User Guide
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4. FAQ
Warum USB 1 und nicht USB 2?
USB 2 ist noch nicht so verbreitet und teurer als USB 1.
Für eine Übertragung von 2 Kanälen bietet USB 2 keine
Vorteile.
Kann ich das DI-MOD USB an einem USB 2 Port
betreiben?
Ja, das DI-MOD USB ist kompatibel zum USB 2
Format und somit für die Zukunft gerüstet.
Woher weiß das DI-MOD USB im Standalone-Betrieb,
mit welcher Samplingfrequenz es arbeiten soll?
Das DI-MOD USB merkt sich die letzte Einstellung,
die im Treiber-Menü vorgenommen wurde. Möchten
Sie im Standalone-Betrieb eine andere Sampling-
frequenz als die Ihrer Recording-Software benutzen,
stellen Sie bitte den entsprechenden Parameter im
Treiber um.
Warum liegen keine Kabel bei?
Wir haben uns bewusst gegen beigelegte S/PDIF
und USB Kabel entschieden, um unseren Kunden Geld
zu sparen. Bereits vorhandene Kabel brauchen nicht
doppelt bezahlt zu werden. Außerdem kann der Kunde
so selbst entscheiden, welches Kabel er in welcher
Qualität, Länge und Farbe gerne möchte.
Warum gibt es wesentlich günstigere USB-Interfaces
mit ähnlichen technischen Eckdaten?
Die meisten Hersteller geben in ihren technischen
Daten nur die reinen Eckdaten des Wandlerbausteins
selbst an. 96 kHz und 24 Bit sind Standard, der für die
Qualität wichtigste Faktor Dynamikumfang wird oft ver-
schwiegen. Gerade darauf legt MindPrint
®
großen Wert
und setzt mit 110 dB nutzbarer Dynamik neue
Maßstäbe.
ANMERKUNG:
Seit es Soundkarten mit 24 Bit Wandlern gibt,
stellen die Störgeräusche innerhalb eines
Computers ein Problem dar: Einstreuungen
begrenzen die Dynamik eines Wandlers dermaßen
stark, dass der erweiterte Dynamik-Umfang
von 24 Bit Auflösung kaum genutzt werden
kann. Ein erster Schritt zur Verbesserung des
Dynamik-Umfangs war die Auslagerung des
Wandlers aus dem Rechner in externe Gehäuse
(sogenannte Breakout-Boxen), wo er vor Ein-
streuungen geschützt ist. Der nächste Schritt
war die Integration von Wandlermodulen direkt
in den Vorverstärker. Die Datenübertragung
erfolgt über S/PDIF, AES/EBU oder ADAT zu
einer entsprechenden Soundkarte. Eventuelle
Verluste auf dem Weg zur Breakout-Box durch
schlechte analoge Kabel oder Fehlanpassung
des Pegels sind ausgeschlossen. Die moderne
und weit verbreitete USB-Technologie ist der
nächste konsequente Schritt: die Soundkarte
kann komplett wegfallen. Dieser Schritt ist
keine Entscheidung aus Qualitätsgründen,
sondern eine reine Comfort-Entscheidung.
Der Preis, den man normalerweise für diesen
Komfort zahlen müsste, ist der Rückschritt auf
das Qualitätsniveau interner Soundkarten. Wie
ist das zu verstehen? USB ist eine Schnittstelle,
die nicht galvanisch getrennt ist, das heißt, es
besteht eine durchgehende elektrische Verbin-
dung vom Rechner zum Wandler. Diese elektrische
Verbindung überträgt leider auch genau die
Störgeräusche, die innerhalb eines Rechners
entstehen und die Qualität des Wandlers stark
beeinträchtigen. Die technische Herausforderung
für MindPrint
®
bestand deshalb in der vollstän-
digen galvanischen Trennung des eigentlichen
Wandlers von den USB-Bausteinen. Dieser
Fortschritt garantiert einen hervorragenden
Dynamik-Umfang, unabhängig von den
Einstreuungen des Rechners.
MindPrint
®
DI-MOD USB
D_1094_Di Mod USB BDA D/E 1.1 15.06.2004 12:24 Uhr Seite 12










