installation instructions

zweiten Reihe so anlegen, dass die Paneel-Längsseite der 1. und der 2. Reihe parallel
übereinander liegen. Das Paneelstück an der zur in den Raum zeigenden Längsseite
(Nutseite) um ca. 30 - 40 mm (im Winkel von ca. 20 °) anheben. Die Feder des Paneels der
2. Reihe rutscht im angehobenen Bereich in die Nut der 1. Reihe. Senken Sie das Element
vorsichtig ab, bis es eben auf dem Untergrund aufl iegt. Zur Verlegung des zweiten
Paneels der zweiten Reihe wird zunächst wiederum dessen längsseitige Feder schräg
von oben an der längsseitigen Nut der ersten Reihe angesetzt (im Winkel von ca. 20 °).
Schieben Sie dieses Element nun in diesem angewinkelten Zustand an die Stirnseite des
ersten Paneels der zweiten Reihe heran, bis die stirnseitige Feder und Nut des zweiten
Paneels passgenau übereinanderliegt. Jetzt das Paneel langsam absenken, bis die Profi le
übereinander liegen. Nun unter Verwendung des Schlagklotz, diesen parallel zur kurzen
Seite direkt über dem Profi l aufsetzen, mit einem Hammer das Profi l zum Verriegeln
einschlagen [11,12a].
Diesen Vorgang entlang der gesamten 2. Reihe wiederholen (Reißverschlussverfahren),
bis 1. und 2. Reihe fugenfrei und ohne Höhenversatz miteinander verlegt sind. Beim
Verbinden der ersten und zweiten Reihe unbedingt darauf achten, dass die Paneele
längsseitig ohne Versatz verlegt sind. Das Anlegen weiterer Reihen erfolgt dann wie
Reihe 2 unter Berücksichtigung eines ausreichenden Querfugenversatzes. In der letzten
Reihe ist zur Wand hin ebenfalls auf einen spannungsfreien Einbau zu achten (5-10 mm).
Für Heizungsrohre müssen Lochbohrungen, die 10-20 mm größer sind als der Rohrdurch-
messer, ausgespart werden [19]. „Einpassstück“ aussägen, beleimen, einpassen und mit
einem Keil bis zur Aushärtung des PVC-Klebers fi xieren [21]. Anschließend Aussparungen
mit Heizkörpermanschetten verkleiden.
Türrahmen soweit kürzen, dass ein Paneel inkl. 2 – 3 mm Abstand darunter passt [22, 23].
Nach der Verlegung Abstandshalter entfernen. Für den Abschluss befestigen Sie die
Sockelleistengrundschienen an der Wand, und stecken die passend zugeschnittenen
Sockelleisten auf [26a].
Nutzung und Pfl ege
Bereiche vor Kaminen sollten ausreichend vor Strahlungswärme und glimmenden/he-
rausfallenden Teilen geschützt werden. Direkt nach der Verlegung sind alle beweglichen
Möbel mit gut fi xierbaren Filzgleitern zu versehen. Benutzen Sie nur weiche, migrati-
onsfreie Stuhlrollen (EN 12529 Typ W) [30] mit heller Lauffl äche. Legen Sie unter den
Rollbereich ggf. zusätzlich eine Schutzmatte.
Bei längerer intensiver Sonneneinstrahlung können Verwerfungen am Boden auftreten.
Um dies zu vermeiden, sorgen Sie für Beschattung oder ähnlich wirkende Maßnahmen
[32]. Weiterhin ist starke Wärmestrahlung von Heizquellen zu vermeiden. Bei länger
anhaltenden Abweichungen vom üblichen Raumklima kann es z. B. zu Änderungen der
Dielenabmessungen oder Teilfl ächenaufwölbungen kommen. Reklamationen die auf
unzulässige Temperatureinwirkung zurückzuführen sind, werden nicht anerkannt.
Achten Sie darauf, dass es beim Einsatz einer Fußbodenheizung nicht zum Wärmestau
unter abgedeckten Flächen (z. B. Teppichen und Möbeln) kommt. Unter der Abdeckung
dürfen max. 27° C herrschen. Blumentöpfe, Vasen u. a. auf einen wasserundurchlässigen
Untersatz stellen, sonst kann es zu Schimmelbildung und damit verbundenen Verfär-
bungen kommen.
Empfehlung: In Eingangsbereichen eine ausreichend große Schmutzfangmatte verwen-
den, damit keine Steine und andere an Schuhsohlen haftenden Materialien, die dem
Boden schaden können, weiter in den Raum getragen werden.
Glassplitter und alle anderen aggressiven, die Bodenoberfl äche zerstörenden Materi-
alien sind umgehend zu entfernen. Verschüttete Flüssigkeiten sollten schnellstmöglich
aufgewischt bzw. entfernt werden.
Autoreifen und Gummimatten können auf hellen und mittleren Dekoren zu Farbver-
änderungen führen. Besondere Anwendungen von fl eckenverursachenden Substanzen
(z.B. Haarfärbemittel in Friseursalons) sollten vorher auf einem Probestück überprüft
werden. Es können nicht mehr entfernbare Verfärbungen auftreten.
Reinigung
Nicht haftenden Schmutz durch Kehren oder mit einem für Hartböden geeigneten
Staubsauger entfernen.
Für die Bauschluss-, Grund- und Unterhaltsreinigung nur den Designboden-Reiniger aus
dem Zubehörsortiment Add 2 verwenden.
Bauschluss- und Grundreinigung:
Grobschmutz durch Kehren oder Saugen beseitigen. Designbodenreiniger bei starken
Verschmutzungen im Verhältnis 1:10 (1 Liter auf 10 Liter Wasser) verdünnen, bei leichten
Verschmutzungen die Konzentration dem Verschmutzungsgrad entsprechend verrin-
gern. Reinigungslösung auf dem Belag verteilen und Belagsoberfl äche nach kurzer
Einwirkzeit reinigen. Schmutzfl otte mit saugfähigen Breitwischmopps, bei größeren
Flächen mit einem Sprühsauger mit Hartbodenadapter aufnehmen. Mit klarem Wasser
zur Neutralisation nachwischen.
Unterhaltsreinigung:
Designbodenreiniger im Verhältnis 1:200 (50 ml auf 10 Liter Wasser) verdünnen und den
Boden mit dieser Lösung wischen.
Hinweis: Empfi ndliche Oberfl ächen (z.B. Holz, Metall) nicht mit der Reinigungsfl otte
benetzen.
Verbrauch Reiniger:
ca. 2 Liter pro 100 qm (Bauschlussreinigung)
ca. 0,1 Liter pro 100 qm (Unterhaltsreinigung)
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