User manual

DZ21001b_d.doc / Feb-14 Page 7 / 12
Weitere Einstellungen können aus den Einzelfunktionen der Schieber gemäß folgender Tabelle
hergeleitet werden:
1 OFF: HTL-Pegel (alle 4 Eingangsleitungen) ON: TTL-Pegel (alle 4 Eingangsleitungen)
2 OFF: Kanal B arbeitet symmetrisch (mit /B) ON: Kanal B arbeitet asymmetrisch (ohne /B)
3 OFF: Kanal A arbeitet symmetrisch (mit /A) ON: Kanal A arbeitet asymmetrisch (ohne /A)
4 --- ON: interne Pull-up-Widerstände gegen + *)
5 --- ON: interne Pull-down-Widerstände gegen GND *)
*) Schieber 4 und 5 beide ON " = Tristate, Eingangsimpedanz 10 k
Einer der Schieber 4 und 5 muss immer auf "ON" eingestellt sein.
Wenn 4 und 5 beide OFF sind, können undefinierte Zustände auftreten.
Nicht benutzte Eingänge sollten stets auf HTL eingestellt werden
Bei Namur-Gebern wird der positive Pol mit dem entsprechenden Eingang und
der negative Pol mit GND verbunden
Bei Einstellung HTL und NPN sind die Impulseingänge über interne Pull-up-
Widerstände mit dem positiven Pol der Geräteversorgung (+24 V) verbunden.
Zur Vermeidung von Beschädigungen sollten daher TTL-Geber erst dann
angeschlossen werden, wenn die DIL-Schalter auf TTL eingestellt sind.
3.2. Grundsätzliche Schaltfunktionen
Die Schieber 6, 7 und 8 von Schalter DIL 1 gestatten die Auswahl folgender Funktionen:
DIL 1 DIL 1
6 OFF: Die Stillstands-Erkennung arbeitet
ohne Nachtriggerung (siehe unten)
ON: Die Stillstands-Erkennung arbeitet
mit Nachtriggerung (siehe unten)
7 OFF: Relais 2 und Out 2 signalisieren die
jeweils andere Drehrichtung wie Rel1/Out1
ON: Relais 2 und Out 2 dienen zur Meldung von
Stillstand
8 OFF: Die Richtungsinformation wird gelöscht,
sobald das Gerät "Stillstand" erkannt hat
ON: die jeweils letzte Richtungsinformation bleibt
erhalten, auch wenn das Gerät "Stillstand" meldet
Das nachstehende Schaubild erklärt den Unterschied zwischen einer Stillstandsmeldung mit
oder ohne Nachtriggerung. Zur Erkennung des Stillstandes muss zunächst der Zeitabstand
zwischen zwei positiven Flanken größer als die vorgegebene Stillstandszeit "T" werden.
Im Fall (1) ist die Nachtriggerung aktiv, das heißt die Stillstandsmeldung wird sofort wieder
deaktiviert, sobald in beliebigem Zeitabstand wieder eine aktive Flanke erkannt wird. Der
Ausgang bzw. das Relais kann deshalb bei langsamem Maschinenauslauf unter Umständen
mehrfach ein- und wieder ausschalten. Unter Sicherheitsaspekten kann diese Methode jedoch
besser sein, weil jede noch so langsame Bewegung sofort gemeldet wird.
Im Fall (2) ist die Nachtriggerung abgeschaltet. Eine Stillstandsmeldung wird erst dann wieder
deaktiviert, wenn zwischen zwei Flanken ein Zeitabstand kleiner als T festgestellt wird.