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Offizielle Regeln zur Zulässigkeit von Wörtern
beim SCRABBLE, Stand 01.01.2014
Seite 17
Beispielmodul II 5.1.i:
ich chartre, ich covre, man sagt, er cuttre,
computre, ich reihre, ich wiehre, wenn ich mich
annähre
ferner: verpartnre, kellnre, klempnre, gärtnre
Beispielmodul II 5.2.a:
Hans ist eitel - der eitle (nicht eitele) Hans
es ist dunkel - dunkle (nicht dunkele) Zeiten
aber: sie sind fidel - das fidele (nicht fidle) Paar
Beispielmodul II 5.2.b:
trocken trock[e]ne, trock[e]nes trock[e]nere
gefroren gefror[e]ne, gefror[e]nem
nicht zulässig: eine hürnnes Trinkgefäß
Beispielmodul II 5.2.c:
das finst(e)re Haus, mit finst(e)rem Blick
außerdem: im finster(e)m Wald, in finster(e)n
Zeiten, ein finst(e)rer Blick; nicht finstrm, finstrn,
finsters
Beispielmodul II 5.2.d:
makab[e]rem, prop[e]re, pow[e]rere
nicht: illustere, integere, mediokerem
nicht: clevre <engl.>, koschre <hebräisch-jidd.>
Beispielmodul II 5.2.e:
erlaubt damit sowohl teueres/teures,
sauere/saure, (un-)geheuerer/(un-)geheurer
Beispielmodul II 5.2.f:
vordere, hintere nicht: vordre, hintre
i. Die umgangssprachliche e-Verkürzung
bei den auf –ern endenden Verben ist
aber einschränkend zu Punkt II 5.1.h
nicht statthaft bei Verben mit englischer
Aussprache und nach einem Dehnungs-
h. Ferner darf es durch den Wegfall des
e zu keiner für die deutsche Sprache untypischen Abfolge von Konsonanten kommen.
5.2. Die e-Elision bei Adjektiven und Perfektpartizipien
Bei manchen Adjektiven muss und bei einigen Adjektiven und Perfektpartizipien kann ein
unbetontes e entfallen:
a. Bei den Adjektiven auf unbetontes -el
muss bei der Deklination des Positivs
und bei den Komparationsformen das e
der Endung getilgt werden.
b. Bei Adjektiven und bei den zweiten
Partizipien auf unbetontes -en kann bei
der Deklination des Positivs und bei den
Komparationsformen das e des
Stammausgangs getilgt werden. Nicht
zulässig ist die e-Tilgung bei Formen, deren Stamm auf -nen endet.
c. Bei den deutschstämmigen Adjektiven
auf unbetontes -er kann bei der
Deklination des Positivs und bei den
Komparationsformen das e des
Stammausgangs getilgt werden.
Außerdem können bei der Deklination
des Positivs die Suffixe -en und -em zu -n und -m verkürzt werden, es darf jedoch stets
nur ein e getilgt werden.
d. Bei Adjektiven aus dem Lateinischen
oder aus romanischen Sprachen kann
bei der Deklination des Positivs und bei
den Komparationsformen das e des
Stammausgangs entfallen. Bei den
Adjektiven illuster, integer und medioker muss hier das e getilgt werden (also: illustre,
integrere, mediokrem). Für alle auf -er endenden Adjektive aus anderen Sprachen hingegen
ist die e-Tilgung nicht zulässig.
e. Bei Adjektiven auf -auer wie sauer und
-euer wie teuer kann bei der
Deklination des Positivs und bei den
Komparationsformen das e der
Stammendung beibehalten werden, wenngleich die im aktuellen Rechtschreib-Duden
vorgeschlagene Schreibweise ohne e-Einschub üblicher ist
.
f. Die e-Tilgung ist bei allen Adjektiven
unzulässig, deren Grundformen auf -ere
enden.
Auf weitere e-Tilgungen wird bewusst verzichtet. So ist - sofern im aktuellen Rechtschreib-
Duden nicht anders angegeben - über die oben genannten Fälle hinaus bei der Deklination von
Komparativen keine e-Tilgung zulässig.










