Operation Manual

Referenzteil • 13. Effekte
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Effektparameter
Nachfolgend werden für alle 25 Effekttypen die einzelnen Parameter erklärt.
00: No Effect
Wenn Sie diese Einstellung wählen, wird der Klang nicht mit Effekten versehen. Wählen Sie diese Einstel-
lung, wenn das Klangprogramm „trocken“ (d. h. ohne Effekt) zu hören sein soll.
Alternativ dazu können Sie die Effekte auch mit dem Fußschalter abschalten. Dieser ist allerdings eher zur
Echtzeitsteuerung der Effekte gedacht, während 00: No Effect gewählt werden sollte, wenn generell keine
Effekt für das Programm geplant sind.
Halleffekte [01: Hall...09: Spring Reverb]
Halleffekte verleihen dem Sound des iS40/iS50 Räumlichkeit und erzeugen auf diese Weise eine natürlichere
Klangatmosphäre. Halleffekte gehören zu den meistverwendeten Effekten.
Das iS40/iS50 bietet neun unterschiedliche Halleffekte:
01: Hall simuliert eine kleinere Konzerthalle, wie sie etwa für Streicherensembles und Jazzkapelle
geeignet wäre.
02: Ensemble Hall simuliert eine etwas größere Halle, in der eher Blas- oder kleinere Sinfonieorchester musizieren
würden.
03: Concert Hall betont in höherem Maße die Erstreflexionen und ist in erster Linie für große Sinfonieorchester
geeignet.
04: Room reproduziert die Schallwahrnehmung in einem normalen Zimmer.
05: Large Room simuliert einen größeren Raum mit sehr dichtem Hall. Dieser ist dem bekannten „Gated
Reverb“-Effekt sehr ähnlich.
06: Live Stage klingt etwa wie der Hall in einer Turnhalle und simuliert die Atmosphäre eines Rock-Konzerts.
07/08: Wet/Dry Platereproduziert den Effekt einer Hallplatte. Hallplatten werden oft bei Gesang oder Soloin-
strumenten eingesetzt. Dabei erzeugt Wet Plate einen etwas dichteren Hall als Dry Plate.
09: Spring Reverb Reproduziert den Klang einer Hallspirale, wie sie oft in Gitarrenverstärkern vorzufinden ist.
Jeder dieser Effekte verfügt über einen 2-Band-Equalizer, der vor den Halleffekt gesetzt ist.
Einige dieser Effekte erzeugen eine schnelle Serie kürzester Verzögerungen, die auch als „Erstreflexionen“
bezeichnet werden. Diesen folgt die „Hallfahne“, die dann nach und nach verklingt.
Hallzeit je nach Effekt Ausklingzeit des Halls
P Vorverzögerung 0...200 ms Zeitspanne zwischen Originalsignal und Auftreten der Erstrefle-
xionen. Höhere Werte machen das Hallsignal wahrnehmbarer
(wie ein Echo)
E Pegel der Erstreflexionen je nach Effekt Pegel der Erstreflexionen. Je höher der Wert, desto betonter
sind die Erstreflexionen und können so besser wahrgenommen
werden.
EQ Pre Delay Reverb
Dry Signal
Left
Right
Mix
Mix
Dry Signal
Dry
Rev Time
Pre Delay
E.R Level