installation instructions

Die Verwendung von Fußbodenheizungen (Warmwasser/elektrisch) ist allein bei sach-
gemäßer Montage und der Voraussetzung des ordnungsgemäßen Betriebes derselben
möglich. Die Lieferung und Installation der Fußbodenheizung muss dem aktuellen Stand
der Technik entsprechen und sie muss von einem Fachbetrieb in Übereinstimmung mit
den entsprechenden Heizkriterien in Betrieb genommen werden. Die Fußbodenheizung
muss vollfl ächig im Raum verlegt sein und betrieben werden. Partiell arbeitende Fußbo-
denheizungen sind nicht zulässig. Die an der Fußbodenunterseite anliegende Tempera-
tur von 27°C sollte zu keinem Zeitpunkt und an keiner Stelle überschritten werden [7].
Ein Wärmestau unter eventuell abgedeckten Bereichen wie z. B. Teppichen ist unbedingt
zu vermeiden. Jeglicher Reklamationsanspruch im Zusammenhang mit dem Betrieb oder
der Montage einer Fußbodenheizung ist ausgeschlossen. Ansprüche bestehen alleine im
Rahmen unserer allgemeinen Gewährleistungs- und Garantiebestimmungen.
Für Unterböden mit und ohne Fußbodenheizung muss der Fachverleger vor der Boden-
installation die notwendige CM Messung vornehmen und protokollieren. Es gelten
folgende Grenzwerte bezüglich der Restfeuchtigkeit:
- bei Calziumsulfatestrich max. 0,5% CM ohne; 0,3% CM mit Fußbodenheizung
- bei Zementestrich max. 2,0% CM ohne; 1,8% CM mit Fußbodenheizung
Verlegung
Es empfi ehlt sich, die Paneele vor der Verlegung nach dem gewünschten Maserungsver-
lauf und ggf. nach Dekorbild zu sortieren. Informieren Sie sich auch über die Farbab-
wechslung.
Achten Sie auf einen spannungsfreien Einbau. Um dies zu gewährleisten wird ein
Randabstand von umlaufend 5-10 mm zur Wand, Pfeilern, etc. unbedingt vorgeschrie-
ben [10]. Bei z.B. 8 m Verlegelänge sollten mind. 5 mm Fuge gewählt werden und bei
der maximalen Verlegelänge von 20 m sollte die Fuge mind. 10 mm umlaufend betra-
gen. Die Bewegungsfugen dürfen nicht mit Kabeln oder anderen Materialien ausgefüllt
werden. Zwischen Räumen oder in Räumen mit komplexen Grundrissen müssen immer
Dehnfugen eingebaut werden. Grenzt z. B. ein Wohnzimmer an ein Schlafzimmer,
also Räume mit unterschiedlichen Nutzungstemperaturen, muss eine Bodentrennung
eingebaut sein, sonst kann es zu Spannungen mit anschließenden Beschädigungen
kommen. Nach heutigem Stand der Technik sind alle technisch bedingten Fugen aus
dem Untergrund in den Bodenbelag zu übernehmen, z.B. Bewegungsfugen zwischen
den Estrichfeldern. Durch Überbauen von solchen Fugen kann es zu Beschädigungen im
Bodenbelag kommen.
Bei bodentiefen Fenstern ist für ausreichend Beschattung, Belüftung und den span-
nungsfreien Einbau zu sorgen. Durch Sonneneinstrahlung können die Temperaturen
erheblich steigen und zu dauerhaften Fußbodenverformungen führen. Die Tempe-
raturschwankungen sind so gering wie möglich zu halten. Der schwimmend verlegte
Boden darf in keinem Bereich an der Dimensionsänderung durch Temperaturänderung
gehindert werden.
Fixierung des Bodens in irgendeiner Art ist nicht zulässig. Eine Temperaturerhöhung von
z. B. 15°C auf 30°C zieht eine Dimensionsänderung von ca. 0,5 mm/m nach sich. Bei einer
Erhöhung auf 40°C sind es dann 1,0 mm/m. Umgekehrt verhält sich der Bodenbelag ähn-
lich. Bei Temperaturen unter 10°C ist die Dimensionsveränderung nur noch sehr gering.
Raumtemperaturen von -40°C bis +45°C sind zulässig. Höhere Temperaturen können
zu dauerhaften Fußbodenverformungen führen. Bei Temperaturen unter 0°C lässt die
Flexibilität des Produktes nach.
Empfehlung: Verlegen Sie die Paneele in Längsrichtung zur Hauptlichtquelle. Durch das
hochpräzise Dekordruckverfahren wird eine natürliche Farbvielfalt erreicht. Verlegen
Sie deshalb immer Paneele gemischt aus mehreren Packungen, da Sie dadurch auf die
Farbwirkung Ihres Bodens im Raum Einfl uss nehmen können.
Zuerst sollte die Raumeinheit vermessen werden, um festzustellen, ob die erste Paneel-
reihe evtl. in der Breite verschmälert werden muss. Bei nicht geradlinigen Wänden über-
tragen Sie bitte den Wandverlauf auf die erste Paneelreihe und sägen Sie die Paneele
entsprechend nach. Sollte die letzte Paneelreihe eine Breite von weniger als 19,2 cm
aufweisen, sollten Sie das zur Verfügung stehende Restmaß gleichmäßig auf die erste
und die letzte Paneelreihe aufteilen, so dass beide Reihen mit der gleichen Paneelbreite
zugeschnitten werden. Ist das Restmaß kleiner als 10 cm, müssen Sie das zur Verfügung
stehende Restmaß gleichmäßig auf die erste und die letzte Paneelreihe aufteilen, so dass
beide Reihen mit der gleichen Paneelbreite zugeschnitten werden. Die Profi lteile Nut
und Feder zählen nicht zur Dehnungsfuge und müssen entfernt werden. Bitte Vergewis-
sern Sie sich, was bei den Elementen die Nut- und Federseite ist.
Die Verlegung in der linken Raumecke beginnen. Das erste Paneel mit der kurzen und
langen Federseite zur Wand legen und mit Abstandshaltern den Randabstand sichern
[9]. Ein zweites Paneel stirnseitig (kurze Seite) mit der Feder auf die Nutprofi lierung des
voran liegenden ersten Paneels einklicken durch Ablegen auf der Profi lgegenseite des
ersten Paneels [10] und anschließendem Einschlagen mit Schlagklotz und Hammer [12a].
Darauf achten, dass die Längskanten in einer Flucht liegen, keinen Versatz bilden und
eine gerade Linie ergeben. Dies ist notwendig, um bei der Verlegung der 2. Reihe die
Paneele fugenfrei in die Längsprofi lierung einsetzen zu können. Weitere Paneele bis
zum Ende der 1. Reihe einklicken.
Letztes Paneel in der ersten Reihe zum Einpassen bzw. Zuschneiden um 180° drehen [13],
mit Dekorseite nach oben neben der bereits vorhandenen Reihe (Nutwange an Nutwan-
ge) und Wandseite anlegen. An der Stirnseite Randabstand von 5-10 mm berücksichti-
gen. Paneellänge markieren und absägen. Zur Vermeidung von Kantenabsplitterungen
sollte die Dekorseite bei der Nutzung von elektrischen Stich- oder Handkreissägen nach
unten zeigen. Ansonsten von der Paneeloberseite her absägen. Jede Reihe mit dem
Reststück (mindestens 40 cm Länge) der vorhergehenden Reihe beginnen [15].
Die zweite Reihe mit einem halben Paneel oder dem Reststück der 1. Reihe beginnen.
Hierbei ist zu beachten, dass das Paneel nicht kleiner als 40 cm bzw. nicht länger als 90 cm
ist. Der Fugenversatz (Querfugenversatz) muss von Reihe zu Reihe jeweils bei mindestens
40 cm liegen (bitte Fugenbild bei Steindekoren beachten). Das Paneelstück der
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