Operation Manual
Table Of Contents
- Sicherheits- und Betriebsinformationen
- Abschnitt 1 – Allgemeine Informationen
- Abschnitt 2 – Steuerungen und Tasten
- Abschnitt 3 – Betrieb der Funkanlage
- Abschnitt 4 - Erweiterte Konfiguration
- 4-1 Wegpunkte
- 4-2 Einstellen der Hintergrund-Beleuchtung
- 4-3 Timer der Hintergrund-Beleuchtung
- 4-4 Freundesliste (Verwalten der Freundesliste)
- 4-5 Einstellen des Kontrastes
- 4-6 GPS/DATA
- 4-6-1 MANUAL (Manuelle Eingabe von Position und UTC-Zeit)
- 4-6-2 Einstellungen: LL DISPLAY (Ein- und Ausblenden Ihrer Position)
- 4-6-3 Einstellungen: TIME DISPLAY (Ein- und Ausblenden der Uhrzeit)
- 4-6-4 Zeitverschiebung (Ortszeit)
- 4-6-5 Einstellungen: TIME FORMAT (12 oder 24 Stunden-Anzeige)
- 4-6-6 Einstellungen: COG/SOG (Kurs- und Geschwindigkeitsanzeigeoptionen)
- 4-6-7 GPS-Warnung
- 4-6-8 Aktivieren/Deaktivieren von GPS ENABLE
- 4-6-9 Festlegen der magnetischen Abweichung (MAG VAR)
- 4-7 Funkgerät-Setup
- 4-7-1 Auswählen der Kanalbank (UIC)
- 4-7-2 Bearbeiten von Kanalbezeichnungen (CH NAME)
- 4-7-3 Lautstärke der Signaltöne (RING VOLUME)
- 4-7-4 Einstellen der Lautstärke der Tastentöne (KEY BEEP)
- 4-7-5 Auswahl der Einheiten (UNITS)
- 4-7-6 Einstellen des Prioritätskanals (WATCH MODE)
- 4-7-7 Wetterwarnung (WX ALERT)
- 4-7-8 Einstellen der NMEA-Ausgabe (NMEA OUT)
- 4-7-9 Einrichten des favorisierten Kanals (FAV CH SETUP)
- 4-8 DSC-Setup
- 4-8-1 Eingabe oder Prüfung Ihrer Benutzer-MMSI (USER MMSI)
- 4-8-2 Verwalten von Gruppen (GROUP SETUP)
- 4-8-3 Antworten auf Einzelrufe (INDIV REPLY)
- 4-8-4 Aktivieren der DSC-Funktion (DSC SELECT)
- 4-8-5 Art der Antwort auf L/B-Informationsabrufe (LL REPLY)
- 4-8-6 Automatische Kanalumschaltung (AUTO SWITCH)
- 4-8-7 DSC-Testantwort (TEST REPLY)
- 4-8-8 Einstellen des Inaktivitäts-Timers (TIMEOUT)
- 4-9 ATIS SETUP (nur EU)
- 4-10 GET BUDDY
- 4-11 Aufzeichnen von Routenpunkten (TRACK LOG)
- 4-12 Löschen der Routenpunkte (ERASE TRACK)
- 4-13 Zurücksetzen auf Werkseinstellungen (RESET)
- Abschnitt 5 – Senden und Empfangen von DSC-Funkrufen
- 5-1 Was ist DSC?
- 5-2 DSC-Funkruftypen
- 5-3 Senden eines Einzelrufs (INDIVIDUAL)
- 5-4 Beantwortung des letzten Funkrufs (LAST CALL)
- 5-5 Senden eines Gruppenfunkrufs (GROUP)
- 5-6 Senden eines Funkrufs an alle Schiffe (ALL SHIPS)
- 5-7 Senden unter Verwendung des Funkrufprotokolls (CALL LOG)
- 5-8 Senden unter Verwendung des Notrufprotokolls (DISTRS LOG)
- 5-9 Abfrage der L/B-Position eines Freundes (LL REQUEST)
- 5-10 Verfolgen der Abfrage des Aufenthaltsortes von Freunden (TRACK BUDDY)
- 5-11 Durchführung eines DSC TEST-Funkrufs (DSC TEST)
- 5-12 Anzeigen von Benutzer-MMSI und GPS-Daten
- 5-13 Empfangen von DSC-Funkrufen
- 5-14 Empfangen eines Funkrufs an alle Schiffe (ALL SHIPS)
- 5-15 Empfangen eines Einzelrufs (INDIV)
- 5-16 Empfangen eines Gruppenfunkrufs (GROUP)
- 5-17 Empfangen eines Funkrufs für einen geografischen Bereich (GEOGRAPH)
- 5-18 Empfangen eines Funkrufs zum Positionsabruf (POSITION)
- Abschnitt 6 – Notrufe
- Abschnitt 7 – Installationsanleitung
- Anhang A – Technische Daten
- Anhang B – UKW-Kanaldiagramme für Seegebiete in
- den USA und International
- Anhang C – UKW-Kanaldiagramme für Seegebiete in der EU

Lowrance - Link-2 Installations- und Betriebsanleitung 47
Abschnitt5–
Senden und Empfangen von DSC-Funkrufen
5-1 Was ist DSC?
DSC (Digital Selective Calling) ist eine halbautomatische Methode zum Erstellen von VHF-, MF-
und HF-Funkrufen. DSC wurde als internationaler Standard durch die IMO (International Maritime
Organization) entwickelt und ist Teil des GMDSS (Global Maritime Distress and Safety System).
Derzeit müssen Sie den Notrufkanal 16 überwachen, aber langfristig wird DSC die Überwa-
chung von Notrurequenzen ersetzen und dazu verwendet werden, routinemäßige und
dringende Sicherheitsinformationen auf See zu verbreiten.
DSC ermöglicht das Senden und Empfangen von Funkrufen an und von allen Schien und
Küstenstationen, die über die DSC-Funktion verfügen und sich innerhalb der geograschen
Reichweite benden. Funkrufen kann eine Einstufung als Notruf, Dringlichkeit, Sicherheit oder
Routine zugewiesen werden, und die DSC-Funktion wählt automatisch einen Arbeitskanal aus.
5-1-1 MMSI (Maritime Mobile Service Identity)
Eine MMSI ist eine neunstellige Zahl, die für See-Empfangsanlagen verwendet wird, die die
DSC-Funktion (Digital Selective Calling) unterstützen. Diese Nummer wird ähnlich wie eine
Telefonnummer verwendet, um andere Schie explizit zu rufen.
5-1-2 Wie erhalte ich eine MMSI-Nummer?
Sie müssen sich eine MMSI (Marine Mobile Service Identity) beschaen und diese in Ihre Funk-
anlage Link-2 eingeben, um die DSC-Funktionen nutzen zu können. Wenden Sie sich an die
entsprechenden Behörden in Ihrem Land. Den zuständigen Ansprechpartner können Sie bei
Ihrem Lowrance-Händler erfragen.
Die Benutzer-MMSI ist eine einmalige neunstellige Zahl, ähnlich einer privaten Telefonnummer. Sie
wird von DSC-fähigen Transceivern für See- und Küstenfunk verwendet (DSC = Digital Select Calling).
Je nach Standort benötigen Sie ggf. eine Funkanlagenlizenz für die Link-2. Unter Umständen
benötigen Sie außerdem eine Lizenz für die einzelnen Benutzer.
Lowrance empehlt Ihnen, die Anforderungen Ihrer nationalen Radiokommunikations-
behörden zu prüfen, bevor Sie die DSC-Funktionen verwenden.
WARNUNG
Dieses Funkgerät wurde entwickelt, um einen digitalen Seenotruf und Sicherheitsfunkruf zu
erzeugen, um Suche und Rettung zu ermöglichen. Um als Sicherheitsgerät eektiv zu sein,
darf diese Anlage nur innerhalb des Kommunikationsbereichs eines an Land bendlichen
Notruf- und Sicherheitsüberwachungssystems mit UKW-Seefunkkanal70 verwendet
werden. Der Signalbereich kann variieren, sollte unter normalen Bedingungen aber bei ca.
10 Seemeilen liegen.
Drücken Sie kurz die Taste CALL/MENU, um das DSC-Funkruf-Menü anzuzeigen.
Anschließend können Sie den Typ des zu sendenden DSC-Funkrufs auswählen. Der Kanal
wird nicht verändert und ermöglicht regulären Tx-Betrieb.










