Quick Start Guide
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Glossar
Klang (Sound)
Bevor Sie sich richtig an die Arbeit machen, sollten Sie sich mit
den Bezeichnungen anfreunden, die beim Pa300 eine Rolle spie-
len und für ein gutes Verständnis notwendig sind.
In diesem Kapitel werden die grundlegenden Begriffe und Kon-
zepte des Pa300 angerissen. Ein professionelles Arranger-Instru-
ment („Pa“) beruht auf anderen Konzepten als ein Synthesizer
oder eine Workstation. Um die Funktionen des Pa300 effizient
nutzen zu können, müssen Sie wissen, was alles da ist und wie
jene Aspekte heißen. Das hilft Ihnen außerdem bei einem besse-
ren Verständnis dieser Anleitung.
Klang (Sound)
Die Grundbausteine dieses Arranger-Instruments sind
„Sounds“. Mit „Sounds“ sind hier anspielbereite Klangfarben
(Klavier, Bass, Saxophon, Gitarre…) gemeint, die man bearbei-
ten, speichern, aufrufen und den gewünschten Spuren zuordnen
kann. Im Style Play-, Song Play- und Sequencer-Modus können
die Sequenzer-, Style- und Tastaturparts unterschiedliche Klänge
ansteuern.
Style
„Styles“ sind automatische Begleitungen. Viele Styles enthalten 8
Parts, die wir „Spuren“ („Tracks“) nennen.
Schlagzeug
Die „Drum“-Spur spielt den Schlagzeugpart und verwendet
dafür ein Drumkit mit unterschiedlichen Klängen.
Percussion
Hinzu kommt eine „Percussion“-Spur, welche sich um Instru-
mente wie Conga, Shaker, Kuhglocke usw. kümmert.
Bass & Begleitung
Die „Bass“- und maximal 5 weitere Spuren kümmern sich um
die melodische Begleitung, die zeitgleich mit dem Rhythmus des
Drum- und Percussion-Parts abgespielt wird. Die To nar t dieser
Spuren kann über die auf der Tastatur gespielten Akkorde vorge-
geben werden.
Den Style-Spuren lassen sich bei Bedarf andere Klänge zuord-
nen.
Variation
Pro Style stehen 4 Variationen zur Verfügung, mit denen man
die Begleitung abwechslungsreicher gestalten kann. In der Regel
enthalten diese Variationen leicht unterschiedliche Parts. Varia-
tion „1“ enthält die schnörkelloseste Begleitung und Variation
„4“ die komplexeste (in der Regel mit den meisten Spuren). Nut-
zen Sie diese Funktion, um einen musikalisch interessanten
Spannungsbogen zu erzeugen.
Fill-in & Break
Schlagzeuger spielen ab und zu ein „Fill-In“ (Wirbel), um z.B.
einen neuen Song-Teil anzukündigen oder für etwas Abwechs-
lung zu sorgen. Das Pa300 bietet 4 „Fills“ je Style. Diese werden
bei Bedarf automatisch abgespielt (Auto Fill), wenn man eine
andere Variation anwählt. Ein „Fill“ wird entweder nur vom
Schlagzeug oder auch von melodischen Instrumenten gespielt.
Außerdem gibt es eine kurze Pause („Break“).
Intro & Ending
Zu jedem Style gehören ferner mehrere Einleitungs- („Intro“)
und Schlussphrasen („Ending“). In der Regel gibt es von diesen
Phrasen jeweils eine kurze (mit nur einem Akkord) und eine
lange (harmonisch anspruchsvollere) Version. Ein Intro mit
einem Einzähler und eine kurze Schlussphrase (Ending 3) sind
ebenso im Angebot.
Pads
Pad-Phrasen sind im Grunde Styles, die nur einen Part enthalten
und über die PAD-Taster gestartet werden müssen. Hiermit
kann man z.B. kurze Läufe oder Riffs starten, die zum Style oder
Standard MIDI File synchron laufen und sogar in Echtzeit trans-
poniert werden, wenn man im Akkorderkennungsgebiet andere
Akkorde spielt.
Tastaturparts (Keyboard-Spuren)
Über die Tastatur können bis zu 4 Parts gleichzeitig gespielt wer-
den. Drei davon (Upper) lassen sich stapeln und der gesamten
Tastatur zuweisen. Allerdings kann man damit auch gezielte
Klangkombinationen erstellen: Man kann sie nämlich auf
bestimmte Noten- und Anschlagbereiche beschränken. Allge-
mein lässt sich jedoch sagen, dass rechts des Splitpunkts drei
Parts (Upper) und links ein Part (Lower) zur Verfügung stehen.
Die „Upper“-Klänge können durchaus simultan angesteuert
werden. Als Splitpunkt lässt sich fast jede Tastaturnote definie-
ren. Die Tastaturparts stehen auch bei Verwendung des Players
zur Verfügung.
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