Operation Manual

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Einwahl-Zugang bereitstellen
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LANCOM Office
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Ferner kann die Angabe des im entfernten LAN verwendeten Frame-Typs
(„Binding“) erforderlich sein.
Wenn im entfernten Netz ein Novell-Server arbeitet, ist die Angabe der
entfernten IPX-Netzwerknummer und des verwendeten Bindings nicht
erforderlich. Eine Netzwerknummer für das WAN muss allerdings auch in
diesem Fall manuell angegeben werden.
Einstellungen für NetBIOS-Routing
Für die Verwendung von NetBIOS muss lediglich der Name einer Windows-
Arbeitsgruppe aus dem eigenen LAN des Routers angegeben werden.
Die Verbindung wird nicht automatisch aufgebaut. Der RAS-Benutzer muss
bei Bedarf zunächst manuell eine Verbindung über das DFÜ-Netzwerk zum
LANCOM Office herstellen. Bei bestehender Verbindung kann die rechner im
anderen Netz suchen und auf sie zugreifen (über Suchen / Computer, nicht
über die Netzwerkumgebung).
7.2 Einstellungen am Einwahl-Rechner
Beim Einwahl-Rechner sind einige Einstellungen nötig, die hier nur kurz am
Beispiel eines Windows-Rechners aufgeführt sind:
DFÜ-Netzwerk (bzw. anderer PPP-Client) korrekt eingerichtet
Netzwerkprotokoll (TCP/IP, IPX) installiert und auf den DFÜ-Adapter
gebunden
neue Verbindung im DFÜ-Netzwerk mit Rufnummer des Routers
Terminal-Adapter oder ISDN-Karte auf PPPHDLC eingestellt
PPP als DFÜ-Servertyp ausgewählt, 'Software-Komprimierung aktivieren'
und 'Verschlüsseltes Kennwort fordern' ausgeschaltet
Auswahl der gewünschten Netzwerkprotokolle (TCP/IP, IPX)
Zusätzliche TCP/IP-Einstellungen:
Zuweisung von IP-Adresse und Namensserveradresse aktiviert
'IP-Headerkomprimierung' deaktiviert
Mit diesen Einstellungen kann sich ein PC über ISDN in das entfernte LAN
einwählen und in üblicher Weise auf dessen Ressourcen zugreifen.