User manual
24
Parameter: Envelope 3 Multi-trigger
Dargestellt als: E3MTrig
Voreinstellung: Re-Trig
Regelbereich: Re-Trig oder Legato
Parameter: Envelope 3 Attack Slope
Dargestellt als: E3AtSlp
Voreinstellung: 0
Regelbereich: 0 bis 127
Parameter: Envelope 3 Decay Slope
Dargestellt als: E3DcSlp
Voreinstellung: 127
Regelbereich: 0 bis 127
Parameter: Envelope 3 Attack Track
Dargestellt als: E3AtTk
Voreinstellung: 0
Regelbereich: 0 bis 127
Parameter: Envelope 3 Decay Track
Dargestellt als: E3DecTk
Voreinstellung: 0
Regelbereich: -64 bis +63
Parameter: Envelope 3 Sustain Rate
Dargestellt als: E3SusRt
Voreinstellung: Flat
Regelbereich: 64 bis -1, Flat, +1 bis +63
Parameter: Envelope 3 Sustain time
Dargestellt als: E3SusTm
Voreinstellung: 0
Regelbereich: 0 bis 126, KeyOff
Parameter: Envelope 3 Level Track
Dargestellt als: E3LvlTk
Voreinstellung: 0
Regelbereich: -64 bis +63
Parameter: Level Track Note
Dargestellt als: LvlTkNte
Voreinstellung: C3
Regelbereich: C-2 bis G8
Dieser Parameter gilt global für alle Hüllkurven.
Siehe „Parameter: Amplitude Level Track“ auf Seite 22.
Edit-Menü - Untermenü 7: LFO
MiniNova besitzt drei unabhängige LFOs (Low Frequency Oscillators). Diese sind mit LFO1,
2 und 3 bezeichnet. Die Ausstattung und Funktionsweise der drei LFOs ist identisch und sie
können beliebige Parameter des Synthesizers steuern, wie z. B. die Oszillator-Tonhöhe oder
-Lautstärke, die Filter, das Panorama usw.
Die Zuweisung der Hüllkurven 1 bis 3 auf die jeweiligen Zielparameter erfolgt im Menü Modu-
lation Matrix (Details auf Seite „Was ist Legato?“ auf Seite 21). Um einen hörbaren Effekt
zu erzielen, müssen Sie also zuerst das Menü Modulation Matrix öffnen, die Quelle für den Mo-
dulation Slot auf Lfo1+/- oder Lfo1+* einstellen und dann Destination einem Parameter Ihrer
Wahl zuweisen. Beachten Sie, dass die Modulationstiefe (Depth) in diesem Menü die Stärke
der LFO-Modulation beim Zielparameter steuert. Eine Erhöhung des Wertes bewirkt eine stär-
kere Modulation oder anders ausgedrückt einen „intensiveren Effekt“. Wie sich negative Werte
der Modulationstiefe auswirken, hängt auch vom gewählten Zielparameter (Destination) ab.
*Die Auswahl von Lfo1+ als Modulationsquelle bewirkt, dass der LFO den zu steuernden Parameter nur
in positiver Auslenkung (d. h. nur Werte-Erhöhung) moduliert. Bei der Auswahl von Lfo1+/- wird sowohl
mit positiver als auch negativer Auslenkung moduliert.
In diesem Untermenü müssen Sie zuerst den LFO Hüllkurve auswählen, dessen Parameter Sie
einstellen möchten.
Dargestellt als: LFO n (n liegt zwischen 1 bis 3)
Voreinstellung: LFO 1
Regelbereich: LFO 1, LFO 2, LFO 3
Zur Steuerung dienen insgesamt 12 Parameter pro LFO. Da die drei LFOs identisch sind, wird
stellvertretend nur LFO1 beschrieben.
Parameter: LFO 1 Rate
Dargestellt als: L1Rate
Voreinstellung: 68
Regelbereich: 0 bis 127
Rate ist die Frequenz bzw. Geschwindigkeit des LFOs. Ein Wert von 0 hält den LFO an. Die
musikalisch sinnvollsten Werte liegen ungefähr im Bereich von 40 bis 79. Höhere oder tiefere
Werte eignen sich eher für Klangeffekte.
Wenn für den Parameter LFO Rate der Wert Null eingestellt: Die Modulation des
zugewiesenen Parameters erfolgt dann jedoch weiterhin mit dem Amplitudenwert zum
Zeitpunkt des Anhaltens.
OFFSET
LFO RATE = X LFO RATE = 0
Parameter: LFO 1 Rate Sync
Dargestellt als: L1Sync
Voreinstellung: Aus
Regelbereich: Siehe Tabelle Sync-Werte auf Seite 34
Dieser Parameter ermöglicht es, die Geschwindigkeit des LFOs auf eine interne oder externe
MIDI-Clock zu synchronisieren. Wenn der Wert auf Off gestellt ist, läuft der LFO mit der über
den Parameter L1Rate eingestellten Geschwindigkeit. Bei allen anderen Einstellungen wird
L1Rate deaktiviert und die LFO-Geschwindigkeit wird von L1Sync bestimmt, die von der
MIDI-Clock abhängt. Im Betrieb mit der internen MIDI-Clock kann die Rate auch mit dem
TEMPO-Regler [21] eingegeben werden.
Parameter: LFO 1 Waveform
Dargestellt als: L1Wave
Voreinstellung: Sine
Regelbereich: Siehe Tabelle LFO-Wellenform auf Seite 34.
Die LFOs im MiniNova können nicht nur die bekannten Wellenformen Sinus, Dreieck und
Rechteck zu Modulationszwecken erzeugen, sondern besitzen auch eine umfangreiche
Auswahl an Preset-Sequenzen von unterschiedlicher Länge sowie Zufallssignale. Eine ge-
bräuchliche Anwendung eines LFOs ist die Modulation der Tonhöhe des Oszillators. Mit vielen
der Preset-Sequenzen können bei einer Modulationstiefe (Depth) im Modulations-Menü von
30 oder 36 (siehe Tabelle) brauchbare musikalische Resultate entstehen.
Parameter: LFO 1 Phase
Dargestellt als: L1Phase
Voreinstellung: Free
Regelbereich: Free, 0deg bis 357deg
Dieser Parameter ist nur aktiv, wenn L1KSync (im selben Menü) auf On gestellt ist. Hiermit
wird der Startpunkt der LFO-Wellenform bestimmt, wenn eine Keyboard-Taste gedrückt
wird. Eine komplette Wellenform beschreibt 360°, die Auflösung des Parameters arbeitet
in 3°-Schritten. Demzufolge entspricht eine Einstellung auf der Hälfte, also bei 180°, einem
Startpunkt auf dem halben Weg des Wellenform-Zyklus.
TASTE "AN"
TASTE "AN"
PHASE = 0
O
PHASE = 90
O
PHASE = 180
O
TASTE "AN"
Parameter: LFO 1 Slew
Dargestellt als: L1Slew
Voreinstellung: Aus
Regelbereich: Off, 1 bis 127
Slew bewirkt eine Modifizierung der LFO-Wellenform. Bei höheren Slew-Werten werden
harte Pegelsprünge abgemildert. Am besten kann man diesen Effekt bei einer Rechteckwel-
lenform hören, wenn die Tonhöhe mit relativ geringer Geschwindigkeit zwischen zwei Tönen
wechselt. Erhöht man den Wert von Slew, wird der Übergang zwischen den beiden Tönen
zunehmend gleitend anstelle abrupt zu springen. Das LFO-Rechteck wird durch Slew zu einem
Trapez.










