Instructions

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Inbetriebnahme
Wenn die Sichtkontrolle keine Löt- oder Bestückungsfehler erge-
ben hat, können Sie das IC einsetzen und die Schaltung überprü-
fen. Dazu eignet sich bestens der Servo-Tester (Best.-Nr. 23 49
15), den wir für derartige Zwecke immer wieder heranziehen.
Lassen Sie zunächst alle drei Brücken offen.
Schalten Sie bei Mittelstellung des Testers (IMP 1,5 ms) die Ver-
sorgungsspannung von 5…6 V ein und warten Sie ab, bis das
Selbstlernen abgeschlossen ist (Aufleuchten der roten LED, dau-
ert rund eine Sekunde). Verdrehen Sie dann das Tester-Poti und
kontrollieren Sie das Verhalten:
In Richtung Maximum (Rechtsdrehung mit längerer Impulsdauer)
muß auf halbem Wege bis zum Vollausschlag die grüne LD2 von
Kanal A aufleuchten und beim Zurückdrehen in Neutralstellung
wieder verlöschen.
Dasselbe muß bei Linksdrehung mit LD3 für Kanal B passieren.
Sie können nun das Poti nach links und rechts verdrehen, wobei
immer nur eine LED aufleuchten darf, die beim Zurückdrehen
wieder ausgeht. Erst dann setzen Sie eine Brücke ein, und zwar
sollten Sie mit Jmp 3 beginnen.
Bei gestecktem Jmp 3 arbeitet der Kanal A als Umschalter und B
als Taster; bei der ersten Rechtsdrehung (= Aktivierung von A)
wird LD2 eingeschaltet und bleibt bis zur nächsten Rechtsdre-
hung an (Umschaltverhalten). Dazwischen kann Kanal B durch
Linksdrehung beliebig oft aktiviert werden, ohne daß sich am
Zustand von A etwas ändert.
Entsprechendes passiert, wenn Sie anstelle von Jmp 3 den Jmp 2
setzen; in diesem Fall ist A der Tastkanal und B der Umschalter.
Wenn beide Brücken 2 und 3 gesteckt sind, arbeiten beide Ka-
näle im Tastbetrieb.
Beim Setzen der Brücke 1 werden die übrigen beiden Jumper
nicht mehr abgefragt, und beide Kanäle arbeiten gleichzeitig
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stände für die LEDs, und R2 ist Bestandteil der externen
Oszillatorbeschaltung (Taktfrequenz ca. 300 kHz).
Die beiden Dioden zeigen mit der Katode in Richtung R6; es müs-
sen Leistungstypen sein, weil sie beim Sperren des Transistors
denselben Strom schalten müssen wie er bei leitendem Transistor
geflossen ist. Das IC kommt schon deshalb auf eine Fassung,
damit ihm überflüssige Löthitze erspart bleibt. Kondensator C1
bestimmt zusammen mit R2 die Taktfrequenz des Controllers; da
der keine absoluten Zeiten messen muß sondern nur relative
Änderungen der Impulsdauer, hängt die Schaltungsfunktion
nicht von der Genauigkeit dieses RC-Gliedes ab! Unabhängig
davon müssen Sie beim Elko C3 die richtige Polung beachten
(Minus liegt bei R3).
Gleich zweimal hinsehen sollten Sie beim Einlöten der LEDs.
Deren kurzes Bein ist die Katode, und die ist im Bestückungsplan
durch einen dicken Strich gekennzeichnet; bei LD1 zeigt sie zu R6
hin, bei LD2 zu R5 und bei LD3 zu LD1.
Auch die beiden Transistoren sind nicht einheitlich ausgerichtet;
die T1-Schriftseite muß bei R5 liegen (das Blech zeigt zu D1),
während die T2-Schriftseite bei D2 liegt (und das Blech zu den
LEDs zeigt).
Für die Jumper Jmp 1…3 löten Sie entweder drei 2polige oder
zwei 3polige Stiftleisten ein. Auf die Funktion dieser Steck-
brücken gehen wir gleich noch im Zusammenhang mit der Inbe-
triebnahme ein.
Das Servokabel müssen Sie passend zu Ihrer Fernsteueranlage
auswählen. Zweckmäßigerweise löten Sie dieses Kabel fest ein.
Beachten Sie aber die Anschlußreihenfolge, weil nicht alle Syste-
me dieselbe Belegung haben!
Zum Schluß kommen die Schraubklemmen an ihren Platz. Beim
Einlöten müssen Sie reichlich Zinn spendieren (den Sie auch aus-
reichend erwärmen!), damit hier keine kalten Lötstellen entstehen.