motrona GmbH Zwischen den Wegen 32 78239 Rielasingen - Germany Tel. +49 (0)7731-9332-0 Fax +49 (0)7731-9332-30 info@motrona.com www.motrona.
Version: DZ26001a_af/kk/hk_06/07 DZ26001b_af/kk/hk_07/07 DZ26002a_af/kk/hk_07/07 DZ26003a_af/hk_11/08 DZ26003b_pp_11/11 DZ26003c_pp_07/12 DZ26003d_pp_11/12 DZ26004a_sn_12/12 DZ26004b_hk/nw_04/13 DZ26004c_sn_06/14 Dz26004d_ag_04/15 Dz26004d_oi_d.doc / 05.05.2015 Beschreibung: Vorläufig Erste vollständig gültige Ausgabe Neu: Programmierbare Relais-Zustände erzwingen Command Monitor, externe Überwachung der Freigabe Kapitel 6.2.
Inhaltsverzeichnis 1. Sicherheit und Verantwortung ..................................................................... 5 1.1. 1.2. 1.3. 1.4. Allgemeine Sicherheitshinweise...........................................................................5 Bestimmungsgemäße Verwendung ......................................................................5 Installation.............................................................................................................
7. Menüstruktur und Beschreibung der Parameter ......................................... 19 7.1. 7.2. Menü-Übersicht ...................................................................................................19 Beschreibung der Parameter ...............................................................................20 7.2.1. 7.2.2. 7.2.3. 7.2.4. 7.2.5. 7.2.6. 7.2.7. 7.2.8. 7.2.9. 7.2.10. 7.2.11. Vorwahlen .............................................................................................
1. Sicherheit und Verantwortung 1.1. Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung.
1.3. Installation Das Gerät darf nur in einer Umgebung installiert und betrieben werden, die dem zulässigen Temperaturbereich entspricht. Stellen Sie eine ausreichende Belüftung sicher und vermeiden Sie den direkten Kontakt des Gerätes mit heißen oder aggressiven Gasen oder Flüssigkeiten. Vor der Installation sowie vor Wartungsarbeiten ist die Einheit von sämtlichen Spannungsquellen zu trennen.
2. Allgemeines Die Geräte sind als Wächter-Bausteine für den Schaltschrankeinbau konzipiert. Sie dienen zur Überwachung von Maschinen auf Überdrehzahl, Unterdrehzahl, Drehrichtung oder Stillstand. Ausführungen mit Analogausgang können zusätzlich für Steuerungs- und Regelungszwecke verwendet werden. Besonderheiten dieser Geräte sind der sehr hohe Frequenzbereich, die schnelle Reaktion und die Vielseitigkeit bezüglich möglicher Überwachungsfunktionen und Eingangs-Impulsformate. 3.
4. Elektrische Anschlüsse 4.1. DZ260 A 6 /A 7 B 8 /B 9 10 11 12 13 Control 2 Klemme Bezeichnung 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 GND Vin GND +5,2V A /A B /B Control 2 Control 1 GND +10V Out 20mA out GND RXD TXD K1NO K1NC K1C K2NO K2NC K2C K3NO K3NC K3C Dz26004d_oi_d.doc / 05.05.
4.2. DZ261 Control 2 Control 1 GND 0 - 10 V 0/4 - 20 mA GND RxD TxD GND 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 Dz26004d_oi_d.doc / 05.05.
4.3. DZ266 Control 2 Control 1 GND 0 - 10 V 0/4 - 20 mA GND RxD TxD 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 Dz26004d_oi_d.doc / 05.05.
4.4. DZ267 A 6 /A 7 B 8 /B 9 10 11 12 13 Control 2 Klemme Bezeichnung 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 GND Vin GND +5,2V A /A B /B Control 2 Control 1 GND NC NC GND RXD TXD K1NO K1NC K1C K2NO K2NC K2C K3NO K3NC K3C Dz26004d_oi_d.doc / 05.05.
4.5. DZ269 Control 2 Control 1 GND GND RxD TxD GND 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 Dz26004d_oi_d.doc / 05.05.
4.6. Stromversorgung Die Geräte können über die Klemmen 1 und 2 mit einer Gleichspannung von 17 ... 30 VDC versorgt werden. Die Stromaufnahme hängt von der Höhe der Versorgungsspannung und dem internen Belastungszustand des Gerätes ab und liegt in einem Bereich von ca. 70 mA bei einer Versorgungsspannung von 24 V (zuzüglich der entnommenen Ströme am Hilfsspannungs-Ausgang zur Geberversorgung). 4.7.
4.10. Serielle Schnittstelle Die RS232-Schnittstelle kann wie folgt verwendet werden: zur Parametrierung der Geräte bei Inbetriebnahme (mit der Bediener-Software OS32) zum Ändern von Parametern während des Betriebes mittels PC oder SPS zum Auslesen von Zuständen und Istwerten über PC oder SPS Das untenstehende Bild zeigt den Anschluss des Wächters an einen PC mit 9-poligem StandardStecker (SUB-D-9): DZ 260 DZ 261 DZ 266 DZ 267 DZ 269 Schirm 15 16 14 RxD TxD RxD TxD GND 2 3 PC 5 (Sub-D-9) 4.
5. Anzeige- und Bedienelemente Die Geräte verfügen über eine 2-zeilige, hintergrundbeleuchtete LCD-Anzeige mit jeweils 16 Zeichen und über 4 Tasten zur Parametrierung oder zur Auslösung von Befehlen. Während der Parametrierung dient das LCD-Display zur Bedienerführung und zur Anzeige von Menü-Texten und Eingabewerten. Im Normalbetrieb werden auf dem Display die folgenden Informationen angezeigt: Istwert Aktuelle Eingangsfrequenz in Arbeitseinheiten I: LH +156.
6. Die Bedienung der Tastatur Eine Übersicht und Beschreibung aller Parameter finden Sie in Abschnitt 7. Die Geräte werden über 4 frontseitige Tasten bedient, die im weiteren Verlauf dieser Beschreibung wie folgt benannt werden: P PROG UP DOWN ENTER Die Tastenfunktion hängt von dem jeweiligen Betriebszustand der Geräte ab. Im Wesentlichen unterscheiden wir zwischen Normalbetrieb und Parametrier-Betrieb. 6.1.
6.3. Allgemeine Parametrierung Vom Normalbetrieb gelangt man in den Parametrierbetrieb, indem man die Taste PROG für mindestens 2 Sekunden gedrückt hält. Danach kann eines der Menüs ausgewählt werden. Innerhalb der gewählten Parametergruppe wird nun der entsprechende Parameter selektiert und dessen Zahlenwert nach Bedarf eingestellt. Danach kann man entweder weitere Parameter einstellen oder zum Normalbetrieb zurückkehren.
Nr. Anzeige Tastenbetätigung 00 001024 01 001020 001020 001000 001000 000000 000000 050000 050000 250000 02 03 04 05 06 07 08 09 10 4x Kommentar Der bisherige Parameter-Wert 1024 wird angezeigt, die letzte Ziffer blinkt.
7. Menüstruktur und Beschreibung der Parameter Alle Parameter sind in Menüs zusammengefasst. Es müssen nur solche Parameter eingestellt werden, die für die Anwendung relevant sind. 7.1. Menü-Übersicht Dieser Abschnitt zeigt eine Übersicht über die einzelnen Menüs sowie deren Zuordnung zu den einzelnen Funktionseinheiten der Geräte. Der Menüname ist fett geschrieben, die zum Menü gehörigen Parameter sind direkt unter dem Menünamen angeordnet.
7.2. Beschreibung der Parameter 7.2.1. Vorwahlen Diese Parameter sind für das Gerät DZ266 nicht relevant. Die hier aufgeführten Parameter bestimmen den Schaltpunkt des dazugehörigen Relais / Schaltausgangs. Die Vorwahlen benutzen dieselbe Skalierung wie die Istwert-Anzeige (Display-Menu). Preselect.-Menu Preselection1 Code Einstellbereich Default „00“ -1 000 000.0 ... +1 000 000.0 100.0 „01“ -1 000 000.0 ... +1 000 000.0 200.0 „02“ -1 000 000.0 ... +1 000 000.0 300.
Encoder-Menu Sampling Time Code Einstellbereich Default „A2“ 0.001..9.999 0.001 „A3“ 0.01..9.99 1.00 „A4“ 0..7 0 „A5“ -1 000 000.0 ... +1 000 000.0 0 Zeitbasis für die Frequenzermittlung (sec.) Wait Time Wartezeit bis zur Nullstellung bei Stillstand (sec.
7.2.4. Special Menü Special-Menu Linear Mode Code Einstellbereich Default „B3“ 0..2 0 „B4“ 0..2 2 „B5“ 0..3 0 Linearisierungsfunktion für Basiswert und Analogausgang 0 aus 1 Linearisierung im Bereich 0 V … - /+10 V 2 Linearisierung im Bereich -10 V … +10 V Freq. Control Regelt das Verhalten der Messwert-Erfassung bei plötzlicher Unterbrechung der Eingangsfrequenz.
7.2.6. Command Menü Command-Menu (Zuordnung von Funktionen) Key Up Func. Code Einstellbereich Default „D7“ 0..9 0 „D8“ 0..9 0 „D9“ 0..9 0 „E0“ 0..3 0 Input 1 Func. „E1“ 0..
7.2.7. Analog Menü Analog-Menu (Einstellung der Analogausgänge) Analog Format Code Einstellbereich Default „E6“ 0 ... 3 0 „E7“ +0000000.0 „E9“ - 1000000.0 … + 1000000.0 - 1000000.0 … + 1000000.0 0 ... 10.00 „F0“ -9999 ... 9999 0000 Ausgabeformat des Analogausganges 0 -10 V bis +10 V 1 0 V bis +10 V 2 4 mA bis 20 mA 3 0 mA bis 20 mA Analog Start Startwert (Arbeitseinheiten) für 0 V, bzw.
7.2.8. Menü für Serielle Schnittstelle Die Geräte können entweder im “PC-Mode“ oder im “Printer-Mode“ arbeiten. Im PC-Mode erwartet das Gerät einen Anfrage-String und sendet darauf einen entsprechenden Antwort-String. Eine kurze Beschreibung des Kommunikations-Protokolls ist im Anhang dieser Bedienungsanleitung zu finden. Im “Printer-Mode” sendet das Gerät ohne Aufforderung zyklisch Daten. Sobald aber das Gerät ein Zeichen empfängt, schaltet es automatisch in den PC-Mode und arbeitet gemäß Protokoll.
Serial -Menu (Konfiguration der seriellen Schnittstelle) Serial Protocol Code Einstellbereich Default „F3“ 0 ... 1 0 „F4“ 0 ... 9.99 0 „F5“ 0 ... 19 (:0) … (;9) 8 Legt die Zeichenfolge für den Fall von zeitgesteuerten, zyklischen Übertragungen fest (xxxxxxx = Wert des eingestellten Register Codes). 0= 1= Sendeprotokoll = Unit Nr. – Daten, LF, CR Sendeprotokoll = Daten, LF, CR Bei Vorgabe 1 entfällt die Unit No.
7.2.9. Menü für Schaltverhalten Diese Parameter sind für das Gerät DZ266 nicht relevant. Die Angabe | f | besagt, dass nur der Betrag der Frequenz berücksichtigt wird. In allen anderen Fällen sind Frequenzangaben vorzeichenbehaftet (+ bei vorwärts und - bei rückwärts) Switching -Menu (Schaltverhalten der Relais/Schaltausgänge) Pulse Time 1 Rel./out 1: Dauer des Wischimpulses [s] (0=statisch) Pulse Time 2 Rel./out 2: Dauer des Wischimpulses [s] (0=statisch) Pulse Time 3 Rel.
Switching -Menu (Schaltverhalten der Relais/Schaltausgänge) Code Einstellbereich Default Start up Mode „G8“ 0..10 0 „G9“ 0..7 0 „H0“ 0..15 0 „H1“ 0..99.
Switching Menu (Schaltverhalten der Relais/ Schaltausgänge) Relay / Switching Output Action (siehe auch Abschnitt 9.3) Code Bereich Default „K8“ 0…8 0 „K9“ 0…7 0 Festlegung der Relais/outs, deren Zustand über Tastatur oder Steuereingang zeitweise überschrieben werden soll (die übrigen Relais bleiben aktiv).
7.2.10. Menü für Linearisierung Linear.-Menu (Stützpunkte für Linearisierung) P1(x) % Ursprünglicher Wert Stützpunkt 1 P1(y) % Ersatzwert für Stützpunkt1 P2(x) usw. P2(y) P3(x) P3(y) P4(x) P4(y) P5(x) P5(y) P6(x) P6(y) P7(x) P7(y) P8(x) P8(y) P9(x) P9(y) P10(x) P10(y) P11(x) P11(y) P12(x) P12(y) P13(x) P13(y) P14(x) P14(y) P15(x) P15(y) P16(x) P16(y) Dz26004d_oi_d.doc / 05.05.
7.2.11. Display Menü Display -Menu Up-Date-Time Code Einstellbereich Default „K4“ 0.05...1.00 0.10 „K5“ 0..4 0 „K6“ 1..99999 1 „K7“ 1..
8. Beispiel zur Inbetriebnahme DZ 260 Die Inbetriebnahme der Geräte wird anhand des nachfolgenden Beispiels erläutert: Ein Zahnrad mit 32 Zähnen soll auf Drehzahl und Stillstand überwacht werden. Zur Impulsaufnahme werden zwei Namur-Initiatoren benutzt, die zwecks Drehrichtungserkennung mechanisch so montiert sind, dass die Schaltsignale leicht phasenversetzt sind. Relais 1 soll "Stillstand" melden, wenn 1 Sekunde nach Feststellung der Frequenz "0" kein Impuls mehr erscheint.
Die einzelnen Inbetriebnahme-Schritte sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Nicht aufgeführte Parameter sind für die beschriebene Grundfunktion nicht relevant. Nr, 1 Menü Preselect Menu 2 Encoder Menu 3 Command Menu 4 Switching Menu Pulse Time 1 Pulse Time 2 Pulse Time 3 Presel. Mode1 Presel. Mode2 Presel. Mode3 Output Polarity Start-up Mode Start-up Relay Lock Relay Standstill Time 5 Display Menu Display Mode Encoder Factor Multiplier Dz26004d_oi_d.doc / 05.05.
9. Anhang 9.1. Angaben zur Linearisierung Mit Hilfe dieser Funktion kann ein linearer Frequenzverlauf in eine nichtlineare Größe umgewandelt werden, die dann auf der LCD-Anzeige abgelesen oder als Analogsignal oder serielles Datenwort weiterverarbeitet wird. Es stehen 16 Linearisierungspunkte zur Verfügung, die über den gesamten Wandlungsbereich in beliebigen Abständen verteilt werden können. Zwischen 2 vorgegebenen Koordinaten interpoliert das Gerät linear.
9.2. Auslesen von Daten über serielle Schnittstelle Die im "Serial Menu" definierten Codestellen können jederzeit von einem PC oder einer SPS seriell ausgelesen werden. Die Kommunikation von motrona-Geräten basiert auf dem DrivecomProtokoll entsprechend ISO 1745. Weitere Details hierzu sind aus unserer separaten Beschreibung SERPRO_2a.doc zu entnehmen, die wir Ihnen auf Anfrage gerne zustellen, die Sie aber auch von unserer Homepage www.motrona.de im Internet jederzeit herunterladen können.
9.3. „Relay Action“, Überschreiben der Zustände der Relais/out 1-3 Die mit Relais-/Schaltausgängen ausgestatteten Modelle erlauben es, die momentanen Schaltzustände der Relais-/Schaltausgänge vorübergehend durch vorprogrammierte Schaltzustände zu ersetzen, wenn die Funktion „Relay Action“ durch frontseitige Taste oder externes Steuersignal ausgelöst wird. Ebenso ist es möglich, den momentanen Ist-Zustand der Relais-/Schaltausgänge vorübergehend einzufrieren. 9.3.1.
9.4. Überwachung einer externen Bewegungs-Freigabe Das Gerät verfügt über eine Funktion "Command Monitor" zur logischen Überwachung eines externen Start-Stopp-Signals und der zu erwartenden Reaktion des Systems.
91,0 mm (3.583’’) 10. Abmessungen: 72,0 mm (2,835’’) 33,0 mm (1.299’’) 51,0 mm (2.001’’) 76,0 mm (2.992’’) Frontansicht Dz26004d_oi_d.doc / 05.05.
11.