Datasheet

Technisches Datenblatt
LOCTITE
®
454™
(TDS for new formulation of Loctite
®
454™) Februar-2012
PRODUKTBESCHREIBUNG
LOCTITE
®
454™ besitzt die folgenden Produkteigenschaften:
Technologie Cyanacrylat
Chemische Basis Ethyl-Cyanacrylat
Aussehen
(unausgehärtet)
Klar bis leicht trüb gelförmig
LMS
Komponenten Einkomponentig -
kein Mischen erforderlich
Viskosität Hoch, thixotrop
Aushärtung Feuchtigkeit
Anwendung Kleben
Geeignete Materialien Metalle, Kunststoffe und Elastomere
Dieses Technische Datenblatt ist gültig für LOCTITE
®
454™, das ab den im Abschnitt "Hinweis zum
Herstellungsdatum" aufgeführten Daten hergestellt wurde.
LOCTITE
®
454™ wird zum Verbinden von schwer
verklebbaren Werkstoffen bei Anwendungen eingesetzt, wo
gleichmäßige Spannungsverteilung und hohe Zug- bzw.
Scherfestigkeit gefordert werden. Das Produkt erzielt schnelle
Klebungen mit einer Vielzahl von Materialien, u.a. Metallen,
Kunststoffen und Elastomeren. Die gelförmige Konsistenz
verhindert Ablaufen selbst auf senkrechten Flächen. LOCTITE
®
454™eignet sich auch zum Kleben von porösen Materialien
wie Holz, Papier, Leder und Textilien.
NSF International
Freigegeben nach NSF Kategorie P1 for zum Einsatz als
Dichtstoff in der Lebensmittelverarbeitung in Bereichen, wo
kein Kontakt mit Lebensmitteln möglich ist. Hinweis: Dies ist
eine regionale Freigabe. Wenn Sie weitere Klarstellung und
Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren
zuständigen technischen Service.
MATERIALEIGENSCHAFTEN
Spez. Dichte bei 25 °C 1,1
Flammpunkt - siehe Sicherheitsdatenblatt
Casson-Viskosität, 25 °C, mPa·s (cP):
Kegel-Platte-Rheometer 150 bis 450
LMS
Viskosität, Brookfield - RVT, 25 °C, mPa·s (cP):
Spindel TC, bei 2,5 U/min, Helipath *100.000 bis 300.000
LMS
Spindel TC, bei 20 U/min, Helipath *18.000 bis 40.000
LMS
* Betrifft in Nordamerika gefertigtes Material
TYPISCHE AUSHÄRTEEIGENSCHAFTEN
Unter normalen Bedingungen wird der Aushärteprozess durch
Luftfeuchtigkeit ausgelöst. Die volle Funktionsfestigkeit wird
innerhalb relativ kurzer Zeit erreicht, der Aushärtevorgang
dauert aber noch mindestens 24 Stunden, bis die volle
Medienbeständigkeit erreicht wird.
Aushärtegeschwindigkeit in Abhängigkeit vom Material
Die Aushärtegeschwindigkeit ist abhängig von der
verwendeten Materialoberfläche. Die folgende Tabelle zeigt
die Zeit zur Erreichung der Handfestigkeit auf verschiedenen
Werkstoffen bei 22°C / 50% rel. Luftfeuchtigkeit. Sie
bezeichnet die Zeitspanne, die erforderlich ist, um eine
Scherfestigkeit von 0,1 N/mm² zu entwickeln.
Handfestigkeit, Sekunden:
Stahl 30 bis 60
Aluminium 2 bis 10
Neopren 10 bis 15
Nitrilgummi <5
ABS <5
PVC 5 bis 10
Polycarbonat 10 bis 15
Phenolharz <5
Holz (Balsa) <5
Holz (Eiche) 30 bis 60
Holz (Kiefer) 15 bis 30
Spanplatte 5 bis 10
Textilien 10 bis 20
Leder 5 bis 15
Papier 5 bis 10
Aushärtegeschwindigkeit in Abhängigkeit vom Spalt
Die Aushärtegeschwindigkeit ist abhängig vom Klebespalt.
Kleine Spaltweiten ergeben hohe Aushärtegeschwindigkeiten;
mit zunehmender Spaltgröße verringert sich die
Aushärtegeschwindigkeit.
Aushärtegeschwindigkeit in Abhängigkeit von der
Feuchtigkeit
Die Aushärtegeschwindigkeit ist abhängig von der relativen
Luftfeuchtigkeit. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn
bei einer Temperatur von 22°C die relative Luftfeuchtigkeit am
Arbeitsplatz zwischen 40% und 60% liegt. Niedrigere
Luftfeuchtigkeit verlangsamt die Aushärtung, durch eine
höhere wird sie beschleunigt, aber die Endfestigkeit der
Klebung kann dadurch beeinträchtigt werden.
Aushärtegeschwindigkeit in Abhängigkeit vom Aktivator
Ist die Aushärtegeschwindigkeit aufgrund großer Spalten zu
langsam, kann durch Einsatz eines Aktivators die Aushärtung
beschleunigt werden. Dadurch kann sich jedoch die
Endfestigkeit der Klebung verringern. Zur Überprüfung dieses
Effektes wird deshalb die Durchführung von Klebeversuchen
empfohlen.

Summary of content (4 pages)