Benutzerhandbuch

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Glossar
Anhang
Infrastruktur: Geräte in einem Infrastrukturnetzwerk kommunizieren über Wireless-
LAN-Basisstationen, die auch an ein Ethernetnetzwerk angeschlossen sein können,
wodurch es möglich ist, Wireless- und Ethernet-Geräte in einem gemeinsamen
Netzwerk zu betreiben.
IP-Adresse: Die einem Knoten in einem TCP/IP-Netzwerk zugewiesene Adresse.r
jeden Knoten in einem TCP/IP-Netzwerk ist eine eindeutige IP-Adresse erforderlich.
Private IP-Adressen werden für Knoten empfohlen, die Teil eines lokalen Netzwerks
sind.
Kanal: Wenn mehrere Wireless-LANs mit unterschiedlichen ESS-IDs auf der gleichen
Frequenz in einem bestimmten Bereich betrieben werden, nehmen die
Übertragungsgeschwindigkeiten ab. Durch Angabe eines separaten Kanals
(Frequenz) für jedes Netzwerk können Beeinträchtigungen vermieden und
Übertragungsgeschwindigkeiten erhöht werden (hierbei muss für alle Geräte
innerhalb eines Netzwerks der gleiche Kanal verwendet werden). In der Norm IEEE
802.11a wird das 5-GHz-Band in 19 Kanäle unterteilt, die jeweils um 20 MHz
verschoben sind. Beim IEEE 802.11b/g-Standard ist der 2,4-GHz-Bereich in 14
Kanäle unterteilt, die jeweils durch 4 MHz voneinander getrennt sind.
LAN (Local Area Network): Ein Netzwerk aus Computern, die sich in relativer Nähe
zueinander befinden. LANs unterstützen im Allgemeinen
Datenübertragungsgeschwindigkeiten von 10-100 MBit/s.
MAC-Adresse (Media-Access-Control): Eine eindeutige Hardware-Adresse für jedes Gerät
in einem Netzwerk, die zum Senden und Empfangen von Paketen erforderlich ist.
Offenes System: Die Bezeichnung für ein Wireless-LAN ohne
Authentifizierungsfunktion (offene Authentifizierung). Offene Systeme sind relativ
unsicher, da kein Passwort für den Serverzugriff erforderlich ist.
Passivmodus (PASV): Der Passivmodus wird von Clients hinter Firewalls genutzt, wobei
der FTP-Server die Portnummer vorgeben kann.
Private IP-Adresse: Eine IP-Adresse, die nur innerhalb eines lokalen Netzwerks sichtbar
ist. Da Datenpakete mit einer privaten IP-Adresse nicht in ein anderes Netzwerk
übertragen werden können, werden sie normalerweise über einen Proxy-Server
oder NAT zwischen Netzwerken gesendet. Private IP-Adressen im Bereich 10.0.0.0-
10.255.255.255 werden als »Adressen der Klasse A« bezeichnet. Klasse-B-Adressen
liegen im Bereich 172.16.0.0-172.31.255.255, Klasse-C-Adressen im Bereich
192.168.0.0-192.168.255.255. Welche Klasse jeweils verwendet wird, hängt von der
Größe des Netzwerks ab. Adressen der Klasse C finden häufig bei kleinen
Netzwerken Anwendung.
Protokoll: Ein Regelsatz für die beidseitige Übertragung von Informationen zwischen
Netzwerkgeräten. Durch Festlegen von Elementen der Datenübertragung wie etwa
die Herstellung von Verknüpfungen, die Bestätigung des Signalempfangs, die
Verschlüsselung von Daten und die Behandlung von Fehlern gewährleistet ein
Protokoll, dass Daten ohne Informationsverlust übermittelt werden.
Proxy: Ein Server, der sich normalerweise aus Sicherheitsgründen zwischen großen
und lokalen Netzwerken befindet. Ein Element einer Firewall.