User manual

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Die folgenden Parameter stehen nur für die Option PanRoute zur Verfügung:
Parameter: Pan-Position
Dargestellt als: PanPosn
Voreinstellung: 0
Regelbereich: -64 bis +63
Hierbei handelt es sich um den zentralen Regler zur manuellen Panorama-Steuerung, mit dem
Sie den unbearbeiteten (pre-FX) Synth-Sound/das Eingangssignal im Stereobild zwischen
den linken und rechten Ausgängen positionieren. Negative Werte von PanPosn verschieben
den Klang nach links und positive Werte nach rechts. Beachten Sie, dass einige Effekte (z. B.
Reverb, Chorus) von Natur aus in Stereo und hinter dem Panorama arbeiten. In diesem Fall
entspricht die akustisch wahrgenommene Panoramaposition nicht genau dem Wert von Pan-
Posn, da selbst bei extremer Links- oder Rechtsstellung der Klang auf beiden Seiten erklingt.
Parameter: Pan Rate
Dargestellt als: PanRate
Voreinstellung: 40
Regelbereich: 0 bis 127
Automatisches Panning kann mit dem separaten Sinus-LFO der Panoramasektion erzeugt wer-
den. Der Parameter PanRate bestimmt die LFO-Frequenz und damit die Geschwindigkeit, mit
der sich der Klang zwischen links und rechts und wieder zurück bewegt. Bei einem Wert von
40 benötigt der Klang ca. 3 Sekunden für einen kompletten Zyklus. Der Steuerbereich erlaubt
auch extrem langsames oder extrem schnelles Panning.
Die besten Resultate erzielen Sie mit Pan Rate, wenn Sie den Parameter PanPosn
auf 0 (Mittelposition) stellen.
Parameter: Pan Sync
Dargestellt als: PanSync
Voreinstellung: Aus
Regelbereich: Siehe Tabelle Sync-Werte auf Seite 34
Die Autopanning-Geschwindigkeit kann auf die interne oder eine externe MIDI-Clock synchro-
nisiert werden und somit einen erweiterten Tempo-Bereich abdecken.
Parameter: Pan Depth
Dargestellt als: PanDepth
Voreinstellung: 0
Regelbereich: 0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt den Bereich der Bewegung beim Autopanning. Beim maximalen
Wert von 127 wird der Klang von ganz links bis ganz rechts bewegt. Niedrigere Werte arbei-
ten weniger extrem und der Klang bleibt mehr zentriert. Das Autopanning ist quasi deaktiviert,
wenn der Wert auf Null gestellt ist (wenngleich der „manuelle“ Pan-Parameter PanPosn
weiterhin aktiv ist).
Parameter: FX Slot Routing
Dargestellt als: FXRouting
Voreinstellung: 1
Regelbereich: 0 bis 7
Mit diesem Parameter wird die Verbindung der Effekt-Slots untereinander konfiguriert. Die fünf
Slots können seriell, parallel oder in verschiedenen Kombinationen angeordnet sein.
FXRouting = 0
DRY/WET
AUSGANG
FEEDBACK
(DEAKTIVIERT)
EINGANG
S LOT
1
S LOT
2
S LOT
3
S LOT
4
S LOT
5
FXRouting = 1
DRY/WET
AUSGANG
FEEDBACK
EINGANG
S LOT
1
S LOT
2
S LOT
3
S LOT
4
S LOT
5
FXRouting = 2
DRY/WET
AUSGANG
FEEDBACK
EINGANG
S LOT
1
S LOT
2
S LOT
3
S LOT
4
S LOT
5
FXRouting = 3
DRY/WET
AUSGANG
FEEDBACK
EINGANG
S LOT
1
S LOT
2
S LOT
3
S LOT
4
S LOT
5
FXRouting = 4
DRY/WET
AUSGANG
FEEDBACK
EINGANG
SLOT
1
SLOT
2
SLOT
3
SLOT
4
SLOT
5
FXRouting = 5
DRY/WET
AUSGANG
FEEDBACK
EINGANG
SLOT
1
SLOT
2
SLOT
3
SLOT
4
SLOT
5
FXRouting = 6
DRY/WET
AUSGANG
FEEDBACK
EINGANG
S LOT
1
S LOT
2
S LOT
3
S LOT
4
S LOT
5
FXRouting = 7
DRY/WET
AUSGANG
FEEDBACK
EINGANG
S LOT
1
S LOT
2
S LOT
3
S LOT
4
S LOT
5
Parameter: Effect Feedback
Dargestellt als: FXFedback
Voreinstellung: 0
Regelbereich: 0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt, welcher Anteil vom Audiosignal am Ausgang in den Eingang der
Effekt-Kette zurückgeführt wird. Der Effekt-Slot, von dem das Feedback abgegriffen wird,
hängt vom gewählten Effekt-Routing ab. Betrachten Sie dazu die folgenden Abbildungen. Bei
allen Konfigurationen wird das Feedback jedoch zu Effekt-Slot 1 zurückgeführt. Beachten Sie,
dass nicht alle Konfigurationen einen Feedback-Weg besitzen. Auch steht das Feedback nicht
in allen Konfigurationen zur Verfügung.
FX-Slots
Alle Optionen in den FX Slots (auf die Sie über das voreingestellte Effects-Untermenü zugrei-
fen) sind identisch aufgebaut und können mit jeweils einem der verfügbaren FX-Prozessoren
belegt werden. Die Parameterbeschreibungen beziehen sich auf den ersten FX Slot, allerdings
ist der Betrieb der anderen vier identisch.
Die Effektarten lassen sich unterschiedlichen Kategorien wie Zeit-bezogenen (Chorus,
Delay) und statischen (EQ, Distortion) Effekten zuordnen. Einige Effekte sollten über
Effekt-Send/Return-Schleifen (paralleler Effektweg) eingebunden werden, andere
nutzt man besser als Inserteffekt (serieller Effektweg). Abhängig vom jeweiligen Sound und
Effekt ist einmal die eine, einmal die andere Methode besser geeignet. Wenn Sie mehrere
Effekte benutzen, finden Sie das optimale Routing am besten durch Experimentieren heraus.
Parameter: FX1 Type
Dargestellt als: FX1 Type
Voreinstellung: Bypass
Regelbereich: Siehe Tabelle Effekt-Typen auf Seite 38.
Diese Tabelle listet die verfügbaren Effekte auf. Da die DSP-Kapazität begrenzt ist, kann jeder
Algorithmus der Liste nur in einen Slot geladen werden und steht danach nicht mehr in der
Liste der verfügbaren Effekte für die anderen Slots bereit. Wie Sie sehen werden, sind die
meisten Prozessoren mehrfach vorhanden, um eine möglichst kreative Nutzung der Effekte zu
gewährleisten.