Bedienungsanleitung FM260 Impuls- und Frequenz-Multiplizierer für Inkremental-Signale von Drehgebern und Sensoren Produkteigenschaften: Universeller Eingang für Signale von Inkremental-Drehimpulsgebern (A, B, Z oder A, /A, B, /B, Z, /Z) im TTL oder RS422 oder HTL-Format.
Version: FM26001a/af/hk/mb/Juni08 FM26001b/hk/April09 FM26001c_pp_11/11 Fm26001d_oi/ag/Mai‘15 Beschreibung: Erstausgabe Ergänzung: Hinweis zur Form der Ausgangsimpulse Ergänzung „Geber Ausgänge“ - Kapitel 3.3.
6. Die Bedienung der Tastatur ....................................................................... 14 6.1. 6.2. 6.3. 6.4. 6.5. 6.6. Normalbetrieb .....................................................................................................14 Tastatursperre .....................................................................................................14 Allgemeine Parametrierung ................................................................................
1. Sicherheit und Verantwortung 1.1. Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung.
1.3. Installation Das Gerät darf nur in einer Umgebung installiert und betrieben werden, die dem zulässigen Temperaturbereich entspricht. Stellen Sie eine ausreichende Belüftung sicher und vermeiden Sie den direkten Kontakt des Gerätes mit heißen oder aggressiven Gasen oder Flüssigkeiten. Vor der Installation sowie vor Wartungsarbeiten ist die Einheit von sämtlichen Spannungsquellen zu trennen.
2. Einführung Das Gerät dient zur Verwendung als Impuls-Multiplikator für inkrementelle Gebersignale. Am Eingang ankommende Impulse oder Frequenzen werden mit den vorgegebenen Faktoren multipliziert, die umgewandelte Frequenz erscheint mit nur wenigen Mikrosekunden Verzögerung am Ausgang.
3. Anwendungsbeispiele 3.1. Drehgeber mit Impulszahlen, die nicht erhältlich sind Für manche Anwendungen sollte ein Geber eine Auflösung haben, die auf dem Markt gar nicht oder nur sehr schwer erhältlich ist. Das FM 260 kann aus einer Standard-Impulszahl im Prinzip jede beliebige Impulszahl erzeugen. Das Beispiel zeigt, wie die unkonventionelle Impulszahl „5431 Imp./Umdr.“ mit Hilfe eines Standardgebers mit 4096 Imp./Umdr.
3.3. Getriebe mit periodischen und irrationalen Verhältnissen Häufig hat man es in der Praxis mit Getrieben zu tun, deren Getriebeverhältnis mit einer Dezimalzahl nicht genau auszudrücken ist (z. B. 25 : 9 Zähne = 2,7777.....). Bei vielen Steuerungsaufgaben bereitet diese Tatsache Probleme wegen kumulativer Rundungsfehler (z. B. wenn die Vorgabemöglichkeit der Folgesteuerung auf 3 Stellen hinter dem Komma beschränkt ist).
3.3.1. Wichtige Hinweise zur Signalform der Ausgangsfrequenz Bedingt durch die digitale Synthese der Ausgangsfrequenz ist das FM260 zwar impuls-, jedoch nicht zwingend frequenztreu. Dies bedeutet, dass das Impuls-Pausen-Verhältnis der Ausgangskanäle A und B weder 1 : 1 ist, noch dem Eingang entspricht. Dasselbe gilt somit auch für den Phasenversatz. Die eingehenden Impulse werden intern mit dem eingestellten Divisor bzw.
4. Elektrische Anschlüsse +Versorgung 3 GND 4 +5,2V 5 A /A 7 B 8 /B 9 10 11 12 13 SteuerEingänge 6 Impul sEingänge für Geber und Sen soren Z /Z Co nt.1 Co nt.2 Co nt.3 GND RxD TxD GND COM+ A /A B /B Z /Z Cont.
4.1. Blockschaltbild Versor gung 11 - 30 VDC 2 1 +5,2 Ein Factor 1 Factor 2 4 A 5 /A 6 B 7 /B 8 - 3 Z 9 /Z 10 R eset, Trim, Freeze us w. RS232 Cont1 Cont2 Cont3 Cont4 RxD TxD GND Trim + Trim - Co m + A /A 20 B 21 /B 22 17 18 19 Impuls-Prozessor Gate-F unktion Sync- Impuls Nullimpuls-Generator Aus 23 Z /Z 24 11 12 13 25 15 16 14 4.2. Spannungsversorgung Die Geräte können über die Klemmen 1 und 2 mit einer Gleichspannung von 11 … 30 VDC versorgt werden.
4.5. Steuereingänge Diese Eingänge sind konfigurierbar und werden für extern auszulösende Funktionen wie Tastatursperre, Umschaltung der Drehrichtung oder Einfrieren der Ausgangsfrequenz usw. benutzt. Die Steuereingänge arbeiten mit HTL-Pegel 10 ... 30 V (PNP, gegen + schaltend). Die Funktion kann auf "aktiv LOW" oder "aktiv HIGH" eingestellt werden. Die Mindestimpulsdauer an den Steuereingängen ist 2 msec. 4.6.
5. Anzeige- und Bedienelemente Die Geräte verfügen über eine 2-zeilige, hintergrundbeleuchtete LCD-Anzeige mit jeweils 16 Zeichen und über 4 Tasten zur Parametrierung oder zur Auslösung von Befehlen. Während der Parametrierung dient das LCD-Display zur Bedienerführung und zur Anzeige von Menü-Texten und Eingabewerten. Im Normalbetrieb werden auf dem Display die folgenden Informationen angezeigt: Aktueller Schleppabstand (Eingangsimpulse / Ausgangsimpulse) +0.
6. Die Bedienung der Tastatur Eine Übersicht und Beschreibung aller Parameter finden Sie im Kapitel 7. Das Gerät wird über 4 frontseitige Tasten bedient, die im weiteren Verlauf dieser Beschreibung wie folgt benannt werden: P PROG UP DOWN ENTER Die Tastenfunktion hängt von dem aktuellen Betriebszustand des Gerätes ab. (Normalbetrieb oder Parametrier-Betrieb) 6.1. Normalbetrieb Im Normalbetrieb arbeitet das Gerät als Frequenz-Multiplizierer entsprechend der vorgegebenen Parameter.
6.3. Allgemeine Parametrierung Vom Normalbetrieb gelangt man in den Parametrierbetrieb, indem man die Taste PROG für mindestens 2 Sekunden gedrückt hält. Danach kann eines der Menüs ausgewählt werden. Innerhalb der gewählten Parametergruppe wird nun der entsprechende Parameter selektiert und dessen Zahlenwert nach Bedarf eingestellt. Danach kann man entweder weitere Parameter einstellen oder zum Normalbetrieb zurückkehren.
Nr. Anzeige 00 001024 Tastenbetätigung 01 001020 001020 001000 001000 000000 000000 050000 050000 250000 02 03 04 05 06 07 08 09 10 4x Kommentar Der bisherige Parameter-Wert 1024 wird angezeigt, die letzte Ziffer blinkt.
7. Menüstruktur und Beschreibung der Parameter Alle Parameter sind in Menüs zusammengefasst. Es müssen nur solche Parameter eingestellt werden, die für die Anwendung relevant sind. 7.1. Menü-Übersicht Dieser Abschnitt zeigt eine Übersicht über die einzelnen Menüs sowie deren Zuordnung zu den einzelnen Funktionseinheiten der Geräte. Der Menüname ist fett geschrieben, die zum Menü gehörigen Parameter sind direkt unter dem Menünamen angeordnet.
7.2. Beschreibung der Parameter 7.2.1. Einstellung des Multiplikations-Verhältnisses Factor Settings Factor 1 (proportionaler Faktor) Factor 2 (reziproker Faktor) 7.2.2. Einstellbereich 0,0005 … 9,9999 0,0005 … 9,9999 Default 1,0000 1,0000 Einstellbereich 0…7 Default 0 0…1 0 1 … 50.000 1.
*) Bei Einstellung HTL / NPN sind die Eingangsklemmen über interne Pull-Up-Widerstände mit der Versorgungsspannung des Gerätes (+24 V) verbunden. Es wird daher empfohlen, TTL-Geber erst nach Einstellung der korrekten Eigenschaften anzuschließen. Die Einstellung HTL / NPN ist auch zum Anschluss von NAMUR Sensoren geeignet. (positiven Pol mit dem entsprechenden Eingang und negativen Pol mit GND verbinden) 7.2.3.
7.2.5. Funktionszuweisung der Steuereingänge und Tasten Command Setting (Zuordnung von Funktionen) Key Up Func. Zusatz-Funktion der Taste UP 0 kein Befehl zugewiesen 1 Send Data (seriell) 2 Disable Output (Ausgangsfrequenz = 0) 3 Freeze Output (einfrieren auf momentane Ausgangsfrequenz) 4 Direction 5 Reference Z 6 Reset 7 Trim 8 Trim + Key Down Func. Zusatz-Funktion der Taste DOWN (wie Taste UP) Key Enter Func. Zusatz-Funktion der Taste ENTER (wie Taste UP) Input 1 Config.
7.2.6. Einstellungen der seriellen Schnittstelle Die Geräte können entweder im “PC-Mode“ oder im “Printer-Mode“ arbeiten. Im PC-Mode erwartet das Gerät einen Anfrage-String und sendet darauf einen entsprechenden Antwort-String. Eine kurze Beschreibung des Kommunikations-Protokolls ist im Anhang dieser Bedienungsanleitung zu finden. Im “Printer-Mode” sendet das Gerät ohne Aufforderung zyklisch Daten.
Serial Settings (Konfiguration der seriellen Schnittstelle) Serial Protocol Legt die Zeichenfolge für den Fall von zeitgesteuerten, zyklischen Übertragungen fest (xxxxxxx = Wert des eingestellten Register Codes). 0= 1= Einstellbereich 0…1 Default 0 0 … 9,99 0 0 … 19 (:0) … (;9) 0 Einstellbereich 0,000 … 1,000 Default 0,100 Sendeprotokoll = Unit Nr. – Daten, LF, CR Sendeprotokoll = Daten, LF, CR Bei Vorgabe 1 entfällt die Unit No.
8. Beschreibung der Befehle Nr. Befehl Beschreibung 0 1 keine Funktion Send Data 2 Disable Output 3 Freeze Output 4 Direction 5 Reference Z 6 Reset 7 Trim - *) 8 Trim + *) 9 Tastatursperre Der Taste bzw. dem Eingang ist kein Befehl zugewiesen Startet eine serielle Datenübertragung (siehe Kapitel 7.2.6, Serial Protocol) wobei der zu übertragende Wert mit dem Parameter "Register Code" festgelegt wird. Sperrt den Ausgang, d.h. die Ausgangsfrequenz wird auf null gesetzt.
9.
91,0 mm (3.583’’) 10. Abmessungen 72,0 mm (2,835’’) 33,0 mm (1.299’’) 51,0 mm (2.001’’) 76,0 mm (2.992’’) Frontansicht Fm26001d_oi_d.doc / 19.11.
11.Anhang 11.1. Serielle Kommunikation Die im "Serial Menu" definierten Codestellen können jederzeit von einem PC oder einer SPS seriell ausgelesen werden. Die Kommunikation von motrona-Geräten basiert auf dem DrivecomProtokoll entsprechend ISO 1745. Weitere Details hierzu sind aus unserer separaten Beschreibung SERPRO_2a.doc zu entnehmen, die wir Ihnen auf Anfrage gerne zustellen, die Sie aber auch von unserer Homepage im Internet jederzeit herunterladen können. www.motrona.
11.2. Installation des USB-Treibers Die Funktion der USB-Schnittstelle ist identisch zur seriellen Schnittstelle. Der Anschluss erfolgt über ein handelsübliches USB-Kabel mit einem Stecker „Typ Mini 5-polig“. Für die vollständige Funktion muss noch die Treibersoftware CDM 2.04.06 WHQL Certified..zip auf dem PC installiert werden. Diese finden Sie auf der mitgelieferten CD oder unter www.motrona.de.
Mit „Fertigstellen“ Installation beenden. Jetzt muss in der „Systemsteuerung“ der USB-Schnittstelle noch ein COM-Port zugewiesen werden. Dies geschieht wie folgt: Zuerst über Systemsteuerung / System / Hardware den Geräte-Manager auswählen (1).
11.3. Serielle Codeliste 11.3.1. Geräte Parameter Nr.
42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 Command-Setting Command-Setting Command-Setting Serial-Setting Serial-Setting Serial-Setting Serial-Setting Serial-Setting Serial-Setting Serial-Setting Serial-Setting Serial-Setting Trim-Setting Trim-Setting Trim-Setting Trim-Setting Trim-Setting Trim-Setting Reserved Reserved Reserved Unit Number Serial Baud Rate Serial Format Serial Protocol Serial Time (s) Register Code Reserved Reserved Reserved Trim Time (s) Reserved Reserved Reserved Reserved Re