User manual
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Parameter: Arpeggiator Pattern
Dargestellt als: Arp Pttn
Voreinstellung: Arp Edit
Regelbereich: Arp Edit, UN pat 2 bis 33
Im MiniNova können Sie Arpeggiator-Sequenzen mit einer Länge von bis zu acht Noten selbst
eingeben, wenn Sie Arp Pttn auf Arp Edit einstellen. In dieser Einstellung können Sie die
Arp-Sequenz über die acht Pads im ARPEGGIATE-Modus bearbeiten. Sie können eine Arp-
Sequenz nur dann mit den Pads verändern, wenn Arp Pttn auf Arp Edit eingestellt ist.
UN pat 2 bis 33 sind ab Werk zugewiesene Arp-Pattern mit unterschiedlicher Länge (mehr
als acht Noten) und Timing, die aus dem UltraNova stammen. Diese können nicht verändert
werden.
Beschäftigen Sie sich am besten einige Zeit mit verschiedenen Kombinationen der
Parameter Arp Mode und Arp Pttn. Je nach Modus eignen sich bestimmte Pattern
besser als andere.
Parameter: Arpeggiator Length
Dargestellt als: ArpLen
Voreinstellung: 8
Regelbereich: 1 bis 8
Dieser Parameter steht nur dann zur Verfügung, wenn Arp Pttn auf Arp Edit eingestellt ist.
Dieser Parameter gibt vor, aus wie vielen Schritten die Sequenz besteht.
Parameter: Arpeggiator Swing
Dargestellt als: ArpSwing
Voreinstellung: 50
Regelbereich: 1 bis 100
Dieser Parameter steht nur dann zur Verfügung, wenn Arp Pttn auf Arp Edit eingestellt ist.
Wenn Sie diesen Parameter auf einen anderen als den voreingestellten Wert 50 einstellen,
können Sie interessante rhythmische Effekte erzielen. Bei höheren Werten wird der Abstand
zwischen den ungeraden und geraden Schlägen vergrößert, der Abstand zwischen geraden
und ungeraden entsprechend verkürzt. Mit geringeren Werten wird der umgekehrte Effekt
erreicht. Der Effekt ist schwer zu beschreiben: Probieren Sie es einfach einmal aus!
Hauptmenü: Chord
Der Akkordspeicher (Chorder) im MiniNova ist eine nützliche Funktion, mit der bis zu zehn
stimmige Akkorde über eine einzige Keyboard-Taste abrufen werden können. Der resultierende
Akkord nutzt die gespielte Note als Grundton, während die anderen gespeicherten Noten den
Akkord nach oben komplettieren.
Parameter: Chord Mode
Dargestellt als: ChrdMode
Voreinstellung: Aus
Regelbereich: On, Off
Schaltet den Chord Mode aus oder an.
Parameter: Chord Transposition
Dargestellt als: ChrdTrns
Voreinstellung: 0
Regelbereich: -11 bis +11
Die Transponierung ist in Halbtönen kalibriert. Die Tonhöhe des Akkords kann um bis zu elf
Halbtöne auf- oder abwärts transponiert werden.
Parameter: Save Chord
Dargestellt als: SaveChrd
Um einen Akkord zu speichern, stellen Sie ChrdMode zuerst auf On und wählen dann die Me-
nü-Option SaveChrd. In der Fußzeile des Displays erscheint OK?: Drücken Sie die Taste OK
[9]. Im Display erscheint PlayChrd: Spielen Sie nun den gewünschten Akkord. Sie können
diesen in jeder gewünschten Tonart und -umkehrung spielen. Drücken Sie nun die Taste OK.
Nach einer kurzen Verzögerung bestätigt das Display den Vorgang mit Chord SAVED!
PlayChrd Chord
SAVED!
Beachten Sie, dass in der Synth-Engine des MiniNova der Arpeggiator dem Chorder
vorgeschaltet ist. Sind also Arpeggiator- und Chorder gleichzeitig aktiviert, wird der
beim Spielen einer Note erzeugte Akkord vom Arpeggiator in Einzelnoten aufgelöst.
Hauptmenü: Edit
In diesem Menü verändern Sie den Klang eines Patches oder erstellen ein neues Patch. Das
Edit-Menü unterteilt sich in die folgenden Untermenüs:
Tweaks
Osc
Mixer
Filter
Voice
Env
LFO
ModMatrx
Effects
Vox Tune
Vocoder
Edit-Menü - Untermenü 1: Tweaks
Parameter: Tweak Number
Dargestellt als: Tweak n (n liegt zwischen 1 bis 8)
Voreinstellung: (nicht zugewiesen)
Regelbereich: Siehe Tabelle Tweak-Parameter auf Seite 36.
Über die Tasten PAGE I und H [7] wählen Sie, welcher der acht Tweak-Regler bearbeitet wer-
den soll. Nun stellen Sie mit dem DATA-Regler [6] den Parameter ein, der mit dem gewählten
Tweak-Regler verändert werden soll.
Edit-Menü - Untermenü 2: Osc
In diesem Untermenü müssen Sie zuerst den Oszillator auswählen, dessen Parameter Sie
einstellen möchten. Sie treffen diese Wahl über die Tasten PAGE I und H [7].
Dargestellt als: Osc n (n ist 1, 2 oder 3)
Voreinstellung: Osc 1
Regelbereich: Osc 1 bis 3, OscComn
MiniNova verfügt über drei identische Oszillatoren und einen Rauschgenerator: Dieses sind die
klangerzeugenden Elemente des Synthesizers.
Oszillator-spezifische Parameter
Die folgenden Parameter-Beschreibungen beziehen sich auf Oszillator 1: Allerdings gelten die
Informationen gleichermaßen für jeden gewählten Oszillator. Wenn OscComn als Oszillator-
Untermenü angewählt ist (siehe „Globale Oszillatorparameter“ auf Seite 15), steht ein separater
globaler Parametersatz für alle drei Oszillatoren zur Verfügung.
Parameter: Coarse tuning
Dargestellt als: O1Semi
Voreinstellung: 0
Regelbereich: -64 bis +63
Mit diesem Parameter legen Sie die Basisstimmung pro Oszillator fest. Die Schrittbreite be-
trägt 1 und verändert die Tonhöhe jeder Note für den gewählten Oszillator um einen Halbton:
Ein Versatz von +12 entspricht also einer Erhöhung um eine Oktave. Negative Werte arbeiten
in gleicher Weise, nur abwärts. Siehe auch „Parameter: Key Transposition“ auf Seite 13.
Parameter: Fine tuning
Dargestellt als: O1Cents
Voreinstellung: 0
Regelbereich: -50 bis +50
Mit diesem Parameter nehmen Sie feinere Verstimmungen des Oszillators vor. Die Schritt-
weite beträgt hier Cents (1/100 eines Halbtons). Der Regelbereich beträgt ±50 Cents und
entspricht somit einem Viertelton zwischen zwei Halbtönen.
Parameter: Virtual Oscillator Sync
Dargestellt als: O1VSync
Voreinstellung: 0
Regelbereich: 0 bis 127
Die Oszillatoren-Synchronisation ist eine Technik, bei der über einen zweiten, in diesem Fall
virtuellen Oszillator, dem Hauptoszillator Obertöne hinzugefügt werden. Die Wellenform
des virtuellen Oszillators zwingt dabei bei jedem Nulldurchlauf den Hauptoszillator zu einem
Wellenform-Neustart. Hieraus ergeben sich interessante Klangeffekte, deren Klangcharakter
abhängig vom eingestellten Parameterwert ist, weil die Frequenz des virtuellen Oszillators ein
Vielfaches der des Hauptoszillators darstellt. Wenn der Wert für Vsync etwa ein Vielfaches
von 16 beträgt, ist die Frequenz des virtuellen Oszillators ein gerader Oberton der Frequenz
des Hauptoszillators. Das Ergebnis ist eine Transponierung des Hauptoszillators, der in der
Obertonreihe hochrückt. Werte, die kein Vielfaches von 16 sind, führen meist zu disharmoni-
schen Klangergebnissen.










