User Manual

Si251_01c_oi_d.doc / Nov-15 Seite 5 / 17
2. Allgemeines
SI251 ist ein Encoder-Interface zur Umwandlung der Ausgangssignale sogenannter Sinus-
Drehgeber und vergleichbaren Messsystemen in inkrementale Impulssignale, entsprechend
dem A/B (2 x 90°)- Standard.
Aus jeder Periode des Sinus-Cosinus-Spannungssignals wird unter Berücksichtigung eines
einstellbaren Multiplikators eine entsprechende Anzahl von Ausgangsimpulsen interpoliert.
Diese können bei Bedarf vor Ausgabe auch noch geteilt werden. Die Ausgangsimpulse stehen
sowohl im TTL/RS-422-Format (A, /A, B, /B, Z, /Z) als auch mit HTL-Pegel (A, B, Z, 18 30 V)
zur Verfügung.
SI251 besitzt eine zuschaltbare Filterung, um eventuelle Störungen auf den Leitungen zu
minimieren. Die maximale sinusförmige Eingangsgeberfrequenz beträgt 400 kHz. Es sind
Interpolationsraten zwischen 5 und 50 einstellbar, d.h. das Gerät kann aus einer Sinus-Periode
bis zu 50 inkrementale Impulse generieren.
Die maximale zulässige Ausgangsfrequenz beträgt 4 MHz am TTL/RS422-Ausgang und ca.
100 kHz am HTL Ausgang. Bei Bedarf kann die erzeugte Ausgangsfrequenz über einen
einstellbaren Teiler 1 : 1 1 : 128 abgeschwächt werden.
Unabhängig von der Interpolationsrate lässt sich auch die Interpolationszeit vorgeben, um
damit die Ausgangsfrequenz auf einen gewünschten Maximalwert zu limitieren. Zur Speisung
des SinCos-Sensors stellt das Gerät kurzschlussfeste Hilfsspannungen von 5,2 V und ca. 20 V
zur Verfügung. Ein eventueller Fehlerzustand wird über LED angezeigt und gleichzeitig über
einen Digitalausgang gemeldet. Fehler können über den eingebauten Drucktaster oder über ein
externes Signal quittiert werden.
Alle Einstellungen werden an zwei 8-poligen DIL-Schaltern vorgenommen, die von der
Oberseite und der Unterseite des Gehäuses zugänglich sind. Das Gerät ist in einem
Kompaktgehäuse mit 12 Schraubklemmanschlüssen und zwei 9-poligen SUB-D-Steckern
untergebracht und kann auf Tragschiene montiert werden.