User's Guide
Table Of Contents
- SpectraView User Guide_Cover
- SpectraView_II_UsersGuide_1.1.20_English
- SpectraView_II_UsersGuide_1.1.20_French
- SpectraView_II_UsersGuide_1.1.20_Italian
- SpectraView_II_UsersGuide_1.1.20_German
- SpectraView_II_UsersGuide_1.1.20_Spanish
- SpectraView_II_UsersGuide_1.1.20_Russian
- SpectraView_II_UsersGuide_1.1.20_Chinese

9 | NEC SPECTRAVIEW II – BENUTZERHANDBUCH
Kapitel
1
Einführung zu SpectraView II
Überblick
SpectraView II wurde für Probenutzer und farbverbindliche Anwendungen konzipiert und kombiniert die preisgekrönte
NEC-Monitortechnologie mit einem Farbmesssensor und ausgereifter Software. Das Ergebnis ist eine hochpräzise,
zuverlässige, wiederholbare und funktionsreiche Lösung zur Bildschirmkalibrierung und Prolerstellung.
Das SpectraView-System verwendet einen Sensor für Farbmessungen des Bildschirms während der Kalibrierung. Die
Software analysiert diese Messwerte und sendet Farbanpassungsbefehle direkt an den Monitor. Das bedeutet, dass
Farbanpassungen im Monitor und nicht auf der Grakkarte vorgenommen werden. So ergibt sich die vollständige
Nutzung aller Farben der Grakkarte und ein viel helleres Bild mit dem maximal möglichen Farbraum. Mit SpectraView
erfolgen Korrekturen an den Gammawerten oder der Tonwertantwortkurve des Bildschirms nicht über die Grakkarte,
somit werden die volle Farbauösung und Farbtreue des Systems aufrechterhalten.
Hauptfunktionen und Vorteile
SpectraView bietet die folgenden Funktionen und Vorteile:
• Automatische Kalibrierung – SpectraView kommuniziert mit den Monitoren über das Display Data Channel
Command Interface (DDC/CI), eine Zwei-Wege-Kommunikationsverbindung zwischen der Grakkarte und dem
Monitor über das normale Videosignalkabel. Es sind keine zusätzlichen Kabel erforderlich. Alle Anpassungen
an den Monitoreinstellungen erfolgen automatisch über diese Kommunikationsverbindung. Eine USB-Verbindung
zwischen dem Host-PC und dem Bildschirm kann, falls unterstützt, auch verwendet werden. (Alle Modelle der
MultiSync-PA-Serie, P232W, P241W, P242W, EA244UHD, EA304WMi, X651UHD, X841UHD und X981UHD. Alle
modellspezischen Funktionen nden Sie im Abschnitt „Funktionen nach Modell" auf Seite 57.) Es ist nicht
erforderlich, den Monitor manuell zu kongurieren, weil alle erforderlichen Einstellungen über die Software erfolgen.
• Interne Look-Up-Tables (LUTs) mit hoher Bittiefe – Jeder LCD-Monitor mit SpectraView-II-Unterstützung
verfügt über drei interne 10-, 12- oder 14-Bit-LUTs (je nach Modell). Diese Tabellen ermöglichen sehr präzise
Anpassungen der Bildschirm-Tonwertantwortkurve, ohne die Anzahl der darstellbaren Farben zu verringern oder
Banding-Artefakte (Streifenbildung) hervorzurufen.
• Mehrere Kalibrierungssets – Es können verschiedene Monitor-Kalibrierungen geladen werden, was einen
schnellen und einfachen Wechsel zwischen verschiedenen Kalibrierungseinstellungen ermöglicht, ohne den
Bildschirm erneut kalibrieren zu müssen. Wenn ein Kalibrierungsset geladen wird, werden die erforderlichen
Monitoreinstellungen und ICC/ColorSync-Prole automatisch aktualisiert.
• Informativ – Am Ende jeder Monitor-Kalibrierung wird ein Informationsfenster angezeigt, das die Ergebnisse
der Kalibrierung zusammenfasst und zahlreiche Informationen zum Bildschirm enthält, wie etwa die Werte zum
gemessenen Farbraum, Graustufen-Farbtracking, DeltaE und Leuchtdichte. Zusätzliche Informationen zum
Monitor wie Modellname, Seriennummer und die bisherigen Betriebsstunden werden ebenfalls angezeigt.
• Überprüfung des Kalibrierungsstatus – SpectraView fragt jeden kalibrierten Monitor ab, um Änderungen an
den Steuerungen seit der letzten Kalibrierung festzustellen. Sollten Änderungen vorhanden sein, kann der zuvor
kalibrierte Zustand automatisch wiederhergestellt werden.
• Flexibel – SpectraView enthält zahlreiche Funktionen und Optionen, darunter volle DICOM-Unterstützung für
den Einsatz im medizinischen Bereich, womit die Software für eine Vielzahl von Anwendungen exibel einsetzbar
ist. Die Bildschirm-Leuchtdichte kann entweder auf einen bestimmten Wert oder den maximal möglichen Wert
angepasst werden, den der Bildschirm erreichen kann.










