich außerhalb des Fahrzeugs in einem Umkreis von ca. einem Meter um die entsprechende Türseite befin‐ den.
Schlüssel, Türen, Fenster Die Taste an einem beliebigen Au‐ ßentürgriff drücken. Es werden alle Türen, der Laderaum und der Tankdeckel entriegelt. Das System verriegelt, wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist: ● Seit dem Entriegeln sind mehr als fünf Sekunden vergangen. ● Die Taste an einem Türaußen‐ griff wurde zweimal innerhalb von fünf Sekunden gedrückt, um das Fahrzeug zu entriegeln. ● Eine beliebige Tür wurde geöff‐ net, und jetzt sind alle Türen ge‐ schlossen.
28 Schlüssel, Türen, Fenster e zum Verriegeln drücken. c zum Entriegeln drücken. Bedienung mit dem Schlüssel bei einer Störung der Zentralverriegelung Im Störungsfall, wenn beispielsweise die Fahrzeugbatterie oder die Batte‐ rie der Fernbedienung/des elektroni‐ schen Schlüssels entladen ist, lässt sich die Fahrertür mit dem mechani‐ schen Schlüssel ver- bzw. entriegeln. Der Schließzylinder in der Fahrertür ist mit einer Kappe bedeckt.
Schlüssel, Türen, Fenster Manuelles Entriegeln Die Fahrertür durch Einsetzen und Drehen des Schlüssels im Schließzy‐ linder von Hand entriegeln. Die anderen Türen können durch zweimaliges Ziehen am Innengriff bzw. Drücken von c in der Fahrertür‐ konsole geöffnet werden. Der Lade‐ raum und die Tankklappe werden möglicherweise nicht entriegelt. Durch Einschalten der Zündung wird die Diebstahlsicherung deaktiviert.
30 Schlüssel, Türen, Fenster nach dem Anfahren automatisch ver‐ riegelt, sobald eine bestimmte Ge‐ schwindigkeit überschritten wird. Nach dem Anhalten wird das Fahr‐ zeug sofort automatisch entriegelt, sobald der Schlüssel aus dem Zünd‐ schloss abgezogen wird oder beim elektronischen Schlüsselsystem, so‐ bald die Zündung ausgeschaltet wird. Die Aktivierung bzw. Deaktivierung der automatischen Betätigung der Zentralverriegelung kann im Menü Einstellung, I Fahrzeug im Info-Dis‐ play geändert werden.
Schlüssel, Türen, Fenster Kindersicherung Türen 31 Sports Tourer Laderaum Heckklappe Öffnen Schrägheck, 5-türig Nach dem Entriegeln den TouchpadSchalter unter der Hecktürleiste drücken und die Hecktür manuell öff‐ nen. Zentralverriegelung 3 25. 9 Warnung Kindersicherung immer verwen‐ den, wenn Kinder auf den hinteren Sitzen mitfahren. Den Stift in der Hintertür nach vorn drücken. Die Tür kann anschließend von innen nicht geöffnet werden. Zum Deaktivieren den Stift in die hin‐ tere Position schieben.
32 Schlüssel, Türen, Fenster Schließen Die Bewegung der Heckklappe beim Öffnen und Schließen be‐ obachten. Darauf achten, dass nichts eingeklemmt wird und dass sich niemand im Bewegungsbe‐ reich aufhält. Einen der Innengriffe verwenden. Beim Schließen nicht den TouchpadSchalter drücken, da die Hecktür sonst erneut entriegelt wird. Zentralverriegelung 3 25. Elektrische Hecktür 9 Warnung Vorsicht bei Betätigung der elek‐ trischen Heckklappe. Verlet‐ zungsgefahr, vor allem für Kinder.
Schlüssel, Türen, Fenster Bedienung mit dem elektronischen Schlüssel Handfreie Bedienung dank Bewegungssensor unter dem Heckstoßfänger 33 9 Gefahr Beim handfreien Betrieb keine Fahrzeugteile unter dem Fahr‐ zeug berühren. Es besteht die Ge‐ fahr von Verletzungen durch heiße Motorteile. Bedienung über den TouchpadSchalter unter der Hecktürleiste Zweimal auf X drücken, um die Hecktür zu öffnen oder zu schließen.
34 Schlüssel, Türen, Fenster verriegelt ist, muss sich der elektroni‐ sche Schlüssel außerhalb des Fahr‐ zeugs in einem Bereich bis zu ca. einem Meter von der Hecktür entfernt befinden. Bedienung über den Schalter innen an der Fahrertür ● C zum Öffnen der Hecktür drücken oder ● C innen an der Fahrertür drücken. Durch erneutes Drücken einer der Schalter wird die Bewegungsrichtung der Hecktür gewechselt.
Schlüssel, Türen, Fenster 2. Die elektrische Heckklappe mit einem der Betätigungsschalter öffnen. 3. Die Bewegung auf der gewünsch‐ ten Höhe mit einem der Betäti‐ gungsschalter anhalten. Falls nö‐ tig, die angehaltene Heckklappe von Hand auf die gewünschte Po‐ sition stellen. ● ● ● Modus Normal MAX: Die elektri‐ sche Heckklappe öffnet auf volle Höhe. Mittlere Betriebsart 3/4: Die elek‐ trische Heckklappe öffnet auf eine (einstellbare) verringerte Höhe.
36 Schlüssel, Türen, Fenster Die elektrische Hecktür hat Ein‐ klemmsensoren an den seitlichen Kanten. Wenn die Sensoren Hinder‐ nisse zwischen Hecktür und Rahmen erkennen, öffnet sich die Hecktür, bis sie wieder betätigt oder manuell ge‐ schlossen wird. Die Schutzfunktion wird durch einen Warnton angezeigt. Alle Hindernisse entfernen, bevor der normale elektrische Betrieb wieder aufgenommen wird.
Schlüssel, Türen, Fenster Fahrzeugsicherung Einschalten Einschalten e auf der Funkfernbedienung zwei‐ mal innerhalb von fünf Sekunden drücken. Alle Türen müssen geschlossen sein und der elektronische Schlüssel des elektronischen Schlüsselsystems darf sich nicht im Fahrzeug befinden. Ansonsten kann das System nicht ak‐ tiviert werden. ● Funkfernbedienung: selbstakti‐ viert 30 Sekunden nach dem Ver‐ riegeln des Fahrzeugs durch ein‐ maliges Drücken auf e.
38 ● ● Schlüssel, Türen, Fenster Funkfernbedienung oder elektro‐ nischer Schlüssel: Direkt durch zweimaliges Drücken innerhalb von fünf Sekunden auf e. Elektronisches Schlüsselsystem mit aktivierter passiver Verriege‐ lung: kurz nach passiver Verrie‐ gelung aktiviert. Einschalten ohne Überwachung des Fahrzeuginnenraums und der Fahrzeugneigung Hinweis Veränderungen im Fahrzeuginnen‐ raum, z. B.
Schlüssel, Türen, Fenster Alarm Status während der ersten 30 Sekunden nach Einschalten der Diebstahlwarnanlage: LED leuchtet : Test, Aktivi‐ erungsverzöge‐ rung LED blinkt : Türen, Hecktür schnell oder Motorhaube nicht komplett ge‐ schlossen oder Systemfehler Status nach Aktivierung des Sys‐ tems: LED blinkt : System ist aktiviert langsam Bei Störungen Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
40 Schlüssel, Türen, Fenster wie folgt deaktiviert werden: Die Zün‐ dung ein- und wieder ausschalten und die Fahrzeugbatterie dann inner‐ halb von 15 Sekunden abklemmen. Wegfahrsperre Das System ist Teil des Zündschal‐ ters und überprüft, ob das Fahrzeug mit dem verwendeten Schlüssel ge‐ startet werden darf. Die Wegfahrsperre wird nach dem Abziehen des Schlüssels aus dem Zündschloss automatisch aktiviert. Wenn die Kontrollleuchte d bei ein‐ geschalteter Zündung blinkt, liegt eine Störung des Systems vor.
Schlüssel, Türen, Fenster Den betreffenden Außenspiegel durch Schalten des Bedienelements zum linken (L) bzw. rechten Spiegel (R) anwählen. Danach das Bedien‐ element schwenken, um den Spiegel einzustellen. In Stellung o ist kein Spiegel ausge‐ wählt. 41 Elektrisches Einklappen Beheizbare Spiegel Steuerung auf o stellen, dann die Steuerung c nach unten drücken. Beide Außenspiegel werden einge‐ klappt. Bedienelement erneut hinunter‐ drücken: Beide Außenspiegel kehren in ihre Ausgangslage zurück.
42 Schlüssel, Türen, Fenster Innenspiegel Automatisches Abblenden Manuelles Abblenden Fenster Windschutzscheibe Aufkleber auf der Windschutzscheibe Bringen Sie im Bereich des Innen‐ spiegels keine Aufkleber, beispiels‐ weise Mautaufkleber, an der Wind‐ schutzscheibe an. Andernfalls könn‐ ten die Abtastzone des Sensors und der Sichtbereich der Kamera im Spie‐ gelgehäuse beeinträchtigt werden. Zur Reduzierung der Blendwirkung Hebel an der Unterseite des Spiegel‐ gehäuses verstellen.
Schlüssel, Türen, Fenster die Systeme unerwartet verhalten und/oder unerwartete Nachrichten angezeigt werden. Zündung einschalten, um die elektri‐ sche Fensterbetätigung zu benutzen. Verzögerte Stromabschaltung 3 165. Manuelle Fensterbetätigung nach oben bzw. unten. Zum Anhalten den Schalter noch einmal in die gleiche Richtung bewegen.
44 Schlüssel, Türen, Fenster Kindersicherung für hintere Fenster Zur Deaktivierung der elektrischen Fensterbetätigung der Hintertüren z drücken; die LED leuchtet auf. Zur Aktivierung erneut z drücken. Fenster von außen betätigen Die Fenster lassen sich mit der Funk‐ fernbedienung von außen betätigen. Elektrische Fensterbetätigung initialisieren Zum Öffnen der Fenster c drücken und halten. Zum Schließen der Fenster e drücken und halten. Taste loslassen, um die Bewegung der Fenster zu stoppen.
Schlüssel, Türen, Fenster Heckscheibenheizung Auf der Rückseite der Sonnenblende befindet sich eine Halterung für Park‐ scheine. 45 Dach Schiebedach 9 Warnung Vorsicht bei Betätigen des Schie‐ bedachs. Verletzungsgefahr, vor allem für Kinder. Bei Betätigung die beweglichen Teile genau beobachten. Sicher‐ stellen, dass nichts eingeklemmt werden kann. Wird durch Drücken von Ü bedient. Die Heizung ist bei laufendem Motor aktiv und wird nach kurzer Zeit auto‐ matisch abgeschaltet.
46 Schlüssel, Türen, Fenster Öffnen oder schließen Allgemeine Hinweise p oder r behutsam bis zum ers‐ ten Einrastpunkt drücken: Das Schiebedach wird so lange geöffnet bzw. geschlossen wie der Schalter gedrückt wird. p oder r fest bis zum zweiten Einrastpunkt drücken und loslassen: Das Schiebedach wird automatisch geöffnet bzw. geschlossen. Während des Schließens ist die Schutzfunktion aktiviert. Zum Anhalten Schalter er‐ neut betätigen.
Sitze, Rückhaltesysteme Sitze, Rückhaltesysteme Kopfstützen .................................. 47 Vordersitze ................................... 49 Sitzposition ................................ 49 Manuelle Sitzeinstellung ............ 50 Elektrische Sitzeinstellung ......... 52 Armlehne ................................... 55 Heizung ..................................... 55 Belüftung ................................... 56 Massage .................................... 56 Rücksitze ...........................
48 Sitze, Rückhaltesysteme Einstellung Kopfstützen der Rücksitze Kopfstützen der Vordersitze Höheneinstellung Entriegelungsknopf drücken, Höhe einstellen, einrasten lassen. Höheneinstellung Kopfstütze nach oben ziehen bzw. Rastfedern durch Drücken entriegeln und Kopfstütze nach unten schieben. Ausbau der hinteren Kopfstützen z. B. zur Erweiterung des Laderaums 3 75. Beide Verriegelungen drücken, die Kopfstütze nach oben ziehen und ab‐ nehmen.
Sitze, Rückhaltesysteme Vordersitze Sitzposition ● 9 Warnung Nur mit richtig eingestelltem Sitz fahren. 9 Gefahr Mindestens 25 cm vom Lenkrad entfernt sitzen, um ein sicheres Auslösen des Airbags zu ermögli‐ chen. ● 9 Warnung Sitze niemals während der Fahrt einstellen. Sie könnten sich un‐ kontrolliert bewegen. 9 Warnung Verstauen Sie keine Gegenstände unter den Sitzen. ● Mit dem Gesäß möglichst weit hinten an der Rückenlehne sit‐ zen.
50 ● ● Sitze, Rückhaltesysteme Die Oberschenkelauflage so ein‐ stellen, dass zwischen Sitzkante und Kniekehle ein Abstand von zwei Fingerbreit besteht. Die Lendenwirbelstütze so ein‐ stellen, dass sie die natürliche Form der Wirbelsäule unter‐ stützt. Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff loslassen. Versuchen, den Sitz nach vorne und hinten zu verschieben, um zu überprüfen, ob er fest eingerastet ist.
Sitze, Rückhaltesysteme Sitzneigung Lendenwirbelstütze Schalter drücken oben : Vorderteil höher unten : Vorderteil niedriger Lendenwirbelstütze mit dem VierWege-Schalter an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Stütze nach oben und unten bewe‐ gen: Schalter nach oben bzw. unten drücken. Stütze verstärken und verringern: Schalter nach vorn bzw. hinten drücken. 51 Verstellbare Oberschenkelauflage Hebel ziehen und Oberschenkelauf‐ lage verschieben.
52 Sitze, Rückhaltesysteme Elektrische Sitzeinstellung Sitzhöhe 9 Warnung Vorderen Teil des Schalters nach oben/unten kippen. Rückenlehnenneigung Vorsicht bei der Betätigung der elektrisch verstellbaren Sitze. Es besteht Verletzungsgefahr, vor al‐ lem für Kinder. Gegenstände kön‐ nen eingeklemmt werden. Die Sitze während der Einstellung genau im Auge behalten. Fahr‐ zeuginsassen entsprechend infor‐ mieren. Längsverstellung Schalter nach vorne/hinten bewegen. Schalter nach oben/unten bewegen.
Sitze, Rückhaltesysteme Lendenwirbelstütze Lendenwirbelstütze mit dem Vier-Wege-Schalter an die persönli‐ chen Bedürfnisse anpassen. Stütze nach oben und unten bewe‐ gen: Schalter nach oben bzw. unten drücken. Stütze verstärken und verringern: Schalter nach vorn bzw. hinten drücken. Verstellbare Oberschenkelauflage Hebel ziehen und Oberschenkelauf‐ lage verschieben. 53 Seitenpolster Sitzlehnenbreite entsprechend den persönlichen Bedürfnissen einstel‐ len.
54 Sitze, Rückhaltesysteme Gespeicherte Einstellungen 3 24, Fahrzeugpersonalisierung 3 127. Speicherposition speichern ● Fahrersitz in die gewünschte Po‐ sition stellen. ● MEM und 1 oder 2 gleichzeitig so lange gedrückt halten, bis ein Ton zu hören ist. Abrufen der Speicherpositionen 1 oder 2 gedrückt halten, bis die ge‐ speicherte Sitzposition erreicht ist. Durch Loslassen der Taste während der Sitzbewegung wird das Abrufen der Sitzposition abgebrochen.
Sitze, Rückhaltesysteme Info-Display 3 122. Fahrzeugpersonalisierung 3 127. 55 Armlehne Heizung Die Armlehne kann um 10 cm nach vorn verschoben werden. Unter der Armlehne befindet sich ein Staufach. Armlehnenfach 3 74. Je nach gewünschter Heizleistung ß für den jeweiligen Sitz ein- oder mehrmals drücken. Die Kontroll‐ leuchte in der Taste zeigt die Einstel‐ lungen an. Für Personen mit empfindlicher Haut wird ein längerer Einsatz der höchs‐ ten Einstellung nicht empfohlen.
56 Sitze, Rückhaltesysteme Automatische Sitzheizung Je nach Ausrüstung kann die auto‐ matische Sitzheizung im Menü Fahr‐ zeugpersonalisierung im Info-Display aktiviert werden. Fahrzeugpersonalisierung 3 127. Wenn eingeschaltet, wird das Heizen der Sitze beim Starten des Fahrzeugs automatisch aktiviert.
Sitze, Rückhaltesysteme Rücksitze Heizung Sicherheitsgurte Sicherheitsgurt Armlehne Armlehne nach unten klappen. 57 Die Sitzheizung durch Drücken auf ß für den jeweiligen äußeren Rück‐ sitz einschalten. Die Betätigung wird durch die LED in der Taste angezeigt. ß noch einmal drücken, um die Sitz‐ heizung zu deaktivieren. Ein längerer Gebrauch durch Perso‐ nen mit empfindlicher Haut ist nicht empfohlen. Die Sitzheizung ist nur bei laufendem Motor bzw. einem Autostopp aktiv. Stopp-Start-Automatik 3 167.
58 Sitze, Rückhaltesysteme 9 Warnung Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt an‐ legen. Nicht angeschnallte Personen ge‐ fährden bei Unfällen die anderen Fahrzeuginsassen und sich selbst. Die Sicherheitsgurte sind für jeweils nur eine Person bestimmt. Kindersi‐ cherheitssystem 3 66. Alle Teile des Gurtsystems regel‐ mäßig auf Beschädigungen, Ver‐ schmutzung und ordnungsgemäße Funktion überprüfen. Beschädigte Teile ersetzen lassen.
Sitze, Rückhaltesysteme Dreipunkt-Sicherheitsgurt Öffnen Anlegen Den Gurt aus dem Aufroller heraus‐ ziehen, unverdreht über den Körper legen und die Schlosszunge in das Gurtschloss einstecken, bis sie ein‐ rastet. Den Beckengurt während der Fahrt durch Ziehen am Schultergurt regelmäßig spannen. Auftragende Kleidung beeinträchtigt den straffen Sitz des Gurts. Keine Ge‐ genstände wie z. B. Handtaschen oder Mobiltelefone zwischen Gurt und Körper platzieren.
60 Sitze, Rückhaltesysteme Benutzung des Sicherheitsgurts während der Schwangerschaft Airbag-System Das Airbag-System besteht aus einer Reihe von einzelnen Systemen, je nach Ausstattungsumfang. Wenn die Airbags auslösen, werden sie innerhalb von Millisekunden auf‐ geblasen. Die Luft entweicht ebenso schnell, so dass dies während einer Kollision oft nicht bemerkt wird. 9 Warnung 9 Warnung Der Beckengurt muss möglichst tief über das Becken verlaufen, um Druck auf den Unterleib zu ver‐ meiden.
Sitze, Rückhaltesysteme EN: NEVER use a rearward-facing child restraint on a seat protected by an ACTIVE AIRBAG in front of it; DEATH or SERIOUS INJURY to the CHILD can occur. DE: Nach hinten gerichtete Kinder‐ sitze NIEMALS auf einem Sitz ver‐ wenden, der durch einen davor be‐ findlichen AKTIVEN AIRBAG ge‐ schützt ist, da dies den TOD oder SCHWERE VERLETZUNGEN DES KINDES zur Folge haben kann.
62 Sitze, Rückhaltesysteme EL: ΠΟΤΕ μη χρησιμοποιείτε παιδικό κάθισμα ασφαλείας με φορά προς τα πίσω σε κάθισμα που προστατεύεται από μετωπικό ΕΝΕΡΓΟ ΑΕΡΟΣΑΚΟ, διότι το παιδί μπορεί να υποστεί ΘΑΝΑΣΙΜΟ ή ΣΟΒΑΡΟ ΤΡΑΥΜΑΤΙΣΜΟ. PL: NIE WOLNO montować fotelika dziecięcego zwróconego tyłem do kierunku jazdy na fotelu, przed któ‐ rym znajduje się WŁĄCZONA PO‐ DUSZKA POWIETRZNA. Niezasto‐ sowanie się do tego zalecenia może być przyczyną ŚMIERCI lub POWAŻ‐ NYCH OBRAŻEŃ u DZIECKA.
Sitze, Rückhaltesysteme LT: JOKIU BŪDU nemontuokite atgal atgręžtos vaiko tvirtinimo sistemos sėdynėje, prieš kurią įrengta AKTYVI ORO PAGALVĖ, nes VAIKAS GALI ŽŪTI arba RIMTAI SUSIŽALOTI. LV: NEKĀDĀ GADĪJUMĀ neizmanto‐ jiet uz aizmuguri vērstu bērnu sēde‐ klīti sēdvietā, kas tiek aizsargāta ar tās priekšā uzstādītu AKTĪVU DRO‐ ŠĪBAS SPILVENU, jo pretējā gadī‐ jumā BĒRNS var gūt SMAGAS TRAUMAS vai IET BOJĀ.
64 Sitze, Rückhaltesysteme Seiten-Airbag Kopf-Airbag Das Kopf-Airbag-System besteht aus je einem Airbag an jeder Seite des Dachrahmens. Diese Stellen sind durch das Wort AIRBAG an den Dachsäulen gekennzeichnet. Das Kopf-Airbag-System wird bei einem Seitenaufprall ab einer be‐ stimmten Unfallschwere ausgelöst. Die Zündung muss eingeschaltet sein. Das Seiten-Airbag-System besteht aus einem Airbag in der Rückenlehne jedes Vordersitzes. Diese Stellen sind mit dem Wort AIRBAG gekenn‐ zeichnet.
Sitze, Rückhaltesysteme 65 9 Warnung 9 Gefahr Den Ausdehnungsbereich der Air‐ bags frei von Hindernissen halten. Die Haken an den Griffen im Dachrahmen eignen sich nur zum Aufhängen leichter Kleidungsstü‐ cke ohne Kleiderbügel. Keine Ge‐ genstände in diesen Kleidungs‐ stücken lassen. Den Beifahrer-Airbag nur bei Ver‐ wendung eines Kindersicherheits‐ systems und gemäß den Anwei‐ sungen und Einschränkungen in Tabelle 3 69 deaktivieren.
66 Sitze, Rückhaltesysteme Wenn beide Kontrollleuchten gleich‐ zeitig aufleuchten, liegt ein System‐ fehler vor. Der Systemstatus ist nicht erkennbar, deshalb darf niemand auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Um‐ gehend eine Werkstatt kontaktieren. Umgehend eine Werkstatt aufsu‐ chen, wenn keine der beiden Kontroll‐ leuchten aufleuchtet. Status nur bei stehendem Fahrzeug mit ausgeschalteter Zündung ändern. Der Zustand bleibt bis zur nächsten Änderung erhalten. Kontrollleuchte für Airbag‐ abschaltung 3 111.
Sitze, Rückhaltesysteme ISOFIX-Halterungen Für das Fahrzeug zugelassene ISO‐ FIX Kindersicherheitssysteme an den ISOFIX-Befestigungshalterungen be‐ festigen. Die speziellen Positionen für ISOFIX Kindersicherheitssysteme sind aus der ISOFIX-Tabelle ersicht‐ lich 3 69. Die ISOFIX-Befestigungshalterun‐ gen sind durch Markierungen auf der Rückenlehne gekennzeichnet. Ein i-Size-Kindersicherheitssystem ist ein universelles ISOFIX-Kindersi‐ cherheitssystem gemäß der UN-Re‐ gelung Nr. 129.
68 Sitze, Rückhaltesysteme Wahl des richtigen Systems Die Rücksitze sind am besten zum Befestigen eines Kindersicherheits‐ systems geeignet. Kinder sollten so lange wie möglich mit Blickrichtung nach hinten im Fahr‐ zeug befördert werden. Dadurch wird gewährleistet, dass das noch sehr schwache Rückgrat des Kindes bei einem Unfall nicht so stark belastet wird. Geeignet sind Sicherheitssysteme, die die geltenden UN ECE-Anforde‐ rungen erfüllen.
Sitze, Rückhaltesysteme 69 Befestigungsplätze des Kindersicherheitssystems Zulässige Optionen zur Befestigung eines Kindersicherheitssystems mit einem Dreipunkt-Sicherheitsgurt Gewichts- bzw. Altersklasse Auf dem Beifahrersitz Auf dem mittleren aktivierter Airbag deaktivierter Airbag Auf den äußeren Rücksitzen Rücksitz Gruppe 0: bis zu 10 kg oder ca. 10 Monate X U1,2 U/L3 U Gruppe 0+: bis zu 13 kg oder ca. 2 Jahre X U1,2 U/L3 U Gruppe I: 9 bis 18 kg X oder ca.
70 2 3 4 Sitze, Rückhaltesysteme : Die Sitzhöhenverstellung so weit wie nötig nach oben schieben und die Neigung der Sitzlehne so weit wie nötig in die aufrechte Stellung bringen, um sicherzustellen, dass der Gurt an der Seite des Gurtschlosses eng anliegt : Den Vordersitz vor dem Kindersicherheitssystem so weit wie nötig nach vorne schieben : Die jeweilige Kopfstütze je nach Notwendigkeit verstellen oder ersetzen, falls erforderlich Zulässige Möglichkeiten der Befestigung eines ISOFIX Kindersicherheitss
Sitze, Rückhaltesysteme 71 Auf dem Beifahrersitz Gewichts- bzw. Altersklasse aktivierter Größenklasse Befestigung Airbag deaktivierter Airbag Auf den äußeren Rücksitzen Auf dem mittleren Rücksitz Gruppe II: 15 bis 25 kg oder ca. 3 bis 7 Jahre X X IL3,4 X Gruppe III: 22 bis 36 kg oder ca. 6 bis 12 Jahre X X IL3,4 X IL : Geeignet für bestimmte ISOFIX-Rückhaltesysteme der Kategorien „fahrzeugspezifisch“, „eingeschränkt“ oder „halbuniversal“.
72 Sitze, Rückhaltesysteme B1 - ISO/F2X C - ISO/R3 D - ISO/R2 E - ISO/R1 F- ISO/L1 G - ISO/L2 : Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse 9 bis 18 kg : Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für Kinder mit maximaler Größe in der Ge‐ wichtsklasse bis 18 kg : Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse bis 18 kg : Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der
Stauraum Stauraum Ablagefächer ................................ 73 Handschuhfach ......................... 73 Getränkehalter ........................... 73 Vorderes Ablagefach ................. 74 Ablagefach in der Armlehne ...... 74 Laderaum ..................................... 75 Laderaumabdeckung ................. 81 Bodenabdeckung ...................... 83 Verzurrösen ............................... 83 Laderaumgestaltung .................. 84 Sicherheitsnetz .......................... 86 Warndreieck .
74 Stauraum Vorderes Ablagefach Ablagefach in der Armlehne Ablagefach unter der vorderen Armlehne Je nach Version befinden sich Ge‐ tränkehalter unter einer Abdeckung in der Mittelkonsole. Abdeckung nach hinten schieben. Ein Staufach befindet sich neben dem Lenkrad. Knopf drücken, um die Armlehne hochzuklappen. Die Armlehne muss sich in der hintersten Position befin‐ den.
Stauraum Laderaum Je nach Ausrüstung ist die Rücksitz‐ lehne zwei- oder dreigeteilt. Alle Teile können umgeklappt werden. Vor dem Umklappe der Rücksitzleh‐ nen bei Bedarf folgende Schritte aus‐ führen: ● Schrägheck, 5-türig: Laderaum‐ abdeckung entfernen 3 81. ● Sports Tourer: Sonnenrollo ent‐ fernen 3 81. ● Rastfeder drücken und halten, um die Kopfstützen nach unten zu schieben 3 47. ● Die hinteren Kopfstützen entfer‐ nen, damit die Rückenlehnen vollständig auf den Sitzkissen aufliegen 3 47.
76 Stauraum Die Rückenlehnen sind korrekt eingerastet, wenn die roten Mar‐ kierungen auf beiden Seiten ne‐ ben dem Entriegelungsgriff nicht mehr sichtbar sind. 9 Warnung Nach dem Hochklappen sicher‐ stellen, dass die Sitzlehnen sicher eingerastet sind, bevor Sie losfah‐ ren. Andernfalls könnten bei scharfem Bremsen oder bei einer Kollision Personen verletzt oder die Ladung oder das Fahrzeug be‐ schädigt werden.
Stauraum 77 umgeklappt ist. Es besteht Verlet‐ zungsgefahr durch die Schraube, die aus der Innenseite der Rü‐ ckenlehne ragt. ● ● Sicherheitsgurte der äußeren Sitze zum Schutz vor Beschädi‐ gung durch seitliche Halterungen führen. Beim Vorklappen der Lehnen die Sicherheitsgurte mit herausziehen. ● Sicherheitsgurt aus der Führung an der Rückenlehne herausneh‐ men und wie in der Abbildung ge‐ zeigt hinter die Halterung klem‐ men.
78 Stauraum Laderaumvergrößerung (zweigeteilte Rücksitzlehne), Sports Tourer Der Sicherheitsgurt des Mittelsitzes könnte blockiert werden, wenn die Rückenlehne zu schnell hochge‐ klappt wird. Um den Aufroller zu ent‐ sperren, Sicherheitsgurt ca. 20 mm hineindrücken oder herausziehen und dann loslassen. ● ● Die Schlosszungen der äußeren Sicherheitsgurte in die seitlichen Halterungen einführen, um die Sicherheitsgurte vor Schäden zu schützen (siehe Abbildung).
Stauraum Die Rückenlehnen sind korrekt eingerastet, wenn die roten Mar‐ kierungen auf beiden Seiten ne‐ ben dem Entriegelungsgriff nicht mehr sichtbar sind. 9 Warnung Nach dem Hochklappen sicher‐ stellen, dass die Sitzlehnen sicher eingerastet sind, bevor Sie losfah‐ ren. Andernfalls könnten bei scharfem Bremsen oder bei einer Kollision Personen verletzt oder die Ladung oder das Fahrzeug be‐ schädigt werden.
80 ● Stauraum Die Schlosszungen der äußeren Sicherheitsgurte in die seitlichen Halterungen einführen, um die Sicherheitsgurte vor Schäden zu schützen (siehe Abbildung). umgeklappt ist. Es besteht Verlet‐ zungsgefahr durch die Schraube, die aus der Innenseite der Rü‐ ckenlehne ragt. 9 Warnung Beim Bedienen der Rücksitzleh‐ nen aus dem Laderaum heraus vorsichtig vorgehen. Die Rücken‐ lehne wird mit erheblicher Kraft umgeklappt. Verletzungsgefahr, vor allem für Kinder.
Stauraum Die Rückenlehnen sind korrekt eingerastet, wenn die roten Mar‐ kierungen auf beiden Seiten ne‐ ben dem Entriegelungsgriff nicht mehr sichtbar sind. 9 Warnung Nach dem Hochklappen sicher‐ stellen, dass die Sitzlehnen sicher eingerastet sind, bevor Sie losfah‐ ren. Andernfalls könnten bei scharfem Bremsen oder bei einer Kollision Personen verletzt oder die Ladung oder das Fahrzeug be‐ schädigt werden.
82 Stauraum Sonnenrollo öffnen Den Griff am Ende des Sonnenrollos nach hinten unten ziehen. Sie rollt sich automatisch auf. Sonnenrollo entfernen Das Sonnenrollo öffnen. Den Entriegelungshebel auf der rech‐ ten Seite nach oben ziehen und hal‐ ten. Das Sonnenrollo zuerst rechts anheben und aus den Aufnahmen nehmen. Das abgenommene Sonnenrollo kann wie in der Abbildung gezeigt unter der hinteren Bodenabdeckung verstaut werden.
Stauraum Sonnenrollo einbauen Die linke Seite des Sonnenrollos in die Aussparung einsetzen, den Frei‐ gabehebel nach oben ziehen und hal‐ ten und dann die rechte Seite des Sonnenrollos in die Aussparung ein‐ setzen und einrasten lassen. Sports Tourer Die gefaltete Abdeckung aufrecht hin‐ ter den Rücksitzlehnen aufstellen. Verzurrösen Die Verzurrösen dienen zum Sichern von Gegenständen gegen Verrut‐ schen, z. B. mit Verzurrgurten oder einem Gepäcknetz.
84 Stauraum Sports Tourer ● Haken ● Servicebox ● Gurtsatz Die Komponenten werden unter Ver‐ wendung von Adaptern und Haken in Schienen in beiden Seitenwänden montiert. Adapter in Schienen einbauen In Fahrzeugen mit Reifenreparaturset befinden sich die vorderen Verzurr‐ ösen unter der Kofferraumbodenab‐ deckung hinter den Rücksitzen. Um an die Verzurrösen heranzukommen, mit einem Schraubendreher die per‐ forierten Teile der Abdeckung öffnen. Wagenwerkzeug 3 251.
Stauraum nach oben schwenken. Zum Ausbau die Griffplatte nach unten drehen und aus der Schiene nehmen. 85 Netztasche Haken in Schienen einbauen Adapter in die erforderliche Position in den Schienen einsetzen. An den Adaptern kann die Netztasche einge‐ hängt werden. Den Haken in gewünschte Position zuerst in der oberen Nut der Schiene einsetzen und dann in die untere Nut hineindrücken. Zum Abnehmen zu‐ erst aus der oberen Nut herauszie‐ hen.
86 Stauraum Servicebox Wahlweise beide Haken in die untere Schiene einsetzen. Die unteren Hal‐ terungen der Box von oben in die un‐ teren Haken einstecken. Gurtsatz Sicherheitsnetz Das Sicherheitsnetz ist für den Sports Tourer erhältlich und kann hinter den Rücksitzen oder, wenn die Rücksitz‐ lehnen umgeklappt sind, hinter den Vordersitzen befestigt werden. Eine Personenbeförderung hinter dem Sicherheitsnetz ist unzulässig. Einbau Hinter den Rücksitzen Zwei Haken in die obere Schiene ein‐ bauen.
Stauraum einhängen und sichern, anschlie‐ ßend auf der anderen Seite ebenso vorgehen. ● ● 87 Beide Bänder durch Ziehen am lockeren Ende spannen. Die Rücksitzlehnen müssen in der aufrechten Position sein. Hinter den Vordersitzen ● ● Die Haken der Sicherheitsnetz‐ bänder in den Schlaufen unter der hinteren Bodenabdeckung hinter den Rücksitzen befesti‐ gen.
88 Stauraum Ausbau Warndreieck Sports Tourer Schrägheck, 5-türig Die Klappe am Spanner an beiden Seiten ziehen, um die Bänder zu lö‐ sen. Haken von den Ösen lösen. Die Sicherheitsnetzstangen aus den Halterungen im Dachrahmen ausha‐ ken. Netz einrollen und mit einem Gurt si‐ chern. Unterbringung Das ausgebaute Sicherheitsnetz kann unter der Bodenabdeckung ver‐ staut werden 3 83. Das Warndreieck in der Aussparung vor der Hecktür verstauen.
Stauraum Abbildung zeigt Sports Tourer. Zum Öffnen der Abdeckung den Knopf drehen. 89 Dachgepäckträger Aus Sicherheitsgründen und zur Ver‐ meidung von Dachbeschädigungen empfehlen wir, das für Ihr Fahrzeug zugelassene Dachgepäckträgersys‐ tem zu verwenden. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihre Werkstatt. Dachgepäckträger befestigen Abbildung zeigt 5-türiges Schräg‐ heck. Zum Öffnen des Fachs die Abde‐ ckung ausrasten und öffnen. Schrägheck, 5-türig, Sports Tourer Alle Türen öffnen.
90 Stauraum Den Dachgepäckträger gemäß den mitgelieferten Einbauanweisungen befestigen. Dachgepäckträger abnehmen, wenn er nicht in Verwendung ist. Beladungshinweise ● 9 Warnung Sports Tourer Die Dachreling ist nur ein Design‐ element und nicht zum Tragen von Lasten ausgelegt. Die Montage eines Dachgepäckträgers oder anderer Zubehörteile ist nicht zu‐ lässig. Ausschließlich die vorge‐ sehenen Montagepunkte in den Türrahmen verwenden.
Stauraum 9 Warnung Immer dafür sorgen, dass die La‐ dung sicher im Fahrzeug verstaut ist. Ansonsten können Teile der Ladung durch den Fahrzeug‐ innenraum geschleudert werden und Verletzungen bzw. Schäden an der Ladung oder am Fahrzeug verursachen. ● Die Zuladung ist die Differenz zwischen dem zulässigen Ge‐ samtgewicht (siehe Typschild 3 279) und dem EU-Leerge‐ wicht. Zum Berechnen der Zuladung die Fahrzeugdaten in die Ge‐ wichtstabelle am Anfang dieser Bedienungsanleitung eingeben.
92 Instrumente, Bedienelemente Instrumente, Bedienelemente Bedienelemente ........................... 93 Lenkradeinstellung .................... 93 Fernbedienung am Lenkrad ...... 93 Lenkradheizung ......................... 94 Hupe .......................................... 94 Scheibenwischer und Waschanlage ............................ 94 Heckscheibenwischer und Waschanlage ............................ 96 Außentemperatur ...................... 97 Uhr .............................................
Instrumente, Bedienelemente Bedienelemente Lenkradeinstellung Hebel entriegeln, Lenkrad einstellen, Hebel einrasten und darauf achten, dass er komplett verriegelt ist. Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug und gelöster Lenkradsperre einstel‐ len. Fernbedienung am Lenkrad Das Driver Information Center, be‐ stimmte Fahrerassistenzsysteme, das Infotainment System und ein an‐ 93 geschlossenes Mobiltelefon können mit den Lenkradelementen bedient werden. Die Abbildungen zeigen verschie‐ dene Ausführungen.
94 Instrumente, Bedienelemente Lenkradheizung Die empfohlenen Griffbereiche des Lenkrads werden schneller und auf eine höhere Temperatur als die an‐ deren Bereiche geheizt. Die Heizung ist nur bei laufendem Motor bzw. einem Autostopp aktiv. Stopp-Start-Automatik 3 167. Scheibenwischer und Waschanlage Frontscheibenwischer mit verstellbarem Wischerintervall Hupe Die Heizung durch Drücken von * einschalten. Die Betätigung wird durch die LED in der Taste angezeigt. HI LO INT OFF j drücken.
Instrumente, Bedienelemente Einstellbares Wischintervall Frontscheibenwischer mit Regensensor 95 Nicht bei vereisten Scheiben ein‐ schalten. In Waschanlagen ausschalten. Einstellbare Empfindlichkeit des Regensensors Wischerhebel in Position INT.
96 Instrumente, Bedienelemente Scheibenwaschanlage Sensor frei von Staub, Schmutz und Eis halten. Die Regensensorfunktion kann in der Fahrzeugpersonalisierung aktiviert oder deaktiviert werden. Wählen Sie die relevante Einstellung unter Einstellung, I Fahrzeug im InfoDisplay aus. Info-Display 3 122. Fahrzeugpersonalisierung 3 127. Hebel ziehen. Waschflüssigkeit spritzt auf die Windschutzscheibe und der Wischer wird für einige Wischbewegungen eingeschaltet. Waschflüssigkeit 3 229.
Instrumente, Bedienelemente Die Aktivierung bzw. Deaktivierung dieser Funktion kann im Menü Einstellung im Info-Display geändert werden. Fahrzeugpersonalisierung 3 127. 97 Außentemperatur Ein Temperaturabfall wird sofort an‐ gezeigt, ein Temperaturanstieg mit Verzögerung. Heckscheibenwaschanlage Wenn die Außentemperatur auf 3 °C sinkt, wird im Driver Information Cen‐ ter eine Warnmeldung angezeigt. Die Abbildung zeigt ein Beispiel. Hebel drücken.
98 Instrumente, Bedienelemente Graphic-Info-Display Zum Öffnen des jeweiligen Audio-Me‐ nüs auf MENU drücken. Datum und Uhrzeit wählen. Uhrzeit einstellen Zum Öffnen des entsprechenden Un‐ termenüs auf Zeit einstellen drücken. Autom. am unteren Bildschirmrand anwählen. Entweder Ein - RDS oder Aus (manuell) aktivieren. Wenn Aus (manuell) angewählt ist, Stunden und Minuten einstellen. Zum Auswählen eines Zeitformats 12-24 h am unteren Bildschirmrand mehrmals antippen.
Instrumente, Bedienelemente Datum einstellen Zum Öffnen des entsprechenden Un‐ termenüs auf Datum einstellen drücken. Zum automatischen Einstellen von Uhrzeit und Datum Ein – RDS anwäh‐ len. Zum manuellen Einstellen von Uhr‐ zeit und Datum Aus – manuell anwäh‐ len. Wenn Auto Set auf Aus – manuell eingestellt ist, können die Untermenüpunkte Uhrzeit einstellen und Datum einstellen genutzt wer‐ den.
100 Instrumente, Bedienelemente Zubehörsteckdosen Eine 12-Volt-Zubehörsteckdose be‐ findet sich in der Mittelkonsole. Sports Tourer: Eine 12-Volt-Zubehör‐ steckdose befindet sich an der linken Laderaumwand. Die maximale Leistungsaufnahme darf 120 Watt nicht überschreiten. Bei ausgeschalteter Zündung ist die Steckdose deaktiviert. Auch bei nied‐ riger Spannung der Fahrzeugbatterie wird die Zubehörsteckdose deakti‐ viert.
Instrumente, Bedienelemente Elektrische Steckleiste Die elektrische Steckleiste (Power‐ Flex-Leiste) ist am Deckel des Siche‐ rungskastens in der Instrumententa‐ fel befestigt. An der elektrischen Steckleiste können ein Duftspender (AirWellness) oder Telefonhalter be‐ festigt werden. Weitere Informationen zum Telefon‐ halter sind im Infotainment-Handbuch zu finden. Duftspender 101 2. Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren des Duftspenders die Taste an der Vorderseite drücken.
102 Instrumente, Bedienelemente 5. Duftkissen austauschen. Ascher Achtung Nur für Asche, nicht für brennbare Abfälle. In die Getränkehalter kann ein he‐ rausnehmbarer Ascher eingesetzt werden.
Instrumente, Bedienelemente Warnleuchten, Anzeige-Instrumente, Kontrollleuchten Instrument Je nach Ausführung sind zwei Instru‐ menteneinheiten verfügbar: 103
104 Instrumente, Bedienelemente Midlevel-Instrument
Instrumente, Bedienelemente Uplevel-Instrumenteneinheit 105
106 Instrumente, Bedienelemente Übersicht O Blinker 3 110 X Sicherheitsgurt anlegen 3 110 v Airbag-System, Gurtstraffer 3 111 V Airbagabschaltung 3 111 b Elektronische Stabilitäts‐ regelung und Traktionskontrolle 3 113 k Traktionskontrolle ausge‐ schaltet 3 114 ! Vorglühen 3 114 p Generator 3 111 w Reifendruck-Kontrollsystem 3 114 Z Abgas 3 112 I Motoröldruck 3 114 R Bremssystem, Kupplungs‐ system 3 112 Y m Elektrische Parkbremse 3 112 8 Außenbeleuchtung 3 115 j Störung der elektrischen Park‐
Instrumente, Bedienelemente 107 Kilometerzähler Midlevel-Instrument Uplevel-Instrumenteneinheit Die erfasste Gesamtfahrstrecke wird in km angezeigt. Die Info-Seite ; durch Drücken auf Menu am Blinkerhebel anwählen. Mit dem Einstellrad auf dem Blinkerhebel Trip 1 oder Trip 2 auswählen. Jeder Tageskilometerzähler kann zurück‐ gesetzt werden. Dazu auf der jeweili‐ gen Seite SET/CLR am Blinkerhebel einige Sekunden gedrückt halten. Info-Seite J im Hauptmenü anwäh‐ len.
108 Instrumente, Bedienelemente Drehzahlmesser Kraftstoffanzeige Anzeige der Motordrehzahl. Nach Möglichkeit in jedem Gang im niedrigen Drehzahlbereich fahren. Zeigt den Füllstand im Kraftstofftank an. Der Pfeil zeigt zu der Fahrzeugseite, auf der sich die Tankklappe befindet. Bei geringem Füllstand leuchtet die Kontrollleuchte Y. Bei blinkender Kontrollleuchte umgehend tanken.
Instrumente, Bedienelemente 109 Serviceanzeige Das Motoröllebensdauer-System meldet, wann Motoröl und Filter ge‐ wechselt werden müssen. Abhängig von den Fahrbedingungen kann das Intervall, in dem ein Öl- und Filter‐ wechsel angezeigt wird, stark schwanken. Im Midlevel-Display das Menü Systemeinstellungen durch Drücken auf MENU am Blinkerhebel anwäh‐ len. Zum Auswählen der Seite Restliche Lebensdauer Öl das Ein‐ stellrädchen drehen.
110 Instrumente, Bedienelemente Im Uplevel-Display zum Öffnen des Unterordners auf > am Lenkrad drücken. Zurücksetzen auswählen und durch mehrere Sekunden langes Drücken auf 9 bestätigen. Die Zün‐ dung muss dazu eingeschaltet sein, ohne dass der Motor läuft. Damit das System richtig funktioniert, muss es bei jedem Ölwechsel zurück‐ gesetzt werden. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Instrumente, Bedienelemente Blinken Nach dem Starten des Motors für ma‐ ximal 100 Sekunden, bis der Sicher‐ heitsgurt angelegt wurde. Sicherheitsgurtstatus für Rücksitze (Fahrzeuge mit Midlevel-Display) X leuchtet oder blinkt weiß oder grau im Driver Information Center, nach‐ dem der Motor gestartet wurde. Leuchtet weiß Der Sicherheitsgurt ist nicht angelegt. Leuchtet grau Der Sicherheitsgurt ist angelegt. Blinkt weiß oder grau Ein zuvor angelegter Sicherheitsgurt wurde geöffnet.
112 Instrumente, Bedienelemente Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ dung auf und erlischt kurz nach Star‐ ten des Motors. Leuchten bei laufendem Motor Anhalten, Motor abstellen. Fahrzeug‐ batterie wird nicht geladen. Motorküh‐ lung kann unterbrochen sein. Die Wir‐ kung des Bremskraftverstärkers kann aussetzen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Abgas Z leuchtet oder blinkt gelb. Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ dung auf und erlischt kurz nach Star‐ ten des Motors.
Instrumente, Bedienelemente 113 Blinken Gangwechsel Blinkt gelb Die elektrische Parkbremse ist im Servicemodus. Fahrzeug anhalten, elektrische Parkbremse zum Rück‐ setzen betätigen und lösen. R oder S mit der Nummer des nächsthöheren oder niedrigeren Gangs wird angezeigt, wenn ein Hoch- oder Herunterschalten emp‐ fohlen wird. Das System hat eine erhebliche Ab‐ weichung von der Fahrspur erkannt. Spurhalteassistent 3 213 9 Warnung Störungsursache umgehend von einer Werkstatt beheben lassen.
114 Instrumente, Bedienelemente Blinken Leuchten Das System greift aktiv ein. Die Mo‐ torleistung kann reduziert und das Fahrzeug automatisch etwas abge‐ bremst werden. Elektronische Stabilitätsregelung 3 185, Traktionskontrolle 3 184. Reifendruckverlust. Sofort anhalten und Reifendruck überprüfen. Traktionskontrolle ausgeschaltet k leuchtet gelb. Das System ist deaktiviert. Vorglühen ! leuchtet gelb. Vorglühen des Dieselmotors ist akti‐ viert. Schaltet sich nur bei tiefen Au‐ ßentemperaturen ein.
Instrumente, Bedienelemente Leuchten Der Füllstand im Kraftstofftank ist zu niedrig. Leuchtet bei eingeschaltetem Fern‐ licht und bei Betätigen der Lichthupe 3 139. Blinken Fernlichtassistent Kraftstoffvorrat aufgebraucht. Sofort tanken. Tank nie leer fahren. Tanken 3 216. Katalysator 3 173. Entlüftung der Dieselkraftstoffanlage 3 232. f leuchtet grün. Der Fernlichtassistent ist aktiviert; siehe LED-Scheinwerfer 3 140. Wegfahrsperre d blinkt gelb. Störung der Wegfahrsperre.
116 Instrumente, Bedienelemente Erkennung vorausfahrendes Fahrzeug A leuchtet grün oder gelb. Leuchtet grün Auf der gleichen Spur wurde ein vo‐ rausfahrendes Fahrzeug erkannt. Leuchtet gelb Der Abstand zu einem vorausfahren‐ den Fahrzeug wird zu klein bzw. Sie nähern sich zu schnell einem ande‐ ren Fahrzeug. Auffahrwarnung 3 192. Geschwindigkeitsbegren‐ zer L leuchtet weiß oder grün. Leuchtet weiß Das System ist aktiviert. Leuchtet grün Geschwindigkeitsbegrenzer aktiv.
Instrumente, Bedienelemente Midlevel-Display Einige der angezeigten Funktionen zeigen unterschiedliche Informatio‐ nen beim Fahren bzw. bei stehendem Fahrzeug und einige Funktionen sind nur während der Fahrt verfügbar. Menüs und Funktionen auswählen Die Menüs und Funktionen können über die Tasten am Blinkerhebel aus‐ gewählt werden. Folgende Hauptmenüs sind verfüg‐ bar: ● Bordcomputeranzeigen, durch ; angezeigt, siehe Be‐ schreibung unten.
118 Instrumente, Bedienelemente Folgende Hauptmenüs sind verfüg‐ bar: ● Bordcomputeranzeigen, durch Info angezeigt, siehe Beschrei‐ bung unten. ● Audioinformationen, durch Audio angezeigt, siehe Beschrei‐ bung unten. ● Telefoninformationen, durch Telefon angezeigt, siehe Be‐ schreibung unten. ● Navigationsinformationen, durch Navigation angezeigt, siehe Be‐ schreibung unten. ● Fahrzeuginformationen, durch Optionen angezeigt, siehe Be‐ schreibung unten.
Instrumente, Bedienelemente ● Durchschnittsgeschwindigkeit ● Digitale Geschwindigkeit ● Kraftstoffreichweite ● Aktueller Kraftstoffverbrauch ● Ölrestlebensdauer ● Reifendruck ● Verkehrszeichen-Assistent ● Fahrzeugabstand ● Zeitmesser ● Außentemperatur Im Midlevel-Display werden im Fahr‐ zeuginformationsmenü die Seiten „Ölrestlebensdauer“, „Reifendruck“, „Verkehrszeichen-Assistent“ und „Fahrzeugabstand“ angezeigt. ? auswählen.
120 Instrumente, Bedienelemente Restliche Lebensdauer Öl Zeigt die geschätzte Restlebens‐ dauer des Öls an. Die Prozentzahl bezeichnet die verbleibende Lebens‐ dauer des aktuell eingefüllten Öls 3 109. Reifendruck Prüft während der Fahrt den Luft‐ druck aller Reifen 3 254. Verkehrszeichen-Assistent Zeigt die erkannten Verkehrszeichen für den aktuellen Streckenabschnitt an 3 209. Abstand zum Vorderfahrzeug Zeigt den Abstand zu einem voraus‐ fahrenden Fahrzeug in Sekunden an 3 194.
Instrumente, Bedienelemente Eco-Index Der aktuelle Kraftstoffverbrauch wird als Eco-Balkendiagramm angezeigt. Für einen möglichst geringen Kraft‐ stoffverbrauch den Fahrstil so anpas‐ sen, dass die ausgefüllten Balken in‐ nerhalb des Eco-Bereichs bleiben. Je mehr Balken voll sind, desto höher der Kraftstoffverbrauch. Gleichzeitig wird der Wert für den Durchschnittsverbrauch angezeigt. Audio-Menü Im Audiomenü können Sie nach Mu‐ sik suchen, aus einer Favoritenliste auswählen oder die Audioquelle än‐ dern.
122 Instrumente, Bedienelemente Die Geschwindigkeitswarnung infor‐ miert den Fahrer, wenn eine einge‐ stellte Geschwindigkeit überschritten wird. Zum Einstellen der Geschwindig‐ keitswarnung auf SET/CLR oder > drücken, während die Seite angezeigt wird. Zum Auswählen und Korrigieren des Wertes das Einstellrädchen dre‐ hen oder auf Q bzw. P drücken. Zum Einstellen der Geschwindigkeit auf SET/CLR oder 9 drücken.
Instrumente, Bedienelemente Graphic-Info-Display 7" Colour-Info-Display Menüs und Einstellungen auswählen Auf Menüs und Einstellungen wird über das Display zugegriffen. 123 Auf ; drücken, um zur Startseite zu‐ rückzukehren. Weitere Informationen sind im Hand‐ buch des Infotainment-Systems zu finden. Fahrzeugpersonalisierung 3 127. 8" Colour-Info-Display Ein Druck auf X schaltet das Display ein. Zum Anwählen der Hauptmenü-Seite auf MENU drücken. Zum Anwählen einer Menü-Seite MENU drehen.
124 Instrumente, Bedienelemente Bedienung über die Tasten Ein Druck auf X schaltet das Display ein. Durch Drücken auf ; wird die Start‐ seite angezeigt. Zum Anwählen eines Menü-DisplaySymbols oder einer Funktion oder zum Scrollen einer Untermenü-Liste MENU drehen. Zum Bestätigen einer Auswahl auf MENU drücken. Zum Beenden eines Menüs ohne Än‐ derung von Einstellungen auf BACK drücken. Auf ; drücken, um zur Startseite zu‐ rückzukehren.
Instrumente, Bedienelemente Fahrzeugmeldungen ● ● ● ● ● ● ● Meldungen werden im Driver Infor‐ mation Center angezeigt; in einigen Fällen zusammen mit einem Warnund Signalton. Drücken Sie zum Bestätigen einer Meldung im Uplevel-Display auf 9 am Lenkrad. Fahrzeug- und ServiceMeldungen Drücken Sie zum Bestätigen einer Meldung im Midlevel-Display auf SET/CLR am Blinkerhebel. Die Fahrzeugmeldungen werden als Text angezeigt. Die in den Meldun‐ gen gegebenen Anweisungen sind zu befolgen.
126 ● ● ● ● Instrumente, Bedienelemente Reifendruck Diesel-Partikelfilter Status der Fahrzeugbatterie Stopp-Start-System Meldungen im Colour-Info-Display Einige wichtige Meldungen können zusätzlich im Colour-Info-Display an‐ gezeigt werden. Zum Bestätigen einer Meldung den Multifunktions‐ knopf drücken. Manche Meldungen werden nur wenige Sekunden lang angezeigt. ● ● ● ● ● Warn- und Signaltöne ● Beim Starten des Motors bzw.
Instrumente, Bedienelemente 1. Alle elektrischen Verbraucher ausschalten, die für das sichere Fahren nicht erforderlich sind z. B. Sitzheizung, Heckscheiben‐ heizung oder andere Hauptver‐ braucher. 2. Die Fahrzeugbatterie durch län‐ geres ununterbrochenes Fahren oder mithilfe eines Ladegeräts aufladen. Die Warnmeldung verschwindet, nachdem der Motor zweimal ohne Spannungsabfall gestartet wurde.
128 ● ● Instrumente, Bedienelemente Einstellungen und des Auto‐ matikmodus der Klimaanlage. Autom. Heckscheibenheizung: Aktiviert die Heckscheibenhei‐ zung automatisch. Kollisionserkennung Einparkhilfe: Schaltet die Ultra‐ schall-Einparkhilfe ein oder aus. Die Aktivierung kann mit oder ohne angebrachte Anhänger‐ kupplung ausgewählt werden. Toter-Winkel-Warnung: Schaltet den Toter-Winkel-Assistenten ein oder aus.
Instrumente, Bedienelemente Türen automatisch wiederverrie‐ geln: Schaltet die automatische erneute Türverriegelung ein oder aus, nachdem das Fahrzeug ent‐ riegelt, aber nicht geöffnet wurde. Ferngesteuerte Fensterbedie‐ nung: Aktiviert bzw. deaktiviert die elektrische Fensterbetäti‐ gung mit der Fernbedienung. Passive Türentriegelung: Ändert die Konfiguration so, dass beim Entriegeln nur die Fahrertür oder das ganze Fahrzeug entriegelt wird.
130 ● Instrumente, Bedienelemente Komfort Automatischer Speicherabruf: ändert die Einstellungen für das Abrufen von gespeicherten Ein‐ stellungen für die elektrische Sitzeinstellung. Fahrersitz für erleichterten Ausstieg: Schaltet die einfache Ausstiegsfunktion für den elek‐ trisch verstellbaren Sitz ein oder aus. Signaltonlautstärke: Ändert die Lautstärke von Warn- und Sig‐ naltönen. Fahrerpersonalisierung: Schaltet die Personalisierungsfunktion ein oder aus.
Instrumente, Bedienelemente Entriegeln nur die Fahrertür oder das ganze Fahrzeug entriegelt wird. Passive Türverriegelung: Schal‐ tet die passive Türverriegelung ein bzw. aus. Mit dieser Funktion wird das Fahrzeug nach einigen Sekunden automatisch verrie‐ gelt, wenn alle Türen geschlos‐ sen sind und ein elektronischer Schlüssel aus dem Fahrzeug entfernt wurde. Warnung Funkschlüssel im Fzg.: Aktiviert bzw. deaktiviert den Warnton, wenn der elektronische Schlüssel im Fahrzeug bleibt.
132 ● Instrumente, Bedienelemente Signallautstärke: Ändert die Lautstärke von Warn- und Sig‐ naltönen. Personalisierung durch Fahrer: Schaltet die Personalisierungs‐ funktion ein oder aus. Wischer mit Regensensor: Schaltet den Regensensor mit automatischem Scheibenwi‐ scher ein oder aus. Hecksch.wischer an i. Rückwärtsgang: Schaltet die au‐ tomatische Betätigung des Heck‐ scheibenwischers bei Einlegen des Rückwärtsgangs ein oder aus.
Instrumente, Bedienelemente Hinweis - Fernbedienung im Fahrzeug: Aktiviert bzw. deakti‐ viert den Warnton, wenn der elektronische Schlüssel im Fahr‐ zeug bleibt. OnStar OnStar ist ein persönliches Konnekti‐ vitäts- und Serviceassistenzsystem mit integriertem WLAN-Hotspot. Der OnStar-Dienst ist an allen Wochenta‐ gen rund um die Uhr verfügbar. Hinweis OnStar ist nicht in allen Märkten ver‐ fügbar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihre Werk‐ statt.
134 Instrumente, Bedienelemente OnStar-Tasten Privattaste Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren des Sendens der Fahrzeugortung j ge‐ drückt halten, bis eine Nachricht zu hören ist. Zum Beantworten eines Anrufs bzw. Beenden eines Gesprächs mit einem Berater j drücken. Zum Öffnen der WLAN-Einstellungen j drücken. Servicetaste Zum Herstellen einer Verbindung zu einem Berater Z drücken. SOS-Taste Zum Herstellen einer Prioritäts-Not‐ fallverbindung zu einem speziell aus‐ gebildeten Notfallberater [ drücken.
Instrumente, Bedienelemente des WLAN-Hotspots (SSID), das Passwort und der Verbindungstyp angezeigt. 2. WLAN-Netzwerksuche auf Ihrem Mobiltelefon starten. 3. Wählen Sie Ihren Fahrzeug-Hot‐ spot (SSID) an, wenn er gelistet ist. 4. Nach entsprechender Aufforde‐ rung das Passwort in Ihr Mobilge‐ rät eingeben. Hinweis Um die SSID oder das Passwort zu ändern, Z drücken und mit einem Berater sprechen, oder sich bei Ih‐ rem Konto anmelden.
136 Instrumente, Bedienelemente um Durchführung eines Echtzeit-Di‐ agnose-Checks zur direkten Prob‐ lemerkennung zu bitten. Je nach Er‐ gebnis wird der Berater weitere Un‐ terstützung anbieten. Diagnosebericht Das Fahrzeug sendet automatisch Diagnosedaten zu OnStar, woraufhin per E-Mail ein Monatsbericht an Sie und Ihre bevorzugte Werkstatt ver‐ schickt wird. Hinweis Die Werkstattbenachrichtigungs‐ funktion kann bei Ihrem Konto deak‐ tiviert werden.
Instrumente, Bedienelemente Hinweis Wenn die Übertragung der Fahr‐ zeugortung deaktiviert ist, sind ei‐ nige Dienste nicht mehr verfügbar. Hinweis Die Fahrzeugortung bleibt für OnStar im Notfall immer zugreifbar. Sie finden die Datenschutzrichtlinie in Ihrem Konto. Software-Updates OnStar kann ohne weitere Ankündi‐ gung bzw. Einwilligung Fern-Updates der Software durchführen. Diese Up‐ dates dienen der weiteren Verbesse‐ rung bzw. Aufrechterhaltung der Si‐ cherheit und des Schutzes bzw.
138 Beleuchtung Beleuchtung Außenbeleuchtung .................... 138 Lichtschalter ............................ 138 Automatisches Fahrlicht .......... 139 Fernlicht ................................... 139 Lichthupe ................................. 139 Leuchtweitenregulierung ......... 140 Scheinwerfer bei Auslandsfahrt ......................... 140 Tagesfahrlicht .......................... 140 LED-Scheinwerfer ................... 140 Warnblinker ............................. 144 Blinker ................
Beleuchtung Rückleuchten Die Rückleuchten werden gemein‐ sam mit dem Abblend-/Fernlicht und dem Standlicht eingeschaltet. Automatisches Fahrlicht Automatische Scheinwerferaktivierung 139 Fernlicht Bei schwachem Umgebungslicht wird das Abblendlicht eingeschaltet. Zudem werden die Scheinwerfer ein‐ geschaltet, wenn die Scheibenwi‐ scher über mehrere Wischzyklen ak‐ tiviert waren.
140 Beleuchtung Leuchtweitenregulierung Manuelle Leuchtweitenregulierung Scheinwerfer bei Auslandsfahrt Der asymmetrische Lichtstrahl des Scheinwerfers erweitert die Sicht am Fahrbahnrand der Beifahrerseite. In Ländern mit Linksverkehr müssen die Scheinwerfer umgestellt werden, um ein Blenden des Gegenverkehrs zu vermeiden. Fahrzeuge mit HalogenScheinwerfersystem Die Scheinwerfer müssen nicht ein‐ gestellt werden.
Beleuchtung Die Lichtverteilung und -intensität werden je nach Lichtverhältnissen, Straßentyp und Fahrsituation varia‐ bel eingestellt. Das Fahrzeug passt die Scheinwerfer automatisch der Si‐ tuation an, um optimale Leuchtleis‐ tung für den Fahrer zu ermöglichen. Einige Funktionen der LED-Schein‐ werfer können im Menü Fahrzeugper‐ sonalisierung deaktiviert bzw. akti‐ viert werden. Im Info-Display die rele‐ vante Einstellung unter Einstellung, I Fahrzeug anwählen. Fahrzeugperso‐ nalisierung 3 127.
142 Beleuchtung Rückwärtseinpark-Funktion Um dem Fahrer beim Einparken die Orientierung zu erleichtern, werden bei eingeschalteten Scheinwerfern und eingelegtem Rückwärtsgang so‐ wohl das Abbiege- als auch das Rückfahrlicht zugeschaltet. Sie blei‐ ben noch kurze Zeit nach Heraus‐ nahme des Rückwärtsgangs bzw. bis mehr als 7 km/h in einem Vorwärts‐ gang erreicht sind, eingeschaltet. Fernlichtassistent Diese Funktion erlaubt die Nutzung des Fernlichts als Hauptfahrlicht bei Nacht.
Beleuchtung Blinkerhebel mit f-Taste Den Fernlichtassistenten durch ein‐ maliges Drücken auf f aktivieren. Bei Geschwindigkeiten über 50 km/h wird das Fernlicht automatisch einge‐ schaltet. Bei Geschwindigkeiten unter 35 km/h wird das Fernlicht au‐ tomatisch ausgeschaltet, der Fern‐ lichtassistent bleibt jedoch aktiv. Die grüne Kontrollleuchte f leuchtet permanent, wenn der Fernlichtassis‐ tent aktiviert ist; die blaue 7 leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht. Kontrollleuchte f 3 115, 7 3 115.
144 Beleuchtung Lichthupe in Verbindung mit Fern‐ lichtassistent Wenn das Fernlicht ausgeschaltet ist, wird der Fernlichtassistent von der Lichthupe durch einmaliges Ziehen des Blinkerhebels nicht deaktiviert. Wenn das Fernlicht eingeschaltet ist, wird der Fernlichtassistent von der Lichthupe durch einmaliges Ziehen des Blinkerhebels deaktiviert.
Beleuchtung Blinker Bei angekoppeltem Anhänger blinkt der Blinker bei gleichzeitiger Ände‐ rung der Tonfrequenz sechsmal, wenn der Hebel bis zum Druckpunkt gedrückt und dann wieder losgelas‐ sen wird. Für längeres Blinken Hebel bis zum Druckpunkt drücken und halten. Durch Bewegen des Hebels in seine Ausgangslage kann der Blinker ma‐ nuell ausgeschaltet werden. 145 Lichtschalter auf AUTO: Beim Ein‐ schalten der Nebelscheinwerfer wer‐ den die Scheinwerfer automatisch eingeschaltet.
146 Beleuchtung Die Nebelschlussleuchte wird deakti‐ viert, wenn ein Anhänger gezogen wird oder ein Stecker in der Steck‐ dose steckt - z. B. bei Verwendung eines Fahrradträgers. Bestätigung durch Signalton und die entsprechende Blinkerkontroll‐ leuchte. Parklicht Das Rückfahrlicht leuchtet bei einge‐ schalteter Zündung und eingelegtem Rückwärtsgang.
Beleuchtung Daumenrad A drehen und bis zum Erreichen der gewünschten Helligkeit halten. Innenlicht Die vordere und hintere Innenleuchte schalten sich beim Ein- und Ausstei‐ gen selbsttätig ein und dann mit Ver‐ zögerung aus. Hinweis Bei einem Unfall mit Airbagauslö‐ sung wird die Innenbeleuchtung au‐ tomatisch eingeschaltet.
148 Beleuchtung Lichtfunktionen Mittelkonsolenbeleuchtung Beim Einschalten der Scheinwerfer leuchtet der Spot in der Innenleuchte. Beleuchtung beim Einsteigen Willkommensbeleuchtung Beim Entriegeln des Fahrzeugs mit der Funkfernbedienung werden fol‐ gende Leuchten kurzzeitig einge‐ schaltet: ● Scheinwerfer ● Rückleuchten ● Kennzeichenleuchte ● Instrumententafelbeleuchtung ● Innenbeleuchtung Manche Funktionen sind nur bei Dun‐ kelheit aktiv, um das Fahrzeug leich‐ ter finden zu können.
Beleuchtung Einschalten 1. Zündung ausschalten. 2. Den Zündschlüssel abziehen. 3. Fahrertür öffnen. 4. Blinkerhebel ziehen. 5. Fahrertür schließen. Wird die Fahrertür nicht geschlossen, schaltet sich das Licht nach zwei Minuten aus. Durch Ziehen des Blinkerhebels bei geöffneter Fahrertür wird die Be‐ leuchtung beim Aussteigen sofort ausgeschaltet. Diese Funktion kann in der Fahrzeug‐ personalisierung aktiviert oder deak‐ tiviert werden.
150 Klimatisierung Klimatisierung Klimatisierungssysteme Heizung und Belüftung Klimatisierungssysteme ............. 150 Heizung und Belüftung ............ 150 Klimaanlage ............................. 151 Elektronische Klimatisierungs‐ automatik ................................ 153 Zuheizer .................................. 158 Belüftungsdüsen ........................ 158 Verstellbare Belüftungsdüsen . 158 Starre Belüftungsdüsen ........... 159 Wartung .....................................
Klimatisierung 151 Entfeuchtung und Enteisung Klimaanlage Kühlung A/C ● Zusätzlich zu den Bedienelementen für Heizung und Lüftung verfügt die Klimaanlage über folgende Bedien‐ elemente: A/C : Kühlung 4 : Umluftbetrieb A/C drücken, um die Kühlung einzu‐ schalten. Die Aktivierung wird durch das Leuchten der LED in der Taste angezeigt. Die Kühlung ist nur bei lau‐ fendem Motor und eingeschaltetem Gebläse der Klimatisierung funktions‐ fähig. A/C erneut drücken, um die Kühlung auszuschalten.
152 Klimatisierung Wenn keine Kühlung oder Trocknung gewünscht wird, die Kühlung aus Gründen der Kraftstoffersparnis aus‐ schalten. Eine aktivierte Kühlung kann Auto‐ stopps verhindern. Stopp-Start-Auto‐ matik 3 167. Umluftsystem 4 9 Warnung Das eingeschaltete Umluftsystem vermindert den Luftaustausch. Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐ ben können von innen beschla‐ gen.
Klimatisierung Entfeuchtung und Enteisung der ScheibenV ● ● ● ● ● V drücken: Die Luft wird in Rich‐ tung Windschutzscheibe verteilt. Gebläsegeschwindigkeit auf höchste Stufe stellen. Temperaturregler auf die wärm‐ ste Stufe stellen. Heizbare Heckscheibe Ü ein‐ schalten. Seitliche Belüftungsdüsen nach Bedarf öffnen und auf die Seiten‐ scheiben richten. Hinweis Wird bei laufendem Motor V ge‐ drückt, so kann kein Autostopp durchgeführt werden, bis die Taste V erneut gedrückt wird.
154 Klimatisierung ● ● Entfeuchtung und Enteisung V Synchronisierung der Zwei-Zo‐ nen-Temperatureinstellung SYNC Heckscheibenheizung Ü 3 45. Sitzheizung ß 3 55. Automatikbetrieb AUTO Sitzbelüftung A 3 56. Lenkradheizung A 3 94. Jede Änderung der Einstellungen wird einige Sekunden lang im Info Display angezeigt. Die elektronische Klimatisierungsau‐ tomatik ist nur bei laufendem Motor voll betriebsbereit.
Klimatisierung Temperatur auf den gewünschten Wert einstellen. Über den Knopf auf der Beifahrerseite lässt sich die Tem‐ peratur für die Beifahrerseite än‐ dern.Mit dem Knopf auf der Fahrer‐ seite kann die Temperatur sowohl für die Fahrerseite als auch beide Seiten in Abhängigkeit von der Aktivierung der Synchronisation SYNC geändert werden. Die gewählte Temperatur wird im Dis‐ play des Knopfes angezeigt.
156 Klimatisierung Wird die Taste V während eines Autostopps gedrückt, so wird der Motor automatisch wieder gestartet. Wird l bei eingeschaltetem Ge‐ bläse während eines Autostopps ge‐ drückt, so wird der Motor automa‐ tisch wieder gestartet. Gebläsegeschwindigkeit Z Luftverteilung l, M, K Linke Taste zum Herabsetzen oder rechte Taste zum Erhöhen der Ge‐ bläsegeschwindigkeit drücken. Die Gebläsegeschwindigkeit wird durch die Anzahl der LED in der Taste an‐ gezeigt.
Klimatisierung Zur automatischen Luftverteilung zu‐ rückkehren: AUTO drücken. Kühlung A/C A/C drücken, um die Kühlung einzu‐ schalten. Die Aktivierung wird durch das Leuchten der LED in der Taste angezeigt. Die Kühlung ist nur bei lau‐ fendem Motor und eingeschaltetem Gebläse der Klimatisierung funktions‐ fähig. A/C erneut drücken, um die Kühlung auszuschalten. Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ tet (trocknet) ab einer bestimmten Au‐ ßentemperatur.
158 Klimatisierung die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐ ben können von innen beschla‐ gen. Die Qualität der Innenraum‐ luft nimmt mit der Zeit ab, dies kann bei den Fahrzeuginsassen zu Ermüdungserscheinungen füh‐ ren. Zuheizer Belüftungsdüsen Elektrische Zusatzheizung Verstellbare Belüftungsdüsen Quickheat ist eine elektrische Zusatz‐ heizung, mit der die Fahrgastzelle au‐ tomatisch schneller aufgeheizt wer‐ den kann. Bei eingeschalteter Kühlung muss mindestens eine Belüftungsdüse ge‐ öffnet sein.
Klimatisierung Starre Belüftungsdüsen Weitere Belüftungsdüsen befinden sich unterhalb von Windschutz‐ scheibe und Seitenscheiben sowie im Fußraum. Richtung des Luftstroms durch Kip‐ pen und Schwenken der Lamellen einstellen. Zum Schließen der Düse das Einstell‐ rädchen zum kleineren Symbol W dre‐ hen. 9 Warnung Keine Gegenstände an den La‐ mellen der Belüftungsdüsen an‐ bringen. Gefahr von Beschädi‐ gung und Verletzung bei einem Unfall.
160 Klimatisierung Regelmäßiger Betrieb Um eine gleichbleibend gute Funktion zu gewährleisten, muss die Kühlung einmal im Monat unabhängig von Wit‐ terung und Jahreszeit einige Minuten eingeschaltet werden. Bei zu niedri‐ ger Außentemperatur ist ein Betrieb mit Kühlung nicht möglich. Service Für eine optimale Kühlleistung wird empfohlen, ab dem dritten Jahr nach der Erstanmeldung des Fahrzeugs die Klimaanlage jährlich zu kontrollie‐ ren.
Fahren und Bedienung Fahren und Bedienung Fahrhinweise ............................. 162 Kontrolle über das Fahrzeug ... 162 Lenken ..................................... 162 Starten ....................................... 162 Einfahren ................................. 162 Zündschlossstellungen ............ 162 An-/Aus-Schalter ..................... 163 Verzögerte Stromabschaltung . 165 Motor anlassen ........................ 165 Schubabschaltung ................... 167 Stopp-Start-System .................
162 Fahren und Bedienung Fahrhinweise Kontrolle über das Fahrzeug Nie mit abgestelltem Motor rollen Viele Systeme funktionieren dann nicht (z. B. Bremskraftverstärker, Ser‐ volenkung). Sie gefährden sich und andere. Während eines Autostopps funktio‐ nieren alle Systeme. Stopp-Start-Automatik 3 167. Leerlaufanhebung Wenn die Fahrzeugbatterie aufgrund des Batteriezustands geladen wer‐ den muss, erfordert dies eine erhöhte Leistungsabgabe der Lichtmaschine.
Fahren und Bedienung 2 : Zündschalterstellung Zündung ein: Die Zündung ist eingeschal‐ tet, der Dieselmotor glüht vor.
164 Fahren und Bedienung der Dieselmotor glüht vor. Kontroll‐ leuchten leuchten auf und die meis‐ ten elektrischen Funktionen können bedient werden. Motor anlassen Das Kupplungspedal (Schaltge‐ triebe) bzw. Bremspedal (Automatik‐ getriebe oder automatisiertes Schalt‐ getriebe) betätigen und noch einmal auf Engine Start/Stop drücken. Knopf loslassen, sobald der Anlassvorgang eingeleitet wird.
Fahren und Bedienung Treten Sie auf das Kupplungspedal (Schaltgetriebe) bzw. Bremspedal (Automatikgetriebe oder automati‐ siertes Schaltgetriebe) und drücken Sie auf Engine Start/Stop. Zum Ausschalten des Motors erneut auf Engine Start/Stop drücken. Neh‐ men Sie den elektronischen Schlüs‐ sel von der Mittelkonsole. Diese Möglichkeit ist nur für den Not‐ fall bestimmt. Batterie des elektroni‐ schen Schlüssels möglichst bald wechseln 3 22.
166 Fahren und Bedienung Fahrzeuge mit An-/Aus-Schalter Schaltgetriebe: Kupplung und Brems‐ pedal betätigen. Automatikgetriebe: Bremspedal betä‐ tigen und den Wählhebel auf P oder N stellen. Automatisiertes Schaltgetriebe: Bremspedal betätigen. Wenn das Bremspedal nicht betätigt wird, kann N im Getriebe-Display blinken oder im Driver Information Center kann eine Meldung angezeigt werden. Gaspedal nicht betätigen.
Fahren und Bedienung 167 Automatische Anlassersteuerung Aufwärmen des Turbomotors Einschalten Diese Funktion steuert das Anlassen des Motors. Der Schlüssel muss nicht in Stellung 3 gehalten oder Engine Start/Stop länger gedrückt werden. Nach Betätigung führt das System ein automatisches Anlass‐ verfahren durch, bis der Motor läuft. Da bestimmte Bedingungen überprüft werden müssen, wird der Motor mit einer kurzen Verzögerung gestartet.
168 Fahren und Bedienung Autostopp Fahrzeuge mit Schaltgetriebe Je nach Motor sind zwei AutostoppVersionen verfügbar. Zur Feststel‐ lung des Motoridentifizierungscode für Ihr Fahrzeug siehe die Motordaten 3 284. Herkömmlicher Autostopp Alle Benzin- und Dieselmotoren - au‐ ßer B16DTU - sind nur mit dem her‐ kömmlichen Autostopp ausgerüstet. Ein Autostopp kann im Stillstand oder bei niedriger Geschwindigkeit bis 5 km/h aktiviert werden.
Fahren und Bedienung ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Die Stopp-Start-Automatik ist nicht manuell deaktiviert. Die Motorhaube ist ganz ge‐ schlossen. Die Fahrertür ist geschlossen oder der Fahrer-Sicherheitsgurt ist angelegt. Die Fahrzeugbatterie ist ausrei‐ chend geladen und funktions‐ tüchtig. Der Motor ist warm. Die Kühlmitteltemperatur ist nicht zu hoch. Die Motorabgastemperatur ist nicht zu hoch, z. B. nach dem Fahren mit hoher Motorbelas‐ tung. Die Außentemperatur liegt über -5 °C.
170 Fahren und Bedienung Das Kupplungspedal betätigen, ohne das Bremspedal zu betätigen, um den Motor neu zu starten. Bei Fahrzeugen mit spätem Neustart ist dies nur ohne Betätigen des Bremspedals möglich. Später Neustart Alle Benzinmotoren und die Diesel‐ motoren B16DTU und B16DTR ver‐ fügen neben dem herkömmlichen auch über einen späten Neustart. ● Drücken Sie auf das Brems‐ pedal. ● Kupplungspedal betätigen. ● Legen Sie den ersten Gang ein. ● Lassen Sie zum Neustarten des Motors das Bremspedal los.
Fahren und Bedienung Fahrzeug abstellen ● 9 Warnung ● ● ● Fahrzeug nicht auf entzündba‐ ren Oberflächen abstellen. Die hohe Temperatur des Abgas‐ systems kann zu einem Ent‐ zünden der Oberfläche führen. Die Parkbremse immer anzie‐ hen. Die manuelle Parkbremse ohne Drücken des Entriege‐ lungsknopfes anziehen. Im Ge‐ fälle oder an einer Steigung so fest wie möglich anziehen. Gleichzeitig Bremspedal betä‐ tigen, um die Betätigungskräfte der Parkbremse zu verringern.
172 Fahren und Bedienung Hinweis Wenn bei einem Unfall die Airbags auslösen, wird der Motor automa‐ tisch abgestellt, sofern das Fahr‐ zeug innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne zum Stillstand kommt. Notbetrieb bei extremer Kälte 9 Warnung Diese Notfallmaßnahme darf nur bei extrem niedrigen Temperatu‐ ren und unter der Voraussetzung, dass das Fahrzeug auf einer ebe‐ nen Fläche abgestellt wird, durch‐ geführt werden.
Fahren und Bedienung Diesel-Partikelfilter Automatische Reinigung Das Diesel-Partikelfilter-System filtert schädliche Rußpartikel aus den Mo‐ torabgasen. Das System verfügt über eine Selbstreinigungsfunktion, die während der Fahrt ohne einen Hin‐ weis automatisch abläuft. Der Filter wird von Zeit zu Zeit durch Verbren‐ nen der zurückgehaltenen Rußpartikel bei hoher Temperatur ge‐ reinigt. Dieser Vorgang läuft automa‐ tisch bei bestimmten Fahrbedingun‐ gen ab und kann bis zu 25 Minuten dauern.
174 Fahren und Bedienung Achtung Andere als die auf den Seiten 3 215, 3 284 aufgeführten Kraft‐ stoffsorten können den Katalysa‐ tor oder Teile der Elektronik be‐ schädigen. Unverbrannter Kraftstoff überhitzt und beschädigt den Katalysator. Übermäßigen Gebrauch des An‐ lassers, Leerfahren des Kraftstoff‐ tanks und Anlassen des Motors durch Anschleppen oder Anschie‐ ben deshalb unterlassen.
Fahren und Bedienung Wählhebel 175 dem Starten das Bremspedal drücken oder die Parkbremse betäti‐ gen. Während des Schaltens nicht be‐ schleunigen. Gas- und Bremspedal nie gleichzeitig betätigen. Mit eingelegtem Gang und gelöster Bremse fährt das Fahrzeug langsam an. Bremsunterstützung des Motors P : Parkstellung, Räder sind blo‐ ckiert; nur bei stillstehendem Fahrzeug und betätigter Park‐ bremse einlegen R : Rückwärtsgang, nur bei stillste‐ hendem Fahrzeug einlegen N : Neutral- bzw.
176 Fahren und Bedienung Der Zündschlüssel lässt sich nur in Wählhebelstellung P abziehen. Manuell-Modus digkeit gewählt, wird nicht geschaltet. Dies kann zu einer Meldung im Driver Information Center führen. Im Manuell-Modus erfolgt bei hohen Motordrehzahlen kein automatisches Hochschalten. Anzeige zum Schalten Das Symbol R bzw. S wird zusam‐ men mit einer Zahl angezeigt, wenn aus Gründen der Kraftstoffeinspa‐ rung geschaltet werden sollte. Die Schaltanzeige wird nur im Manu‐ ell-Modus angezeigt.
Fahren und Bedienung Stromunterbrechung Bei einer Stromunterbrechung lässt sich der Wählhebel nicht aus Stellung P bewegen. Der Zündschlüssel kann nicht aus dem Zündschloss abgezo‐ gen werden. Bei entladener Fahrzeugbatterie Starthilfe durchführen 3 269. Wenn die Fahrzeugbatterie nicht die Ursache der Störung ist, den Wähl‐ hebel lösen. 1. Die Parkbremse anziehen. 2. Lösen Sie die Wählhebel-Verklei‐ dung von der Mittelkonsole.
178 Fahren und Bedienung Achtung Es wird davon abgeraten, mit einer Hand am Wählhebel zu fah‐ ren. Anzeige zum Schalten 3 113. Stopp-Start-Automatik 3 167. Automatisiertes Schaltgetriebe Getriebe-Display Das automatisierte Schaltgetriebe er‐ möglicht ein manuelles Schalten (Ma‐ nuell-Modus) oder ein automatisches Schalten (Automatikmodus). In bei‐ den Modi wird die automatische Kupplungsbetätigung angewendet. Das manuelle Schalten erfolgt über ein Antippen des Wählhebels im Ma‐ nuell-Modus.
Fahren und Bedienung Wählhebel ] R : Herunterschalten im ManuellModus : Rückwärtsgang. Nur bei ste‐ hendem Fahrzeug einlegen Wenn der Wählhebel von R nach links bewegt wird, wird direkt die Fahrstufe D eingelegt. Wird der Wählhebel von D nach + oder - bewegt, wird der Manuell-Mo‐ dus M angewählt und das Getriebe geschaltet. Losfahren Den Wählhebel immer bis zum An‐ schlag in die entsprechende Richtung führen. Nach Loslassen kehrt er au‐ tomatisch in die Mittelstellung zurück. N : Neutral- bzw.
180 Fahren und Bedienung Herausschaukeln Manuell-Modus Schaukeln ist nur zulässig, wenn das Fahrzeug in Sand, Schlamm oder Schnee steckt. Wählhebel wiederholt zwischen R und D hin- und herbewe‐ gen. Motor nicht hochdrehen und plötzliche Beschleunigung vermei‐ den. Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐ ger Motordrehzahl bzw. ein niedri‐ gerer Gang bei zu hoher Drehzahl ge‐ wählt, wird nicht geschaltet. Dadurch werden zu niedrige bzw. zu hohe Mo‐ tordrehzahlen vermieden.
Fahren und Bedienung Bei einer Störung wird im Driver In‐ formation Center (DIC) eine Warn‐ meldung angezeigt. Fahrzeugmel‐ dungen 3 125. Je nach Störung ist die Weiterfahrt bedingt oder nicht möglich. Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen. Bremsen Das Bremssystem hat zwei voneinan‐ der unabhängige Bremskreise. Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann das Fahrzeug immer noch mit dem anderen Bremskreis gebremst wer‐ den.
182 Fahren und Bedienung Adaptives Bremslicht Manuelle Parkbremse Bei einer Vollbremsung blinken alle drei Bremsleuchten für die Dauer des ABS-Eingriffs. Kontrollleuchte R 3 112. Elektrische Parkbremse Störung 9 Warnung Liegt eine Störung im ABS vor, können die Räder bei starkem Bremsen zum Blockieren neigen. Die Vorteile des ABS bestehen nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei Vollbremsungen nicht mehr lenk‐ bar und kann ausbrechen. Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
Fahren und Bedienung anliegt 3 112. Die elektrische Parkbremse arbeitet automatisch mit adäquater Kraft. Prüfen Sie vor dem Verlassen des Fahrzeugs den Status der elektri‐ schen Parkbremse. Kontroll‐ leuchte m 3 112. Die elektrische Parkbremse kann im‐ mer betätigt werden, auch bei ausge‐ schalteter Zündung. Die elektrische Parkbremse nicht zu oft bei abgestelltem Motor betätigen, da dadurch die Fahrzeugbatterie ent‐ laden wird. Lösen Zündung einschalten.
184 Fahren und Bedienung Elektrische Parkbremse lösen: Den Schalter m drücken und länger als zwei Sekunden gedrückt halten. Wenn die Kontrollleuchte m erlischt, ist die elektrische Parkbremse gelöst. Kontrollleuchte m blinkt: Elektrische Parkbremse ist nicht voll angezogen bzw. gelöst. Bei Dauerblinken elektri‐ sche Parkbremse lösen und versu‐ chen, sie erneut zu betätigen. Bremsassistent Wenn das Bremspedal schnell und kräftig gedrückt wird, wird automa‐ tisch die maximale Bremskraft ange‐ legt.
Fahren und Bedienung Wenn die Traktionskontrolle eingreift, blinkt b. 9 Warnung Lassen Sie sich nicht aufgrund dieses besonderen Sicherheitsan‐ gebotes zu einem risikoreichen Fahrstil verleiten. Geschwindigkeit den Straßenver‐ hältnissen anpassen. Kontrollleuchte b 3 113. Ausschalten Die Traktionskontrolle kann ausge‐ schaltet werden, wenn ein Durchdre‐ hen der Antriebsräder erwünscht ist: b kurz drücken. Kontrollleuchte k leuchtet auf.
186 Fahren und Bedienung Die Drehmomentverteilung ist eine besondere Funktion, die das Dreh‐ moment auf die Antriebsräder verteilt, bevor das ESC-System eingreift. Beim Kurvenfahren werden die Räder auf der Kurveninnenseite einzeln ge‐ bremst. Zusätzlich wird Motordreh‐ moment an das Antriebsrad auf der Kurvenaußenseite geliefert. Damit wird die Neigung zum Untersteuern reduziert und die Traktion beim schnellen Durchfahren von Kurven verbessert.
Fahren und Bedienung aktiviert. k und n erlöschen, wenn die Traktionskontrolle und ESC wieder aktiviert sind. Darüber hinaus wird ESC beim nächsten Einschalten der Zündung wieder aktiviert. Störung Wenn eine Systemstörung vorliegt, leuchtet die Kontrollleuchte b perma‐ nent, während im Driver Information Center eine Meldung angezeigt wird. Das System ist nicht funktionsfähig. Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen. ● ● ● Der Motor reagiert rascher auf das Gaspedal.
188 Fahren und Bedienung Fahrerassistenzsys‐ teme 9 Warnung Fahrerassistenzsysteme wurden zur Unterstützung der Fahrer ent‐ wickelt, können deren Aufmerk‐ samkeit aber nicht ersetzen. Der Fahrer übernimmt beim Füh‐ ren des Fahrzeugs die volle Ver‐ antwortung. Beim Gebrauch von Fahrerassis‐ tenzsystemen stets die aktuelle Verkehrssituation berücksichti‐ gen. Geschwindigkeitsregler Der Geschwindigkeitsregler kann Ge‐ schwindigkeiten von ca.
Fahren und Bedienung m drücken. Die Kontrollleuchte m leuchtet weiß in der Instrumententafel auf. Aktivierung Auf die gewünschte Geschwindigkeit beschleunigen und das Daumenräd‐ chen auf SET/- drehen. Die aktuelle Geschwindigkeit wird gespeichert und gehalten. Die Kontrollleuchte m leuchtet grün in der Instrumententafel auf. Die eingestellte Geschwindigkeit wird im Display angezeigt. Gaspedal kann gelöst werden. Beschleunigen durch Gas geben ist möglich.
190 ● ● ● Fahren und Bedienung Die Traktionskontrolle oder elek‐ tronische Stabilitätsregelung ist aktiv. Elektrische Parkbremse ist ange‐ legt. Durch gleichzeitiges Drücken auf RES/+ und das Bremspedal wer‐ den der Geschwindigkeitsregler deaktiviert und die gespeicherte Geschwindigkeit gelöscht. Gespeicherte Geschwindigkeit wieder aufnehmen Bei einer Geschwindigkeit von über 30 km/h Daumenrädchen auf RES/+ drehen. Das Fahrzeug kehrt zur ge‐ speicherten Geschwindigkeit zurück. Ausschalten m drücken.
Fahren und Bedienung L drücken. Wenn zuvor der Ge‐ schwindigkeitsregler aktiv war, wird dieser beim Aktivieren des Geschwin‐ digkeitsbegrenzers ausgeschaltet. Die Kontrollleuchte m erlischt. Geschwindigkeitsbegrenzung festlegen Beschleunigen Sie auf die ge‐ wünschte Geschwindigkeit und dre‐ hen Sie das Daumenrädchen kurz auf SET/-. Die aktuelle Geschwindigkeit wird als Höchstgeschwindigkeit ge‐ speichert. Die Höchstgeschwindig‐ keit wird im Fahrerinformationszen‐ trum angezeigt.
192 Fahren und Bedienung Ausschalten Drücken Sie auf L. Die Anzeige der Geschwindigkeitsbegrenzung im Dri‐ ver Information Center erlischt. Die gespeicherte Geschwindigkeit wird gelöscht. Der Geschwindigkeitsbegrenzer wird ebenfalls deaktiviert und die gespei‐ cherte Geschwindigkeit gelöscht, wenn m zum Aktivieren des Ge‐ schwindigkeitsreglers gedrückt wird.
Fahren und Bedienung auf V. Die gewählte Einstellung wird auch im Driver Information Center an‐ gezeigt. Achtung Die Leuchtfarbe dieser Kontroll‐ leuchte entspricht nicht den loka‐ len Verkehrsgesetzen in Bezug auf den Fahrzeugabstand. Der Fahrer trägt jederzeit die volle Ver‐ antwortung für die Einhaltung eines sicheren Fahrzeugabstan‐ des gemäß den geltenden Ver‐ kehrsregeln, Witterungs- und Straßenverhältnissen etc.
194 Fahren und Bedienung Allgemeine Informationen 9 Warnung Die Auffahrwarnung stellt lediglich ein Warnsystem dar und wendet keine Bremskraft an. Beim zu schnellen Annähern an ein Fahr‐ zeug lässt es Ihnen möglicher‐ weise nicht ausreichend Zeit, um eine Kollision zu vermeiden. Der Fahrer trägt die volle Verant‐ wortung für die Einhaltung des je nach Verkehrs-, Witterungs- und Sichtverhältnissen geeigneten Si‐ cherheitsabstands.
Fahren und Bedienung Wenn keine vorausfahrendes Fahr‐ zeug erkannt wird bzw. sich kein Fahrzeug im berücksichtigten Be‐ reich befindet, werden zwei Striche angezeigt: -.- sec. Aktive Gefahrenbremsung Die aktive Gefahrenbremsung kann dazu beitragen, Schäden und Verlet‐ zungen zu reduzieren, die bei Fron‐ talaufprallen mit Fahrzeugen oder Gegenständen entstehen, die nicht mehr durch manuelles Bremsen oder Lenken vermeidbar waren.
196 Fahren und Bedienung die Empfindlichkeit des Bremsassis‐ tenten erhöht. Damit wird auch bei weniger starker Betätigung des Bremspedals hart gebremst. Diese Funktion unterstützt den Fahrer da‐ bei, bei einer bevorstehenden Kolli‐ sion schneller und stärker zu brem‐ sen. Das System funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 85 km/h. 9 Warnung Die aktive Gefahrenbremsung ist nicht darauf ausgelegt, starke Bremskräfte auszulösen oder au‐ tomatisch eine Kollision zu verhin‐ dern.
Fahren und Bedienung Arbeitet das System nicht ordnungs‐ gemäß, werden Fahrzeugmeldungen im Fahrerinformationszentrum ange‐ zeigt. Fahrzeugmeldungen 3 125. Einparkhilfe Heck-Einparkhilfe 9 Warnung Der Fahrer trägt die volle Verant‐ wortung für das Einparkmanöver. Beim Rückwärtsfahren und Nut‐ zen der Einparkhilfe stets den Be‐ reich um das Fahrzeug herum prü‐ fen und im Auge behalten.
198 Fahren und Bedienung Ausschalten Front-Heck-Einparkhilfe 9 Warnung Der Fahrer trägt die volle Verant‐ wortung für das Einparkmanöver. Während der Nutzung der Ein‐ parkhilfe beim Vor- oder Rück‐ wärtsfahren stets den Bereich um das Fahrzeug herum überprüfen und im Auge behalten. Zum Deaktivieren die Taste Einpark‐ hilfe r drücken; die LED in der Taste erlischt. Störung Im Falle einer Fehlfunktion oder einer vorübergehenden Systemstörung, z. B.
Fahren und Bedienung Wenn die LED in der EinparkhilfeTaste r leuchtet, ist das System betriebsbereit. Wird r innerhalb eines Zündzyklus ausgeschaltet, wird die Front-Ein‐ parkhilfe deaktiviert. Wenn zuvor schneller als 25 km/h gefahren wurde, wird die Einparkhilfe wieder aktiviert, wenn die Geschwindigkeit weniger als 11 km/h beträgt. Wenn das System deaktiviert wird, er‐ lischt die LED in der Taste und im Dri‐ ver Information Center wird Parkassistent ausgeschaltet ange‐ zeigt.
200 Fahren und Bedienung Wenn das System manuell deaktiviert wird, erlischt die LED in der Taste und im Driver Information Center wird Parkassistent ausgeschaltet ange‐ zeigt. Nach einer manuellen Deaktivierung wird die Heck-Einparkhilfe wieder ak‐ tiviert, wenn r gedrückt oder der Rückwärtsgang eingelegt wird. Das vollständige System kann manu‐ ell über das Fahrzeugpersonalisie‐ rungsmenü im Info-Display deakti‐ viert werden. Es bleibt daraufhin den gesamten Zündzyklus bzw.
Fahren und Bedienung Das System besteht aus jeweils sechs Ultraschall-Parksensoren im vorderen und hinteren Stoßfänger. Aktivierung der erweiterten Einparkhilfe Die erweiterte Einparkhilfe kann nur beim Vorwärtsfahren aktiviert wer‐ den. Das System kann nur bei einer Ge‐ schwindigkeit unter 30 km/h einge‐ schaltet werden und sucht nur bei einer Geschwindigkeit unter 30 km/h nach einer Parklücke.
202 Fahren und Bedienung Anzeige im Colour-Info-Display Längs- oder Querparklücke durch An‐ tippen des entsprechenden Symbols im Display anwählen. Parkseite durch Antippen des ent‐ sprechenden Symbols im Display an‐ wählen. Wenn eine Parklücke erkannt wird, erscheint im Colour-Info-Display eine visuelle Rückmeldung und es ertönt ein Signalton. Wenn der Fahrer nach dem Vorschla‐ gen einer Parklücke nicht anhält, be‐ ginnt das System nach einer anderen geeigneten Parklücke zu suchen.
Fahren und Bedienung Displayanzeige Die Anweisungen auf dem Display zeigen Folgendes an: ● Allgemeine Hinweise und Warn‐ meldungen. ● Ein Hinweis, wenn im Parklü‐ ckensuchmodus schneller als 30 km/h gefahren wird. ● Die Anweisung zum Anhalten, wenn eine Parklücke entdeckt wird. ● Die Fahrtrichtung während des Einparkmanövers. ● Die Anweisung, den Rückwärts‐ gang oder den ersten Gang ein‐ zulegen. ● Die Anweisung, zu beschleuni‐ gen oder zu bremsen.
204 Fahren und Bedienung System wird deaktiviert, wenn der Gegenstand nicht entfernt wird. ( gedrückt halten, um das System zu aktivieren und nach einer neuen Parklücke zu suchen. Grundlegende Hinweise zu Einparkhilfesystemen 9 Warnung Unterschiedlich reflektierende Oberflächen von Gegenständen oder Kleidung sowie externe Schallquellen können unter be‐ sonderen Umständen zur Nicht‐ erkennung von Hindernissen durch das System führen.
Fahren und Bedienung Oberflächenunebenheiten, etwa auf Baustellen, werden vom System nicht erkannt. Der Fahrer trägt die volle Verantwortung. Hinweis Im Anschluss an die Produktion ist eine Kalibrierung des Systems erfor‐ derlich. Um eine optimale Einpark‐ führung zu gewährleisten, ist zuvor eine Fahrleistung von etwa 10 km auf einer Strecke mit einigen Kurven erforderlich.
206 Fahren und Bedienung Winkel erkannt, leuchten die Warn‐ symbole B wie üblich auf der entspre‐ chenden Seite auf. Beim Starten des Fahrzeugs leuchten die Anzeigen in beiden Außenspie‐ geln kurz auf, um den Betrieb des Systems anzuzeigen. Das System lässt sich über das Info-Display aktivieren bzw. deakti‐ vieren. Fahrzeugpersonalisierung 3 127. Die Deaktivierung wird durch eine Meldung im Driver Information Center angezeigt.
Fahren und Bedienung 207 Einschalten Die Rückfahrkamera wird beim Einle‐ gen des Rückwärtsgangs automa‐ tisch eingeschaltet. Funktionen Es wird ein begrenzter Bereich auf dem Display angezeigt. Die auf dem Display angezeigten Abstände wei‐ chen von den tatsächlichen Abstän‐ den ab. Am Schrägheck, 5-türig, ist die Ka‐ mera zwischen den Kennzeichen‐ leuchten montiert. Am Sports Tourer ist die Kamera unter der Hecktürleiste montiert.
208 Fahren und Bedienung Anzeige-Einstellungen Bei aktiver Rückfahrkamera auf das Touchscreen tippen, um die Helligkeit und den Kontrast einzustellen. Deaktivierung von Führungslinien und Warnsymbolen Ausschalten Die Kamera wird ausgeschaltet, wenn eine gewisse Vorwärtsfahrge‐ schwindigkeit überschritten wurde oder der Rückwärtsgang etwa 15 Sekunden nicht eingelegt war. Die Rückfahrkamera kann im Menü Fahr‐ zeugpersonalisierung im Colour-InfoDisplay manuell deaktiviert werden.
Fahren und Bedienung Verkehrszeichen-Assistent Funktionen Der Verkehrszeichen-Assistent er‐ kennt über eine Frontkamera be‐ stimmte Verkehrszeichen und zeigt sie im Driver Information Center an. Wenn das Fahrzeug mit einem ein‐ gebetteten Navigationssystem aus‐ gerüstet ist, können Verkehrszeichen aus Datenkarten zusätzlich einge‐ bunden werden.
210 Fahren und Bedienung Das System arbeitet je nach Lichtver‐ hältnissen bis zu einer Geschwindig‐ keit von 200 km/h ohne Leistungsver‐ luste. In der Nacht ist das System bis zu einer Geschwindigkeit von 160 km/h aktiv. Wählen Sie im Uplevel-Display das Info Menü über die rechten Lenkrad‐ tasten an und drücken Sie zum Aus‐ wählen der Verkehrszeichen-Assis‐ tent-Seite auf P oder Q 3 116.
Fahren und Bedienung Nach erfolgter Aktivierung und wenn die Seite Verkehrszeichenerkennung aktuell nicht angezeigt wird, werden neu erkannte Geschwindigkeitsbe‐ grenzungs- und Überholverbotsschil‐ der als Warnungen im Driver Informa‐ tion Center eingeblendet. Drücken Sie im Midlevel-Display, wenn die Verkehrszeichen-AssistentSeite angezeigt wird, auf SET/CLR am Blinkerhebel. Wählen Sie durch Drehen des Ein‐ stellrädchens Warnungen AUS oder Warnungen EIN an und drücken Sie auf SET/CLR.
212 Fahren und Bedienung Löschen von Verkehrszeichen Es gibt verschiedene Szenarien, die zum Löschen der aktuell angezeigten Verkehrszeichen führen. Nach dem Löschen wird im Driver Information Center das "Standardzeichen" oder ein Zeichen aus den Navigationskar‐ tendaten angezeigt.
Fahren und Bedienung Lassen Sie sich nicht aufgrund dieser besonderen Funktion zu einem risikoreichen Fahrstil verlei‐ ten. Die Fahrgeschwindigkeit immer den Straßenverhältnissen anpas‐ sen. Die Fahrerassistenzsysteme ent‐ heben den Lenker nicht von seiner umfassenden Verantwortung für den sicheren Fahrbetrieb. Spurhalteassistent Der Spurhalteassistent trägt zur Ver‐ meidung von Unfällen infolge unbe‐ absichtigtem Verlassen der Fahrspur bei.
214 Fahren und Bedienung Das System arbeitet nur bei Fahrge‐ schwindigkeiten zwischen 60 km/h und 180 km/h, wenn Fahrspurmarkie‐ rungen vorhanden sind. Wenn sich das Fahrzeug einer er‐ kannten Fahrspurmarkierung nähert, ohne dass der Blinker in diese Rich‐ tung gesetzt ist, führt das System eine leichte Lenkradbewegung aus, während die Kontrollleuchte a nach Gelb wechselt.
Fahren und Bedienung Das System erkennt aufgrund äu‐ ßerer Einflüsse möglicherweise kein freihändiges Fahren (Straßenzustand und Fahrbelag, Wetter usw.). Der Fahrer ist für die Steuerung des Fahrzeugs verant‐ wortlich und muss während der Fahrt immer seine Hände am Lenkrad halten. Wenn das System beim Fahren mit Anhänger auf rutschigen Stra‐ ßen benutzt wird, kann es zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug und Unfall kommen. Schalten Sie das System ab.
216 Fahren und Bedienung Achtung Tanken 9 Gefahr Die Verwendung von Kraftstoff, der nicht EN 590 oder gleicharti‐ gen Spezifikationen entspricht, kann zu Leistungsverlust des Mo‐ tors, erhöhtem Verschleiß oder Motorschäden führen. Schiffsdieselkraftstoffe, Heizöle, Aquazole und ähnliche Diesel-Was‐ ser-Emulsionen dürfen nicht verwen‐ det werden. Es ist nicht zulässig, Die‐ selkraftstoffe zur Verdünnung mit Kraftstoffen für Otto-Motoren zu ver‐ mischen. Kraftstoff ist brennbar und explo‐ siv.
Fahren und Bedienung 217 Zum Schließen den Tankdeckel im Uhrzeigersinn drehen, bis er hörbar einrastet. Klappe schließen und einrasten las‐ sen. Tankdeckel Nur Original-Tankdeckel verwenden. Fahrzeuge mit Dieselmotoren haben spezielle Tankdeckel. Die Tankklappe lässt sich nur bei ent‐ riegeltem Fahrzeug öffnen. Tank‐ klappe durch Drücken der Klappe lö‐ sen. Zum Öffnen die Kappe langsam ge‐ gen den Uhrzeigersinn drehen. Der Tankdeckel kann in die Halterung auf der Tankklappe eingehängt wer‐ den.
218 Fahren und Bedienung Allgemeine Informationen Die offiziellen Werte für Kraftstoffver‐ brauch und CO2-Emissionen bezie‐ hen sich auf das EU-Basismodell mit serienmäßiger Ausstattung. Die Daten für Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß wurden gemäß der Ver‐ ordnung (EG) Nr. 715/2007 (in der je‐ weils neuesten geltenden Fassung) ermittelt und beziehen sich auf das Fahrzeuggewicht im betriebsbereiten Zustand, wie in der Verordnung an‐ gegeben.
Fahren und Bedienung Sollte der Anhänger zu schlingern be‐ ginnen, langsamer fahren, nicht gegenlenken, notfalls scharf brem‐ sen. Bei Bergabfahrt gleichen Gang einle‐ gen wie bei entsprechender Bergauf‐ fahrt und etwa gleiche Geschwindig‐ keit fahren. Reifendruck auf den Wert für die volle Zuladung einstellen 3 292. Anhängerbetrieb Anhängelast 9 Warnung Fahrzeuge mit Motor B14XFT und Automatikgetriebe: Die Verwendung der Zugvorrich‐ tung ist nur für die Anbringung kompatibler Fahrradträger zuläs‐ sig.
220 Fahren und Bedienung Zugvorrichtung Abbildung zeigt 5-türiges Schräg‐ heck. Achtung Beim Sports Tourer die Abdeckung durch Drücken vom Heckstoßfänger abnehmen. Bei Betrieb ohne Anhänger ist die Kugelstange zu demontieren. Verstauen der Kugelstange Der Beutel mit der Kupplungsstange wird auf der hinteren Bodenabde‐ ckung im Laderaum verstaut. Den Gurt durch die hintere rechte Verzurröse führen, zweimal um den Beutel schlagen und zum Sichern des Beutels spannen. Abbildung zeigt Sports Tourer.
Fahren und Bedienung Spannstellung der Kugelstange kontrollieren 221 Gespannte Kugelstange in die Auf‐ nahmeöffnung einführen und kräftig bis zum hörbaren Einrasten nach oben drücken. Der Drehgriff schnellt selbsttätig in die Ausgangsposition zurück und liegt ohne Spalt an der Kugelstange an. 9 Warnung ● Die rote Markierung am Drehgriff muss zur grünen Markierung an der Kugelstange zeigen. ● Der Spalt zwischen dem Dreh‐ griff und der Kugelstange muss ca. 6 mm betragen.
222 Fahren und Bedienung Öse für Abreißseil 9 Warnung Anhängerbetrieb ist nur zulässig, wenn die Kugelstange richtig mon‐ tiert ist. Wenn die Kugelstange nicht richtig einrastet, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Verschlussstopfen in die Aufnahme‐ öffnung einsetzen. Den Verbindungsstecker einklappen. Demontage der Kugelstange Abreißseil an der Öse einhängen.
Fahren und Bedienung Der Anhänger-Stabilitäts-Assistent ist eine Funktion der elektronischen Stabilitätsregelung 3 185. Die Kupplungsstange im Beutel ver‐ stauen und den Beutel mit dem Gurt an der rechten Verzurröse sichern. Den Gurt zweimal um den Beutel wi‐ ckeln und festziehen, um den Beutel zu sichern. Anhänger-StabilitätsAssistent Erkennt das System eine starke Schlingerbewegung, wird die Motor‐ leistung reduziert und das Gespann gezielt abgebremst, bis das Schlin‐ gern aufhört.
224 Fahrzeugwartung Fahrzeugwartung Allgemeine Informationen .......... 225 Zubehör und Änderungen am Fahrzeug ................................ 225 Fahrzeugeinlagerung .............. 225 Altfahrzeugrücknahme ............ 226 Fahrzeugüberprüfungen ............ 226 Durchführung von Arbeiten ..... 226 Motorhaube ............................. 226 Motoröl .................................... 227 Kühlmittel ................................. 228 Waschflüssigkeit ...................... 229 Bremsen ...............
Fahrzeugwartung Allgemeine Informationen Zubehör und Änderungen am Fahrzeug Wir empfehlen die Verwendung von Originalteilen und -zubehör und von ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp werkseitig zugelassenen Teilen. Die Zuverlässigkeit anderer Produkte können wir nicht bewerten und auch nicht dafür garantieren – auch wenn sie über eine behördliche oder sons‐ tige Zulassung verfügen. Keine Veränderungen an elektri‐ schen Systemen vornehmen, z. B. Eingriff in elektronische Steuergeräte (Chip-Tuning).
226 ● ● Fahrzeugwartung Kühlmittelstand kontrollieren. Gegebenenfalls Kennzeichen montieren. Altfahrzeugrücknahme Fahrzeugüberprüfun‐ gen Durchführung von Arbeiten Informationen über AltfahrzeugRücknahmestellen und die Wieder‐ verwertung von Altfahrzeugen sind, sofern gesetzlich vorgeschrieben, auf unserer Website verfügbar. Nur offi‐ ziell anerkannte Recyclingstellen mit dieser Aufgabe betrauen. 9 Gefahr Die Zündanlage arbeitet mit sehr hoher elektrischer Spannung. Nicht berühren.
Fahrzeugwartung Wird bei einem Autostopp die Motor‐ haube geöffnet, so wird der Motor aus Sicherheitsgründen automatisch wie‐ der gestartet. Schließen Den Sicherungshaken zur linken Fahrzeugseite drücken und die Mo‐ torhaube öffnen. Vor dem Schließen der Motorhaube die Stütze in die Halterung drücken. Motorhaube absenken und bei gerin‐ ger Höhe (20–25 cm) in die Verriege‐ lung fallen lassen. Sicherstellen, dass die Motorhaube eingerastet ist.
228 Fahrzeugwartung Der Motorölstand darf die obere Marke MAX am Messstab nicht über‐ schreiten. Achtung Zuviel eingefülltes Motoröl muss abgelassen oder abgesaugt wer‐ den. Es wird empfohlen, Motoröl von der‐ selben Qualität wie beim letzten Öl‐ wechsel zu verwenden. Kühlmittelstand Achtung Zu niedriger Kühlmittelstand kann zu Motorschaden führen. Füllmengen 3 291. Verschlussdeckel gerade ansetzen und festdrehen. Kühlmittel Das Kühlmittel bietet Frostschutz bis ca. -28 °C.
Fahrzeugwartung 9 Warnung Waschflüssigkeit Bremsen Wenn die Mindestdicke der Brems‐ beläge erreicht ist, ist während des Bremsens ein Quietschgeräusch zu hören. Weiterfahrt ist möglich, Bremsbeläge jedoch möglichst bald austauschen lassen. Sobald neue Bremsbeläge montiert sind, während der ersten Fahrten nicht unnötig scharf bremsen. Vor Öffnen des Verschlussde‐ ckels Motor abkühlen lassen. Ver‐ schlussdeckel vorsichtig öffnen damit der Überdruck langsam ent‐ weicht.
230 Fahrzeugwartung Fahrzeugbatterie Der Bremsflüssigkeitsstand muss zwischen MIN und MAX liegen. Wenn der Flüssigkeitsstand unter die MIN-Markierung gefallen ist, die Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Brems- und Kupplungsflüssigkeit 3 277. Die Fahrzeugbatterie befindet sich im Laderaum unter der hinteren Boden‐ abdeckung hinter den Rücksitzen. Hintere Bodenabdeckung 3 83. Im Motorraum sind Starthilfe-An‐ schlusspunkte vorhanden. Starthilfe 3 269.
Fahrzeugwartung Beim Ersetzen der Fahrzeugbatterie unbedingt darauf achten, dass sich im Bereich des Pluspols keine geö‐ ffneten Entlüftungsbohrungen befin‐ den. Falls in diesem Bereich eine Ent‐ lüftungsbohrung geöffnet ist, muss diese mit einem Blinddeckel ver‐ schlossen werden und die Entlüftung muss im Bereich des Minuspols ge‐ öffnet werden. Bei Fahrzeugen mit AGM-Batterie (Absorptionsglas) ist sicherzustellen, dass die Batterie durch eine andere AGM-Batterie ersetzt wird.
232 ● ● Fahrzeugwartung Für weitere Informationen siehe Betriebsanleitung. Rund um die Fahrzeugbatterie können explosive Gase auftre‐ ten. Scheibenwischerwechsel Wischerblatt an der Heckscheibe Wischerarm anheben, bis er von selbst steht, Taste zum Lösen des Wischerblattes drücken und Wischer‐ blatt abnehmen. Wischerblatt leicht abgewinkelt am Wischerarm ansetzen und drücken, bis es einrastet. Wischerarm vorsichtig absenken. Wischerarm anheben.
Fahrzeugwartung Glühlampen auswechseln 1. Die Kappe linksherum drehen und abnehmen. Zündung ausschalten und betreffen‐ den Schalter ausschalten bzw. Türen schließen. Neue Glühlampe nur am Sockel hal‐ ten. Den Glaskolben der Glühlampe nicht mit bloßen Händen berühren. Beim Auswechseln nur den gleichen Glühlampentyp verwenden. Scheinwerferlampen vom Motorraum aus auswechseln. Abblendlicht (1), äußere Lampe. Fernlicht (2), innere Lampe.
234 Fahrzeugwartung 3. Die Lampe aus der Lampenfas‐ sung lösen und ersetzen. 4. Lampenträger einsetzen, die bei‐ den Nasen im Reflektor einrasten und zum Verriegeln rechts herum‐ drehen. 5. Den Federclip wieder in seine Po‐ sition drücken. 6. Die Kappe einsetzen und rechts‐ herum drehen. Fernlicht (2) 2. Den Federclip durch Vor- und Seitwärtsbewegung aus der Hal‐ terung lösen. Den Federclip nach unten schwenken. 3. Lampenfassung aus dem Reflek‐ tor ziehen. 4.
Fahrzeugwartung Tagesfahrlicht Rückleuchten Defekte LED in einer Werkstatt erset‐ zen lassen. Schrägheck, 5-türig 235 Nebelscheinwerfer Die Lampen sind von der Fahrzeug‐ unterseite her zugänglich. 1. Die Lampenfassung nach links drehen und aus dem Reflektor he‐ rausnehmen. 2. Die Lampenfassung durch Drücken der Haltenase vom Ste‐ cker lösen. 3. Lampenfassung mit Lampe aus‐ bauen und ersetzen. Stecker an‐ bringen. 4.
236 Fahrzeugwartung 2. Fahrzeuge mit Reifenreparatur‐ set: Zum Austauschen der Glüh‐ lampen auf der rechten Seite zu‐ erst die Plastik-Mutter abschrau‐ ben und den Einsatz mit der Dicht‐ mittel-Flasche herausnehmen. 6. Auf die drei Haltenasen drücken und die Lampenfassung aus dem Leuchtenzusammenbau heraus‐ nehmen. 4. Rückleuchtenzusammenbau vor‐ sichtig aus der Aussparung neh‐ men und entfernen. 5. Das Kabel aus der Halterung lö‐ sen. 3.
Fahrzeugwartung 237 Je nach Ausführung sind die Rückund Bremsleuchten als LED gestaltet. Im Störungsfall sollten Sie die LED in einer Werkstatt austauschen lassen. Lampengehäuse in der Hecktür Bei Ausführungen mit LED-Rückund -Bremsleuchten können nur die Glühlampen der Blinkleuchten 1 entfernt und ersetzt werden. 8. Den Lampensockel am Leuchten‐ zusammenbau befestigen. 9. Das Kabel an der Halterung be‐ festigen. 10.
238 Fahrzeugwartung Leuchtenzusammenbau heraus‐ nehmen. 4. Den Stecker vom Leuchtenzu‐ sammenbau trennen. 5. Auf die drei Haltenasen drücken und die Lampenfassung aus dem 6. Die Lampe ausbauen und erset‐ zen: Rückleuchte (1) Nebelschlussleuchte (2) (linke Seite) Rückfahrscheinwerfer (2) (rechte Seite) Bei Ausführungen mit LED-Rück‐ leuchten sind die Haltenasen ge‐ ringfügig anders angeordnet.
Fahrzeugwartung 239 3. Rückleuchtenzusammenbau vor‐ sichtig aus der Aussparung neh‐ men und entfernen. 4. Das Kabel aus der Halterung lö‐ sen. die Schraube von der Innenseite aus festziehen. Abdeckung an‐ bringen. Je nach Ausführung sind die Rück‐ leuchten als LED gestaltet. Im Stö‐ rungsfall sollten Sie die LED in einer Werkstatt austauschen lassen. Sports Tourer 2. Beide Kunststoff-Befestigungs‐ muttern von innen mit der Hand abschrauben. 1.
240 Fahrzeugwartung Je nach Ausführung sind die Rückund Bremsleuchten als LED gestaltet. Im Störungsfall sollten Sie die LED in einer Werkstatt austauschen lassen. Lampengehäuse in der Hecktür 6. Die Lampen entfernen und erset‐ zen: Rückleuchte/Bremsleuchte (1) Blinkleuchte (2) 7. Die Lampenfassung in den Leuchtenzusammenbau einset‐ zen. 8.
Fahrzeugwartung 241 5. Die Lampe ausbauen und erset‐ zen: Rückfahrleuchte (1) Rückleuchte (2) Nebelschlussleuchte (3) (linke Seite) 6. Die Lampenfassung in das Rück‐ leuchtengehäuse einsetzen. 2. Die Plastik-Kontermutter per Hand abschrauben. 4. Auf die drei Haltenasen drücken und die Lampenfassung aus dem Leuchtenzusammenbau heraus‐ nehmen. 7. Bei Ausführungen mit LED-Rück‐ leuchten kann nur die Glühlampe des Rückfahrlichts ersetzt wer‐ den: Die Lampenfassung durch 3.
242 Fahrzeugwartung Drehen aus dem Leuchtenzusam‐ menbau entfernen. Die Glüh‐ lampe in der Lampenfassung er‐ setzen. 8. Den Leuchtenzusammenbau an der Hecktür einsetzen und die Si‐ cherungsmutter von der Innen‐ seite aus festziehen. Abdeckung anbringen. Je nach Ausführung sind die Rück‐ leuchten als LED gestaltet. Im Stö‐ rungsfall sollten Sie die LED in einer Werkstatt austauschen lassen. Seitliche Blinkleuchten Zum Ersetzen der Lampe das Lam‐ pengehäuse entfernen: 2.
Fahrzeugwartung 243 4. Lampenfassung einsetzen und rechtsherum drehen. 5. Die linke Seite der Lampe einset‐ zen, die Lampe nach links schie‐ ben und die rechte Seite einset‐ zen. Kennzeichenleuchte 2. Lampe nach unten herausneh‐ men, dabei nicht am Kabel zie‐ hen. 3. Die Lampenfassung linksherum drehen, um sie aus dem Lampen‐ gehäuse zu entfernen. 1. Schraubendreher in die Ausspa‐ rung der Abdeckung einführen, zur Seite drücken und die Feder lösen. 4. Die Lampe aus der Fassung zie‐ hen und ersetzen.
244 Fahrzeugwartung Innenleuchten Elektrische Anlage Innenleuchte, Leseleuchten Sicherungen Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen. Laderaumleuchte Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen. Instrumententafelbeleuch‐ tung Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen. Ersatz entsprechend der Beschrif‐ tung auf der defekten Sicherung durchführen.
Fahrzeugwartung Sicherungskasten im Motorraum Der Sicherungskasten befindet sich im vorderen linken Bereich des Mo‐ torraums. Die Abdeckung lösen und abnehmen. Sicherungszieher von oben oder seit‐ lich auf die verschiedenen Ausführun‐ gen von Sicherungen stecken und Si‐ cherung herausziehen.
246 Fahrzeugwartung Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis Nr.
Fahrzeugwartung Nr. Stromkreis 46 Instrument 47 Lenksäulensperre 48 Heckscheibenwischer 49 – 50 LED-Scheinwerfer, rechts/auto‐ matische Leuchtweitenregulie‐ rung, rechts Bei nicht einwandfrei geschlossenem Sicherungskasten kann es zu Funk‐ tionsstörungen kommen. 247 ist im Handschuhfach verstaut 3 73. Der Schraubendreher befindet sich im Laderaum 3 251. Sicherungskasten in der Instrumententafel Der Sicherungskasten befindet sich hinter einer Abdeckung.
248 Fahrzeugwartung Nr. Stromkreis Drücken Sie den Schraubendreher durch die Aussparung im Adapter. Entfernen Sie den Deckel, indem Sie den Schraubendreher ziehen.
Fahrzeugwartung Nr. Stromkreis Nr.
250 Fahrzeugwartung Nr. Stromkreis Abdeckung entfernen. 1 – 2 DC/AC-Wechselrichter 3 Anhängermodul 4 Elektrisch verstellbarer Beifah‐ rersitz 5 – 6 Abstandswarnmodul 7 – 8 – 9 Rücksitzheizung (in Fahrzeugen ohne Alarmhupe) 10 Service 11 – 12 Vordersitzheizung (in Fahr‐ zeugen mit Alarmhupe) 13 Rücksitzheizung (in Fahrzeugen mit Alarmhupe) Den Deckel des Sicherungskastens abnehmen und entfernen.
Fahrzeugwartung Nr. Stromkreis 16 Anhängeranschluss 17 Anhängeranschluss 18 – 19 – Wagenwerkzeug 5-türiges Schrägheck mit Reserverad 251 Sports Tourer mit Reserverad Die Bodenabdeckung im Laderaum öffnen 3 83. Die Bodenabdeckung im Laderaum öffnen 3 83. 20 – 21 Elektrisch umklappbare Rück‐ sitze 22 Elektrische Hecktür Nach dem Austausch durchgebrann‐ ter Sicherungen den Sicherungskas‐ ten schließen und den Deckel hinein‐ drücken, bis er einrastet.
252 Fahrzeugwartung 5-türiges Schrägheck mit Reifenreparaturset Sports Tourer mit Reifenreparaturset Räder und Reifen Reifenzustand, Felgenzustand Die Abdeckung an der rechten Sei‐ tenwand im Laderaum öffnen. Einige Werkzeuge und die Ab‐ schleppöse befinden sich zusammen mit dem Reifenreparaturset in einem Werkzeugkasten. Die Bodenabdeckung im Laderaum öffnen 3 83. Das Wagenwerkzeug und die Ab‐ schleppöse befinden sich zusammen mit dem Reifenreparaturset in einem Werkzeugkasten.
Fahrzeugwartung Reifenbezeichnungen Z. B. 215/60 R 16 95 H 215 : Reifenbreite in mm 60 : Querschnittsverhältnis (Rei‐ fenhöhe zu Reifenbreite) in % R : Gürtelbauart: Radial RF : Bauart: RunFlat 16 : Felgendurchmesser in Zoll 95 : Tragfähigkeits-Kennzahl, z. B.
254 Fahrzeugwartung Die für Ihr Fahrzeug zugelassenen Reifentypen finden Sie in der EWGKonformitätserklärung, die mit Ihrem Fahrzeug ausgeliefert wurde, bzw. in anderen, nationalen Zulassungsun‐ terlagen. Der Fahrer ist für die korrekte Anpas‐ sung des Reifendrucks verantwort‐ lich. 9 Warnung Ein zu geringer Reifendruck kann zu starker Reifenerwärmung, in‐ neren Beschädigungen und da‐ durch bei hohen Geschwindigkei‐ ten zur Laufflächenablösung und sogar zum Platzen des Reifens führen.
Fahrzeugwartung Wenn niedriger Reifendruck erkannt wird, wird dies durch die Kontroll‐ leuchte w gemeldet 3 114. Die aktuellen Reifendrücke können im Driver Information Center ange‐ zeigt werden. Midlevel-Display: Die Seite Reifendruck unter Fahrzeug Informationsmenü ? im Driver In‐ formation Center anwählen 3 116. Uplevel-Display: 255 Wenn w aufleuchtet, so bald wie möglich anhalten und Reifen auf den empfohlenen Druck befüllen 3 292.
256 Fahrzeugwartung Nur Räder mit Reifendrucksensoren montieren. Andernfalls wird der Rei‐ fendruck nicht korrekt angezeigt und w leuchtet durchgehend. Reserveräder bzw. Noträder sind nicht mit Drucksensoren ausgestat‐ tet. Für diese Reifen ist das Reifen‐ druck-Kontrollsystem nicht aktiv. Kontrollleuchte w leuchtet auf. Für die übrigen drei Reifen ist das System weiterhin in Betrieb. Der Gebrauch im Handel erhältlicher flüssiger Reifenreparatursets kann zu Funktionsstörungen des Systems führen.
Fahrzeugwartung Die Seite Reifenbelastung im Menü Optionen im Driver Information Cen‐ ter anwählen 3 116. wählen ● Leicht für Komfort-Reifendruck mit bis zu drei Insassen. ● Eco für Eco-Reifendruck mit bis zu drei Insassen. ● Max bei voller Beladung. Anpassung der Reifendrucksensoren Jeder Reifendrucksensor hat einen einmaligen Identifizierungscode.
258 Fahrzeugwartung Uplevel-Display: 6. Midlevel-Display: Auf SET/CLR drücken, um den Sensorabgleich zu starten. Eine Meldung muss eingeblendet wer‐ den, die eine Bestätigung des Vorgangs anfordert. Erneut auf SET/CLR drücken, um die Auswahl zu bestätigen. Zwei Huptöne zeigen an, dass sich der Empfänger im Anlernmodus be‐ findet. Uplevel-Display: Auf 9 drücken, um den Senso‐ rabgleich zu starten. Zwei Hup‐ töne zeigen an, dass sich der Empfänger im Anlernmodus be‐ findet. 7.
Fahrzeugwartung Aus Sicherheitsgründen wird emp‐ fohlen, dass die Profiltiefe der Reifen einer Achse um nicht mehr als 2 mm variiert. Reifen altern, auch wenn sie nicht ge‐ fahren werden. Wir empfehlen, die Reifen nach sechs Jahren zu erset‐ zen. Reifenumrüstung Die gesetzlich zulässige Mindestpro‐ filtiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das Profil bis zu einem der Verschleißan‐ zeiger (TWI = Tread Wear Indicator) abgefahren ist. Deren Lage wird durch Markierungen an der Reifen‐ flanke angezeigt.
260 Fahrzeugwartung Schneeketten Schneeketten sind auf Reifen der Größen 195/65 R15, 205/55 R16 und 215/55 R16 zulässig. Bei einer Reifenpanne: Parkbremse anziehen, ersten Gang, Rückwärtsgang oder P einlegen. Notrad Am Notrad ist das Anbringen einer Schneekette nicht zulässig. Reifenreparaturset Schneeketten dürfen nur auf den Vor‐ derrädern verwendet werden.
Fahrzeugwartung 261 4. Kompressor-Luftschlauch an den Anschluss der Dichtmittelflasche schrauben. 5. Dichtmittelflasche in die Halte‐ rung am Kompressor einsetzen. Kompressor so in Reifennähe platzieren, dass die Dichtmittelfla‐ sche aufrecht steht. Beim Sports Tourer befindet sich das Reifenreparaturset unter der Boden‐ abdeckung im Laderaum. 1. Die Dichtmittel-Flasche entfer‐ nen. 2. Den Daumen in die Öffnung ste‐ cken und den Kompressor he‐ rausziehen. 3.
262 Fahrzeugwartung 9. Den Stecker des Kompressors an der Zubehörsteckdose oder am Zigarettenanzünder anschließen. Um eine Entladung der Batterie zu vermeiden, empfehlen wir, den Motor laufen zu lassen. 10. Wippschalter auf dem Kompres‐ sor auf I stellen. Der Reifen wird mit Dichtmittel gefüllt. 11. Während des Entleerens der Dichtmittelflasche (ca. 30 Sekunden) zeigt die Druckan‐ zeige im Kompressor kurzzeitig bis zu 6 bar an. Danach sinkt der Druck. 12.
Fahrzeugwartung 17. Fahrt unverzüglich fortsetzen, da‐ mit sich das Dichtmittel im Reifen gleichmäßig verteilt. Nach ca. 10 km Fahrtstrecke (spätestens jedoch nach zehn Minuten) anhal‐ ten und Reifendruck kontrollieren. Hierzu Kompressor-Luftschlauch direkt auf das Reifenventil und den Kompressor schrauben. Wenn der Reifendruck mehr als 1,3 bar beträgt, auf den vorge‐ schriebenen Wert korrigieren. Vorgang wiederholen, bis kein Druckverlust mehr entsteht.
264 ● ● ● ● ● ● ● ● Fahrzeugwartung Wagenheber nur im Falle einer Reifenpanne verwenden; nicht beim Reifenwechsel von Winterauf Sommerreifen oder umgekehrt. Der Wagenheber ist wartungs‐ frei. Bei weichem Untergrund eine stabile, maximal einen cm dicke Unterlage unter den Wagenhe‐ ber legen. Vor dem Verwenden des Wagen‐ hebers alle schweren Gegen‐ ständige aus dem Fahrzeug ent‐ fernen. Im angehobenen Fahrzeug dür‐ fen sich keine Personen oder Tiere aufhalten.
Fahrzeugwartung 4. Wagenheber auf die erforderliche Höhe einstellen. Den Heber un‐ mittelbar unter den Ansatzpunkt stellen und sicherstellen, dass er nicht rutschen kann. Sicherstellen, dass die Karosse‐ riekante in die Kerbe am Wagen‐ heber passt. 5. 6. 7. 8. 9. Radschlüssel ansetzen und den korrekt ausgerichteten Wagenhe‐ ber hochkurbeln, bis das Rad vom Boden abhebt. Den Wagenheber nicht weiter anheben. Radmuttern herausdrehen. Rad wechseln. Reserverad 3 266. Radmuttern eindrehen.
266 Fahrzeugwartung Position des hinteren Arms der He‐ bebühne unter der hinteren Ausspa‐ rung im Schweller. werden, auch wenn am Rad kein ent‐ sprechender Hinweis angebracht ist. Nehmen Sie Kontakt zu einer Werk‐ statt auf, um Informationen zur an‐ wendbaren Geschwindigkeitsbe‐ schränkung zu erhalten. Das Reserverad hat eine Stahlfelge. Achtung Position des vorderen Arms der He‐ bebühne am Unterboden.
Fahrzeugwartung Verstauen eines beschädigten Rads normaler Größe im Laderaum, Schrägheck, 5-türig Die Reserveradmulde ist nicht für Reifen einer anderen Größe als das Reserverad ausgelegt. Ein beschä‐ digtes Rad normaler Größe muss im Laderaum untergebracht und mit einem Gurt gesichert werden. Wa‐ genwerkzeug 3 251. So sichern Sie das Rad: 1. Das Rad mit der Außenseite nach oben nahe einer der Seitenwände des Laderaums ablegen. 2.
268 Fahrzeugwartung Notrad Achtung Die Verwendung eines Reserve‐ rads zusammen mit Winterreifen oder eines Reserverads, das klei‐ ner ist als die anderen Räder, kann das Fahrverhalten beein‐ trächtigen. Den defekten Reifen möglichst bald austauschen. 1. Die in der Mitte angebrachte Kappe mit dem Markenemblem durch Drücken von der Innenseite entfernen. 2. Das Rad mit der Außenseite nach unten in die Reserveradmulde le‐ gen. 3. Das beschädigte Rad mit der Flü‐ gelmutter fixieren. 4.
Fahrzeugwartung Starthilfe Die Fahrzeugbatterie befindet sich im Laderaum unter einer Abdeckung. Im Motorraum sind Starthilfe-Anschluss‐ punkte vorhanden. Bei entladener Fahrzeugbatterie kann der Motor mit Starthilfekabeln und der Fahrzeugbatterie eines an‐ deren Fahrzeugs gestartet werden. Motor nicht mit Schnelllader anlas‐ sen. 9 Warnung Das Anlassen mit Starthilfekabeln muss mit äußerster Vorsicht ge‐ schehen.
270 Fahrzeugwartung Reihenfolge für das Anschließen der Kabel: 1. Rotes Kabel am positiven Pol der Starthilfebatterie anschließen. 2. Das andere Ende des roten Ka‐ bels an die Plusklemme Ihres Fahrzeugs neben dem Siche‐ rungskasten im Motorraum an‐ schließen. 3. Schwarzes Kabel am negativen Pol der Starthilfebatterie anschlie‐ ßen. 4. Das andere Ende des schwarzen Kabels an einen Fahrzeugmasse‐ punkt Ihres Fahrzeugs im Motor‐ raum anschließen.
Fahrzeugwartung Achtung Langsam fahren. Nicht ruckartig fahren. Unzulässig hohe Zug‐ kräfte können das Fahrzeug be‐ schädigen. Abschleppöse bis zum Anschlag in waagerechter Stellung einschrauben. Abschleppseil - besser Abschlepp‐ stange - an der Abschleppöse befes‐ tigen. Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐ schleppen und nicht zum Bergen des Fahrzeugs verwendet werden. Zündung einschalten, um die Lenk‐ radsperre zu lösen und Bremsleuch‐ ten, Hupe und Scheibenwischer be‐ tätigen zu können.
272 Fahrzeugwartung Die Abschleppöse befindet sich beim Wagenwerkzeug 3 251. Achtung Langsam fahren. Nicht ruckartig fahren. Unzulässig hohe Zug‐ kräfte können das Fahrzeug be‐ schädigen. Nach dem Abschleppen Abschlepp‐ öse losschrauben. Abdeckkappe von oben einsetzen und nach unten einrasten lassen. Abschleppöse bis zum Anschlag in waagerechter Stellung einschrauben. Die Verzurröse hinten unter dem Fahrzeug darf keinesfalls als Ab‐ schleppöse verwendet werden.
Fahrzeugwartung Bei Benutzung von Waschanlagen die Anweisungen der Waschanlagen‐ betreiber befolgen. Der Scheibenwi‐ scher für Windschutzscheibe und Heckscheibe muss ausgeschaltet sein. Antenne und außen am Fahr‐ zeug montiertes Zubehör wie zum Beispiel Dachgepäckträger usw. ent‐ fernen. Beim Waschen von Hand auch die In‐ nenbereiche der Radkästen gründlich ausspülen. Kanten und Falze an geöffneten Tü‐ ren und Motorhaube sowie von die‐ sen verdeckte Bereiche reinigen.
274 Fahrzeugwartung Schmutzreste mit einem weichen Tuch und einem Fensterreiniger von den Wischerblättern entfernen. Au‐ ßerdem die Scheibe von allen Rück‐ ständen wie Wachs, Insekten usw. befreien. Durch Vereisungen, Schmutz und dauerhaftes Wischen auf trockenen Scheiben werden die Scheibenwi‐ scher beschädigt oder sogar zerstört. Schiebedach Niemals mit Lösungs- oder Scheuer‐ mitteln, Kraftstoffen, aggressiven Mit‐ teln (z. B. Lackreiniger, acetonhalti‐ gen Lösungen usw.
Fahrzeugwartung hellfarbiger Polsterung. Entfernbare Flecken und Verfärbungen so schnell wie möglich beseitigen. Sicherheitsgurte mit lauwarmem Wasser oder Innenreiniger reinigen. Achtung Klettverschlüsse schließen, da of‐ fene Klettverschlüsse an der Klei‐ dung die Sitzbezüge beschädigen können. Das Gleiche gilt für Kleidung mit scharfkantigen Gegenständen wie Reißverschlüsse, Gürtel oder Nie‐ ten an Jeans.
276 Service und Wartung Service und Wartung Allgemeine Informationen .......... 276 Serviceinformationen ............... 276 Empfohlene Flüssigkeiten, Schmierstoffe und Teile ............. 277 Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe ......................... 277 Allgemeine Informationen Serviceinformationen Für die Betriebs- und Verkehrssicher‐ heit sowie die Werterhaltung Ihres Fahrzeugs ist es wichtig, dass alle Wartungsarbeiten in den vorge‐ schriebenen Intervallen durchgeführt werden.
Service und Wartung Bestätigungen Durchgeführte Servicearbeiten wer‐ den im Service- und Garantieheft nachgewiesen. Datum und Kilome‐ terstand werden durch Stempel und Unterschrift der jeweiligen Werkstatt ergänzt. Achten Sie darauf, dass das Serviceund Garantieheft korrekt ausgefüllt wird, da ein lückenloser ServiceNachweis in Garantie- oder Kulanz‐ fällen und auch beim Verkauf des Fahrzeugs sehr wichtig ist.
278 Service und Wartung Wählen Sie das geeignete Motoröl nach Qualität und niedrigster Umge‐ bungstemperatur aus 3 281. Zusätzliche Motoröladditive Die Verwendung zusätzlicher Motor‐ öladditive kann Schäden verursa‐ chen und zum Verlust der Garantie führen. Motoröl-Viskositätsklassen Die SAE-Viskositätsklasse gibt das Fließvermögen des Öls an. Mehrbereichsöle sind durch zwei Zahlen gekennzeichnet, z. B. SAE 5W-30.
Technische Daten Technische Daten Fahrzeugidentifizierung ............. 279 Fahrzeug-Identifizierungsnum‐ mer ......................................... 279 Typschild ................................. 279 Motorenidentifizierung ............. 280 Fahrzeugdaten .......................... 281 Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe ......................... 281 Motordaten .............................. 284 Fahrwerte ................................ 286 Fahrzeuggewicht ..................... 288 Abmessungen .
280 Technische Daten Angaben auf dem Typschild: 1 : Hersteller 2 : Genehmigungsnummer 3 : Fahrzeug-Identifizierungsnum‐ mer 4 : Zulässiges Gesamtgewicht in kg 5 : Zulässiges Zuggesamtgewicht in kg 6 : Maximal zulässige Vorderachs‐ last in kg 7 : Maximal zulässige Hinterachs‐ last in kg 8 : Fahrzeugspezifische bzw. län‐ derspezifische Angaben Vorder- und Hinterachslast dürfen zu‐ sammen das zulässige Gesamtge‐ wicht nicht überschreiten. Wird z. B.
Technische Daten 281 Fahrzeugdaten Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe Europäischer Serviceplan Benötigte Motorölqualität Alle europäischen Länder mit europäischem Wartungsintervall 3 276 Motorölqualität Otto-Motoren (einschließlich CNG, LPG, E85) Dieselmotoren dexos 1 – – dexos 2 ✔ ✔ Wenn kein Öl in Dexos-Qualität verfügbar ist, kann man einmal zwischen den Ölwechseln maximal einen Liter Motoröl der Qualität ACEA C3 verwenden.
282 Technische Daten Internationaler Serviceplan Benötigte Motorölqualität Alle Länder mit internationalem Serviceintervall 3 276 Motorölqualität Otto-Motoren (einschließlich CNG, LPG, E85) Dieselmotoren dexos 1 (sofern verfügbar) ✔ – dexos 2 ✔ ✔ Wenn kein Öl in Dexos-Qualität verfügbar ist, können die im Folgenden aufgeführten Ölqualitäten verwendet werden: Alle Länder mit internationalem Serviceintervall 3 276 Motorölqualität Otto-Motoren (einschließlich CNG, LPG, E85) Dieselmotoren GM-LL-A-
Technische Daten Alle Länder mit internationalem Serviceintervall 3 276 ACEA C3 ✔ ✔ API SM ✔ – API SN Erhaltung von Ressourcen ✔ – Motoröl-Viskositätsklassen Alle Länder mit internationalem Serviceintervall 3 276 Umgebungstemperatur Otto- und Dieselmotoren bis zu –25 °C SAE 5W-30 oder SAE 5W-40 unter –25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40 nicht unter –20 °C SAE 10W-301) oder SAE 10W-401) 1) Zulässig, aber die Verwendung von SAE 5W-30 oder SAE 5W-40 in Dexos-Qualität wird empfohlen.
284 Technische Daten Motordaten Motorkennzeichnung B10XFL B14XE B14XFL B14XFT B16SHT Verkaufsbezeichnung 1.0 1.4 1.4 1.4 1.
Technische Daten Motorkennzeichnung B16DTC B16DTE B16DTU B16DTR B16DTH Verkaufsbezeichnung 1.6 1.6 1.6 1.6 1.
286 Technische Daten Fahrwerte Schrägheck, 5-türig Motor B10XFL B14XE B14XFL B14XFT B16SHT Schaltgetriebe 200 185 205 215 235 Automatisiertes Schaltgetriebe 200 – – – – Automatikgetriebe – – – 210 – Höchstgeschwindigkeit [km/h] Motor B16DTC B16DTE B16DTU B16DTH B16DTR Schaltgetriebe 185 195 195 205 220 Automatisiertes Schaltgetriebe – – – – – Automatikgetriebe – – – 205 – Höchstgeschwindigkeit [km/h]
Technische Daten Sports Tourer Motor B10XFL B14XE B14XFL B14XFT B16SHT Schaltgetriebe 195 185 205 215 235 Automatisiertes Schaltgetriebe 200 – – – – Automatikgetriebe – – – 210 – Höchstgeschwindigkeit [km/h] Motor B16DTC B16DTE B16DTU B16DTH B16DTR Schaltgetriebe 185 195 195 205 220 Automatisiertes Schaltgetriebe – – – – – Automatikgetriebe – – – 200 – Höchstgeschwindigkeit [km/h] 287
288 Technische Daten Fahrzeuggewicht Leergewicht Basismodell ohne Sonderausstattungen Schrägheck, 5-türig Motor Manuell Übertragungssysteme Schaltgetriebe automatisiert Automatik Übertragungssysteme ohne/mit Klimaanlage [kg] B10XFL 1263/1273 1263/1273 – B14XE 1234/1244 – – B14XFL –/1278 – – B14XFT –/1278 – –/1308 B16SHT –/1350 – – B16DTC 1335/1345 – – B16DTE 1350/1360 – – B16DTU 1335/1345 – – B16DTH 1350/1360 – –/1364 B16DTR 1396/1406 – – Sonderausstattungen u
Technische Daten Leergewicht Basismodell ohne Sonderausstattungen Sports Tourer Motor Schaltgetriebe Automatisiertes Schaltgetriebe Automatikgetriebe ohne/mit Klimaanlage [kg] B10XFL 1278/1288 1278/1288 – B14XE 1263/1273 – – B14XFL –/1322 – – B14XFT –/1322 – –/1350 B16SHT –/1393 – – B16DTC 1378/1388 – – B16DTE 1393/1403 – – B16DTU 1393/1403 – – B16DTH –/1393 – –/1425 B16DTR 1425/1435 – – Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen das Leergewicht.
290 Technische Daten Abmessungen Schrägheck, 5-türig Sports Tourer Länge [mm] 4370 4702 Breite ohne Außenspiegel [mm] 1809 1809 Breite mit zwei Außenspiegeln [mm] 2042 2042 Höhe (ohne Antenne) [mm] 1437-1531 1452-1580 Laderaumlänge am Boden [mm] 828 1065 Laderaumlänge bei umgeklappten Rücksitzen [mm] 1575 1872 Laderaumbreite [mm] 1001 1050 Laderaumhöhe [mm] 588 399 Radstand [mm] 2662 2662 Wendekreisdurchmesser [m] 11,05-11,44 11,05-11,44
Technische Daten Füllmengen Motoröl Motor B10XFL B14XFL, B14XFT, B14XE B16DTU B16DTC, B16DTE, B16DTH, B16DTR B16SHT einschl.
292 Technische Daten Reifendrücke Schrägheck, 5-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung Motor vorn vorn vorn Reifen hinten hinten [kPa/bar] [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) ([psi]) hinten [kPa/bar] ([psi]) B10XFL, 195/65 R15, 220/2,2 (32) B14XE 225/45 R17 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 270/2,7 (39) 205/55 R16 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 300/3,0 (43) 300/3,0 (43) 250/2,5 (36) 270/2,7
Technische Daten Schrägheck, 5-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung Motor vorn vorn vorn Reifen hinten hinten [kPa/bar] [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) ([psi]) 293 hinten [kPa/bar] ([psi]) B16DTE, 225/45 R17, 240/2,4 (35) B16DTH 225/40 R18 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 270/2,7 (39) 205/55 R16 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 300/3,0 (43) 300/3,0 (43) 250/2,5 (36) 270/2,7 (39) B16DTR,
294 Technische Daten Sports Tourer Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung Motor vorn vorn vorn Reifen hinten hinten [kPa/bar] [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) ([psi]) hinten [kPa/bar] ([psi]) B10XFL, 195/65 R15, 220/2,2 (32) B14XE 225/45 R17 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 270/2,7 (39) 205/55 R16 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 300/3,0 (43) 300/3,0 (43) 250/2,5 (36) 270/2,7 (39) B14XFL 195/65
Technische Daten Sports Tourer Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung Motor vorn vorn vorn Reifen hinten hinten [kPa/bar] [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) ([psi]) 295 hinten [kPa/bar] ([psi]) B16DTR, 225/45 R17 240/2,4 (35) B16SHT 225/40 R18 260/2,6 (38) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42) 240/2,4 (35) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 300/3,0 (43) 205/55 R16 240/2,4 (35) 2
296 Kundeninformation Kundeninformation Kundeninformation Konformitätserklärung Kundeninformation .................... 296 Konformitätserklärung ............. 296 Unfallschadenreparatur ........... 298 Software-Anerkennung ............ 298 Aufzeichnung und Datenschutz der Fahrzeugdaten .................... 302 Ereignisdatenschreiber ............ 302 Radiofrequenz-Identifikation ....
Kundeninformation Wagenheber 297
298 Kundeninformation Übersetzung der OriginalKonformitätserklärung Konformitätserklärung gemäß EGRichtlinie 2006/42/EG Wir erklären, dass das Produkt: Produktbezeichnung: Wagenheber Typ/GM-Teilenummer: 13512620 die Bestimmungen der Richtlinie 2006/42/EG erfüllt.
Kundeninformation action of contract, tort or otherwise, arising from, out of or in connection with the software or the use or other dealings in the software. Except as contained in this notice, the name of a copyright holder shall not be used in advertising or otherwise to promote the sale, use or other dea‐ lings in this Software without prior written authorization of the copyright holder. unzip This is version 2005-Feb-10 of the Info-ZIP copyright and license.
300 Kundeninformation thereof, including, but not limited to, different capitalizations), “Po‐ cket UnZip,” “WiZ” or “MacZip” wi‐ thout the explicit permission of Info-ZIP. Such altered versions are further prohibited from misre‐ presentative use of the Zip-Bugs or Info-ZIP e-mail addresses or of the Info-ZIP URL(s). 4. Info-ZIP retains the right to use the names “InfoZIP,” “Zip,” “UnZip,” “Un‐ ZipSFX,” “WiZ,” “Pocket UnZip,” “Pocket Zip,” and “Mac‐ Zip” for its own source and binary releases.
Kundeninformation Diese Software wird ohne Mängelge‐ währ zur Verfügung gestellt, ohne ausdrückliche oder stillschweigende Gewährleistung jeglicher Art. Unter keinen Umständen sind Info-ZIP oder seine Mitwirkenden haftbar für di‐ rekte, indirekte, zufällige oder beson‐ dere Schäden oder Folgeschäden aufgrund der Nutzung oder fehlerhaf‐ ten Nutzung dieser Software.
302 Kundeninformation Aufzeichnung und Datenschutz der Fahrzeugdaten Ereignisdatenschreiber Datenspeicherungsmodule im Fahrzeug Eine große Anzahl an elektronischen Komponenten in Ihrem Fahrzeug ent‐ halten Datenspeicherungsmodule, die zeitweilig oder dauerhaft techni‐ sche Daten über den Zustand des Fahrzeugs, Ereignisse und Störun‐ gen speichern.
Kundeninformation RadiofrequenzIdentifikation Die RFID-Technologie wird in man‐ chen Fahrzeugen für Funktionen wie Reifendrucküberwachung und Weg‐ fahrsicherung verwendet. Darüber hinaus kommt sie für Komfortfunktio‐ nen wie etwa die Funkfernbedienung zum Ver-/Entriegeln der Türen und Starten des Motors sowie im Fahrzeug befindliche Transmitter von Garagentoröffnern zum Einsatz.
304 Stichwortverzeichnis A Abgas ........................................ 112 Ablagefächer................................ 73 Ablagefach in der Armlehne ........ 74 Abmessungen ............................ 290 Abschleppen....................... 218, 270 Abschleppstange........................ 218 Abstandswarnung....................... 194 Abstellen ...................................... 18 Airbagabschaltung ............... 65, 111 Airbag-Aufkleber........................... 60 Airbag-System .............
305 Beschlagene Leuchtenabdeckungen ........... 146 Blinker ................................ 110, 145 Bodenabdeckung ........................ 83 Bremsassistent .......................... 184 Bremsen ............................ 181, 229 Bremsflüssigkeit ........................ 229 Bremssystem, Kupplungssystem ................... 112 Brems- und Kupplungsflüssigkeit 277 D Dach............................................. 45 Dachgepäckträger ....................... 89 Dachlast...............................
306 Gespeicherte Einstellungen......... 24 Getränkehalter ............................. 73 Getriebe ....................................... 16 Getriebe-Display ................ 174, 178 Glühlampen auswechseln ......... 233 Gurte............................................. 57 H Halogen-Scheinwerfer ............... 233 Handbremse....................... 181, 182 Handschuhfach ............................ 73 Heckscheibenheizung ................. 45 Heckscheibenwischer und Waschanlage ........................
307 Motorenidentifizierung................ 280 Motorhaube ............................... 226 Motoröl ...................... 227, 277, 281 Motoröldruck .............................. 114 N Nebelscheinwerfer ..... 115, 145, 235 Nebelschlussleuchte ......... 115, 145 O Öl, Motor............................. 277, 281 OnStar........................................ 133 P Panne......................................... 270 Parkbremse ............................... 182 Parklicht .............................
308 T Tachometer ............................... 106 Tagesfahrlicht ............................ 140 Tageskilometerzähler ................ 107 Tanken ....................................... 216 Toter-Winkel-Warnung............... 205 Traktionskontrolle ...................... 184 Traktionskontrolle ausgeschaltet 114 Türen............................................ 31 Tür offen .................................... 116 Typschild ................................... 279 U Uhr.................................
www.opel.com Copyright by ADAM OPEL AG, Rüsselsheim, Germany. Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben entsprechen dem unten angegebenen Stand. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Fahrzeuge gegenüber den Angaben in dieser Publikation sowie Änderungen dieser Publikation selbst bleiben der Adam Opel AG vorbehalten. Stand: Februar 2016, ADAM OPEL AG, Rüsselsheim. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.