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Revolution Today
Digitales I/O-Modul RevPi DIO mit 14 digitalen Ein- und Ausgängen.
Digitale I/O - Module
Um Revolution Pi in eine
industrielle Steuerung zu
verwandeln, lassen sich an
die Basismodule u.a. ver-
schiedene digitale I/O -
Module anschließen.
D
ie I/O-Module gibt
es in drei Versio-
nen, die alle den
gleichen 28-poligen
I/O-Steckverbinder
an der Frontseite besitzen (Ste-
cker mit 2 Reihen á 14 Stiften
– 2 passende 14-polige Buch-
senleisten mit Federklemm-
kontakten für den Anschluss
von bis zu 1,5 mm² Schaltlitze
werden mitgeliefert). Neben
der Standardversion mit 14
digitalen Eingängen und 14
digitalen Ausgängen gibt es
noch 2 Spezialversionen, die
ausschließlich entweder 16
digitale Eingänge oder 16
digitale Ausgänge besitzen.
Bei allen 3 Varianten sind die
Ein- bzw. Ausgänge vom Lo-
gikteil mit der PiBridge gal-
vanisch getrennt (600 VRMS
Isolationsspannung). Bei der
Standardversion sind die
Eingänge ebenfalls von den
Ausgängen galvanisch ge-
trennt. Alle drei Versionen
sind gemäß EN61131-2 gegen
Störungen geschützt und kön-
nen zwischen -40 und +50°C
Umgebungstemperatur und
bis zu 80% relativer Luftfeuch-
tigkeit betrieben werden. Die
Standardversion des Moduls ist
zusätzlich mit PWM-Ausgängen
(Pulsweitenmodulation) und
Zählereingängen ausgestattet.
Die Eingänge arbeiten bei
24 V Versorgung mit Schalt-
schwellen, wie sie die Norm
EN61131-2 für Typ 1 und Typ
3 fordert. Dabei wird der Ein-
gangsstrom pro Eingang auf
maximal 2,4 mA limitiert. Bei
12 V Spannungsversorgung
greift diese Norm nicht mehr.
Sollte die Versorgungsspann-
ung einbrechen und unter 9
V fallen, wird automatisch ein
Alarm an das Revolution Pi
Basismodul gesendet, um an-
zuzeigen, dass die übertrage-
nen Eingangswerte nicht mehr
zuverlässigen Schaltschwellen
nach Norm gemäß 24 V Schalt-
logik entsprechen. Ein ein-
stellbarer Tiefpassfilter
kann zum Entprellen von
Eingangssignalen verwendet
werden. Er kann immer nur für
alle Eingänge gleichzeitig ge-
schaltet werden. Der Filter gibt
nur Änderungen der Eingänge
weiter, wenn ein Eingang für
mindestens 25 µs, 750 µs oder
3 ms einen stabilen Zustand
annimmt. Der Filter kann auch
ganz abgestellt werden. Die
Eingänge sind gegen statische
Entladungen, Burst- und Surge-
Impulse gemäß den Forderun-
gen von EN61131-2 geschützt.
Jeder der Ausgänge kann
getrennt als High-Side-
Switch mit bis zu 500 mA
Strombelastbarkeit oder als
Push-Pull-Ausgang mit min-
destens 100 mA Strombe-
lastbarkeit konfiguriert wer-
den. Alle Ausgänge sind un-
abhängig vom Betriebsmodus
kurzschlussfest. Eine Watch-
dog-Schaltung sorgt dafür, dass
die Ausgänge auf 0 (sicherer
Zustand) gestellt werden, so-
bald der STM Prozessor keine
Verfügbar für alle gängigen industriellen Netzwerkprotokolle, helfen
die RevPi Gates dabei, Revolution Pi in ein industrielles Netzwerk zu
integrieren.
Ein Gerät in ein industrielles Netzwerk einzubinden, ist
gar nicht so einfach. Oftmals werden spezielle Proto-
kolle zur Datenübermittlung eingesetzt wie z.B. PROFI-
NET oder PROFIBUS. Mit unseren Gateways, RevPi Gate
genannt, ist die Einbindung von Revolution Pi in ein in-
dustrielles Netzwerk aber kein Problem.
W
ie alle Revolution Pi Erweiterungsmodule wer-
den auch die Gateways über den obenliegen-
den sogenannten PiBridge-Stecker mit den
Basismodulen verbunden. Pro System können
so bis zu zwei Gateway Module eingesetzt wer-
den (gilt nur beim Einsatz eines RevPi Core 3). Versorgt werden
diese - wie alle Module - über die in der Industrie üblichen 24V.
Die Zykluszeit zwischen dem Basismodul und einem Gate-
way haben wir aktuell mittels Treiber auf 5 ms eingestellt. Die
Gateway Module könnten zwar Zykluszeiten von unter 2 ms er-
reichen, jedoch würde das die Systemlast der Basismodule un-
verhältnismäßig belasten. Denn je kleiner die Zykluszeiten im
Treiber eingestellt werden, umso stärker ist die Systemlast, die
für diesen Prozess aufgewendet werden muss.
Zur Zeit bieten wir für untenstehende Netzwerkprotokolle
Gateways als Slave-Versionen an. Alle Modulvarianten sind bei
den jeweiligen Nutzerorganisationen geprüft und zertiziert
worden:
Feldbus
Anbindung
Daten mehr von der PiBridge
zu den Ausgängen überträgt.
Auch bei Unterspannung an
dem Stromversorgungsan-
schluss für die Ausgänge oder
bei Übertemperatur werden
die Ausgänge auf 0 gestellt.
Diese letzten beiden Fehler-
zustände sowie das Anspre-
chen der Kurzschlusssicherung
pro Kanal werden über die
PiBridge an das Revolution Pi
Basismodul übermittelt.
Zusätzlich können die Aus-
gänge so konguriert werden,
dass bei High-Side Ausgangstyp
auch eine „Open-Load“-Erken-
nung (Leitungsbruch) einge-
schaltet und ein entsprechen-
der Alarm an das Revolution Pi
Basismodul übermittelt wird.
Genau wie die Eingänge, sind
auch die Ausgänge gegen sta-
tische Entladungen, Burst- und
Surge- Impulse gemäß der For-
derungen von EN61131-2 ge-
schützt.
Analoges I/O - Modul
Mit dem RevPi AIO, dem
analogen I/O Erweiterungs-
modul für Revolution Pi, lässt
sich das Basismodul, um 4 ana-
loge Eingänge (differentiell), 2
analoge Ausgänge und 2 ana-
loge Temperaturkanäle erwei-
tern. Die Eingänge, Ausgänge
und RTD-Eingänge sind vonein-
ander galvanisch getrennt.
An den 2 analogen Tempera-
turkanälen lassen sich präzise
Temperaturen von -165 °C bis
+ 600 °C in 0,5 °C Schritten mit
herkömmlichen Pt100 bzw.
Pt1000 Temperaturfühlern mes-
sen. Es können sowohl 2-, 3- als
auch 4-Draht Widerstandssenso-
ren angeschlossen werden.
Das AIO Erweiterungsmodul
wird über die oben liegende
Steckverbindung angebunden.
Wie die digitalen I/O-Mo-
dule, ist auch das RevPi AIO
für den harten Industrieall-
tag bestens gerüstet und
kann zwischen -40 and +50°C
Umgebungstemperatur und
bis zu 80% rel. Luftfeuchte be-
trieben werden. Zudem ist das
Modul gegen statische Entla-
dungen, Burst- und Surge-Impulse
gemäß der Forderungen von
EN61131-2 geschützt.
RevPi Core 3 und RevPi AIO auf der Hutschiene
.