Operation Manual
42 AUFNAHME – WEITERFÜHRENDE FUNKTIONEN
Durch den Weißabgleich ist die Kamera in der Lage verschiedene Beleuchtungssituationen neutral
wiederzugeben. Dies entspricht der Wahl zwischen Kunstlicht- und Tageslichtfilm bzw. dem Gebrauch
eines Farbkompensationsfilters in der konventionellen Fotografie. Sie können bei Verwendung der
Einzelbild- oder Filmaufnahme zwischen einer automatischen und vier voreingestellten Weißabgleich-
Einstellungen auswählen. Den Weißabgleich stellen Sie im Hauptmenü des Aufnahmemodus (S. 34)
oder im Hauptmenü des Filmaufnahmemodus (S. 60) ein. Bei aktivierter „Auto Reset“-Funktion
(S. 52) wird der Weißabgleich auf „Automatischer Weißabgleich“ zurückgesetzt, sobald die Kamera
ausgeschaltet wird.
Der automatische Weißabgleich erkennt den Lichttyp in normalen Situationen. In den meisten Fällen
ist die AUTO-Einstellung die Richtige, da sie das Umgebungslicht ausbalanciert und wunderschöne
Bilder erzeugt, gerade bei wechselnden Bedingungen. Wenn das eingebaute Blitzgerät benutzt wird,
stellt sich der Weißabgleich auf die Farbtemperatur des Blitzgerätes ein.
Der voreingestellte Weißabgleich muss vor der Aufnahme eingestellt
werden. Wenn einer der voreingestellten Weißabgleiche aktiviert ist,
wird dies durch ein Symbol auf dem LCD-Monitor angezeigt; Der Effekt
wird sofort auf dem LCD-Monitor sichtbar. Um bei Umgebungslicht auf-
zunehmen, stellen Sie die Blitzfunktion auf „Kein Blitz“ ein (S. 36). Das
eingebaute Blitzgerät kann mit dem voreingestellten Weißabgleich
benutzt werden. Falls jedoch „Leuchtstofflampen“ oder „Kunstlicht“
gewählt wurde können die Aufnahmen einen blassrosa oder bläulichen
Farbstich aufweisen. Der Blitz ist dem Tageslicht ähnlich und sollte
zusammen mit der Einstellung „Tageslicht“ oder „Wolken“ verwendet
werden.
WEISSABGLEICH
Wolken – Außenaufnahmen bei bedecktem Himmel.
Kunstlicht – Für Kunstlichtaufnahmen, z.B. mit Glühlampenlicht.
Leuchtstofflampen – Für Leuchtstofflampenlicht, z.B. im Büro.
Tageslicht – Für Außenaufnahmen im Sonnenlicht.










