Operation Manual
DE
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Aufnahmebetrieb
PROGRAMM-SHIFT
Einstellen der Betriebsart
Wählen Sie mit dem hinteren Einstellrad P
Die Programm-Shift-Funktion erlaubt es, die von der Programmautomatik
vorgegebenen Zeit-/Blenden-Kombinationen zu verändern, während die
Gesamtbelichtung, d.h. die Helligkeit des Bildes, dabei gleich bleibt.
Das Shiften erfolgt mit dem Verschlusszeit-/Einstellrad. Drehen Sie
– nach rechts für größere Blenden (kleinere Werte), bzw. kürzere Ver-
schlusszeiten
– nach links für kleinere Blenden (größere Werte), bzw. längere Ver-
schlusszeiten.
Anzeigen im Sucher und im Deckkappen-Display, sowie bei Live
View auch im Monitor
–
S im Deckkappen-Display als Hinweis auf den Einsatz der Shift-Funk-
tion, und
– die Betriebssarten-Anzeige
P wechselt im Monitor zu PS,
– die automatisch gesteuerten Blenden- und Zeitwerte verändern sich
gegenläufig.
Hinweis:
Shift-Einstellungen werden beibehalten
– nach einer erfolgten Aufnahme,
– über die 12s-Haltezeit des Belichtungs-Messsystems hinaus,
nicht jedoch
– beim Wechsel zu einer anderen Belichtungs-Betriebsart (
A, T, M)
– beim Aus- und Einschalten der Kamera (auch durch
Automatische
Abschaltung).
In diesen Fällen gibt die Kamera bei erneuter Anwendung der Programm-
automatik zunächst immer die Standard-Einstellung von Verschlusszeit
und Blende vor.
ZEITAUTOMATIK - A
Einstellen der Betriebsart
1. Mit dem hinteren Einstellrad A wählen (s. dazu S. 30, „Belichtungs-
steuerung“)
2. Durch Drehen des hinteren Einstellrades die gewünschte Blende
einstellen.
Die Belichtungszeit bildet sich dann automatisch entsprechend dem
vorhandenen Licht und stufenlos zwischen 125s und
1
⁄4000s, bzw.
1
⁄1000s
bei Verwendung des Zentralverschlusses in einigen Leica S-Objek-
tiven.
Anzeigen in Sucher und Deckkappen-Display, sowie bei Live View
auch im Monitor
–
A (Aperture priority) für die gewählte Belichtungs-Betriebsart,
– der manuell eingestellte Blendenwert, sowie
– der automatische gesteuerte Zeitwert.
Hinweise:
• Ist gleichzeitig die automatische Empfindlichkeitseinstellung aktiviert
(
ISO Auto), erweitert sich der Regelbereich der Zeitautomatik. Aller-
dings wird die Verschlusszeit erst dann über den Wert hinaus verlän-
gert, der sich durch die im Menü gewählte
1
⁄f
1
-Einstellung ergibt, wenn
die höchste eingestellte Empfindlichkeit erreicht ist.
• Bei sehr wenig Licht oder extremer Helligkeit kann es vorkommen, dass
der verfügbare Verschlusszeiten-Bereich für den vorgewählten Blenden-
wert nicht mehr ausreicht. In solchen, äußerst seltenen Fällen
erscheint im Sucher ein Warnsymbol für Unterbelichtung (ggf. auch als
Warnhinweis für Messbereichsunterschreitung, siehe dazu „Unter-
schreitung des Messbereichs“), oder ein Warnsymbol für Überbelich-
tung. Eine korrekte Belichtungsmessung ist dann nicht mehr möglich.
• Im Videobetrieb sind längsten Verschlusszeiten abhängig von der
eingestellten Framerate.
BLENDENAUTOMATIK - T
Einstellen der Betriebsart
1. Mit dem hinteren Einstellrad T wählen (s. dazu S. 30, „Belichtungs-
steuerung“)
2. Mit dem Verschlusszeiten-/Einstellrad die gewünschte Belichtungs-
zeit einstellen.
Die Objektivblende wird dann automatisch entsprechend dem vor-
handenen Licht und stufenlos zwischen offener- und Kleinstblende
des jeweiligen Objektivs gesteuert.
Anzeigen in Sucher und Deckkappen-Display, sowie bei Live View
auch im Monitor
–
T (Time priority) für die gewählte Belichtungs-Betriebsart
– der automatische gesteuerte Blendenwert
– der manuell eingestellte Zeitwert
Hinweise:
• Ist gleichzeitig die automatische Empfindlichkeitseinstellung aktiviert
(
ISO Auto), erweitert sich der Regelbereich der Blendenautomatik. Eine
ggf. dort maximale Verschlusszeit ist dagegen unwirksam.
• Bei sehr wenig Licht oder extremer Helligkeit kann es vorkommen, dass
der verfügbare Blendenbereich des verwendeten Objektivs für die
vorgewählte Verschlusszeit nicht mehr ausreicht. Stellen Sie wenn
möglich, eine andere Verschlusszeit ein.
• In der Regel erfolgt jedoch auch in solchen Fällen eine korrekte Belich-
tung durch automatische Einstellung der passenden Verschlusszeit,
d.h. durch eine „Übersteuerung“ Ihrer manuellen Vorwahl. Ein Warn-
symbol erscheint, ggf. auch als Warnhinweis für die Unterschreitung
des Messbereichs, siehe dazu „Unterschreitung des Messbereichs“.
Eine korrekte Belichtungsmessung ist dann nicht mehr möglich.
• Wird mit dem Verschlusszeiten-/Einstellrad (=
1
⁄125s) eingestellt, schaltet
die Kamera auf
M um (s. S. 33). Sobald eine andere Verschlusszeit
eingestellt wird, schaltet sie zurück auf
T.
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