LEICA R9 Bedienungsanleitung / Instructions
English Instructions pages 102 - 203
1.5 1.4 1.3 1.4 1.6 1.2 1.1 1.7 1.8 1.14 1.15 a 1.15 b 1.13 1.16 1.12 1.17 1.11 1.10 1.18 1.19 1.9 1.20 1.24 1.23 1.22 1.
1.28 1.29 1.30 1.31 1.27 1.26 b 1.26 a 1.25 1.32 1.34 1.33 1.2 1.35 1.36 1.37 1.38 1.39 1.40 1.41 1.42 1.43 1.
1.44 1.45 1.46 1.47 1.48 1.49 1.50 1.51 1.53 1.54 1.
Die CE-Kennzeichnung unserer Produkte dokumentiert die Einhaltung der grundlegenden Anforderungen der jeweils gültigen EU-Richtlinien. Warnhinweis Moderne Elektronikbauelemente reagieren empfindlich auf elektrostatische Entladung. Da sich Menschen z.B. beim Laufen über synthetischen Teppichboden leicht auf mehrere 10.000 Volt aufladen können, kann es beim Berühren Ihrer LEICA insbesondere dann, wenn sie auf einer leitfähigen Unterlage liegt, zu einer Entladung kommen.
Vorwort Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Leica möchte sich bei Ihnen für den Erwerb der LEICA R9 bedanken und Sie zu Ihrer Entscheidung beglückwünschen. Sie haben mit dieser einzigartigen Spiegelreflex-Kamera eine hervorragende Wahl getroffen. Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Fotografieren mit Ihrer neuen LEICA R9.
Inhaltsverzeichnis Filmwechsel......................................................20 - Öffnen der Kamera .........................................20 - Einlegen des Films..........................................20 - Filmrückspulung..............................................21 CE-Warnhinweis................................................u4 Vorwort...............................................................1 Befestigen des Tragriemens................................
Blitzen mit der LEICA R9...................................52 - Allgemeines zur Verwendung von Blitzgeräten ....................................................52 - Die Blitzsynchronzeit ......................................52 - Wahl des Synchronzeitpunktes.......................53 - Blitzen über den X-Kontakt .............................55 - Blitzen über die Blitzanschlussbuchse ............55 - Blitzen mit SCA 3000/3002-Standard-Blitzgeräten und SCA 3501/3502 M3-Adaptern ...
Der Selbstauslöser............................................81 - Manuelle Blitz-Belichtungskorrekturen in der Kamera-Belichtungsbetriebsart P .............64 - Zeitautomatik A und TTL-Blitzbetrieb ..............65 - Blendenautomatik T und TTL-gesteuerte, variable Blitzaufhellung...................................65 - Manuelle Belichtungssteuerung m und TTL-gesteuerte, variable Blitzaufhellung..........66 - Blitzen mit der Blitzgeräte-eigenen Computer-Automatik ......................................
➔ Befestigen des Tragriemens ➔ 5
1.16 1.17 1.18 1.19 1.20 1.21 1.22 1.23 1.24 Bezeichnung der Teile Vorderansicht 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 Objektiv-Entriegelungsknopf Batteriefach Abblendschieber Tragriemenösen Selbstauslöser-Leuchtdiode Spiegelvorauslöser-Wählhebel Wählhebel für den Synchronisierungs-Zeitpunkt (auf den 1. oder 2. Verschlussvorhang) 1.
Ansicht von links Ansicht bei geöffneter Abdeckklappe über den Rückwand-Tasten 1.35 +/- Tastenpaar zur Einstellung der Filmempfindlichkeit, bzw. Wahl der Art der Einstellung / zur Einstellung einer Belichtungskorrektur zur NiveauAnpassung der Mehrfeld-Messung 1.36 2s/12s Tastenpaar zur Einstellung des Selbstauslösers, bzw. der SelbstauslöserVorlaufzeit / zur Einschaltung der Rückwand-Displaybeleuchtung. 1.44 Rückwand-Entriegelungsschieber 1.
2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 2.9 2.10 Die Anzeigen im Sucher 2.1 Warnsymbol bei Messbereichsunterschreitung 2.5 Plus oder Minus = Hinweis für eingestellte Blitz-Belichtungskorrektur 2.2 Hinweis für a eine Belichtungskorrektur und/oder b eine vom DX-Wert abweichende, manuelle Empfindlichkeitseinstellung 2.
2.10 Bildzählwerk für a Anzeige der Bildnummer b Blinken beider Ziffern = Mehrfachbelichtung c Blinken der Ziffern in folgender Reihenfolge: linke / rechte / beide = erste / zweite / dritte Aufnahme einer automatischen Belichtungsreihe (Bracketing, nur mit Motor-Drive R8/R9 möglich.) d Blinken von = Film nicht richtig eingelegt oder komplett zurückgespult (Nur bei Verwendung mit Motor-Winder R8/R9 und Motor-Drive R8/R9.) 2.
3.4 Batterie-Zustandsanzeige a und andere Anzeigen = Batteriekapazität ausreichend b und andere Anzeigen = Batterien müssen bald ausgewechselt werden c , keine andere Anzeigen = Batterien leer, keine Auslösung möglich Die Anzeigen im Rückwand-Display 3.1 3.5 3.2 3.3 3.6 3.4 3.5 Blitzsymbol a Blinken = Blitz lädt auf, keine Blitzbereitschaft b Leuchten = Blitzbereitschaft 3.7 3.
Selbstauslöser-Vorlaufzeit (1.36) gleichzeitig kurz gedrückt. Danach erscheinen im Display kurzfristig (3.2) und (3.6 f) – unabhängig davon, ob bereits eine Selbstauslöser-Vorlaufzeit eingegeben war oder nicht. Falls der Selbstauslöser danach verwendet werden soll, muss also die gewünschte Vorlaufzeit erneut eingegeben werden. Die Beleuchtung wird anschließend zusammen mit den Anzeigen bei jedem Bestromen der Kamera durch Antippen des Auslösers (1.
1.37 Zum Ansetzen wird das Batteriefach von unten aufgeschoben. Es muss deutlich einrasten. Motor-Winder R8/R9 und Motor-Drive R8/R9 sind jeweils mit eigenem Batteriefach ausgestattet und werden komplett mit diesem an die Kamera angesetzt. Das Batteriefach der Kamera ist dazu vorher abzunehmen. Die Stromversorgung / Einsetzen und Auswechseln der Batterien Die LEICA R9 benötigt 2 Lithiumzellen des Typs "CR 2" (Ø 15,6 mm x 27 mm), die in einem abnehmbaren Batteriefach (1.
Hinweise zur Batteriebenutzung • Batterien sind kühl und trocken zu lagern. • Es sollten keine neuen und gebrauchten Batterien zusammen verwendet, oder Batterien verschiedener Fabrikate oder Typen kombiniert werden. • Wenn die Kamera längere Zeit nicht benutzt wird, sollten die Batterien herausgenommen werden. • Verbrauchte Batterien bitte nicht in den normalen Abfall werfen (sie enthalten oftmals giftige, umweltbelastende Substanzen), sondern einer geregelten Entsorgung zuführen.
1.27 1.28 Hinweis: Es ist empfehlenswert, die Einstellung ohne Objektiv vorzunehmen oder das Objektiv auf kürzeste Entfernung einzustellen und die Kamera gegen ein gleichmäßig helles Motiv (z.B. Himmel) zu richten. 1.29 3. Nach der Einstellung wird das Rädchen wieder eingeschoben, um die gewählte Okular-Einstellung zu verriegeln. Anhand der Markierungen lässt sich eine einmal gefundene Einstellung immer wieder reproduzieren.
1.30 1.31 Der Okularverschluss Wechseln der Augenmuschel Die Silizium-Fotodioden des Belichtungsmessers der LEICA R9 befinden sich an lichtgeschützter Stelle. Deshalb kann durch das Okular einfallendes Licht das Messergebnis nur in extremen Fällen beeinflussen, z.B. wenn der Benutzer bei Aufnahmen vom Stativ nicht durch den Sucher blickt und von hinten direktes Sonnenlicht oder starkes Scheinwerferlicht in das Okular treffen. Für diesen Fall ist rechts vom Sucher der Okularverschlusshebel (1.
2. Um den zentralen Schnittkeil ist ein Ring mit Prismenraster angeordnet, der zum Scharfeinstellen von konturenschwachen Objekten dient. Ein deutliches Flimmern zeigt Unschärfe an. 3. Das Umfeld ist mattiert. Es dient zur Beurteilung der Schärfe im ganzen Bildfeld und ist insbesondere beim Arbeiten mit längeren Brennweiten und im Makrobereich vorteilhaft.
1.15 a 1.15 b 1.16 1.17 1.11 1.18 1.10 Das Belichtungsbetriebsarten-Wählrad Das Verschlusszeiten-Einstellrad Das Belichtungsbetriebsarten-Wählrad (1.11) der LEICA R9 dient gleichzeitig als Hauptschalter. Es besitzt 6 Raststellungen, die zusätzlich gegen versehentliches Verstellen gesichert sind. Zum Verstellen muss immer der Entriegelungsknopf (1.10) gedrückt werden.
Der Auslöser In der Betriebsart P (Programmautomatik) bestimmen Sie mit der manuell eingestellten Belichtungszeit den Charakter der entstehenden Aufnahmen durch Beeinflussung der automatisch gesteuerten Verschlusszeit-/Blenden-Kombination. Beim Arbeiten mit A (Zeitautomatik) kann das Verschlusszeitenrad auf jeden beliebigen Wert außer B oder X gestellt werden. Bei der Verwendung von nicht systemkonformen Blitzgeräten wird die Einstellung X (kürzeste Blitzsynchronzeit = 1/250 s) empfohlen.
Der Belichtungsmessmethoden-Wählhebel Die LEICA R9 bietet – unabhängig von der gewählten Betriebsart – drei verschiedene Belichtungs-Messmethoden, mit denen eine Anpassung an die verschiedensten Situationen und Arbeitsweisen möglich ist. Der Messmethoden-Wählhebel (1.15) befindet sich unterhalb des Verschlusszeiten-Einstellrades, so dass er bequem mit dem Zeigefinger und mit der Kamera am Auge bedient werden kann. Zum Einstellen einer der Messmethoden wird die in der Mitte vorstehende Entriegelungstaste (1.
1.44 1.45 1.52 Filmwechsel Einlegen des Films Überzeugen Sie sich immer erst durch einen Blick auf das Filmtransport-Kontrollfenster (1.32), ob nicht bereits ein Film eingelegt ist. Falls ja, verfahren Sie wie unter "Filmrückspulung", S. 21 beschrieben. 3. Legen Sie die Filmpatrone in die leere Filmpatronenkammer (1.46) und 4. ziehen Sie den Filmanfang bis zur roten Markierung (1.52) auf die gegenüberliegende Aufwickelspule (1.53). Der Film muss flach zwischen den Führungsschienen (1.
Im Filmtransport-Kontrollfenster (1.32) ist zu erkennen, ob der Film ordnungsgemäß transportiert wird: Die Streifen bewegen sich von oben nach unten. Wenn dies nicht der Fall ist, bzw. wenn bei der Verwendung eines Motors in den Bildzählwerken (1.22, 2.10, 3.7) die blinkt, ist der Film nicht ordnungsgemäß eingelegt. Dann bitte die Rückwand nochmals öffnen und die Filmlage korrigieren. 1.20 Hinweis: Für die automatische Filmeinfädelung ist es wichtig, dass die Aufwickelspule nicht verschmutzt ist.
Wichtig: Zum Zurückspulen darf nur der Knopf zur Rückspulfreigabe gedrückt und nicht der MehrfachBelichtungshebel (1.19, Filmbremse!) eingeschwenkt werden. Achtung: Ragt nach der Rückspulung der Filmanfang noch aus der Filmkassette, darf der Auslöser nicht betätigt werden, da der Filmanfang evtl. den Verschluss beschädigen kann. Kurbel einige Umdrehungen weiterdrehen, bis Sie am deutlich geringeren Widerstand spüren, dass der Filmvorspann vollständig in die Patrone gespult ist.
1. schalten Sie zunächst die Kamera mit dem Belichtungsbetriebsarten-Wählrad (1.11) ein (siehe auch "Das BelichtungsbetriebsartenWählrad", S. 17), und Einstellen der Filmempfindlichkeit Die LEICA R9 erlaubt sowohl automatische wie auch manuelle Einstellung der Filmempfindlichkeit. Die automatische Einstellung DX-gekennzeichneter Filme erfolgt im Bereich von ISO 25/15° bis 5000/38° (ISO ist die internationale Bezeichnung für die Filmempfindlichkeit).
Wenn für eine bewusste Über- oder Unterbelichtung des gesamten Films ein von der DX-gekennzeichneten Empfindlichkeit abweichender ISOWert manuell eingestellt wird, erscheinen im Rückwanddisplay , sowie zusätzlich dort und im Sucherdisplay die –Warnanzeigen (3.1, 2.2). Der manuell eingestellte Wert ist in diesem Fall der gültige. Ein manuell eingestellter ISO-Wert bleibt auch nach dem Filmwechsel erhalten, selbst wenn der neue DX-kodierte Film eine andere Empfindlichkeit aufweist.
1.1 Die Leica R-Objektive werden unabhängig von der Entfernungs- und Blendeneinstellung wie folgt eingesetzt: 1.13 1. Objektiv am festen Ring (1.13) fassen. 2. Roten Punkt an der Objektivfassung der Taste der Bajonettentriegelung (1.1) am Kameragehäuse gegenüberstellen. 3. Objektiv in dieser Stellung gerade einsetzen. 4. Eine kurze Rechtsdrehung lässt das Objektiv hörbar und fühlbar einrasten.
Verwendung vorhandener Objektive und Zubehör c b a a b R-Nocken (a) und Leicaflex-Steuerkurven (b) R-Nocken (a) und elektrische Kontakte (c) Leica R-Objektive Die meisten Leica R-Objektive können nachträglich mit einer elektrischen Kontaktleiste zur Datenübertragung und zum elektronischen Belichtungsabgleich ausgerüstet werden. Dazu müssen jedoch die LEICAFLEX SL/SL2 – Steuerkurven entfernt werden, d.h. diese Objektive sind dann nur an den Leica R-Modellen einsetzbar (ab Modell LEICA R3).
VISOFLEX-Objektive an der LEICA R9 LEICAFLEX SL/SL2-Objektive ohne R-Steuernocken Alle zum VISOFLEX-Ansatz passenden Objektive aus dem Leica M-Programm können mit dem Adapter Bestell.-Nr. 14167 auch an der LEICA R9 verwendet werden. Die Arbeitsbedingungen, z.B. Aufnahme-Abstand und erreichbare Objektfeldgröße, sind dann die gleichen, wie bei der Benutzung dieser Objektive am VISOFLEX. Eine automatische Springblende ist nicht vorhanden, so dass die Belichtungszeit mit der Arbeitsblende gemessen wird.
wird die Kamera einfach gedreht. Die Hände bleiben in der gleichen Stellung wie bei Aufnahmen im Querformat, bereit zum Weiterschalten des Films und zum Scharfeinstellen. Richtiges Halten der Kamera Zur sicheren Dreipunkthaltung fasst die rechte Hand die Kamera. Der Zeigefinger liegt auf dem Auslöseknopf, der Daumen hinter dem Schnellspannhebel. Die linke Hand stützt das Objektiv von unten ab.
Hinweise: Im ausgeschalteten Zustand ist der Energiebedarf der LEICA R9 am geringsten, d.h. nochmal deutlich niedriger als beim oben beschriebenen Bereitschaftszustand (nach Erlöschen der Anzeigen). Daher sollten Sie es sich zur Gewohnheit machen, das Wählrad grundsätzlich bei längerem Nichtgebrauch auf OFF zu stellen. Vergewissern Sie sich dabei, dass die Rückwand geschlossen ist, da sonst ebenfalls ein erhöhter Stromverbrauch erfolgt.
Strahlengang bei Mehrfeld- und mittenbetonter Messung Strahlengang bei Selektivmessung Die Belichtungsmessung durch das Aufnahme-Objektiv) besitzt die Kamera zwei verschiedene Fotodioden: eine runde Diode auf dem Reflektor hinter dem teildurchlässigen Schwingspiegel mit einem exakt begrenzten Messfeld, und eine Diode mit 5 Messfeldern an streulichtgeschützter Stelle im Kameraboden. Je nach gewünschter Messmethode werden die Messwerte dieser sechs Felder ausgewertet.
Die Mehrfeldmessung stellt damit eine außerordentlich komfortable, universelle und sichere Art der Belichtungsmessung für die überwiegende Mehrzahl aller Aufnahmen dar, und zwar unabhängig vom Helligkeitsniveau und davon, ob Sie Ihr Hauptmotiv in der Bildmitte anordnen oder nicht. Sie eignet sich daher besonders für schnelle Schnappschüsse und die gemeinsame Verwendung mit der Programmautomatik.
Hinweise: Eine Korrektur der Mehrfeldmessung kann nur erfolgen, wenn diese Messmethode auch eingestellt ist. Diese Korrektur beinflusst ausschließlich die Mehrfeldmessung, so dass beim Umschalten die beiden anderen Messmethoden weiterhin in der Grundeinstellung zur Verfügung stehen, z.B. für gezieltes Abstimmen der Belichtung auf wichtige Motivbereiche. Auch Blitzbelichtungen bleiben von dieser Korrektur unberührt.
oben oder unten bewegt (für eine Verstellung nach Plus oder Minus). Jede Bewegung des Hebels führt zu einer Korrektur um 0,1 EV. Sobald die +/- Tasten freigegeben werden, ist die Korrektur gespeichert. Im Rückwand-Display wird der eingestellte Wert angezeigt. Einstellbar sind Werte von maximal ± 0,7 EV. Ein einmal eingestellter Korrekturwert bleibt auch bei Abschaltung der Kamera erhalten. Um eine Korrektur von z.B.
Sie ist dann geeignet, wenn im Motiv keine besonders hohen Kontraste auftreten, die unterschiedlich hellen Details gleichmäßig verteilt sind und/oder Ihr Hauptmotiv in der Bildmitte angeordnet werden soll. Sie bietet sich insbesondere dann an, wenn Sie bequem arbeiten und dabei dennoch die Belichtung kontrollieren und evtl. auch gezielt beeinflussen möchten, z.B. in Verbindung mit einer Belichtungskorrektur (siehe dazu "Belichtungskorrekturen", S.
Bereich, dessen Helligkeit dem mittleren Grauwert entspricht, gezielt anmessen. Sollen solche Bereiche jedoch nicht in der Bildmitte angeordnet werden, ist die Verwendung der Messwertspeicherung empfehlenswert. Bei allen Objektivbrennweiten ist das Messfeld im Verhältnis zum gesamten Bildfeld gleich groß und bei allen Einstellscheiben klar im Sucher erkennbar. Die Selektivmessung Für die Selektivmessung wird lediglich der Messwert der runden Messzelle auf dem Reflektor genutzt.
3. Während der Druckpunkt gehalten wird, den endgültigen Bildausschnitt bestimmen, und 4. auslösen. Die Messwertspeicherung Die Speicherung wird aufgehoben, wenn der Finger vom Auslöser-Druckpunkt genommen wird. Immer wenn 1. mit einer der drei automatischen Belichtungs-Betriebsarten gearbeitet wird, und 2. bei einer einzelnen Aufnahme das Hauptmotiv, bzw.
Sobald eine Belichtungskorrektur eingegeben ist, erscheint im Sucher das entsprechende Warnsymbol (2.2), und bei den Automatik-Betriebsarten A, T und P ist gleichzeitig auf der Lichtwaage (2.8) die Einstellung ablesbar. Auf dem Rückwanddisplay erscheint bei allen Betriebsarten das Warnsymbol (3.1) und der eingestellte Wert (3.6a). Ein einmal eingestellter Korrekturwert bleibt auch bei Abschaltung der Kamera erhalten. Um eine Belichtungskorrektur von z.B.
Beispiel für eine Korrektur nach Plus Beispiel für eine Korrektur nach Minus Bei sehr hellen Motiven, wie z.B. Schnee oder Strand, wird der Belichtungsmesser wegen der großen Helligkeit eine relativ kurze Belichtungszeit angeben. Der Schnee wird dadurch in einem mittleren Grau wiedergegeben, vorhandene Personen sind zu dunkel: Unterbelichtung! Als Abhilfe muss die Belichtungszeit verlängert bzw. die Blende weiter geöffnet werden, d.h. eine Korrektur-Einstellung von z.B. + 2 vorgenommen werden.
Unterschreitung des Messbereichs Arbeitsblendenmessung Wird der Messbereich der Kamera unterschritten, ist eine exakte Belichtungsmessung nicht möglich. Die dann eventuell noch im Sucher angezeigten Messwerte können zu falschen Belichtungsergebnissen führen. Deshalb erscheint bei unterschrittenem Messbereich grundsätzlich das Warnsignal (2.1) im Sucher. Das Messsystem der LEICA R9 ist insbesondere für die gezielte Selektivmessung mit einer sehr hohen Empfindlichkeit ausgestattet.
Die Schnittpunkte aus senkrechten AV- und waagerechten TV-Linien müssen für eine richtige Belichtung auf der EV-Diagonalen liegen, z.B. Blende 16 und 1/60 s (Fall A), oder Blende 8 und 1/250 s (Fall B) oder Blende 4 mit 1/1000 s (Fall C). Jede dieser Kombinationen ergibt eine korrekte Belichtung. Bei Zeit- und Blendenautomatik wird jeweils einer dieser Werte vorgegeben, der zweite bildet sich automatisch. In der Programmautomatik bilden sich beide Werte automatisch.
Arbeitsdiagramm des Belichtungsmessers ISO Verschlusszeit /s.
Die Belichtungs-Betriebsarten Die LEICA R9 bietet Ihnen vier BelichtungsBetriebsarten zur Wahl, mit denen Sie die Kamera optimal auf Ihre bevorzugte Arbeitsweise oder auf das jeweilige Motiv einstellen können. Die Variable Programmautomatik – P Die richtige Betriebsart, um immer aufnahmebereit zu sein. Optimal für unbeschwertes Fotografieren, da sich Blende und Belichtungszeit automatisch bilden. Als Schnappschusseinstellung sind folgende Einstellungen vorzunehmen bzw. empfehlenswert: 1.
Hinweise: Bei einigen älteren Objektiven blinkt die Anzeige , auch wenn ganz abgeblendet wurde, die richtige Blende wird dennoch automatisch gebildet. Bei sehr wenig Licht oder extremer Helligkeit kann es vorkommen, dass der verfügbare Zeit/ Blenden-Bereich nicht mehr ausreicht. Dann erscheint im Sucher (2.9 b) für Unterbelichtung (evtl. auch der Warnhinweis für Messbereichs-Unterschreitung (2.1), siehe dazu "Unterschreitung des Messbereichs", S. 39) oder (2.9 b) für Überbelichtung.
Die Arbeitsweise der Programmautomatik ist ganz allgemein wie folgt: Geht man von sehr niedriger Helligkeit aus, so verkürzt sich mit zunehmender Helligkeit nur die Belichtungszeit stufenlos automatisch bis zum eingestellten Zeitwert, während das Objektiv voll aufgeblendet bleibt. Ab der eingestellten Belichtungszeit werden Zeit und Blende automatisch verändert, d.h. die Zeit stufenlos verkürzt und das Objektiv stufenlos abgeblendet.
Wenn eine größere Schärfentiefe und/oder eine längere Verschlusszeit gewünscht wird (Beispiel B) Standardeinstellung (Beispiel A) Verschlusszeiten-Einstellrad auf 60. Besonders geeignet Verschlusszeiten-Einstellrad zwischen 16 s und 1/15 s. Ergibt eine Tendenz zu stärker abgeblendetem Objektiv mit längeren Belichtungszeiten. Besonders geeignet •bei normalen Motiven und unkritischen Lichtverhältnissen, sowie •bei Brennweiten zwischen 35 mm und 90 mm.
Faustregel: Um Verwacklungsunschärfen bei Freihandaufnahmen zu vermeiden, sollte man als längste Belichtungszeit einen Wert anstreben, der sich aus 1 : Brennweite (mm) ergibt. Verwendet man z.B. ein Objektiv der Brennweite 180 mm, sollten Belichtungszeiten nicht länger als 1/180 s benutzt werden. Am Verschlusszeiten-Einstellrad sollte dafür z.B. 250 eingestellt werden.
Programmverläufe bei verschiedenen Verschlusszeit-Einstellungen und mit verschiedenen Objektiven -4 -3 -2 -1 0 1 2 3 4 Verschlusszeit /s 5 32 6 16 7 8 8 4 9 2 10 1 11 1/2 12 1/4 13 B 1/8 14 1/15 15 1/30 16 1/60 17 A 1/125 18 1/250 19 1/500 20 1/1000 21 C 1/2000 22 1/4000 1/8000 1,4 2 2,8 4 5,6 8 Blende 47 11 16 22 EV
Im Sucher erscheinen • Die Zeitautomatik – A (Aperture priority) für die gewählte Belichtungs-Betriebsart (2.6 b), • das Symbol für die gewählte Messmethode (2.3), Diese Betriebsart eignet sich besonders dann, wenn die Schärfentiefe wesentliches Gestaltungselement ist. • der manuell eingestellte Blendenwert (2.7), sowie • der automatische eingesteuerte Zeitwert (2.9a, nächstliegender halber oder voller Wert). Dafür ist 1. das Belichtungsbetriebsarten-Wählrad (1.11) auf A zu stellen.
Hinweise: Bei extremer Helligkeit kann es vorkommen, dass der Verschlusszeitenbereich für die vorgewählte Blende nicht mehr ausreicht. Im Sucher erscheint dann (2.9 b). Zur Abhilfe kann - falls möglich - eine kleinere Blende gewählt werden. Leuchtet bei sehr schlechten Lichtverhältnissen im Sucher die Anzeige (2.9 b), sollte eine größere Blende gewählt werden, da sich sonst eine Unterbelichtung ergibt. Im Falle einer Messbereichs-Unterschreitung leuchtet zusätzlich der entsprechende Warnhinweis (2.1).
Hinweise: Bei einigen älteren Objektiven blinkt die Anzeige , auch wenn ganz abgeblendet wurde, die richtige Blende wird dennoch automatisch gebildet. Bei sehr wenig Licht oder extremer Helligkeit kann es vorkommen, dass der verfügbare Blendenbereich des verwendeten Objektivs für die vorgewählte Belichtungszeit nicht mehr ausreicht. Auch in diesem Fall erfolgt jedoch eine korrekte Belichtung durch automatische Einstellung der passenden Verschlusszeit, d.h. durch eine "Übersteuerung" der manuellen Vorwahl.
Die Lichtwaage zeigt die Abweichung der jeweils gerade eingestellten Zeit-/Blenden-Kombination vom korrekten Belichtungswert an. Im Bereich von -2,5 EV bis +2,5 EV erfolgt die Anzeige eindeutig in 0,5 EV-Stufen. Größere Abweichungen werden durch das Aufleuchten aller Markierungen auf der Plus- oder Minusseite der Lichtwaage angezeigt. Blende und/oder Zeit sind für eine korrekte Belichtung gemäß Belichtungsmesser-Angabe solange zu verändern, bis nur die Null-Markierung der Lichtwaage leuchtet.
Blitzen mit der LEICA R9 Neben der Auslösung und Belichtungssteuerung von Blitzgeräten während der Aufnahme bietet die LEICA R9 auch die Möglichkeit, die Blitzleistung vor der Aufnahme selektiv zu messen und damit die einzustellende Blende zu bestimmen (siehe dazu "Messblitz-Betrieb vor der Aufnahme - F ", S. 76).
Blitz auf den ersten Vorhang Blitz auf den zweiten Vorhang Wahl des Synchronzeitpunktes Ob diese Motivteile scharf oder "verwischt" wiedergegeben werden, wie auch der Grad der "Verwischung", wird durch zwei – voneinander abhängige Faktoren bestimmt, Die Belichtung von Blitzaufnahmen erfolgt durch zwei Lichtquellen, dem vorhandenen – und dem Blitzlicht.
Je länger die Verschluss-/Belichtungszeit, bzw. je schneller die Bewegung ist, desto deutlicher können sich die beiden - sich überlagernden - Teilbilder unterscheiden. Beim herkömmlichen Zeitpunkt der Blitz-Zündung zu Beginn der Belichtung, d.h. sofort nachdem der 1. Verschlussvorhang das Bildfenster vollständig geöffnet hat, kann das sogar zu scheinbaren Widersprüchen führen, wie z.B. beim Bild des Motorrades (S. 53 links), das von seinen eigenen Lichtspuren überholt wird.
Blitzen über den X-Kontakt Blitzen über die Blitzanschlussbuchse Beim Anschluss über den Zubehörschuh (1.24) ohne den Adapter SCA 3501/3502M3 kann der Blitz wahlweise auf den ersten oder zweiten Verschlussvorhang vorgewählt und gezündet werden. Da aber keine Informationen vom Blitzgerät übertragen werden, kann die Kamera ein angeschlossenes Blitzgerät "nicht erkennen" und verhält sich so, als wäre kein Blitzgerät angeschlossen.
• Blitz-Belichtungskorrekturen, d.h. gezielte Überoder Unterdosierung ausschließlich des Blitzlichtes, um unabhängig vom vorhandenen Licht im Vordergrund Schatten aufzuhellen oder bei Gegenlichtaufnahmen eine bessere Lichtverteilung zu erhalten (Nur am Adapter, bzw. Blitzgerät, siehe S. 60). • Übertragung der Objektiv-Brennweite zur automatischen Reflektoranpassung des Blitzgerätes (nur bei Objektiven mit elektrischen Kontakten).
Strahlengang bei TTL-Blitzbelichtungsmessung Blitzbereitschafts- und Kontrollanzeige (nur mit SCA 3501/3502M3-Adaptern) Die TTL-Blitzbelichtungsmessung erfolgt integral über separat angeordnete Silizium-Fotodioden, die sich neben der Messzelle für die MehrfeldBelichtungsmessung an streulichtgeschützter Stelle im Kameraboden befinden. Mit Hilfe von entsprechenden Adaptern (im Handel erhältlich) können auch mehrere Blitzgeräte gleichzeitig gezündet oder die TTL-Steuerung drahtlos ausgeführt werden.
• Konstantes Leuchten des Blitzsymbols: Blitzbereitschaft ist gegeben. War das Blitzlicht bei TTL-Steuerung oder Computer-Automatik für eine korrekte Belichtung nicht ausreichend (Unterbelichtung), so leuchtet automatisch nach der Aufnahme die Anzeige (2.9b) für etwa 4 s im Sucher. Bei TTL-Steuerung wird auch eine aufgetretene Überbelichtung durch das Blitzlicht durch die Anzeige (2.9 b) für 4 s angezeigt.
Diese Korrektur ist beim Blitzen mit der Computer-Automatik des Blitzgeräts und bei TTL-Messung der Kamera bei allen Kamera-BelichtungsBetriebsarten wirksam. In der Programmautomatik ersetzt sie die feste Korrektur von –1 2/3 EV (Exposure Value – Belichtungswert), die ansonsten beim in Abhängigkeit vom vorhandenen Licht automatisch gesteuerten Aufhellblitzbetrieb vorgegeben wird.
Als Hinweis auf eine eingestellte Blitz-Belichtungskorrektur leuchtet außen am Adapter SCA 3501/3502M3 eine rote Leuchtdiode, bzw. bei SCA-3002-Standard Blitzgeräten stattdessen in dessen Displays Vorzeichen und Wert der Korrektur. Im Sucher erscheint rechts vom Blitzsymbol ein oder (2.2). Einstellung von Blitz-Belichtungskorrekturen am SCA 3501/3502M3-Adapter Die Eingabe und Aktivierung einer Blitz-Belichtungskorrektur geschieht über drei Schalter (beim SCA 3502M3 sind diese von einer Klappe verdeckt).
Einstellung von Blitz-Belichtungskorrekturen an SCA-3002 Standard-Blitzgeräten Die Blitzsteuerung in den vier Belichtungs-Betriebsarten mit einem SCA 3501/3502M3-Adapter Mit Blitzgeräten des SCA 3002-Standards müssen Blitz-Belichtungskorrekturen direkt am Gerät eingestellt werden. Einzelheiten zur Einstellung sowie zu den entsprechenden Geräte-Anzeigen entnehmen Sie bitte der jeweiligen Anleitung.
*Die Brennweiten-angepasste Einstellung der Verschlusszeiten setzt die Verwendung von Objektiven mit Kontaktleiste, d.h. ROM-Ausstattung voraus (siehe dazu "Ansetzen und Abnehmen des Objektivs" und "Verwendung vorhandener Objektive und Zubehör", S. 25 und 26). Bei Objektiven ohne ROM-Ausstattung arbeitet die Kamera in den beschriebenen Fällen grundsätzlich mit 1/250 s.
b) Automatische Blitzaufhellung bei normalen Lichtverhältnissen c) Keine Blitzauslösung bei sehr großer Helligkeit Bei normalen Lichtverhältnissen regelt die Kamera die Belichtungszeit automatisch mit einer zur verwendeten Brennweite passenden Verschlusszeit (siehe oben unter Fall a) und wählt eine Blende entsprechend dem vorhandenen Licht, so dass das Motiv – bereits ohne Blitz – richtig belichtet wird. Der Blitz wird jetzt von der Kamera als Aufhellicht gesteuert (-1 2/3 EV), um z.B.
Zum Ausschalten einer manuellen Korrektur wird Manuelle Blitz-Belichtungskorrekturen in der Kamera- Belichtungsbetriebsart P 1. die Blitz-Belichtungskorektur am Adapter oder am Blitzgerät auf 0 zurückgestellt, und 2. an der Kamera das BelichtungsbetriebsartenWählrad (1.11) aus der Position P auf eine beliebige andere Stellung gedreht, und, zur erneuten Verwendung der automatischen Blitz-Belichtungskorrektur, zurück auf P.
Zeitautomatik A und TTL-Blitzbetrieb Blendenautomatik T und TTL-gesteuerte, variable Blitzaufhellung Für "normale" Blitzaufnahmen in Innenräumen und allgemein bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Blende wird entsprechend dem Arbeitsbereich des Blitzgerätes und der gewünschten Schärfentiefe frei gewählt, die Belichtungszeit wird von der Kamera automatisch auf 1/250 s gesetzt.
Blitzen mit der Blitzgeräte-eigenen ComputerAutomatik Beim Arbeiten mit der Computer-Automatik der Blitzgeräte und SCA 3501/3502M3 wird die vom Motiv reflektierte Lichtmenge nicht von der Kamera, sondern von einem im Blitzgerät integrierten Sensor gemessen und ausgewertet. Wird am Verschlusszeiten-Einstellrad der Kamera (1.16) die Stellung X gewählt, erfolgt die Belichtung immer mit der Blitzsynchronzeit 1/250 s.
Da die Betriebsarten P, A und T bereits eine normal belichtete Aufnahme aufgrund des Umgebungslichtes erzeugen, sollte die Blitzleistung verringert-, d.h. eine Blitz-Belichtungskorrektur von z.B. –1 EV bis –2 EV eingestellt werden. Bei modernen Blitzgeräten wird die am Objektiv eingestellte Blende an das Blitzgerät übertragen und automatisch als Computerblende zugrundegelegt. Für die Messung werden die an der Kamera eingestellte Filmempfindlichkeit, sowie ggfs.
Zusammenfassende Übersicht zum Blitzen mit SCA-3501/3502M3 - Adaptern Einstellung am Blitzgerät (mit SCA 3501/3502M3): KameraEinstellung TTL-Automatik X oder B (Betriebsart beliebig) Die Betriebsarten m, A, T, P sind nicht mehr wirksam, eine Belichtungsmessung für vorhandenes Licht erfolgt nicht. Die Belichtung wird generell mit 1/250 s bei X oder beliebig lange bei B und der manuell eingestellten Blende ausgeführt. Das Blitzlicht wird entsprechend der Blitzbetriebsart gesteuert.
Einstellung am Blitzgerät (mit SCA 3501/3502M3): *) KameraEinstellung TTL-Automatik Computer-Automatik Manuelles Blitzen mit fester Leistung P (bei Dunkelheit) Die Umgebungshelligkeit wird bei feststehender Blende 5,6 durch Wahl entsprechender Verschlusszeitwerte (bis zur "Freihandgrenze" der verwendeten Brennweite = 1 : Brennweite [mit ROM-Objektiven, siehe S. 62]) berücksichtigt. Der Blitz wird als Hauptlicht TTL-gesteuert.
Zur Technik: Bei herkömmlicher Blitztechnik erfolgt die Blitzbelichtung durch die Abgabe eines - geregelten oder ungeregelten – Lichtblitzes, dessen reflektiertes Licht bei offenstehendem Verschluss das gesamte Bildfeld belichten kann. Bei Schlitzverschlüssen wie in der LEICA R9 ist das Bildfenster jedoch nur bis zu einer bestimmten Zeit – der Synchronzeit – für einen kurzen Moment vollständig geöffnet. Noch kürzere Zeiten können nur gebildet werden, indem der 2.
Der Linear-Blitzbetrieb ist bei aktivierter Spiegelvorauslösung nicht möglich (siehe den entsprechenden Abschnitt auf S. 82). In einem solchen Fall schaltet die Kamera selbsttätig auf die Synchronzeit zurück und es erfolgt eine normale TTL-gesteuerte Blitzbelichtung. Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte der jeweiligen Blitzgeräte-Anleitung.
Linear-Blitzen mit der Betriebsart M HSS des Blitzgeräts gemäß Lichtwaage der Kamera (siehe "Die manuelle Einstellung von Blende und Belichtungszeit - m", S. 51). Die Blitzbelichtung wird – anhand der Anzeige im Blitzgeräte-Display - gemäß Leitzahlrechnung bestimmt. Dazu muss lediglich die im Display des Blitzgeräts angegebene, jeweilige Reichweite durch Einstellen von Verschlusszeit und/oder Blende und/oder Blitzleistung an die Motiventfernung angepasst werden.
Linear-Blitzen mit der Betriebsart TTL HSS des Blitzgeräts 4. Belichtungsmessmethoden-Wählhebel (1.15) auf die gewünschte Methode, 5. zur Bestromung der Kamera den Auslöser (1.17) antippen, und 6. am Blitzgerät TTL HSS einstellen. Für TTL-gesteuerte Aufhell-Blitzbelichtungen (mit vorgegebener –1 2/3 EV-Korrektur) in Verbindung mit selektiv gemessenem/n Vorblitz/en. Die Anzeigen: Abweichend von normalem Blitzbetrieb erscheint im Sucher rechts neben dem Blitzsymbol das Minus-Vorzeichen (2.
Die Bestimmung der Blitzbelichtung 1. Visieren Sie mit dem Selektivmessfeld der Einstellscheibe das entsprechende Motivdetail / das Hauptmotiv an, und 2. lösen Sie durch vollständiges Niederdrücken des Abblendschiebers (1.3) den Vorblitz aus (je nach Motivhelligkeit und –Entfernung wird die dadurch ausgelöste Anzahl an Vorblitzen automatisch geregelt). Nach dem/n Vorblitz/en bleibt das Messergebnis der Kamera während einer auf 20 s verlängerten Haltezeit (d.h.
Hinweise: Es sind beliebig viele Vorblitz-Messungen vor der Aufnahme möglich. Jede neue Messung "überschreibt" die vorherige. Manuelle Blitzkorrekturen von ± 3 1/3 EV sind auch im TTL-HSS-Betrieb als Alternative zur automatischen –1 2/3 EV Korrektur möglich. Sie werden, wie in den Abschnitten "Blitz-Belichtungskorrekturen" auf S. 58 und "Manuelle BlitzBelichtungskorrekturen in der Kamera- Belichtungsbetriebsart P" auf S. 64 beschrieben, eingestellt und ausgeschaltet.
Strahlengang bei Vorblitzmessung Messblitz-Betrieb vor der Aufnahme - F dem Selektivmessfeld der Einstellscheibe das entsprechende Motivdetail anvisiert. Das Blitzgerät wird dann durch vollständiges Niederdrücken des Abblendschiebers (1.3) gezündet. Nach der Blitzauslösung erscheint im Sucher (Lichtwaage, 2.8 d) und im Rückwanddisplay (3.6 c) die Belichtungs-Abweichung des Blitzes gegenüber einer korrekten Belichtung im Bereich von - 2,5 EV bis + 2,5 EV in 0,5 EV-Stufungen.
1.3 zeiten, die wesentlich länger sind. Um die Lichtmenge dieser Blitzgeräte voll nutzen zu können, sind längere Zeiten, wie z.B. 1/180s oder 1/125s, empfehlenswert. Der Messblitz- Betrieb funktioniert auch in Verbindung mit der Stroboskop-Einstellung am Blitzgerät. In diesem Fall wird die Summe der ausgesandten Blitze gemessen und ausgewertet. Diese Messmethode ist vorteilhaft, wenn große Teile des Objektes an gleicher Stelle verharren.
Im manuellen Betrieb werden die Belichtungszeit zwischen 16 s und 1/250 s und die Blende manuell eingestellt; die Lichtwaage dient dabei zur Kontrolle des vorhandenen Lichtes. Falls die benötigte Zeit, die sich aus der gewählten Blitzanzahl und der Blitzfrequenz des Stroboskopblitzes ergibt, länger als die eingestellte Belichtungszeit ist, wird diese automatisch verlängert. Die Lichtwaage (2.8 a) ist weiterhin sichtbar und zeigt an, wieweit sich dadurch eine Überbelichtung durch das vorhandene Licht ergibt.
Beim Arbeiten mit der Zeitautomatik bildet die Kamera die notwendige Zeit automatisch, abhängig von Blitzanzahl und Blitzfrequenz. Führt dies zu einer Überbelichtung aufgrund des vorhandenen Lichtes, blinkt die Zeitanzeige. Für eine gelungene Stroboskopaufnahme, bei der z.B. mehrere Phasen eines Bewegungsablaufes auf einem Bild festgehalten werden, sind der Arbeitsbereich des Blitzgerätes, die Blitzanzahl, die Entfernung und natürlich die Blende von entscheidender Bedeutung.
gen zu, die nicht sinnvoll sind. In diesen Fällen erscheint im Sucher eine Fehlermeldung z.B. : Warnanzeigen (Fehlercodes) bei Fehleinstellungen im Blitzbetrieb Das manuelle Bedienungskonzept der Kamera und die vielfältigen Möglichkeiten, insbesondere mit Systemblitzgeräten, lassen auch Einstellun- FehlerCode: Ursache: Abhilfe: Kamera im Meßblitzbetrieb (F) und Blitzgerät auf TTL-Steuerung. Blitzgerät auf manuell umstellen. Kamera im Meßblitzbetrieb (F) und Blitzgerät auf Computer-Automatik.
ge erfolgt durch Blinken der LED auf der KameraVorderseite (1.5). Das langsame Blinken geht ca. 2 s vor der Auslösung in schnelles Blinken über. Während der Vorlaufphase kann durch erneutes Drücken einer der beiden Rückwand-Tasten der Vorgang abgebrochen oder durch nochmaligen Druck auf den Auslöser die Vorlaufzeit neu gestartet, also verlängert werden. Eine Vorlaufzeit kann nur bei gespanntem Verschluss eingestellt werden.
zurückgestellt, d.h. nach innen bewegt werden. Die Spiegelvorauslösung lässt sich zusätzlich mit dem Selbstauslöser kombinieren. Dann wird durch Niederdrücken des Auslösers der Spiegel vorausgelöst, gleichzeitig startet mit dem Loslassen des Auslösers die Vorlaufzeit. Nach Ablauf der Vorlaufzeit erfolgt die Aufnahme und der Spiegel kehrt in die Normalstellung zurück. Für verwacklungsfreies Fotografieren, z.B. mit langen Brennweiten am Stativ, ist diese Kombination sehr empfehlenswert.
Nach der Spiegelvorauslösung muss die Aufnahme innerhalb von ca. 2 min. ausgeführt werden, da der Spiegel dann zwecks Batterieschonung automatisch herunterklappt. Ein Bestromen (Auslöser antippen!) während dieser Wartezeit startet die 2 min. erneut. Vor der nächsten Aufnahme muss der Verschluss wieder neu gespannt werden. Um den Transport des Films dabei zu unterbinden, kann der Rückspulknopf vorher gedrückt werden. Ein manuelles Zurücksetzen des hochgeklappten Spiegels ist nicht möglich.
Das Umlegen des Mehrfachbelichtungs-Hebels aktiviert gleichzeitig eine "Filmbremse", so dass der Film exakt im Filmkanal positioniert bleibt. Vor der letzten Auslösung wird der Hebel wieder zurückgeschwenkt. Dann wird nach der Belichtung der Film mit dem Spannhebel oder motorisch weitertransportiert. Hinweis: Bei der Verwendung der Motoren ist zu beachten, dass diese vor der letzten gewünschten Belichtung durch Herausklappen des Schnellspannhebels (1.21) ausgeschaltet werden müssen.
11 4 1.3 Die Schärfentiefeskala der Objektive zeigt den Bereich der Schärfentiefe für den jeweils eingestellten Objektabstand an. Ist z.B. das Objektiv Summilux-R 1:1,4/50 mm auf 5 m eingestellt, so reicht die Schärfentiefe bei Blende 4 etwa von 4 m - 8 m, bei Blende 11 etwa von 3 m - 20 m. Abblendtaste und Schärfentiefe Die LEICA R9 misst die Belichtung bei offener Objektivblende. Beim Betätigen des Schärfentiefeschiebers (1.
zeiten ausgelöst werden. Ebenso empfehlenswert ist wiederholtes Verstellen und Benutzen aller anderen Bedienelemente, wie z.B. Programmwahlschalter und DIN-ASA-Einstellung. Auch die Objektivschnecken (Entfernungseinstellung) und Blendeneinstellringe sollten von Zeit zu Zeit bewegt werden. Ein Objektiv wirkt wie ein Brennglas, wenn praller Sonnenschein frontal auf die Kamera einwirkt. Die Kamera sollte deshalb auf keinen Fall ohne Schutz vor starker Sonne weggelegt werden.
Optimalen Frontlinsenschutz bei ungünstigen Aufnahmebedinungen (z.B. Sand, Salzwasserspritzer!) erreicht man mit farblosen UVa-Filtern, die aber bei bestimmten Gegenlichtsituationen und großen Kontrasten, wie jedes Filter, unerwünschte Reflexe verursachen können. Die generell empfehlenswerte Gegenlichtblende schützt das Objektiv ebenfalls vor unbeabsichtigten Fingerabdrücken und Regen.
Stichwortverzeichnis - Messmethoden - Anpassen des Belichtungsniveaus der Mehrfeldmessung ..............................................................32 - Mehrfeldmessung ..............................................................31 - Mittenbetonte Integralmessung .........................................34 - Selektivmessung................................................................35 - Wählhebel ..........................................................................19 - Messwertspeicherung...
CE-Hinweis .............................................................................u4 Selbstauslöser........................................................................81 Einschalten der Kamera / - der Belichtungsmessung ............29 Spiegelvorauslösung ..............................................................82 Fehlercodes ...........................................................................80 Stromversorgung, siehe Batterien Film - Einlegen .....................................
Zubehör zur LEICA R9 Auswechselbare Einstellscheiben Besondere Aufgaben erfordern maßgeschneiderte Systeme für ein schnelles und exaktes Arbeiten. Deshalb gibt es für die LEICA R9 neben der Universalscheibe vier weitere Einstellscheiben: • Die Vollmattscheibe (Best.-Nr. 14344), z.B. für den extremen Nahbereich und sehr lange Brennweiten. • Die Mikroprismenscheibe (Best.-Nr.14345), z.B. für eine ungestörte Beurteilung des Bildaufbaus. • Die Vollmattscheibe mit Gitterteilung (Best.-Nr. 14346), z.B.
Große Augenmuschel Die flexible Augenmuschel zur Streulichtabschirmung (Best.-Nr. 14217) hält störendes Licht vom Auge fern. Das Sucherbild wirkt dadurch noch brillanter. Die Mattscheiben werden einzeln in einem Behälter mit einer Wechselpinzette und einem Staubpinsel geliefert. Zum Wechseln der Scheiben ist das Objektiv abzunehmen, die Scheibenhalterung nach unten zu klappen und die Einstellscheibe mit der Pinzette herauszunehmen.
Winkelsucher Am Repro-Stativ oder für Aufnahmen aus der Froschperspektive erleichtert der Winkelsucher (Best.-Nr. 14300) die Beobachtung des Sucherbildes. Durch einfaches Umschalten kann zusätzlich eine 2 x-Lupe eingeschaltet werden. Zum Ansetzen des Winkelsuchers ist die Kamera-Augenmuschel vorher abzunehmen.
LEICA MOTOR-WINDER R8/R9 Der Motor-Winder R8/R9 wird nach Abnahme des Kamera-Batteriefaches angesetzt und gestattet eine Aufnahmefrequenz von ca. 2 Bilder pro Sekunde und eine motorische Rückspulung. Die Batterien des Motor-Winder R8/R9 (2 x Typ "123") übernehmen dann auch die Stromversorgung der Kamera. Der Motor-Winder R8/R9 besitzt eine Anschlussmöglichkeit für Fernauslöser, externe Stromversorgung und Remote-Control R8/R9 mit eingebautem Timer. von 2 und 4,5 Bilder pro Sekunde möglich.
Aufnahmefilter Zur Verwendung an den Leica R-Objektiven steht eine Reihe von Farb-, UVa- und Polfilter zur Verfügung. Bei einer Belichtungsmessung durch das Objektiv wird die Lichtabsorption durch Filter im allgemeinen automatisch berücksichtigt. Die verschiedenen Filme haben aber in den einzelnen spektralen Bereichen eine unterschiedliche Empfindlichkeit. Bei dichteren und extremeren Filtern können deshalb Abweichungen gegenüber der gemessenen Zeit auftreten. So erfordern z.B.
Technische Daten Belichtungs-Korrektur ± 3 EV (Belichtungswerte), in halben Stufen einstellbar. Automatische Belichtungsreihe Mit LEICA MOTOR-DRIVE R8/R9 können automatische Belichtungsreihen aus jeweils 3 Aufnahmen hergestellt werden. Als Abweichungen zwischen den einzelnen Aufnahmen können jeweils entweder 1/2 EV oder 1 EV gewählt werden. Je nach eingestellter Betriebsart werden die unterschiedlichen Belichtungen durch Verändern der Blende und/oder der Verschlusszeit erzielt.
Betriebsarten-Wählrad ist in jeder Raststellung mechanisch gegen Verdrehen gesichert. Ein Druckknopf hinter dem Rad dient zum Entriegeln. Das Verriegeln erfolgt selbsttätig, wenn das Rad in eine neue Position gebracht wird und der Drucknopf nicht gedrückt wird. Blitz-Belichtungssteuerung Blitzgeräte-Anschluss über Zubehörschuh mit Mitten- und Steuerkontakten oder Norm-Blitzanschlussbuchse. Synchronisation Blitzsynchronzeit: X = 1/250 s; wahlweise auf den 1. oder 2.
Messwertspeicherung (bei A) für Umlicht-Belichtung unabhängig davon möglich. Beliebig viele Vorblitz-Messungen vor der Aufnahme möglich. Manuelle Blitzkorrekturen ± 3 1/3 EV alternativ zur automatischen Korrektur möglich. Betriebsanzeigen je nach Einstellung und Bedienungsschritt in Blitzdisplay und Kamerasucher (dort auch / -Warnanzeigen bei Über-, bzw. Unterschreiten der Blitzreichweite).
Selbstauslöser Zwei Vorlaufzeiten: 2 s oder 12 s, rote LEDAnzeige während des Ablaufs. Schwingspiegel teildurchlässig, mit 17 aufgedampften Schichten (70 % Reflexion, 30 % Durchlass). Spiegel-Vorauslösung Über separaten Schalter können mit dem Auslöser ohne Verschlussauslösung der Schwingspiegel hochgeklappt und die Springblende des eingesetzten Objektivs auf den eingestellten Wert geschlossen werden, Verschluss wird erst durch erneutes Betätigen des Auslösers ausgelöst.
Kameragehäuse Material Deckkappe aus Magnesium-Druckguss, schwarz oder anthrazit. Innengehäuse aus Aluminium, feste Verbindung zur Aluminium-Stativplatte. Bodendeckel aus glasfaserverstärktem Polycarbonat mit Aluminium-Stativplatte, Unterseite mit Gummiauflage. Abblendtaste zur visuellen Beurteilung der Schärfentiefe und zur Auslösung von Vorblitzen. Stativgewinde A 1/4 (1/4") DIN mit Verdrehsicherung entsprechend DIN 4503 (beides Stahleinsätze), in Stativplatte, mittig unter Objektivachse.
Leica Akademie Leica im Internet Aktuelle Informationen zu Produkten, Neuheiten, Veranstaltungen und dem Unternehmen Leica erhalten Sie auf unserer Homepage im Internet unter: Neben anspruchsvollen Produkten der Höchstleistungsklasse für die Aufnahme, Wiedergabe und Beobachtung bieten wir seit vielen Jahren als besonderen Service der Leica Akademie praxisgerechte Seminare und Schulungen, die das Wissen um die Welt der Fotografie, der Projektion und der Vergrößerung sowohl Anfängern als auch fortgeschritte
Leica Infodienst Anwendungstechnische Fragen zum Leica Programm beantwortet Ihnen, schriftlich, telefonisch, per Fax oder per e-mail der Leica InformationsService: Leica Kundendienst Für die Wartung Ihrer Leica Ausrüstung sowie in Schadensfällen steht Ihnen der Customer Service der Leica Camera AG oder der Reparatur-Service einer Leica Landesvertretung zur Verfügung (Adressenliste siehe Garantiekarte). Leica Camera AG Informations-Service Postfach 1180 D - 35599 Solms Tel.
The CE identification of our products documents adherence to the fundamental requirements of the respectively valid EU guidelines. CE Warning notice Modern electronic elements react sensitively to electrostatic discharge. As people can easily pick up charges of tens of thousands of volts, by walking on synthetic carpets for example, a discharge can occur when you touch your LEICA, particularly if it is placed on a conductive surface.
Foreword Dear customer Leica would like to thank you for purchasing the LEICA R9 and congratulate you on your choice. With this unique SLR camera, you have made an excellent selection. We wish you a great deal of pleasure and success using your new LEICA R9. A range of automatic functions and the manual setting options offer you carefree photography, while still allowing you complete freedom in picture composition. High quality precision mechanics and electronics ensure reliability and a long service life.
Table of Contents Changing the film ...........................................122 - Opening the camera.....................................122 - Loading the film ...........................................122 - Film rewind ..................................................123 CE Warning notice..........................................102 Foreword........................................................103 Attaching the carrying strap...........................107 Setting the film speed ..................
Flash photography with the LEICA R9 ............154 - General information on using flash units......154 - Flash sync speed..........................................154 - Selecting the sync moment..........................155 - Flash operation using the X contact.............157 - Flash operation using the flash connection socket ........................................157 - Flash operation using standard SCA 3000/3002 flash units and SCA 3501/3502M3 adapters ...158 - Flash readiness and control displays ...
Self-timer .......................................................183 - Manual flash exposure compensation in camera exposure mode P.............................166 - Aperture priority mode A and TTL flash operation......................................................167 - Shutter speed priority mode T and TTL controlled variable flash illumination............167 - Manual exposure control mode m and TTL controlled variable flash illumination............
➔ Attaching the carrying strap ➔ 107
1.16 1.17 1.18 1.19 1.20 1.21 1.22 1.23 Shutter speed dial Shutter release button Cable release thread Multiple exposure lever Rewind release button Quick wind lever Frame counter Central and control contacts for flash operation 1.24 Flash unit (hot-) shoe Designation of parts Front view 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 Lens release button Battery compartment Stop-down slider Carrying strap loops Self-timer LED Mirror pre-release lever Synchronisation selection lever (1st or 2nd shutter curtain) 1.
Left view View with protective flap over rear panel buttons open 1.44 Rear panel release 1.45 Release button for rear panel release 1.35 +/- buttons for setting the film speed or selecting the type of setting / setting exposure compensation for adjusting the multiple field metering level 1.36 2 s/12 s buttons for setting the self-timer or the self-timer countdown / for turning on rear panel display illumination View with rear panel open 1.46 1.47 1.48 1.49 1.50 1.51 1.52 1.53 1.54 Bottom view 1.37 1.
2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 2.9 2.10 Viewfinder displays 2.5 Plus or minus = Indication of set flash exposure compensation 2.6 Exposure mode a = Manual shutter speed and aperture settings b = Aperture priority c = Variable automatic program mode d = Shutter speed priority e = Flash metering mode or flashing = Minimum aperture of lens not set 2.7 Aperture, manually set value for and , automatically controlled value for and ; display in half steps 2.
2.10 Frame counter for a Displaying the frame number b Both figures flashing = Multiple exposure. c Figures flashing in the following sequence: left / right / both = first / second / third frame in an automatic exposure series (bracketing, only possible with Motor-Drive R8/R9) d flashing = Film not loaded correctly or not completely rewound (only when using Motor-Winder R8/R9 or Motor-Drive R8/R9) 2.
Rear panel displays 3.1 3.5 3.2 3.3 3.6 3.4 Battery status display a (and other displays) = Battery has sufficient capacity b (and other displays) = Battery must be replaced soon c (no other displays) = Battery dead, no release possible 3.4 3.5 Flash symbol a Flashing = Flash charging, flash is not ready b Lit up = Flash is ready 3.7 3.
3.7 Frame counter for a displaying the frame number b Both figures flashing = Multiple exposures c Figures flashing in the following sequence: left / right / both = first / second / third frame in an automatic exposure series (bracketing, only possible with MotorDrive R8/R9) d flashing = Film not loaded correctly or not completely rewound (only when using Motor-Winder R8/R9 or Motor-Drive R8/R9) (3.2) und (3.6.
1.37 To attach the battery compartment, push it on from below. It must lock into place. The MotorWinder R8/R9 and Motor-Drive R8/R9 are both equipped with their own battery compartment and are attached to the camera with these compartments in place. The camera’s battery compartment must therefore be detached first. Power supply / Inserting and changing the batteries The LEICA R9 takes 2 type "CR2” (Ø 15.6 mm x 27 mm) lithium cells, which are housed in a removable battery compartment (1.
Tips for use of the battery • Batteries should be stored in a cool dry place. • New and used batteries, or batteries made by different manufacturers or of different types should not be used together. • If the camera is not going to be used for a long time, the batteries should be removed. • Please do not throw used batteries in the normal waste (they often contain toxic, polluting substances); instead make sure they are handed in for proper disposal.
1.27 1.28 Note: It is recommended that you make this setting without a lens or with the lens set to its shortest distance and while aiming the camera at an evenly bright subject (e.g. the sky). 1.29 3. After setting, push the dial back in to lock the selected eyepiece setting. The markings allow you to repeat a setting once you have found it. If the eyepiece adjustment range is not sufficient to make an optimum setting, additional correction lenses are available (see "Eyepiece correction lenses, p.194).
1.30 1.31 Closing the eyepiece Changing the eyecup The silicon photo diodes on the LEICA R9’s exposure meter are shielded from light. For this reason, light entering via the eyepiece can only influence the metered result in extreme cases, for example if, when using a tripod, the user is not looking through the viewfinder and direct sunlight or a strong spotlight are shining into the eyepiece from behind. For cases such as this, the eyepiece lock lever (1.
2. Around the split-image, there is a ring with a prism grid, which is used for focusing on subjects with weak contours. Flickering indicates that the subject is out of focus. 3. The surrounding surface is matte. It can be used to assess the sharpness of the entire image field and is especially useful when using longer focal lengths and in the close-up range. Further focusing screens are available as accessories.
1.15 a 1.15 b 1.16 1.17 1.11 1.18 1.10 Exposure mode dial Shutter speed dial The LEICA R9’s exposure mode dial (1.11) is also used as the main switch. It has 6 positions, which are also secure against accidental adjustment. To adjust the dial, the release button (1.10) must always be pressed. The positions in detail: OFF In this position, all of the camera’s functions and displays are turned off (see p.131). m Manual setting of shutter speed and aperture (see p.153). A Aperture priority mode (see p.
In the mode P (automatic program), you can use the manually set exposure time to determine the nature of the resulting photographs by adjusting the automatically controlled shutter speed/aperture combination. When using A (aperture priority), the shutter speed dial can be set to any value other than B or X. When using flash units that do not conform to the system, the setting X (shortest flash sync time = 1/250 s) is recommended. Long-time exposures of any length are made using the setting B.
Exposure metering mode selector Regardless of the selected mode, the LEICA R9 offers three different metering methods, which cater for a diverse range of situations and working styles. The metering mode selector (1.15) is situated below the shutter speed dial, so that it can be operated easily with the index finger while the camera is being held up to the eye. To select one of the metering methods, press the protruding release button (1.15 b) and move the selector (1.15 a) to the left or to the right.
1.44 1.45 1.52 Changing the film Loading the film Always check first whether a film is already inserted, by looking through the film transport viewing window (1.32). If so, proceed as described under "Film rewind” on p. 123. 3. Insert the film cartridge into the empty film compartment (1.46) 4. Pull out the film leader until it reaches the red marking (1.52) on the winding reel on the other side (1.53). The film must be flat on the guide rails (1.48) and the gear teeth on the sprocket wheel (1.
You can see whether the film is being wound correctly in the film transport viewing window (1.32). The lines move from top to bottom. If this is not the case or, when using a motor, the flashes in the frame counters (1.22, 2.10, 3.7), the film has not been loaded properly. Open the rear panel again and correct the loading of the film. 1.20 Note: For automatic film threading, it is important that the winding reel is not dirty. If necessary, you should clean it with a moist cloth.
Important: For rewinding, only the rewind release button should be pressed and not the multiple exposure lever (1.19, film brake!). Attention: If the end of the film is still protruding from the cartridge after rewinding, the shutter release should not be pressed as the end of the film may damage the shutter. turn the crank a few more revolutions, until you feel a distinct reduction of the resistance, indicating that the film leader has been completely rewound into the cartridge.
1. First of all, turn on the camera using the exposure mode dial (1.11) (see also "Exposure mode dial”, p. 119). 2. Power it up by tapping the shutter release (1.17) (see also "Turning the camera on / Activating the electronics / - the exposure metering system, p. 131). Setting the film speed The LEICA R9 allows you to set the film speed both automatically and manually.
If you want to manually set an ISO value different from the DX coded film speed, in order to deliberately over- or underexpose an entire film, appears in the rear panel display, along with the warning displays (3.1, 2.2) there and in the viewfinder display. The manually set value is the one that is valid in this case. A manually set ISO value is retained after changing the film even if the new DX coded film has a different speed.
1.1 Regardless of the distance and aperture settings, the Leica R lenses are attached as follows: 1.13 1. Hold the lens by the fixed ring (1.13). 2. Position the red point on the lens mount opposite the bayonet release button (1.1) on the camera housing. 3. In this position, insert the lens straight in. 4. Turn the lens slightly to the right, and you will hear and feel it click into place.
Use of existing lenses and accessories c b a a b R cam (a) and Leicaflex control cams (b) R cam (a) and electric contacts (c) Leica R lenses Most Leica R lenses can be fitted with an electric contact strip for data transmission and electronic exposure compensation. To do this, however, the LEICAFLEX SL/SL2 control cams must be removed, i.e. these lenses can then only be used on Leica R models (from LEICA R3).
LEICAFLEX SL/SL2 lenses without R control cam VISOFLEX lenses on the LEICA R9 All lenses from the Leica M range that fit on the VISOFLEX can also be used on the LEICA R9 with an adapter, order No. 14167. The respective situation parameters, e.g. subject distance and attainable image ratio are the same as when the lenses are used on the VISOFLEX. There is no automatic diaphragm, which means that the exposure time is metered with the diaphragm stopped down.
mat photographs, the camera is simply rotated. The hands remain in the same position as for photographs in landscape format, ready to wind the film on and to focus. Holding the camera correctly For secure, three-point support, hold the camera with the right hand. The index finger should be on the shutter release button, with the thumb behind the quick wind lever. The left hand supports the lens from underneath.
Notes: The LEICA R9 requires the least power when turned off, i.e. significantly less than even the ready mode described above (after the displays are extinguished). Therefore, you should make a habit of always setting the dial to OFF if you will not be using the camera for a long time. Ensure that the rear panel is closed, otherwise the camera will also consume more power.
Pencil of rays for center-weighted and multiple-field metering Pencil of rays for selective metering Exposure metering The Lens) metering procedure: one circular diode on the reflector behind the partially transparent swinging mirror with a precisely defined metering field and one diode with 5 metering fields in the bottom of the camera, protected from stray light. Depending on the desired metering method, the metered values from these six fields are evaluated.
Multiple field metering therefore represents an extremely convenient, universal and secure method of exposure metering for the vast majority of all photographs, regardless of the level of brightness and whether or not you want to position your main subject in the center of the image. This makes it particularly suitable for quick snapshots and for use in conjunction with automatic program mode.
Notes: It is only possible to adjust multiple field metering if this metering method is set. This compensation only has an effect on multiple field metering, which means that if you switch to the other two metering methods, they continue to be available in their default settings, e.g. for selective adjustment of the exposure for important areas of the subject. Flash exposures are also unaffected by this compensation.
along with the lever (1.26 a) to make a positive or negative adjustment. Each press of the lever leads to a compensation of 0.1 EV. As soon as the +/- buttons are released, the compensation is stored. The set value appears in the rear panel display. Values up to a maximum of ± 0.7 EV can be set. Once set, a compensation value is retained even if the camera is turned off. To reset a compensation value, e.g. + 0.
It is particularly useful if you want convenience but still want to be able to control and, if necessary, selectively influence the exposure, e.g. in conjunction with exposure compensation (see "Exposure compensation”, p. 138) or with metering memory-lock (see "Metering memory-lock”, p. 138). -1 EV -2 EV -3 EV Center-weighted integral metering Center-weighted integral metering also uses all metered values but they are weighted differently.
The metering field is the same size in relation to the entire image field for all lens focal lengths and is clearly visible in the viewfinder with all focusing screens. Selective metering For selective metering, only the metering field from the circular metering cell on the reflector is used. This method is always selected if there are critical differences in brightness throughout the subject and a specific detail is to be exposed correctly.
3. While keeping the shutter release at the pressure point, compose the final picture detail and Metering memory-lock 4. release the shutter. Whenever you are 1. using one of the three automatic exposure modes and, 2. for an individual photograph, you do not want the main subject or the metered average grey area to be in the center for composition reasons, metering memorylock is a very easy and useful function. It is available for both center-weighted and selective metering.
modes A, T and P, the setting can also be read on the light balance (2.8). In all modes, the warning symbol (2.2) and the set value (3.6) appear on the rear panel display. Once set, a compensation value is retained even if the camera is turned off. To reset a compensation value, e.g. + 2 EV, to zero, either press the lever downwards four times or hold it in its lowest position for approx. 2 s. To clear a negative compensation value, the lever is pressed upwards.
Example of a positive compensation Example of a negative compensation With very bright subjects, such as snow or a beach, the exposure meter selects a relatively short exposure time due to the extreme brightness. As a result, the snow shows up in an average grey and any people in the photograph are too dark: this is underexposure! To remedy this problem, the exposure time needs to be extended or the diaphragm opened, i.e. a compensation setting of e.g. + 2 needs to be made.
Working below the metering range Stop-down metering If the camera’s metering range is not reached, accurate exposure metering is not possible. Any values that are then shown in the viewfinder can lead to incorrect exposure results. For this reason, if the metering range is not reached, the warning symbol (2.1) appears in the viewfinder. The LEICA R9’s metering system is extremely sensitive, especially for selective metering.
The intersections of the vertical AV and horizontal TV lines must be on the diagonal EV lines in order for the exposure to be correct, e.g. f/16 and 1/60 s (case A) or f/8 and 1/250 s (case B) or f/4 with 1/1 000 s (case C). Each of these combinations would result in correct exposure. In aperture and shutter speed priority modes, one of these values is selected and the second is set automatically. In automatic program mode, both values are set automatically.
Exposure meter diagram ISO Shutter speed/s Light Value Aperture 143
Exposure modes The LEICA R9 offers you a choice of four exposure modes, with which you can adjust the camera perfectly to your preferred working method or the relevant subject. Variable automatic program mode - P This is the right mode if you always want to be ready to take photographs. It is perfect for carefree photography, as the aperture and shutter speed are set automatically. As a snapshot setting, the following settings are recommended: 1. Set exposure mode dial (1.11) to P position 2.
Notes: With some older lenses, the display flashes even if you stop down as far as possible, but the correct aperture is set. With very little light or extreme brightness, the available speed/aperture range may no longer be sufficient. If so, (2.9 b) appears in the viewfinder for underexposure (possibly accompanied by the warning that the metering range has not been reached (2.1), see "Working below the metering range”, p. 141) or (2.9 b) for overexposure.
In general, the automatic program mode works as follows. Starting from very low brightness, only the shutter speed is automatically shortened to the set value as the brightness increases, while the lens aperture remains completely open. After the set exposure time, the shutter speed and aperture are adjusted automatically, i.e. the speed is continuously shortened and the lens is continuously stopped down.
To achieve a larger depth of field and/or slower shutter speed (Example B) Standard setting (Example A) Shutter speed dial set to 60 Particularly suitable for Set the shutter speed dial between 16 s and 1/15 s. There is a tendency for lenses to be stopped down more with longer exposure times. Particularly suitable for • Normal subjects with uncritical lighting conditions • Focal lengths between 35 mm and 90 mm • Good lighting conditions and short focal lengths • Static subjects, e.g.
Rule of thumb: To avoid blurred images when taking pictures free hand, you should aim for a longest shutter speed of 1 / focal length (mm). If, for example, you are using a lens with a focal length of 180 mm, exposure times longer than 1/180 s should not be used. The shutter speed dial should be set to 250 to achieve this. To achieve a faster shutter speed and/or lower depth of field (Example C) Set the shutter speed dial between 1/60 s and 1/8000 s.
Program behavior at different shutter speed settings and with different lenses -4 -3 -2 -1 0 1 2 3 4 Shutter speed/s 5 32 6 16 7 8 8 4 9 2 10 1 11 1/2 12 1/4 13 B 1/8 14 1/15 15 1/30 16 1/60 17 A 1/125 18 1/250 19 1/500 20 1/1000 21 C 1/2000 22 1/4000 1/8000 1,4 2 2,8 4 5,6 8 Aperture 149 11 16 22 EV
The following indications appear in the viewfinder: • (aperture priority) for the selected exposure mode (2.6 b) • The symbol for the selected metering method (2.3), • The manually set aperture value (2.7) • The automatically set exposure time (2.9 a, nearest half or full value) This mode can be used with all Leica R lenses and accessories, including adapters, bellows etc., i.e. regardless of whether these only allow stop-down metering or full aperture metering thanks to an automatic diaphragm.
Notes: With extreme brightness, the shutter speed range may no longer be sufficient for the selected aperture. In this case, (2.9 b) appears in the viewfinder. To remedy this problem, you can, if possible, select a smaller aperture. If the display (2.9b) appears in the viewfinder in conditions of very poor light, a larger aperture should be selected, to prevent underexposure. If the metering range is not reached, the corresponding warning also appears (2.1).
The following indications appear in the viewfinder: • Notes: With some older lenses, the display flashes even if you stop down as far as possible, but the correct aperture is nevertheless set. With very little light or extreme brightness, the available aperture range of the lens you are using may no longer be sufficient for the selected shutter speed. In this case, the correct exposure is still used, by automatic setting of the appropriate shutter speed, i.e. by "overriding” the manual selection.
The light balance shows the deviation of the set shutter speed/aperture combination from the metered exposure value. The display clearly shows the range – 2.5 EV to + 2.5 EV in 0.5 EV steps. Larger deviations are shown by the illumination of all markings on the plus or minus side of the light balance. To achieve the correct exposure according to the result of the exposure metering, the aperture and/or shutter speed should be adjusted until the zero marking lights up on the light balance.
Flash photography with the LEICA R9 As well as controlling the firing and illumination of flash units when taking photographs, the LEICA R9 also makes it possible to selectively meter the flash performance before taking the photograph in order to determine the aperture that should be set (see "Flash metering mode before exposure - F”, p.178).
Flash on the first shutter curtain Flash on the second shutter curtain Selecting the sync moment Whether these parts of the subject are reproduced sharply or "blurred”, and the degree of blurring, is determined by two independent factors. Flash photographs are illuminated by two light sources, the available light and the light from the flash.
The longer the shutter speed/exposure time or the faster this movement, the more clearly the two – superimposed – parts of the picture can differ. With the flash fired at the normal time, at the beginning of the exposure, i.e. immediately after the 1st shutter curtain has completely opened the film window, this can even lead to apparent contradictions, such as in the picture of the motorcycle (top left), which is being overtaken by its own light traces.
Flash operation using the flash connection socket Flash operation using the X contact With a connection via the accessory shoe (1.24) without the SCA 3501/3502M3 adapter, the flash can optionally be fired with the first or the second shutter curtain. However, as the flash unit cannot transmit any information, the camera cannot "detect” the attached flash unit and therefore reacts as if no flash unit were connected.
• Flash exposure compensation, i.e. selective over- and under-apportionment of the light from the flash to illuminate shadows in the foreground regardless of the available light or to obtain a better distribution of the light in backlighting situations (only on adapter or flash unit, see p. 162). • Transmission of the lens focal length for automatic reflector adaptation of the flash unit (only for lenses with electrical contacts).
Pencil of rays for TTL flash metering Flash ready and control displays (only with SCA 3501/3502M3 adapters) TTL flash exposure metering occurs with a centerweighted characteristic via separately arranged silicon photo diodes, which are located next to the multiple field exposure metering cell on the bottom of the camera, protected from stray light.
If the light from the flash in TTL control or automatic computer mode is insufficient for a correct exposure (underexposure), the display (2.9b) appears automatically in the viewfinder for around 4 s after the shutter is released. With TTL control, any overexposure caused by the light from the flash is indicated by the display (2.9b) appearing for 4 s. In these cases, pay attention to the flash unit’s operating range and take the photograph again with the aperture setting changed accordingly.
This compensation is effective in all camera exposure modes, when using the flash unit’s automatic computer mode and with camera TTL metering. In automatic program mode, this replaces the fixed compensation of – 1 2/3 EV (Exposure Value), which is otherwise automatically set in fill in flash mode depending on the available light. For more information on manual flash exposure compensation in camera mode P, please refer to the relevant section on p.166.
To indicate that a flash exposure compensation has been set, a red LED lights up on the outside of the SCA 3501/3502M3 adapter or, on SCA 3002 standard flash units, the respective sign and value appear in its displays. A or (2.2) appears in the viewfinder to the right of the flash symbol. Setting flash exposure compensation on the SCA 3501/3502M3 adapter A flash exposure compensation is input and activated using three switches (on the SCA 3502M3, these are covered by a flap).
Flash control in the four exposure modes with an SCA 3501/3502M3 adapter Setting flash exposure compensation on standard SCA 3002 flash units With SCA 3002 standard flash units, flash exposure compensation settings must be made directly on the unit. For details of the settings and the corresponding flash unit displays, please refer to the respective instructions. In all cases, a or (2.2) appears in the viewfinder to the right of the flash symbol to indicate that a flash exposure compensation has been set.
Depending on the available light, the camera controls the exposure of the ambient and flash light as follows: *The focal length-adjusted shutter speed setting requires the use of lenses with a contact strip, i.e. ROM capability (see "Attaching and removing the lens” and "Use of existing lenses and accessories”, p. 127 and 128). For lenses with no ROM capability, the camera always uses 1/250s in the cases described.
c) No flash in very bright conditions b) Automatic fill-flash in normal lighting conditions In very bright conditions, where 1/250 s and even the smallest aperture would lead to overexposure in flash mode, the camera does not fire the flash. The shutter speed and aperture are set as normal in automatic program mode and are displayed in the viewfinder. However, the flash symbol in the viewfinder (2.4) does light up as the flash is charged.
To deactivate a manual compensation Manual flash compensation in camera exposure mode P 1. Reset the flash exposure compensation to 0 on the adapter or on the flash unit. 2. On the camera, move the exposure mode dial (1.11) from the P position to any other position and back to P to use automatic flash exposure compensation again. For the majority of subjects, the automatic use of the flash light as a fill-in flash, as described above under point b, results in an appropriately illuminated foreground.
Aperture priority mode A and TTL flash operation Shutter speed priority mode T and TTL controlled variable flash illumination For "normal” flash photographs inside and generally for poor lighting conditions. The aperture setting is selected according to the flash unit’s operating range and the desired depth of field, while the shutter speed is automatically set to 1/250 s by the camera. If this combination would lead to overexposure due to the available ambient light, the time display 250 (2.
Flash operation with the flash’s own automatic mode When using the flash unit and SCA 3501/3502M3 automatic computer mode, the quantity of light reflected by the subject is metered and evaluated by an integrated sensor in the flash unit rather than by the camera. If the X position is selected on the camera’s shutter speed dial (1.16), the exposure always uses the flash sync time of 1/250 s. Otherwise, the exposure modes generally function in the same way as without flash.
As the modes P, A, and T already create a normally exposed photograph using the ambient light, the flash power should be reduced, i.e. a flash exposure compensation of e.g. –1 EV to –2 EV should be set. On modern flash units, the aperture set on the lens is transmitted to the flash unit and automatically used as a basis for the computer’s calculation. Metering takes account of the film speed set on the camera and any exposure compensation set for the ambient light and the flash.
Overview of using the flash with SCA -3501/3502M3 adapters Setting on the flash unit (with SCA 3501): Camera setting TTL-automatic X or B (any program) The operating modes m, A, T, P are no longer effective, an exposure measurement for ambient light does not occur. The exposure generally occurs with 1/250 s at X or for any length with B with the aperture set manually. The flash light is controlled according to the operating mode.
Setting on the flash unit (with SCA 3501): Camera setting TTL-automatic Computer automatic Manual flash with fixed performance P (in darkness) At a fixed aperture of 5.6, the ambient brightness is taken into account by selecting an appropriate shutter speed value (up to the "free hand limit” of the focal length being used = 1/focal length [with ROM lenses, see p. 164]). The flash is TTL controlled as the main light.
The technology: With traditional flash technology, the flash exposure is made by the emission of a – controlled or uncontrolled – flash burst, whose reflected light can expose the entire image field when the shutter is open. With focal plane shutters like those on the LEICA R9, however, the shutter window is only completely open for a brief moment up to a particular time – the sync speed.
High speed sync flash mode is not possible when mirror pre-release is active (see the appropriate section on p. 184). In this case, the camera automatically switches back to the sync speed and there is a normal TTL-controlled flash exposure. For more detailed information, please refer to the appropriate flash unit instructions.
p. 153). The flash exposure is determined according to guide number calculation, using the information shown in the flash unit display. To do this, the range specified in the flash unit display simply has to be adjusted to the subject distance by setting the shutter speed and/or aperture and/ or flash output appropriately. High speed sync flash with the flash unit’s M HSS mode For total control over all exposure parameters. The settings in detail: 1. Set exposure mode dial (1.11) to m position 2.
4. Set the exposure metering method selector (1.15) to the desired method 5. To power up the camera, lightly tap the shutter release (1.17) 6. Set TTL HSS on the flash unit High speed sync flash with the flash unit’s TTL HSS mode For TTL controlled fill-in flash exposures (with preset –1 2/3 EV compensation) in conjunction with selectively metered pre-flash/es. Displays: Unlike the normal flash mode, the minus sign (2.
After the pre-flash(es), the camera’s metering result remains stored for an extended period of 20 s (i.e. for as long as the displays can be seen) regardless of the result of the ambient light metering, allowing you to select the framing freely and at leisure. Regardless of the stored flash measurement, in camera mode A the ambient light measurement can also be stored. Determining the flash exposure 1.
Notes: Any number of pre-flash measurements are possible before taking the photograph. Each new measurement overwrites the previous one. Manual flash exposure compensation of ± 3 1/3 EV is also possible in TTL HSS mode as an alternative to the automatic –1 2/3 EV compensation. They are set and turned off as described in the sections "Flash exposure compensation” on p. 160 and "Manual flash exposure compensation in camera exposure mode P " on p. 166.
Pencil of rays for flash metering before exposure Flash metering mode before exposure - F F - position and the selective metering field of the focusing screen is aimed at the appropriate subject detail. The flash unit is then fired by completely pressing down the stopping down slider (1.3). After the flash has been fired, the exposure deviation of the flash, as compared to correct exposure, appears in the viewfinder (light balance, 2.8 d) and in the rear panel display (3.6 c) in the range – 2.5 EV to + 2.
1.3 are considerably longer. In order to take full advantage of the full light quantity provided by these flash units, slower shutter speeds, such as 1/180 s or 1/125 s are recommended. Flash metering mode also works in conjunction with the strobe setting on the flash unit. In this case, the total number of flashes emitted are metered and evaluated. This metering method is advantageous if large sections of the subject remain in the same place.
In manual mode, the exposure time, between 16 s and 1/250 s, and the aperture are set manually; the light balance is used to check on the available light. If the required time, calculated from the selected number of flashes and the flash frequency of the strobe flash, is longer than the set exposure time, the exposure time is automatically extended. The light balance (2.8 a) remains visible and shows the extent to which this would result in overexposure due to the available light.
When using aperture priority mode, the camera calculates the necessary time automatically, depending on the number of flashes and the flash frequency. If this would lead to overexposure due to the available light, the shutter speed display flashes. For a successful strobe photograph, for example when several phases of one sequence of movement are recorded on one picture, the operating range of the flash unit, the number of flashes, the distance and of course the aperture are of crucial importance.
Warning displays (error codes) for incorrect settings in flash mode units, allow settings that do not make sense. In such cases, an error message e.g. appears in the viewfinder.
During the countdown, the process can be cancelled by pressing one of the two buttons on the rear panel again, or the countdown can be restarted, i.e. extended, by pressing the shutter release again. A countdown time can only be set when the shutter is cocked. Each setting only applies to one photograph, it is then automatically reset. For safety reasons and to prevent the values from being changed accidentally, the cover flap on the rear panel should always be closed when taking photographs.
The mirror pre-release can also be combined with the self-timer. In this case, pressing the shutter release pre-releases the mirror and as soon as the shutter release is let go, the countdown begins. After the countdown is complete, the photograph is taken and the mirror returns to its normal position. This combination is recommended where taking blur-free photographs is difficult, for example when using long focal lengths on a tripod.
After the mirror pre-release, the photograph must be taken within approx. 2 minutes, as the mirror automatically returns to its original position after this time to conserve the batteries. Powering up the camera (tapping the shutter release) during this waiting period restarts the 2 minutes. The shutter must be cocked again before the next photograph. To prevent the film from being wound to the next frame, the rewind button can be pressed first. It is not possible to reset the flipped up mirror manually.
Shifting the multiple exposure lever simultaneously activates a "film brake”, so that the film remains positioned precisely in the film channel. Before the last exposure, the lever is moved back into place. The film is then wound on after the exposure with the winding lever or using the motorised winder. Note: When using motors, note that before the last desired exposure, they must be turned off by moving the quick wind lever (1.21) outwards.
11 4 1.3 The depth of field scale for the lens shows the range of depths of field for the set subject distance. For example, if the Summilux-R 50 mm f/1.4 lens is set to 5 m, the depth of field at f/4 reaches from approximately 4 m to 8 m, at f/11 from approximately 3 m to 20 m. Stop-down slider and depth of field The LEICA R9 meters the exposure with the lens diaphragm open. When the stop-down slider (1.
setting rings should also be moved from time to time. A lens works like a magnifying glass if bright sunlight shines on the front of the camera. The camera should therefore never be set aside without protection against strong sunlight. Using the lens cover and keeping the camera in the shade (or directly in the case) help to prevent damage to the interior of the camera. To remove stains and fingerprints, the camera and lens should be wiped with a clean lint-free cloth.
Note the serial number of your camera (engraved on the bottom of your LEICA R9) and lenses, as these are extremely important in case of loss. Normally, a soft hair brush is sufficient to remove dust from the outer lens elements. However, in case of more stubborn dirt, they can be carefully cleaned with a very clean, soft cloth that is completely free of foreign matter, using circular motions from the inside to the outside.
Index Customer Service, Leica ......................................................203 - Diagram of the exposure meter ................................142/143 - Exposure metering through the lens (TTL metering). ........132 - Full stop metering .............................................................141 - Stop-down metering ..........................................................141 - Working below the metering range....................................141 - Metering memory-lock....................
Lenses - Changing lenses..................................................................127 - Use of existing lenses and accessories...............................128 - LEICAFLEX SL/SL2 lenses without R control cam ............129 - Leica R lenses...................................................................128 - VISOFLEX lenses on the LEICA R9....................................129 Flash mode ...........................................................................154 - Automatic computer mode ..
LEICA R9 accessories Focusing screens • The uniform ground-glass screen with grid divisions (order no. 14346), e.g. for architectural, panoramic and reproduction photography (also has markings for creating slides for TV reproduction). • The clear-glass screen (order no. 14347), for scientific photography, e.g. microscopic or astronomical photographs. Special assignments require tailored systems for fast and precise work.
Large eyecup The flexible eyepiece cup for stray light protection (order no.14217) keeps interfering light away from the eye. As a result, the viewfinder image appears even brighter. The focusing screens are supplied separately in a container with tweezers and a dust brush. To change the screen, remove the lens, flip down the screen holder and remove the focusing screen using the tweezers.
Eyepiece correction lenses Angle viewfinder To allow you to adjust the eyepiece setting by more than the standard ± 2 diopters, corrective lenses from – 3 to + 3 diopters are available (in whole diopter steps). To insert the corrective lens, first of all remove the eyecup (see p. 117), then place the lens in the eyepiece cavity and slide the eyecup back into place. A safety catch prevents both from being lost. The angle viewfinder (order no.
LEICA MOTOR-WINDER R8/R9 LEICA MOTOR-DRIVE R8/R9 The Motor-Winder R8/R9 is attached after removing the camera’s battery compartment and allows an exposure frequency of approx. 2 frames per second and motorised rewind. The Motor-Winder R8/R9’s batteries (2 x type "123”) then also take over the power supply for the camera. The Motor-Winder R8/R9 has a connection for a remote shutter release, external power supply and Remote-Control R8/R9 with built-in timer.
Filters An assortment of color, UVa and polarising filters are available for use on Leica R lenses. When the exposure is metered through the lens, the light absorption of the filter is generally taken into account automatically. However, different films have a different sensitivities in the individual areas of the spectrum. For this reason, filters that are more dense or extreme may cause deviations from the metered exposure time.
Technical data Exposure compensation ± 3 EV (exposure values), can be set in half steps. Automatic exposure series With LEICA MOTOR DRIVE R8/R9, automatic exposure series of 3 exposures each can be produced. Either 1/2 EV or 1 EV can be selected as deviations between the individual exposures. Depending on the selected mode, the different exposures are achieved by adjustment of the aperture and/or the shutter speed.
High-speed sync flash mode For flash photography with faster shutter speeds than the sync speed (1/350 s – 1/8000 s) and aperture settings between full aperture and f/5.6 (with slower shutter speeds and smaller apertures, automatic selection of normal manual flash – in M HSS – or TTL - in TTL HSS – flash exposure). The emission of several flashes in rapid succession creates an effect similar to that of a constant light source, exposing the entire image aperture evenly while the shutter is moving.
Viewfinder system Prism Built-in penta prism Eyepiece High-eye-point viewfinder. Diopter compensation of approx. ± 2 dpt. can be set on the viewfinder. Additional corrective lenses from – 3 to + 3 dpt. are available. Built-in eyepiece lock.
Shutter release Three steps: Power up – metered value storage - release, integrated standard cable release thread. Self-timer Two countdown times: 2 s or 12 s, red LED display during countdown. Swinging mirror Partly transparent with 17 vacuum evaporated layers (70 % reflection, 30 % transmission). Mirror pre-release Using a separate switch, the shutter release can be used to flip up the swinging mirror without releasing the shutter and to close the lens’ automatic diaphragm to the set value.
Camera body Material Top panel die-cast magnesium, black or anthracite finish, inner housing aluminium, fixed connection to aluminium tripod plate, base fiberglass-reinforced polycarbonate with aluminium tripod plate, bottom with rubber covering. Stop-down lever For visual evaluation of depth of field and to fire pre-flashes. Tripod thread A 1/4 (1/4”) DIN (steel insert) secured against rotation in accordance with DIN 4503, in tripod plate, centrally below lens axis.
Leica Academy Leica on the Internet As well as outstanding high-performance products for taking, reproducing and viewing photographs, for many years we have also been offering the special services of the Leica Academy, with practical seminars and training courses, which are intended to share our knowledge about the world of photography, projection and magnification with both beginners and advanced photographic enthusiasts.
Leica info service Leica Customer Service The Leica information service can provide you with an answer to any technical questions relating to the Leica range either in writing, on the telephone or by e-mail. Leica AG’s Customer Service Center, or the repair service of the Leica national offices, is available to assist you in maintaining your Leica equipment or in case of damage. Please contact your nearest authorised Leica dealer (in Germany: Leica Camera AG).
930 53 VII/03/GX/L Leica Camera AG / Oskar-Barnack-Straße 11 / D-35606 Solms www.leica-camera.com / info@leica-camera.