Instructions

Gateway-Komponente für DeviceNet
20 / 36
5.3 DeviceNet Objekte
Um die Gateway-Komponente zu konfigurieren, müssen Sie mit der
Konfigurationssoftware Ihres DeviceNet-Masters die entsprechenden
Einstellungen in den DeviceNet-Objekten vornehmen.
Objektaufbau
DeviceNet
TM
nutzt die Applikationsschicht CIP
TM
(Common Industrial
Protocol) die von der ODVA (Open DeviceNet Vendor Assiciation -
http://www.odva.org) spezifiziert wurde. Physikalisch basiert
DeviceNet auf CAN (Controller Area Network).
CIP ist ein verbindungsorientiertes Protokoll. Es erlaubt den
Austausch von I/O Daten über zyklische I/O Nachrichten und den
Austausch von allgemeinen Daten für Konfiguration, Diagnose und
Management über explizite Nachrichten. CIP definiert dazu 4
wesentliche Funktionalitäten:
Einheitliches Objektmodell zur Adressierung der Daten
Einheitliches Kommunikationsmodell zum Austausch von Daten
Einheitliche Konfigurationsmethoden
Einheitliche Geräteprofile
Jedes DeviceNet
Gerät wird durch eine Sammlung von Objekten
beschrieben. Jedes Objekt besitzt ein definiertes Verhalten. Jedes
Objekt gehört zu einer Klasse. Objekte, die zu derselben Klasse
gehören, nennt man Instanzen dieser Klasse. Datenelemente
innerhalb eines Objekts nennt man Attribute. Alle Attribute können
mit Klasse, Instanz und Attribut-Kennungen (IDs) adressiert werden.
Dienste sind explizite Aufgaben, die ein Objekt ausführen kann.
In den folgenden Abschnitten wird beschrieben, welche Objekte,
Attribute und Dienste von der Gateway-Komponente unterstützt
werden.
Konfigurieren