Instructions

ZU210_01a_oi_d.docx / Jun-19 Seite 43 / 60
5. Anhang
6.1. Auslesen von Daten über serielle Schnittstelle
Die im SERIAL MENU definierten Codestellen (SERIAL VALUE) können jederzeit von einem PC oder
einer SPS seriell ausgelesen werden. Die Kommunikation von motrona-Geräten basiert auf dem
Drivecom-Protokoll entsprechend ISO 1745 oder dem Modbus RTU-Protokoll. Details hierzu sind aus
unserer separaten Beschreibung SERPRO (Drivecom), siehe www.motrona.de und im Kapitel
„Modbus RTU Schnittstelle“ in diesem Manual zu entnehmen.
Der Anfrage-String zum Auslesen von Daten lautet:
EOT
AD1
AD2
C1
C2
ENQ
EOT = Steuerzeichen (Hex 04)
AD1 = Geräteadresse, High Byte
AD2 = Geräteadresse, Low Byte
C1 = auszulesende Codestelle, High Byte
C2 = auszulesende Codestelle, Low Byte
ENQ = Steuerzeichen (Hex 05)
Soll z. B. von einem Gerät mit der Geräteadresse 11 der aktuelle Anzeigewert ausgelesen werden
(Code = 1), dann lautet der detaillierte Anfrage-String wie folgt:
ASCII-Code:
EOT
1
1
:
1
ENQ
Hexadezimal:
04
31
31
3A
31
05
Binär:
0000 0100
0011 0001
0011 0001
0011 1010
0011 0001
0000 0101
Die Antwort des Gerätes lautet bei korrekter Anfrage:
STX
C1
C2
xxxxx
ETX
BCC
STX = Steuerzeichen (Hex 02)
C1 = auszulesende Codestelle, High Byte
C2 = auszulesende Codestelle, Low Byte
xxxxx = auszulesende Daten
ETX = Steuerzeichen (Hex 03)
BCC = Block check character