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Einsatzbereiche / Verlegung
Generell sollte Parkett nicht in Feuchträumen und Wintergärten eingesetzt und vor Spritzwasser geschützt
werden. Bei der Verlegung müssen besondere Gegebenheiten herrschen, um den Erhalt der
Massivholzdielen zu gewährleisten. Vor der Montage besteht dringender Bedarf die Massivholzdielen
mindestens 48 Stunden bei einem Raumklima von 18 - 20°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 50
- 60 % zu akklimatisieren. Innerhalb dieser Werte muss auch die tatsächliche Verlegung erfolgen. Bei
Neubauten mit frischem Estrich gilt zusätzlich zu beachten: Der Untergrund muss eben, trocken und fest
sein. Massivholzdielen können unter gewissen Voraussetzungen auf einen Anhydrit-Estrich mit max. 0,50 %
CM und bei einem Zementestrich bis max. 2,0 % CM (mit Fußbodenheizung 0,30 % AE bzw. 1,80 % ZE) verlegt
werden. Vorsorglich sollte eine Dampfbremse oder ein entsprechender Kleber verwendet werden, um einen
Teil der Restfeuchte abzublocken. Bei jeder neu eingebauten Fußbodenheizung muss ein entsprechendes
Heizprotokoll geführt werden. Einen Mustervordruck finden Sie in unserem technischen Merkblatt. Lose
Untergründe wie z.B. vorhandene PVC Beläge und Teppiche müssen samt Klebstoffresten vorher entfernt
werden. Die UV-Strahlung durch Lichteinfall lässt hellere Böden nachträglich dunkeln, sowie dunklere Böden
etwas aufhellen. Durch verschiedene Verlegearten wie Fischgrät und ungarischer Verbund können Sie Ihrem
Boden zusätzlichen Ausdruck verleihen.
HKS manufaktur- und KrügersMehrschichtdielen können auf 3 verschiedene Arten verlegt werden:
- vollflächige Verklebung
- schwimmende Verlegung mit Elastilon - Produkten.
- Verleimung in Nut + Feder mit speziell zugehörigem Leim
Bei Verlegung auf OSB oder Spanplatten muss eine Mindeststärke von 22 mm eingehalten werden. In den
meisten Fällen muss die Oberfläche abgeschliffen und grundiert werden, bevor die Mehrschichtdielen
vollflächig verklebt werden können.
Im Zuge der Verlegung muss eine Dehnungsfuge zum Randbereich bzw. zu sonstigen festen Bauteilen
(Heizungsrohren, Türzargen, Küchenzeile etc.) von ca. 15 mm eingehalten werden um ein eventuelles
Ausdehnen der Dielen zu kompensieren. Einer der häufigsten Verlegefehler ist oftmals die zu gering
ausgeführte Dehnungsfuge. Der Grundsatz: Massivholzdielen brauchen in der Breite wesentlich mehr Platz
als in der Längsrichtung. In der Regel sollte man von 2,5 mm Dehnungsfuge je 1 Meter Verlegebreite zu allen
Wänden ausgehen. Größere Räume müssen nach speziellen Beschaffenheiten der HKS Dielen je nach Länge
und Breite der zu verlegenden Fläche eine zusätzliche Dehnungsfuge aufweisen. Die maximale Raumgröße
ohne Einbringen einer zusätzlichen Dehnungsfuge darf bei jeder Verlegetechnik 6 m (B) x 10 m (L) nicht
überschreiten. Für die Anordnung der Dehnungs- bzw. Bewegungsfugen ist ausschließlich der Verleger
verantwortlich. Beginn der Montage immer mit der Nut zur Wand und mischen Sie die Dielen während der
Verlegung aus mehreren Bunden. Öffnen Sie nie mehr Bunde, als Sie innerhalb einer Stunde verlegen
können. Für die Verlegung müssen immer die Richtlinien und Vorschriften der Hersteller beachtet werden.
Im Jahresdurchschnitt schwanken selbstverständlich die natürlichen klimatischen Bedingungen und zeigen
dabei Quell- und Schwinderscheinungen, die besonders im Winter ihre Wirkung zeigen. Es ist meistens
unabkömmlich, dass sich während dieser Periode teilweise Fugen bilden.
Dieses Merkblatt basiert auf umfangreiche Erfahrungen und will nach bestem Wissen beraten. Es können nicht alle
Anwendungsfälle und Besonderheiten lückenlos erfasst werden. Der Inhalt des Merkblattes ist ohne
Rechtsverbindlichkeit und begründet weder ein vertragliches Rechtsverhältnis noch eine Nebenverpflichtung aus dem
Kaufvertrag. Weitere Informationen zur Verlegung und Pflege von HKS Fußböden entnehmen Sie bitte der
Verlegeanleitung.

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