Bedienungsanleitung Signalwandler FU210 / IV210 / ZU210 Frequenz (FU210) SSI Absolutwert (IV210) Impulszähler (ZU210) Analog (Strom / Spannung) Seriell (RS232 / RS485) Produkteigenschaften: Multi-Funktionsgerät mit Betriebsarten für Inkrementalgeber oder SSI Absolutwertgeber Für Inkrementalgeber: Betriebsarten als Frequenzwandler oder Positionswandler (Impulszähler) Universelle Inkremental-Eingänge (HTL/TTL/RS422) für NPN/PNP/NAMUR Geber und Sensoren Funktionen wie Verknüpfung
Version: ZU210_01a_oi/sn/tgo/April 19 Beschreibung: Erste Version / Auflage Rechtliche Hinweise: Sämtliche Inhalte dieser Gerätebeschreibung unterliegen den Nutzungs- und Urheberrechten der motrona GmbH. Jegliche Vervielfältigung, Veränderung, Weiterverwendung und Publikation in anderen elektronischen oder gedruckten Medien, sowie deren Veröffentlichung im Internet, bedarf einer vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die motrona GmbH. ZU210_01a_oi_d.
Inhaltsverzeichnis 1. Sicherheit und Verantwortung....................................................................................... 4 1.1. 1.2. 1.3. 1.4. 2. Allgemeines .................................................................................................................. 6 2.1. 2.2. 2.3. 3. DC-Spannungsversorgung (X1)..................................................................................................... 8 Hilfsspannungs-Ausgang (X2) ......................................
1. Sicherheit und Verantwortung 1.1. Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung.
1.3. Installation Das Gerät darf nur in einer Umgebung installiert und betrieben werden, die dem zulässigen Temperaturbereich entspricht. Stellen Sie eine ausreichende Belüftung sicher und vermeiden Sie den direkten Kontakt des Gerätes mit heißen oder aggressiven Gasen oder Flüssigkeiten. Vor der Installation sowie vor Wartungsarbeiten ist die Einheit von sämtlichen Spannungsquellen zu trennen.
2. Allgemeines Das Gerät ist als Signalwandler mit Steuer-Ein- und -Ausgängen konzipiert. Durch die umfangreichen Funktionen ist es universell einsetzbar. 2.1. Betriebsart Grundsätzlich sind alle Funktionen im Parameter Menu zu konfigurieren.
2.3. Power – LED / Fehlermeldungen Das Gerät besitzt eine grüne LED auf dessen Frontfolie. Diese leuchtet dauerhaft, sobald die Versorgungsspannung des Gerätes angelegt wurde. Tritt ein Fehler auf, blinkt die LED im 1 Hz Takt. Besteht der Fehler nicht mehr, leuchtet die LED automatisch wieder dauerhaft. Der genaue Fehler kann mittels Bedieneroberfläche (OS 6.0) über die serielle Schnittstelle ausgelesen werden.
3. Elektrische Anschlüsse Die Klemmen sollten mit einem Schlitz-Schraubendreher (Klingenbreite 2mm) angezogen werden. 3.1. DC-Spannungsversorgung (X1) Über die Klemme X1 Pin 1 und 2 kann das Gerät mit einer Gleichspannung zwischen 18 und 30 VDC versorgt werden. Die Stromaufnahme hängt u.a. von der Höhe der Versorgungsspannung und der Einstellung ab und liegt bei ca. 50 mA, zuzüglich des am Hilfsspannungs-Ausgang entnommenen Geberstromes. Alle GND Anschlüsse sind intern miteinander verbunden. 3.2.
3.3. Inkremental-Geber-Eingang (X2) An Klemme X2 Pin 3, 4, 5 und 6 steht ein Anschluss für verschiedene inkrementelle Signale zur Verfügung. RS422 HTL DIFFERENTIAL HTL PNP HTL NPN ZU210_01a_oi_d.
Fortsetzung „Inkremental-Geber-Eingang (X2)“: HTL NPN (NAMUR) TTL (PNP) Grundsätzlich sind offene PNP Eingänge „LOW“ und offene NPN Eingänge „HIGH“. Die Eingangsstufen sind für elektronische Impulsgeber ausgelegt. Hinweis für mechanische Schaltkontakte: Sollten ausnahmsweise mechanische Kontakte als Impulsquelle verwendet werden, muss an den Anschlussklemmen zwischen GND(-) und dem entsprechenden Eingang (+) ein handelsüblicher, externer Kondensator von ca. 10 µF angebracht werden.
3.4. Absolutwert-Geber-Eingang (X2) An Klemme X2 Pin 1, 2, 3, 4 steht der SSI Anschluss für den MODE MASTER zur Verfügung. An Klemme X2 Pin 3, 4, 5, 6 steht der SSI Anschluss für den MODE SLAVE zur Verfügung. Anschluss für MODE Master: ZU210_01a_oi_d.
Fortsetzung „Absolutwert-Geber-Eingang (X2)“: Anschluss für MODE Slave: ZU210_01a_oi_d.
3.5. Control-Eingänge (X5) An Klemme X5 Pin 2,3,4,5,6 und 7 stehen sechs Control-Eingänge mit HTL PNP Charakteristik zur Verfügung. Control Eingang 1 (Ctrl. In 1) bis Control Eingang 5 (Ctrl. In 5) sind im COMMAND MENU frei konfigurierbar und werden für extern auszulösende Funktionen wie z. B. zum Lösen der Selbsthaltung, Rücksetzen des Messergebnisses oder zum Teachen der Vorwahlwerte oder des Analogausgangs verwendet. Control Eingang 6 (Ctrl.
3.6. Analog-Ausgang (X4) An Klemme X4 steht ein 16 Bit Analog-Ausgang zur Verfügung. Dieser Ausgang ist im ANALOG MENU konfigurier- sowie skalierbar. Folgende Konfiguration ist möglich: • • • Spannungs-Ausgang: Strom-Ausgang: Strom-Ausgang: -10 … +10 V 0 … 20 mA 4 … 20 mA Der Analog-Ausgang ist proportional zum Messergebnis und bezieht sich auf AGND-Potential. AGND und Geräte-GND sind intern miteinander verbunden.
3.7. Serielle Schnittstelle (X3) An Klemme X3 steht eine serielle Schnittstelle (RS232 oder RS485) zur Verfügung. Diese Schnittstelle ist im SERIAL MENU konfigurierbar.
3.8. Control-Ausgänge (X6) An Klemme X6 Pin 2,3,4,5,6 und 7 stehen sechs Control-Ausgänge zur Verfügung. Die Schaltbedingungen können im PRESELECTION MENU entsprechend eingestellt werden. Die Ausgänge Ctrl. Out 1 – 6 sind schnelle, PNP Steuer-Ausgänge. Die Schaltspannung wird durch die an Klemme X6 Pin 1 (COM+) zugeführten Spannung bestimmt. Zum Schalten induktiver Lasten werden externe Dämpfungsmaßnahmen empfohlen. Anschluss der Control-Ausgänge: ZU210_01a_oi_d.
4. Parameter / Menu-Übersicht Dieser Abschnitt zeigt die Übersicht der einzelnen Menüs und deren Parameter. Der Menüname ist jeweils fett geschrieben, die zugehörigen Parameter sind direkt unter dem Menünamen angeordnet.
Fortsetzung „Parameter / Menu-Übersicht“: Menu / Parameter Menu / Parameter PRESELECTION 3 MENU MODE 3 HYSTERESIS 3 PULSE TIME 3 (S) OUTPUT TARGET 3 OUTPUT POLARITY 3 OUTPUT LOCK 3 START UP DELAY 3 (S) ANALOG MENU ANALOG FORMAT ANALOG START ANALOG END ANALOG GAIN (%) ANALOG OFFSET (%) PRESELECTION 4 MENU MODE 4 HYSTERESIS 4 PULSE TIME 4 (S) OUTPUT TARGET 4 OUTPUT POLARITY 4 (S) OUTPUT LOCK 4 START UP DELAY 4 (S) PRESELECTION 5 MENU MODE 5 HYSTERESIS 5 PULSE TIME 5 (S) OUTPUT TARGET 5 OUTPUT POLARITY 5 O
4.1. General Menu MODE (Betriebsart) Dieser Parameter legt fest, welche Messfunktion (Betriebsart/Mode) das Gerät erfüllen soll.
Fortsetzung „General Menu“: ADDITIVE VALUE (additive Konstante) Dieser Parameter definiert eine additive Konstante, welche auf das Messergebnis aufaddiert wird. -99999999 Kleinster Wert 0 Default Wert 99999999 Größter Wert LINEARIZATION MODE Dieser Parameter definiert die Linearisierungsfunktion. Hinweise im Anhang beachten! 0 OFF Keine Linearisierung 1 1 QUADRANT Linearisierung im 1.
4.2. Mode Frequency In diesem Menu wird der Betrieb als Frequenzwandler (inkrementelle Signale) definiert. Je nach eingestellter Betriebsart ist nur Kanal A oder beide Kanäle (Kanal A und Kanal B) aktiv. FREQUENCY MODE Dieser Parameter legt fest, welche Betriebsart der Frequenzmessung gewünscht wird. 0 A ONLY 1 RATIO 2 PERCENT 3 4 A+B A-B 5 A/B x 90° Einkanalige Frequenzmessung (nur für Kanal A). Frequenzverhältnis beider Kanäle (Kanal B / Kanal A).
Fortsetzung „Mode Frequency“: WAIT TIME 1 (S) Der eingestellte Wert entspricht der Nullstellzeit. Dieser Parameter definiert die Periodendauer der niedrigsten Frequenz, bzw. die Wartezeit zwischen zwei ansteigenden Flanken an Kanal A, bei der das Gerät die Frequenz 0 Hz detektiert. Frequenzen deren Periodendauer größer ist als die eingestellte WAIT TIME 1 werden als Frequenz = 0 Hz ausgewertet.
Fortsetzung „Mode Frequency“: WAIT TIME 2 (S) Der eingestellte Wert entspricht der Nullstellzeit. Dieser Parameter definiert die Periodendauer der niedrigsten Frequenz, bzw. die Wartezeit zwischen zwei ansteigenden Flanken an Kanal B, bei der das Gerät die Frequenz 0 Hz detektiert. Frequenzen deren Periodendauer größer ist als die eingestellte WAIT TIME 2 werden als Frequenz = 0 Hz ausgewertet.
4.3. Mode Counter In diesem Menu wird der Betrieb als Positionswandler für inkrementelle Signale (Impuls-, Summen-, Differenz-, Vor- oder Rückwärtszähler) definiert. Input A und B sind aktiv. COUNT MODE Auswahl der Zählerkonfiguration. 0 A SINGLE 1 2 A+B A-B 3 A/B 90 x1 4 A/B 90 x2 5 A/B 90 x4 Eingang A ist der Zähleingang.
Fortsetzung „Mode Counter“: ROUND LOOP VALUE Definiert die Anzahl der Geberschritte, wenn eine Rundlauf-Funktion gewünscht wird. (Nur für COUNT MODE: A SINGLE und A/B x 90) 0 kein Rundlauf … 99999999 Schrittzahl für die Rundlauf-Funktion ZU210_01a_oi_d.
4.4. Mode SSI In diesem Menu wird der Betrieb als Absolutwertwandler (SSI Signale) definiert. SSI MODE SSI Einstellung der Betriebsart: Maser oder Slave Abhängig vom SSI MODE sind unterschiedliche Klemmen für den SSI CLK zu verwenden! (Mode Master: Klemme X2 – Pin 1 u. 2 / Mode Slave: Klemme X2 – Pin 5 u. 6) Master-Betrieb: Takt für SSI-Geber wird vom Gerät erzeugt. 0 MASTER Slave-Betrieb: Takt für SSI-Geber kommt vom externen Master.
Fortsetzung „Mode SSI“: LOW BIT (für Bit-Ausblendung) Definiert das niedrigste, auszuwertende Bit (LSB) der Bit-Ausblendung. Sollen alle Bits ausgewertet werden, muss LOW BIT auf „01“ eingestellt sein.
4.5. Preselection Values In diesem Menu werden die Vorwahlwerte bzw. Schaltpunkte eingestellt.
4.6. Preselection 1 Menu MODE 1 Schaltbedingung für Vorwahl 1.
Fortsetzung „Preselection 1 Menu“: HYSTERESIS 1 Hysterese zur Definition des Abschaltpunktes für die Schaltbedingung von Vorwahl 1. 0 … 99999 Keine Schalthysterese Schalthysterese von 99999 PULSE TIME 1 (S) Dauer des Wischimpulses für die Schaltbedingung von Vorwahl 1. 0,000 … 60,000 Kein Wischimpuls (Statisches Signal) Impulsdauer von 60 Sekunden OUTPUT TARGET 1 Zuordnung eines Ausgangs für die Schaltbedingung von Vorwahl 1.
Fortsetzung „Preselection 1 Menu“: START UP DELAY 1 (S) Anlaufüberbrückung für die Schaltbedingung von Vorwahl 1. Zeitfenster bis zur Scharfstellung der Überwachungsfunktion. Diese Einstellung gilt nur bei Schaltbedingungen |RESULT|<=|PRES| oder RESULT<=PRES und nur für Betriebsart MODE „FREQUENCY“ – Kanal A. START UP DELAY wird bei einer Frequenz von 0 Hz auf den hier eingestellten Parameter gesetzt und gestartet.
4.7. Preselection 2 Menu MODE 2 Schaltbedingung für Vorwahl 2, siehe PRESELECTION 1 MENU (außer Schleppvorwahl). 6 RES>=PRES-TRAIL siehe PRESELECTION 1 MENU Schleppvorwahl 2: Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 2 – PRESELECTION 5 PRESELECTION 5 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 2 HYSTERESIS 2 Schalthysterese für die Schaltbedingung von Vorwahl 2. Siehe PRESELECTION 1 MENU. PULSE TIME 2 (S) Dauer des Wischimpulses für die Schaltbedingung von Vorwahl 2. Siehe PRESELECTION 1 MENU.
4.8. Preselection 3 Menu MODE 3 Schaltbedingung für Vorwahl 3, siehe PRESELECTION 1 MENU (außer Schleppvorwahl). 6 RES>=PRES-TRAIL siehe PRESELECTION 1 MENU Schleppvorwahl 3: Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 3 – PRESELECTION 6 PRESELECTION 6 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 3 HYSTERESIS 3 Schalthysterese für die Schaltbedingung von Vorwahl 3. Siehe PRESELECTION 1 MENU. PULSE TIME 3 (S) Dauer des Wischimpulses für die Schaltbedingung von Vorwahl 3. Siehe PRESELECTION 1 MENU.
4.9. Preselection 4 Menu MODE 4 Schaltbedingung für Vorwahl 4, siehe PRESELECTION 1 MENU (außer Schleppvorwahl). 6 RES>=PRES-TRAIL siehe PRESELECTION 1 MENU Schleppvorwahl 4: Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 4 – PRESELECTION 1 PRESELECTION 1 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 4 HYSTERESIS 4 Schalthysterese für die Schaltbedingung von Vorwahl 4. Siehe PRESELECTION 1 MENU. PULSE TIME 4 (S) Dauer des Wischimpulses für die Schaltbedingung von Vorwahl 4. Siehe PRESELECTION 1 MENU.
4.10. Preselection 5 Menu MODE 5 Schaltbedingung für Vorwahl 5, siehe PRESELECTION 1 MENU (außer Schleppvorwahl). 6 RES>=PRES-TRAIL siehe PRESELECTION 1 MENU Schleppvorwahl 5: Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 5 – PRESELECTION 2 PRESELECTION 2 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 5 HYSTERESIS 5 Schalthysterese für die Schaltbedingung von Vorwahl 5. Siehe PRESELECTION 1 MENU. PULSE TIME 5 (S) Dauer des Wischimpulses für die Schaltbedingung von Vorwahl 5. Siehe PRESELECTION 1 MENU.
4.11. Preselection 6 Menu MODE 6 Schaltbedingung für Vorwahl 6, siehe PRESELECTION 1 MENU (außer Schleppvorwahl). 6 RES>=PRES-TRAIL siehe PRESELECTION 1 MENU Schleppvorwahl 6: Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 6 – PRESELECTION 3 PRESELECTION 3 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 6 HYSTERESIS 6 Schalthysterese für die Schaltbedingung von Vorwahl 6. Siehe PRESELECTION 1 MENU. PULSE TIME 6 (S) Dauer des Wischimpulses für die Schaltbedingung von Vorwahl 6. Siehe PRESELECTION 1 MENU.
4.12. Serial Menu In diesem Menü werden die Grundeinstellungen für die serielle Schnittstelle definiert. UNIT NUMBER Mit diesem Parameter können serielle Geräteadressen eingestellt werden. Den Geräten können Adressen zwischen 11 und 99 zugeordnet werden. Adressen die eine „0“ enthalten sind nicht erlaubt, da diese als Gruppen-bzw. Sammeladressen verwendet werden. 11 Kleinste Adresse ohne Null … 99 Größte Adresse ohne Null SERIAL BAUD RATE Mit diesem Parameter wird die serielle Baudrate eingestellt.
Fortsetzung „Serial Menu“: SERIAL PROTOCOL Legt die Zeichenfolge für Befehls- oder Zeitgesteuerte Übertragungen fest (xxxxxxx = Wert SERIAL VALUE). Bei Vorgabe 1 entfällt die Unit Nr. und die Übertragung beginnt direkt mit dem Messwert, was einen schnelleren Übertragungszyklus ermöglicht. 0 1 Sendeprotokoll = Unit Nr.
4.13. Analog Menu In diesem Menü werden die Grundeinstellungen für den Analog Ausgang definiert. ANALOG FORMAT Dieser Parameter definiert die Ausgangs Charakteristik. Beim Ausgangsformat (-10 … +10 V), folgt die Polarität des Ausgangs dem Vorzeichen des Messergebnisses. Der Analog-Ausgang ist proportional zum Messergebnis. 0 -10…10V -10 … +10 V 1 0…20MA 0 … 20 mA 2 4…20MA 4 … 20 mA ANALOG START Mit diesem Parameter wird der Startwert der analogen Aussteuerung eingestellt.
4.14. Command Menu INPUT 1 ACTION (Funktion Eingang 1) Dieser Parameter legt die Steuerfunktion des Eingangs „Ctrl. In 1“ fest. (s) = (d) = 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 stat. Schaltverhalten (Pegelausw.) INPUT CONFIG muss auf ACTIVE LOW/HIGH gesetzt sein. dyn. Schaltverhalten (Flankenausw.) INPUT CONFIG muss auf RISING/FALLING EDGE gesetzt sein. NO Keine Funktion.
Fortsetzung „Command Menu“: INPUT 1 CONFIG Dieser Parameter legt das Schaltverhalten für „Ctrl. In 1“ fest. 0 1 2 3 ACTIVE LOW ACTIVE HIGH RISING EDGE FALLING EDGE Aktivierung bei „LOW“ (statisch) Aktivierung bei „HIGH“ (statisch) Aktivierung bei ansteigende Flanke (dynamisch) Aktivierung bei abfallende Flanke (dynamisch) INPUT 2 ACTION Dieser Parameter legt die Steuerfunktion des Eingangs Ctrl.
4.15. Linearization Menu In diesem Menü werden die Linearisierungspunkte definiert. Beschreibung und Beispiele der Linearisierungsfunktion siehe Anhang. P1(X) … P24(X) X-Koordinate der Linearisierungspunkte. Das ist der Wert, den das Gerät ohne Linearisierung in Abhängigkeit des Eingangssignals erzeugen würde. -99999999 Kleinster Wert 0 Default Wert +99999999 Größter Wert P1(Y) … P24(Y) Y-Koordinate der Linearisierungspunkte. Das ist der Wert, den das Gerät anstatt der x-Koordinate erzeugen soll. z.B.
5. Anhang 6.1. Auslesen von Daten über serielle Schnittstelle Die im SERIAL MENU definierten Codestellen (SERIAL VALUE) können jederzeit von einem PC oder einer SPS seriell ausgelesen werden. Die Kommunikation von motrona-Geräten basiert auf dem Drivecom-Protokoll entsprechend ISO 1745 oder dem Modbus RTU-Protokoll. Details hierzu sind aus unserer separaten Beschreibung SERPRO (Drivecom), siehe www.motrona.de und im Kapitel „Modbus RTU Schnittstelle“ in diesem Manual zu entnehmen.
6.2 Modbus RTU Schnittstelle Die Modbus-Schnittstelle des Gerätes ist ein Standard Modbus RTU Slave und bietet folgende Modbus-Funktionen: Read Coils Write Single Coil Read Holding Registers Write Multiple Registers Diagnose Für den Betrieb des Interfacemoduls und das Verständnis dieses Handbuchs wird Grundwissen in der Modbus RTU-Kommunikation vorausgesetzt. 6.2.
Fortsetzung „Parametereinstellung“: SERIAL INIT Nicht gültig für die Modbus-Kommunikation SERIAL PROTOCOL Nicht gültig für die Modbus-Kommunikation SERIAL TIMER (S) Nicht gültig für die Modbus-Kommunikation SERIAL VALUE Nicht gültig für die Modbus-Kommunikation MODBUS Dieser Parameter aktiviert das Modbus-Protokoll und bestimmt die Modbus-Adresse.
Fortsetzung „Parametereinstellung“: Zugriff auf Istwerte Holding Register 0x1000 / 0x1001 hex und die nachfolgenden Holding Register erlauben den Zugriff auf Geräte Variablen (Istwert Register): Holding Register 0x1000 / 0x1001 hex Istwerte mit seriellem Code “:0” (Anzeigewert) Holding Register 0x1002 / 0x1003 hex Istwerte mit seriellem Code “:1” Holding Register 0x1004 / 0x1005 hex Istwerte mit seriellem Code “:2” Holding Register 0x1006 / 0x1007 hex Istwerte mit seriellem Code “:3” etc.
Fortsetzung „Parametereinstellung“: 12 13 14 15 66 67 68 69 SERIAL PRINT (do not use with Modbus) ACTIVATE DATA (not required with Modbus) STORE DATA TESTPROGRAM (do not use with Modbus) Senden der seriellen Daten (nicht mit Modbus verwenden) Daten aktivieren.(nicht erforderlich bei Modbus) In EEPROM speichern. Testprogramm (nicht mit Modbus verwenden). 6.2.3 Diagnose Das Gerät unterstützt die Diagnose-Unterfunktion 00 “Return Query Data”. Andere Diagnosefunktionen sind nicht verfügbar. ZU210_01a_oi_d.
6.3.
Fortsetzung „Parameterliste / Serielle Codes“: # 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 Menü PRESELECTION VALUES PRESELECTION VALUES PRESELECTION VALUES PRESELECTION VALUES PRESELECTION VALUES PRESELECTION VALUES PRESELECTION 1 MENU PRESELECTION 1 MENU PRESELECTION 1 MENU PRESELECTION 1 MENU PRESELECTION 1 MENU PRESELECTION 1 MENU PRESELECTION 1 MENU PRESELECTION 1 MENU PRESELECTION 1 MENU PRESELECTION 1 MENU
Fortsetzung „Parameterliste / Serielle Codes“: # 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 Menü PRESELECTION 4 MENU PRESELECTION 4 MENU PRESELECTION 4 MENU PRESELECTION 4 MENU PRESELECTION 5 MENU PRESELECTION 5 MENU PRESELECTION 5 MENU PRESELECTION 5 MENU PRESELECTION 5 MENU PRESELECTION 5 MENU PRESELECTION 5 MENU PRESELECTION 5 MENU PRESELECTION 5 MENU PRESELECTION 5 MENU P
Fortsetzung „Parameterliste / Serielle Codes“: # 138 139 140 141 142 143 Menü COMMAND MENU COMMAND MENU COMMAND MENU COMMAND MENU COMMAND MENU COMMAND MENU 144 COMMAND MENU 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 COMMAND MENU COMMAND MENU COMMAND MENU COMMAND MENU COMMAND MENU COMMAND MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION
Fortsetzung „Parameterliste / Serielle Codes“: 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 Menü LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU LINEARIZATION MENU Name P16(Y) P17(X) P17(Y) P18(X) P18(Y) P19(X) P19(Y) P20(X) P20(Y)
6.4. Linearisierung Mit Hilfe dieser Funktion kann ein lineares Eingangssignal in eine nichtlineare Darstellung umgewandelt werden (oder umgekehrt). Es stehen bis zu 24 Linearisierungspunkte zur Verfügung, die über den gesamten Wandlungsbereich in beliebigen Abständen verteilt werden können. Zwischen 2 vorgegebenen Koordinaten findet automatisch eine lineare Interpolation statt.
Anwendungsbeispiel Linearisierung: Das untenstehende Bild zeigt eine Wasserschleuse, bei welcher die Öffnungsweite über einen Drehgeber erfasst und zur Anzeige gebracht werden soll. Der Geber erzeugt in dieser Anordnung ein Signal proportional zum Drehwinkel φ, gewünscht ist jedoch die direkte Anzeige der Öffnungsweite "d" ZU210_01a_oi_d.
6.5. SSI-Wert einlesen Die empfangenen Daten werden intern immer auf 32 Bit Datenlänge aufgefüllt. ZU210_01a_oi_d.
ZU210_01a_oi_d.docx / Jun-19 Daten Aufteilung: Bit pro Umdrehung und Anzahl der Umdrehungen Datenwandlung: Gray Code binär Prüfen des Error Bit: 6.6.
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6.7. Abmessungen ZU210_01a_oi_d.
6.8. Technische Daten Technische Daten: Anschluss: Spannungsversorgung DC: Geberversorgung: Inkremental-Eingänge: SSI-Schnittstelle: Control-Eingänge: Analog-Ausgang: Control-Ausgänge: Serielle Schnittstelle: Anzeige: Gehäuse: Umgebungstemperatur: Konformität und Normen: ZU210_01a_oi_d.