Operation Manual

Funktionen und Betriebsarten
ELSA LANCOM Wireless
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Deutsch
DNS-Server kann dabei im Prinzip ein separater Rechner im Netz sein. Folgende Gründe
sprechen jedoch dafür, den DNS-Server direkt im
ELSA LANCOM Wireless
anzusiedeln:
K Ein
ELSA LANCOM Wireless
kann in der Betriebsart als DHCP-Server die IP-Adres-
sen für die Rechner im lokalen Netz selbständig verteilen. Der DHCP-Server kennt
also schon alle Rechner im eigenen Netz, die ihre IP-Adresse per DHCP beziehen,
mit Rechnername und IP-Adresse. Ein externer DNS-Server hätte bei der dynami-
schen Adreßvergabe des DHCP-Servers möglicherweise Schwierigkeiten, die
Zuordnung zwischen IP-Adresse und Namen aktuell zu halten.
K Beim Routing von Windows-Netzen über NetBIOS kennt ein
ELSA LANCOM
Wireless
außerdem die Rechnernamen und IP-Adressen in den anderen angeschlos-
senen NetBIOS-Netzen. Außerdem melden sich auch die Rechner mit fest einge-
stellter IP-Adresse ggf. in der NetBIOS-Tabelle an und sind damit mit Name und
Adresse bekannt.
K Der DNS-Server im
ELSA LANCOM Wireless
kann gleichzeitig als sehr komfortabler
Filtermechnismus eingesetzt werden. Anfragen nach bestimmten Domains, die
nicht besucht werden dürfen, können durch die einfache Angabe des Domain-
Namens für das ganze LAN, nur für Teilnetze (Subnetze) oder sogar für einzelne
Rechner gesperrt werden.
Der DNS-Server bezieht bei Anfragen nach bestimmten Namen alle Informationen in die
Suche mit ein, die ihm zur Verfügung stehen:
K Zuerst prüft der DNS-Server, ob der Zugriff auf diesen Namen nicht durch die Filter-
liste verboten ist. Wenn das der Fall ist, wird der anfragende Rechner mit einer Feh-
lermeldung darüber informiert, daß er auf diesen Namen nicht zugreifen darf.
K Dann sucht er in der eigenen, statischen DNS-Tabelle nach Einträgen für den ent-
sprechenden Namen.
K Steht in der DNS-Tabelle kein Eintrag für diesen Namen, wird die dynamische
DHCP-Tabelle durchsucht. Die Verwendung der DHCP-Informationen kann bei
Bedarf ausgeschaltet werden.
K Findet der DNS-Server in den vorausgegangenen Tabellen keine Informationen über
den Namen, werden die Listen des NetBIOS-Moduls durchsucht. Auch die Verwen-
dung der NetBIOS-Informationen kann bei Bedarf ausgeschaltet werden.
Sollte der gesuchte Name in allen verfügbaren Informationen nicht gefunden werden, lei-
tet der DNS-Server die Anfrage über den normalen DNS-Forwarding-Mechanismus an
einen anderen DNS-Server (z.B. beim Internet-Provider) weiter oder schickt dem anfra-
genden Rechner eine Fehlermeldung.