Gebrauchsanweisung Reinigungsautomat für Laborgeräte G 7804 Lesen Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung vor Aufstellung Installation - Inbetriebnahme. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an Ihrem Gerät. de - DE M.-Nr.
Inhalt Zweckbestimmung Gerätebeschreibung Sicherheitshinweise und Warnungen Am Gerät angebrachte Symbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Ihr Beitrag zum Umweltschutz Tür öffnen und schließen Elektrische Türverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Tür öffnen a . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Tür schließen. . . . . . . . . . . . . . . . . .
Inhalt Programmende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Programmabbruch. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Programmabbruch durch Störung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Manueller Programmabbruch. . . . . . . . . . .
Inhalt Störungen beseitigen Thermoschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 Ablaufpumpe und Rückschlagventil reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 Siebe im Wasserzulauf reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 Kundendienst Aufstellen Reinigungsautomat unter einer Arbeitsplatte einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zweckbestimmung In diesem Miele Reinigungsautomat können wiederaufbereitbare Laborgeräte gereinigt und gespült werden. Dazu sind auch die Informationen der Hersteller der Laborgeräte zu beachten. Beispielhafte Anwendungsgebiete sind: – Laborgeräte aus Forschung und Produktion, – Laborgeräte analytischer und präparativer Bereiche, – Laborgeräte der Mikrobiologie und Biotechnologie. Als Laborgeräte werden Geräte von der Abdampfschale bis zum Zentrifugenröhrchen verstanden.
Gerätebeschreibung a Ein/Aus-Schalter I-0 b Türöffner a c Anzeigenfeld d Kontrollleuchte "Startvorwahl" e Kontrollleuchte "Trocknung" f Kontrollleuchte "Programmstart" g Starttaste 6 h Trocknungstaste 3 i Umschalttaste 4 für die Anzeige: - Ist-Temperatur - abgelaufene Spülzeit Kontroll- / Mangelanzeigen: j 8 DOS optische Schnittstelle für den Kundendienst; bei angeschlossenem DOS-Modul G 60: Flüssigreiniger.
Gerätebeschreibung a Geräterückseite: Anschluss für DOS-Module - DOS G 60 für flüssigen Reiniger, - DOS G 10 für Neutralisationsmittel b Siebkombination c Vorratsbehälter für Regeneriersalz d Behälter für pulverförmige Reiniger e Duo-Vorratsbehälter für Nachspüloder Neutralisationsmittel mit Dosierwähler f Füllstandsanzeigen für Nachspüloder Neutralisationsmittel 7
Sicherheitshinweise und Warnungen Dieser Reinigungsautomat entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen. Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie diesen Reinigungsautomaten in Betrieb nehmen. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an dem Reinigungsautomaten.
Sicherheitshinweise und Warnungen ~ Die Bedienungspersonen müssen eingewiesen und regelmäßig geschult werden. Nicht eingewiesenem und ungeschultem Personal ist der Umgang mit dem Reinigungsautomaten zu untersagen. ~ Bei stehender Einordnung von ~ Vorsicht beim Umgang mit Prozess- maten die mögliche hohe Temperatur berücksichtigen. Beim Öffnen der Tür unter Umgehung der Verriegelung besteht Verbrennungs-, Verbrühungsbzw.
Sicherheitshinweise und Warnungen ~ Der Reinigungsautomat und dessen unmittelbarer Umgebungsbereich dürfen zur Reinigung nicht abgespritzt werden, z. B. mit einem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger. ~ Trennen Sie den Reinigungsautoma- ten vom elektrischen Netz, wenn er gewartet wird. Beachten Sie folgende Hinweise, um die Qualitätssicherung bei der Aufbereitung von Laborgeräten zu gewährleisten! ~ Eine Programmunterbrechung darf nur in Ausnahmefällen durch autorisierte Personen erfolgen.
Sicherheitshinweise und Warnungen ~ Wenn an das Reinigungs- und Nachspülergebnis besonders hohe Anforderungen gestellt werden (z. B. chemische Analytik), muss durch den Betreiber eine regelmäßige Qualitätskontrolle zur Absicherung des Aufbereitungsstandards erfolgen. ~ Die Wagen, Körbe und Einsätze zur Aufnahme des Spülgutes sind nur bestimmungsgemäß zu verwenden. Spülgut mit Hohlräumen muss innen vollständig mit Spülflotte durchströmt werden.
Sicherheitshinweise und Warnungen Am Gerät angebrachte Symbole Achtung: Gebrauchsanweisung beachten! Achtung: Gefahr durch elektrischen Schlag! Entsorgung des Altgerätes ~ Bitte beachten, dass das Altgerät durch pathogene Keime, fakultativ pathogene Keime, gentechnisch verändertes Material, Blut usw. kontaminiert sein kann und deshalb vor der Entsorgung dekontaminiert werden muss.
Ihr Beitrag zum Umweltschutz Entsorgung der Transportverpackung Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recycelbar. Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Tür öffnen und schließen Elektrische Türverriegelung Der Reinigungsautomat ist mit einer elektrischen Türverriegelung ausgestattet. Die Tür kann nur geöffnet werden, wenn: ^ der Reinigungsautomat elektrisch angeschlossen und ^ der Schalter I-0 eingeschaltet ist. Öffnen der Tür mit der Notentriegelung Die Notentriegelung darf nur betätigt werden, wenn ein normales Öffnen der Tür nicht mehr möglich ist, z. B. bei einem Stromausfall.
Enthärtungsanlage Um gute Reinigungsergebnisse zu erzielen, benötigt der Reinigungsautomat weiches (kalkarmes) Wasser. Bei hartem Leitungswasser legen sich weiße Beläge auf Spülgut und Spülraumwänden ab. Leitungswasser ab einer Wasserhärte von 4 °dH (0,7 mmol/l) muss deshalb enthärtet werden. Das geschieht in der eingebauten Enthärtungsanlage automatisch. – Die Enthärtungsanlage benötigt Regeneriersalz. – Der Reinigungsautomat muss genau auf die Härte Ihres Leitungswassers programmiert werden.
Enthärtungsanlage Einstelltabelle 16 °dH mmol/l °f 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 0,2 0,4 0,5 0,7 0,9 1,1 1,3 1,4 1,6 1,8 2,0 2,2 2,3 2,5 2,7 2,9 3,1 3,2 3,4 3,6 3,8 4,0 4,1 4,3 4,5 4,7 4,9 5,0 5,2 5,4 5,6 5,8 5,9 6,1 6,3 6,5 6,7 6,8 7,0 2 4 5 7 9 11 13 14 16 18 20 22 23 25 27 29 31 32 34 36 38 40 41 43 45 47 49 50 52 54 56 58 59 61 63 65 67 68 70 Einstellung 0 *) 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 **) 20 21 22
Enthärtungsanlage Regeneriersalz einfüllen Verwenden Sie nur spezielle, möglichst grobkörnige Regeneriersalze oder reine Siedesalze mit einer Körnung von ca. 1 - 4 mm, wie z.B. das Regeneriersalz "BROXAL compact" oder "Calgonit Professional". Verwenden Sie keinesfalls andere Salze, z.B. Speisesalz, Viehsalz oder Tausalz. Diese können wasserunlösliche Bestandteile enthalten, welche eine Funktionsstörung des Enthärters verursachen! Der Vorratsbehälter fasst ca. 2,5 kg Salz. ^ Unterkorb herausnehmen.
Enthärtungsanlage Salzmangelanzeige ^ Gewinde und Dichtung des Vorratsbehälters von Salzresten säubern. ^ Verschlusskappe fest zuschrauben. ^ Sofort das Programm ABSPÜLEN D starten, damit die übergelaufene Salzsole verdünnt und ausgespült wird. Wenn sich der Programmablauf im Programm D nach dem Programmstart um einige Minuten verzögert, liegt keine Störung vor. In diesem Fall wird zuerst ein notwendiges Regenerieren des Enthärters durchgeführt.
Anwendungstechnik Der Reinigungsautomat ist mit je einem Unterkorb und einem Oberkorb oder einem Wagen ausrüstbar, die nach Art und Form des Spülgutes mit unterschiedlichen Einsätzen ausgestattet oder gegen Spezialkörbe ausgetauscht werden können. Wagen, Körbe und Einsätze müssen entsprechend der Aufgabenstellung ausgewählt werden. Auf den nächsten Seiten finden Sie Hinweise, die beim Vorbereiten und Einordnen der Laborgeräten grundsätzlichbeachtet werden müssen.
Anwendungstechnik Spülgut einordnen Einwegmaterial darf auf keinen Fall aufbereitet werden. – Das Spülgut grundsätzlich so einordnen, dass alle Flächen vom Wasser umspült werden können. Nur dann kann es sauber werden! – Das Spülgut darf nicht ineinander liegen und sich gegenseitig abdecken. – Spülgut mit Hohlräumen müssen innen vollständig mit Spülflotte durchströmt werden. – Bei Spülgut mit engen, langen Hohlräumen muss vor dem Einsetzen in eine Spülvorrichtung bzw.
Anwendungstechnik Vorabräumen ^ Spülgut vor dem Einordnen entleeren. ,Reste von Säuren und Lösungsmittel, insbesondere Salzsäure und chloridhaltige Lösungen, dürfen nicht in den Spülraum gelangen. ^ Nährboden (Agar) aus Petrischalen ausstechen. ^ Stopfen, Korken, Etiketten, Sigellackreste usw. entfernen Vorbehandlung vor der maschinellen Aufbereitung Im Einzelfall ist zu prüfen, ob schwer oder nicht entfernbare Kontaminationen z.B. Schlifffett, Papieretiketten usw.
Anwendungstechnik Gefederter Adapter Wasserversorgung Höhenverstellung eines Oberkorbes Der gefederte Adapter zur Wasserversorgung der Körbe bzw. Injektorwagen muss beim Einschieben in den Reinigungsautomaten richtig ankoppeln, d.h. er muss um 4 - 5 mm höher als die Wasserzuführung in dem Reinigungsautomaten eingestellt sein. Der Oberkorb ist in drei Ebenen um jeweils 2 cm höhenverstellbar. Ist das nicht der Fall, verstellbaren Adapter entsprechend anpassen.
Anwendungstechnik Laborgeräte Laborgeräte mit weitem Hals, z. B. Bechergläser, Weithalserlenmeyerkolben und Petrischalen, oder mit einer zylindrischen Form, z. B. Reagenzgläser, können mittels rotierender Sprüharme innen und außen gereinigt und gespült werden. Dazu werden die Laborgeräte in Voll-, Halb- oder Vierteleinsätzen positioniert und in einem leeren Unterkorb oder einen Oberkorb mit Sprüharm gestellt. Für Laborgeräte mit einem engen Hals, z. B.
Anwendungstechnik Oberkorb O 188/1 E 106/2 für die Aufnahme von Einsätzen, z. B. E 103 für Reagenzgläser, AK 12 für Trichter und Bechergläser E 118 für Petrischalen oder E 134 für Objektträger. für Weithalsgläser, Messzylinder oder Medizinflaschen. Unterkorb U 874/1 E 109 für die Aufnahme von Einsätzen, z. B. E 136 für Petrischalen und E 403 für Uhrgläser. für Bechergläser.
Chemische Verfahrenstechnik allgemeine Hinweise Wirkung Maßnahme Werden Elastomere (Dichtungen und Schläuche) und Kunststoffe des Reinigungsautomaten beschädigt, kann dies z. B. zum Quellen, Schrumpfen, Verhärten, Verspröden der Materialien und zur Rissbildung in den Materialien führen. Sie können deshalb ihre Funktion nicht erfüllen, wodurch es in der Regel zu Undichtigkeiten kommt. – Ursachen der Schädigung sind festzustellen und abzustellen.
Chemische Verfahrenstechnik angeschlossene Prozesschemikalien Wirkung Maßnahme Die Inhaltsstoffe der Prozesschemikalien haben einen starken Einfluss auf die Haltbarkeit und Funktionalität (Förderleistung) der Dosiersysteme. Die Dosiersysteme (Dosierschläuche und Pumpe) sind in der Regel für einen bestimmten Typ an Prozesschemikalien ausgelegt.
Chemische Verfahrenstechnik angeschlossene Prozesschemikalien Wirkung Maßnahme Entschäumer, speziell auf Silikonbasis, – Entschäumer nur in Ausnahmefällen können zu Folgendem führen: verwenden, bzw. wenn sie für den Prozess unbedingt notwendig sind. – Beläge im Spülraum, – Periodische Reinigung des Spülrau– Beläge auf dem Spülgut, mes und des Zubehörs ohne Spülgut – Elastomere und Kunststoffe des Reiund ohne Entschäumer mit den Pronigungsautomaten schädigen, grammen B oder C. – bestimmte Kunststoffe (z.B.
Chemische Verfahrenstechnik eingebrachte Verschmutzungen Wirkung Maßnahme Folgende Stoffe können die Elastomere – Umrüstung des Reinigungsautoma(Schläuche und Dichtungen) und ggf. ten auf fettbeständigere Elastomere. Kunststoffe des Reinigungsautomaten – In Abhängigkeit der Nutzung des schädigen: Reinigungsautomaten periodisch untere Türdichtung mit einem fusselfrei– Öle, Wachse, aromatische und ungesättigte Kohlenwasserstoffe, en Tuch oder Schwamm abwischen.
Chemische Verfahrenstechnik Reaktion zwischen Prozesschemikalien und Verschmutzung Wirkung Maßnahme Natürliche Öle und Fette können mit al- – Programm B oder C verwenden. kalischen Prozesschemikalien verseift – Unter Berücksichtigung der Anwenwerden. Dabei kann es zu einer starken dung Zugabe von Entschäumer, Schaumbildung kommen. wenn möglich frei von Silikonölen. Stark proteinhaltige Anschmutzungen wie Blut können mit alkalischen Prozesschemikalien zu einer starken Schaumbildung führen.
Dosierung von Prozesschemikalien ,Verwenden Sie nur spezielle Pro- zesschemikalien für Reinigungssautomaten und beachten Sie die Anwendungsempfehlungen der Hersteller. Beachten Sie unbedingt deren Hinweise zu toxikologisch unbedenklichen Restmengen. Neutralisations- oder Nachspülmittel dosieren In der Tür ist ein Duo-Dosiersystem für flüssige Medien eingebaut, mit dem entweder Neutralisationsmittel oder Nachspülmittel dosiert werden kann. Für einen Medienwechsel, z.B.
Dosierung von Prozesschemikalien Vorratsbehälter befüllen ,Beide Vorratsbehälter müssen immer mit den gleichen Medien gefüllt sein. ,Das Duo-Dosiersystem nur mit Neutralisations- oder Nachspülmittel für Reinigungssautomaten füllen. Auf keinen Fall Reiniger einfüllen. Dies führt immer zur Zerstörung der Vorratsbehälter! ^ Tür waagerecht öffnen. ^ Flüssigmedien solange einfüllen, bis die Füllstandsanzeige (Pfeil) dunkel ist. Evtl. Trichter benutzen. Die Vorratsbehälter fassen jeweils ca. 180 ml.
Dosierung von Prozesschemikalien Dosierung einstellen Bleiben Wolken und Schlieren auf dem Spülgut zurück: ^ Bei der Verwendung von Neutralisationsmittel den Dosierwähler höher einstellen. ^ Bei der Verwendung von Klarspülmittel den Dosierwähler niedriger einstellen. Neutralisationsmittel über DOS-Modul dosieren (Option) Die Dosierwähler in den beiden Einfüllöffnungen sind von 1 bis 6 einstellbar, das entspricht 1 - 6 ml.
Dosierung von Prozesschemikalien Vorratsbehälter für DOS-Modul befüllen Neutralisationsmittelmangelanzeige ^ Behälter mit Neutralisationsmittel (rot) auf die geöffnete Spülraumtür oder einen leicht zu reinigenden Untergrund stellen. ^ Den/die Vorratsbehälter mit Neutralisationsmittel auffüllen, wenn die Neutralisationsmittelmangelanzeige w aufleuchtet. ^ Behälter füllen oder gegen einen gefüllten Behälter tauschen.
Dosierung von Prozesschemikalien Reiniger zugeben ,Verwenden Sie nur Reiniger für Reinigungsautomaten. Keine Reiniger für Haushaltsgeschirrspüler verwenden! Flüssigreiniger dosieren (Option) Der Reinigungsautomat kann auf Wunsch durch den Miele Kundendienst mit einem Dosiermodul (DOS-Modul) DOS G 60 (DOS 1, Dosierpumpe für flüssige Reiniger) ausgerüstet werden. Das DOS-Modul wird extern angeschlossen. Dosiersystem entlüften und Dosiermenge einstellen siehe Kapitel "Programmierfunktionen".
Dosierung von Prozesschemikalien Bei der Auswahl der Reiniger sollten auch aus ökologischen Gründen stets folgende Auswahlkriterien berücksichtigt werden: ^ Welche Alkalität wird zur Lösung des Reinigungsproblems benötigt? ^ Wird Aktivchlor als Inhaltsstoff zur Oxidation oder Desinfektion benötigt? ^ Sind Tenside besonders zur Dispergierung und Emulgierung erforderlich? ^ Verschlussknopf drücken. Die Behälterklappe springt auf. Nach einem Spülprogramm ist die Behälterklappe bereits geöffnet.
Betrieb Einschalten Zusatzfunktion Trocknung 3 wählen ^ Tür schließen. Unmittelbar nach der Anwahl eines Programms kann die Zusatzfunktion "Trocknung" zugeschaltet werden, außer bei den Programmen D und 6. ^ Wasserhähne aufdrehen. ^ Schalter I-0 drücken. In der f Position des Programmwählers leuchtet in der Anzeige ein Punkt. Dazu: Programm wählen Die Trocknung erfolgt durch Heizungstaktung für 10 Min. Die Gesamtlaufzeit des Programms verlängert sich entsprechend. ^ Taste 3 drücken.
Betrieb Programm starten Programmende ^ Starttaste 6 drücken. Das Programm ist beendet, wenn die Kontrollleuchte r in der Programmablaufanzeige leuchtet und die Kontrollleuchte 6 erlischt. In der Mitte der Anzeige wird eine 0 angezeigt, alle anderen Kontrollleuchten erzeugen ein Lauflicht. In der Anzeige wird die Ist-Temperatur angezeigt. Die Kontrollleuchte neben der Taste 6 leuchtet. Während des Programmablaufs sind die anderen Programme gesperrt.
Betrieb Programmabbruch ,Im Falle eines Programmab- bruchs muss das Spülgut erneut aufbereitet werden! Manueller Programmabbruch Ein bereits begonnenes Programm sollte nur in zwingenden Fällen abgebrochen werden, z.B. wenn sich das Spülgut stark bewegt. Programmabbruch durch Störung ^ Programmwähler auf f drehen. Das Programm bricht vorzeitig ab und in der Anzeige wird eine Fehlermeldung "F.." ausgegeben. Das Programm wird nach ca. 2 sek abgebrochen.
Programmierfunktionen Dokumentieren Sie jede Änderung der werkseitigen Einstellung für einen eventuellen späteren Kundendienstfall. Tragen Sie dazu die jeweilige Änderung in dem vorgesehenen Feld ein. Allgemeine Hinweise: – Unbelegte Wahlschalterpositionen werden durch einen Balken ( - ) im mittleren Anzeigenelement dargestellt. – Die Programmierebene kann über die Schalterstellung f abgefragt werden. Sie wird jeweils mit E.. angezeigt. – Bei validierten Verfahren müssen Programm- bzw.
Programmierfunktionen Dosierung mit DOS 1 (Flüssigreiniger) Dosierkonzentration einstellen Die Dosierkonzentration muss ausschließlich für flüssige Reiniger eingestellt werden. Sie ist entsprechend den Angaben des Herstellers bzw. entsprechend den Erfordernissen einzustellen. Bei Dosierung von pulverförmigem Reiniger über das Türdosiergerät darf der Wert nicht verändert werden. Arbeitsschritt ^ Taste 3 drücken, bis E02 angezeigt wird. Anzeige / Ergebnis E02 ^ Programmwähler auf B stellen.
Programmierfunktionen Dosierung mit DOS 3 (Neutralisationsmittel) Die Dosierung von Neutralisationsmittel über ein DOS-Modul DOS G 10 ist erst nach einer Umprogrammierung des Duo-Dosiersystem für flüssige Medien auf Nachspülmittel möglich. Dosierkonzentration einstellen Die Dosierkonzentration für Neutralisationsmittel entsprechend den Angaben des Herstellers bzw. entsprechend den Erfordernissen einstellen. Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis ^ Taste 3 drücken, bis E02 angezeigt wird.
Programmierfunktionen Summer Ein Summer ist für folgende Funktionen programmierbar: – am Programmende als konstanter Ton und/oder – als Fehlermeldung als Tonfolge im 1 sek -Rhythmus Die in der Anzeige dargestellten Ziffer entsprechen den folgenden Einstellungen: 100 Summer ausgeschaltet 101 Programmendeanzeige (werkseitige Einstellung) 102 Fehlermeldung 103 Programmendeanzeige + Fehlermeldung Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis ^ Taste 3 drücken, bis E01 angezeigt wird.
Programmierfunktionen Programmparameter ändern Die Reinigungsprogramme A, B und C können an spültechnische Anforderungen angepasst werden. Dazu können Temperatur und Wirkzeit in den Programmblöcken Hauptreinigen und Nachspülen verändert werden. Die werkseitigen Einstellungen von Temperatur und Wirkzeit in den einzelnen Programmblöcken sind in der Programmübersicht am Ende der Gebrauchsanweisung aufgeführt. Eine durchgeführte Änderung sollte dokumentiert werden, z. B.
Programmierfunktionen Spülen 2 aktivieren Zur weiteren Verbesserung der Zwischenspülung kann für alle Programme (außer D ABSPÜLEN) der zusätzliche Programmschritt "Spülen 2" programmiert werden (siehe Programmtabelle). Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis ^ Taste 3 drücken, bis E01 angezeigt wird. E01 ^ Programmwähler auf die 5-Uhr-Position stellen. 50 51 Spülen 2 nicht aktiviert Spülen 2 aktiviert ^ Taste 4 drücken oder gedrückt halten, bis die 51 gewünschte Ziffer angezeigt wird, z.B. 51.
Programmierfunktionen Startvorwahl Der Start eines Programms kann in 30-Minuten-Schritten um bis zu 24 Stunden verzögert werden. Eine lange Antrocknungszeit (bedingt durch die Startvorwahlzeit) kann das Reinigungsergebnis beeinträchtigen. Startvorwahl aktivieren Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis ^ Taste 3 drücken, bis E01 angezeigt wird. E01 ^ Programmwähler auf die 8-Uhr-Position stellen.
Programmierfunktionen Werkseitige Grundeinstellung wiederherstellen Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis ^ Taste 3 so oft drücken oder gedrückt halten, E07 bis E07 in der Anzeige erscheint. ^ Programmwähler auf ein Programm stellen. werkseitige Grundeinstellung: Elektronik wurde umprogrammiert: 00 PP ^ Wenn PP angezeigt wird, Taste 4 drücken. 00, die werkseitige Grundeinstellung ist wieder hergestellt. Die Programmierung des Enthärters wurde auf die werkseitige Grundeinstellung zurückgesetzt.
Instandhaltungsmaßnahmen Wartung Routineprüfungen Periodische Wartungen müssen für diesen Reinigungsautomaten nach 1000 Betriebsstunden oder mindestens einmal jährlich durch den Miele Kundendienst erfolgen. Täglich vor Arbeitsbeginn müssen Routineprüfungen durch den Betreiber durchgeführt werden. Für die Routineprüfungen wird mit dem Reinigungsautomaten eine Checkliste ausgeliefert.
Instandhaltungsmaßnahmen Siebe im Spülraum reinigen Grobsieb reinigen Die Siebe am Boden des Spülraumes verhindern, dass grobe Schmutzteile in das Umwälzsystem gelangen. Die Siebe können durch die Schmutzteile verstopfen. Deshalb müssen die Siebe täglich kontrolliert und falls erforderlich gereinigt werden. ,Ohne Siebe darf nicht gespült werden. ,Verletzungsgefahr durch Glassplitter usw. ^ Griffstege zusammendrücken, Grobsieb herausnehmen und säubern.
Instandhaltungsmaßnahmen Flächensieb und Mikrofeinfilter reinigen ^ Grobsieb herausnehmen. ^ Feinsieb, zwischen Grobsieb und Mikrofeinfilter, ebenfalls herausnehmen. ^ und zusammen mit dem Flächensieb herausnehmen. ^ Siebe reinigen. ^ Mikrofeinfilter an den beiden Griffstegen durch zwei Linksdrehungen abschrauben. ^ Siebkombination in der umgekehrten Reihenfolge wieder einbauen. Das Flächensieb muss am Spülraumboden glatt anliegen.
Instandhaltungsmaßnahmen Sprüharme reinigen ^ Oberen Maschinensprüharm abschrauben. Es kann vorkommen, dass die Düsen in den Sprüharmen verstopfen. Die Sprüharme sollen deshalb täglich kontrolliert werden. ^ Unteren Maschinensprüharm nach Lösen der Rändelmutter abnehmen. ^ Reste mit einem spitzen Gegenstand in den Sprüharm düsen nach innen drücken und unter fließendem Wasser gut ausspülen. ^ Die Sprüharme nach der Reinigung wieder einsetzen bzw. festschrauben.
Instandhaltungsmaßnahmen Bedienungsblende reinigen ^ Die Bedienungsblende nur mit einem feuchten Tuch oder einem handelsüblichen Glas- oder Kunststoffreiniger reinigen. Zur Wischdesinfektion ein geprüftes und gelistetes Mittel verwenden. ,Keine Scheuermittel und keine Allzweckreiniger verwenden! Diese können aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung erhebliche Beschädigungen der Kunststoffoberfläche hervorrufen.
Instandhaltungsmaßnahmen Körbe und Einsätze Um die Funktion von Körben und Einsätzen sicherzustellen, müssen sie täglich kontrolliert werden. Eine Checkliste liegt dem Reinigungsautomaten bei.
Störungshilfe Die nachfolgende Übersicht soll dabei helfen, die Ursachen einer Störung zu finden und zu beseitigen. Jedoch unbedingt beachten: ,Reparaturen dürfen nur vom Miele Kundendienst durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für Sie entstehen. Um einen unnötigen Kundendiensteinsatz zu vermeiden, sollte beim ersten Auftreten einer Fehlermeldung überprüft werden, ob dieser Fehler nicht durch eine evtl. Fehlbedienung entstanden ist.
Störungshilfe Störung Ursache Behebung Die Salzmangelanzeige Es wurde kein Regene– Regeneriersalz einfüllen. riersalz eingefüllt, der k blinkt. Enthärter konnte nicht regeneriert werden. Die Neutralisationsmit- Der Vorratsbehälter ist – Vorratsbehälter auffüllen. telmangelanzeige w nicht mehr ausreichend – Ggf. DOS-Modul entlüften. leuchtet. gefüllt. Die Nachspülmittelmangelanzeige H leuchtet. Die Flüssigreinigermangelanzeige 8 leuchtet. Der Vorratsbehälter ist nicht mehr ausreichend gefüllt.
Störungshilfe Störung Ursache Das Spülprogramm wurde abgebrochen, die Kontrollleuchte p / 6 blinkt. Fehleranzeige: F..A: Fehler beim Wasserablauf. Das Wasser im Spülraum wird nicht aufgeheizt; der Programmablauf dauert zu lange. Fehleranzeige: F01 - F02 Der Reinigungsautomat ist mit einem wiedereinschaltbaren Thermoschalter ausgerüstet, der bei Überhitzung die Heizung ausschaltet. Eine Überhitzung kann z. B.
Störungshilfe Störung Ursache Behebung Im Behälter für pulver– Reinigerreste entfernen. förmige Reiniger kle– Spülgut erneut aufbereiten. ben nach dem ProDer Behälter für pulverför- Reiniger nur in einen trockegrammablauf Reiniger- mige Reiniger war beim nen Behälter füllen. reste. Einfüllen noch feucht. Die Klappe des Behälters Spülgut so einordnen, dass für pulverförmige Reiniger sich die Behälterklappe öffnen kann. war durch Spülgut blockiert.
Störungshilfe Störung Ursache Spülgut aus Glas weist Das Spülgut ist für die Korrosion auf (Glasan- maschinelle Aufbereitung griff). ungeeignet. Im Programmablauf hat keine Neutralisation stattgefunden. Der Glasangriff wurde durch zu hohe Reinigungstemperaturen ausgelöst. Behebung Nur geeignetes Spülgut verwenden. Vorratsbehälter für Neutralisationsmittel füllen. Ein geeignetes Programm wählen oder die Reinigungstemperatur herabsetzen.
Störungshilfe Störung Ursache Auf dem Spülgut befin- Die Enthärtungsanlage ist den sich weiße Ablage- auf einen zu niedrigen rungen und / oder Fle- Wert programmiert. cken. Das über den AD-Wasseranschluss einlaufende Wasser ist nicht genügend entsalzt. Im Vorratsbehälter befindet sich kein Regeneriersalz. Die Verschlusskappe des Vorratsbehälters für Regeneriersalz ist nicht fest geschlossen. 58 Behebung Leitungswasserhärte kontrollieren und Enthärtungsanlage richtig programmieren. Ggf.
Störungshilfe Störung Ursache Das Reinigungsergeb- Körbe und Einsätze wurden falsch oder zu voll nis ist mangelhaft. beladen. Behebung Spülgut richtig einordnen. Körbe und Einsätze nicht überladen. Das verwendete ProEin geeignetes Programm gramm war für die Anwählen oder das Programm schmutzung nicht geeig- ändern. net. Der verwendete Reiniger Geeigneten Reiniger für die ist für die Anschmutzung maschinelle Aufbereitung nicht geeignet. verwenden.
Störungen beseitigen Thermoschalter Dieser Reinigungsautomat ist mit einem wiedereinschaltbaren Thermoschalter ausgerüstet, der bei Überhitzung die Heizung ausschaltet. Eine Überhitzung kann z.B. entstehen, wenn großflächiges Spülgut die Heizkörper abdeckt oder wenn die Siebe im Spülraum verstopft sind. Bei der Fehleranzeige: F01 - F02 (Wasser im Spülraum wird nicht aufgeheizt; der Programmablauf dauert zu lange) bitte wie folgt vorgehen: ^ Fehlerursache beseitigen. ^ Serviceklappe öffnen.
Störungen beseitigen Ablaufpumpe und Rückschlagventil reinigen Unter dem Rückschlagventil befindet sich die Ablaufpumpe (Pfeil). Falls Sie am Ende eines Programms feststellen, dass das Spülwasser nicht vollständig abgepumpt worden ist, könnte die Ursache dafür sein, dass Fremdkörper die Ablaufpumpe oder das Rückschlagventil blockieren. Diese können leicht entfernt werden. ^ Siebkombination aus dem Spülraum nehmen. ^ Vor dem Einsetzen des Rückschlagventils nachschauen, ob evtl.
Störungen beseitigen Siebe im Wasserzulauf reinigen Zum Reinigen des Siebes Zum Schutz des Wassereinlaufventils sind in der Schlauchverschraubung Siebe eingebaut. Sind die Siebe verschmutzt, müssen sie gereinigt werden, da sonst zu wenig Wasser in den Spülraum einläuft. ^ Wasserhahn schließen und das Wassereinlaufventil abschrauben. ^ Gerät vom Netz trennen. ,Das Kunststoffgehäuse des Wasseranschlusses enthält ein elektrisches Bauteil. Es darf nicht in Flüssigkeiten getaucht werden.
Kundendienst ,Das Gerät darf nur durch den Miele Kundendienst in Betrieb genommen und repariert werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen. Können Sie trotz der Hinweise in dieser Gebrauchsanweisung eine Störung nicht beheben, benachrichtigen Sie bitte den Miele Werkkundendienst unter der Telefonnummer: D Deutschland 0800 - 22 44 666* Mo - Fr: 8.00 - 20.00 Uhr Sa + So: 9.00 - 18.00 Uhr (*kostenfrei) A Österreich 050 800 390** Mo - Fr: 7.00 - 18.00 Uhr Sa: 7.
Aufstellen Beachten Sie den beiliegenden Installationsplan! ,Im Umgebungsbereich des Reinigungsautomaten sollte nur Einrichtungsmobiliar für die anwendungsspezifische Nutzung eingesetzt werden, um das Risiko möglicher Kondenswasserschäden zu vermeiden. Reinigungsautomat unter einer Arbeitsplatte einbauen Für den Unterbau unter eine durchgehende Arbeitsplatte muss der Deckel des Reinigungsautomaten wie folgt abgenommen werden: ^ Tür öffnen. Der Reinigungsautomat muss standsicher und waagerecht stehen.
Aufstellen Reinigungsautomat ausrichten und festschrauben Um die Standfestigkeit zu gewährleisten, muss der Reinigungsautomat, nachdem er ausgerichtet wurde, mit der Arbeitsplatte verschraubt werden. ^ Tür öffnen. Abdeckblech/Arbeitsplattenschutz Je nach Unterbausituation kann über den Miele Kundendienst ein Arbeitsplattenschutz angefordert werden. Die Unterkante der Arbeitsplatte wird durch das Abdeckblech gegen Beschädigungen durch Wasserdampf geschützt.
Elektroanschluss ,Alle Arbeiten, die den Elektroan- schluss betreffen, dürfen nur von einer zugelassenen oder anerkannten Elektrofachkraft durchgeführt werden. – Die Elektroanlage muss nach DIN VDE 0100 ausgeführt sein! – Anschluss über Steckdose gemäß nationalen Bestimmungen (Steckdose muss nach der Geräteinstallation zugänglich sein). Eine elektrische Sicherheitsprüfung, z.B. bei der Instandsetzung oder Wartung, kann dann ohne große Umstände durchgeführt werden.
Wasseranschluss Wasserzulauf anschließen ,Das Wasser im Reinigungsautomaten ist kein Trinkwasser! – Der Reinigungsautomat muss gemäß den örtlichen Vorschriften an das Wassernetz angeschlossen werden. – Das verwendete Wasser sollte zumindest Trinkwasserqualität entsprechend der europäischen Trinkwasserverordnung besitzen. Hoher Eisengehalt kann zu Fremdrost an Spülgut und Gerät führen. Bei einem Chloridgehalt im Brauchwasser von mehr als 100 mg/l steigt das Korrosionsrisiko für das Spülgut stark an.
Wasseranschluss AD-Wasseranschluss (druckfest) ö 60 - 1000 kPa (0,6 - 10 bar) Überdruck Das Gerät wird serienmäßig für den Anschluss an ein druckfestes System von 60 - 1000 kPa (0,6 - 10 bar) Ü ausgeliefert. Bei einem Wasserdruck (Fließdruck) unter 150 kPa (1,5 bar) verlängert sich automatisch die Wassereinlaufzeit. ,Die Zulaufschläuche dürfen nicht gekürzt oder beschädigt werden (siehe Abb.!).
Wasseranschluss Sondervorschriften für Österreich! In die Kaltwasserleitung ist gemäß § 18 und § 22 der "Verordnung zur Durchführung des Wasserversorgungsgesetzes 1960" unmittelbar vor der Anschlussstelle des Gerätes ein Handabsperrventil einzubauen. Für die Verbindungsleitung von der Anschlussstelle am Gerät mit der Innenanlage sind nur die im § 12, Abs. 1 der "Verordnung zur Durchführung des Wasserversorgungsgesetzes 1960" aufgezählten Rohre zu verwenden.
Wasseranschluss Wasserablauf anschließen Sondervorschriften für Österreich! – In den Ablauf des Gerätes ist ein Rückschlagventil eingebaut, so dass kein Schmutzwasser über den Ablaufschlauch in das Gerät zurück fließen kann. Der Anschluss an die nach der Bestimmung der Ö-Norm B 2501 - Hauskanal-Anlagen - hergestellten Abflussleitung kann direkt erfolgen. – Das Gerät sollte vorzugsweise an ein separates, bauseitiges Ablaufsystem angeschlossen werden.
Technische Daten Höhe mit Gerätedeckel Höhe ohne Gerätedeckel 85 cm 82 cm Breite 60 cm Tiefe Tiefe bei geöffneter Tür 60 cm 120 cm Gewicht (netto) 70 kg Spannung, Anschlusswert, Absicherung siehe Typenschild Anschlusskabel ca. 1,8 m Wassertemperatur: Kalt- / Warm- und AD-Wasseranschluss max. 70 °C Statischer Wasserdruck max.
Programmübersicht Programm Anwendung Reiniger (pulverförmig) Herstellerangaben bitte beachten! A KURZ Zur Entfernung von gut wasserlösliche Kontaminatio- Ca. 20 g in den Behälter nen, nicht geeignet für denaturierende und säurelös- für Reiniger. liche Rückstände wie Proteine, Metallsalze und Amine, für geringe Verschmutzungen und für niedrige Spülanforderungen. B MITTEL Zur Entfernung von gut wasserlösliche Kontaminatio- Ca.
Programmübersicht Programmablauf Vorreinigen Hauptreinigen *1 Spülen 1 X DOS 1 70 °C / 5 min. X X X DOS 1 70 °C / 5 min. DOS 3 X X DOS 1 70 °C / 5 min. DOS 3 Spülen 2 *2 Nachspülen *1 Trocknung (X) (AD) DOS 3 X AD (DOS 2) 70 °C / 3 min. (X) (X) (AD) X AD (DOS 2) 70 °C / 3 min. (X) (X) (AD) X AD (DOS 2) 70 °C / 3 min.
Änderungen vorbehalten / Erstelldatum: 13.10.2011 M.-Nr.