Operation Manual
Kompozer
Kompozer-Anleitung Version 1.01 vom 07.06.2008 Seite 63
4.1.3.2 Interne Styles
Die zweite Möglichkeit, Styles zu verwenden ist die Einbettung einer Liste von Style-
Definitionen innerhalb des HEAD-ABSCHNITTS einer Seite. Diese Definitionen werden
Style-Regeln oder einfach Regeln genannt.
Diese Regeln können auf zwei Arten deklariert werden. Die erste trifft auf alle Elemente
eines bestimmten Tags zu (z.B. p, h1, table), die zweite ist die Klasse, wie oben bespro-
chen.
Anmerkung:
Wenn Sie den HTML Code betrachten, sehen Sie eine Struktur wie <p class
=”mynicepara”>, wenn die Klasse “mynicepara” angewandt worden ist. Der entsprechende
Code, wenn keine Klasse angewendet wird, ist <p>. Wenn Sie in einem Stylesheet eine
Klasse betrachten, sehen Sie den Klassennamen, dem ein Punkt vorausgeht, z.B.
“.mynicepara,” während ein allgemein angewandter Style wie ' p ' aussieht. Allgemein an-
gewandte Styles müssen selbstverständlich den Namen des Elements bekommen, auf das
sie angewandt werden, während eine Klasse jeden Namen haben kann, den Sie ihn geben
mögen. Um die Site leichter zu pflegen, ist es sinnvoll, den Klassen Namen zu geben, die
die Funktion und nicht die resultierende Erscheinung beschreiben. Warum? Irgendwann
möchte man nicht mehr, dass die Klasse .gruen einen grüne Schrift verursacht, sondern
eine blaue. Da ist eine Klasse mit einem Namen wie z. B .schriftzitat schon besser.
4.1.3.3 Externe Styles – Linked stylesheets
Obwohl die ersten zwei Methoden zulässig sind und auch häufig gebraucht werden, ist die
dritte die bevorzugte Methode, weil es ökonomisch ist, die gleichen Styles für viele Seiten
wieder zu verwenden. Auch hilft sie dabei, die Konsistenz der Erscheinung der kompletten
Web-Site zu erreichen. Die Methode benutzt ein externes Stylesheet, das mit einer oder
mehren Seiten verbunden wird (Jede Seite muss die Verbindungsinformationen für sich
enthalten).
Ein externes Stylesheet enthält die gleiche Liste von Definitionen, wie sie auch in der inter-
nen Liste eingeschlossen sein würde. (Es ist wirklich ein einfaches Textdokument, wie Sie
es mit einem Texteditor wie Windows Notepad schreiben können.) Die Datei liegt norma-
lerweise im gleichen Ordner (Verzeichnis) wie die Seite, mit der sie verbunden wird (Sie
kann allerdings auch woanders gespeichert werden) und normalerweise hat sie den Datei-
typ
css
. Auch das ist kein Zwang, aber es erleichtert die Handhabung, wenn Sie sich an
diese Konvention halten.
Wie weiß eine Seite, dass sie ein Stylesheet benutzen muss? Eine Code-Zeile, die Kom-
pozer für Sie im HEAD-Abschnitt Ihrer Seite einsetzt, sorgt dafür.
Der Code sieht so aus:
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="mystylesheet.css">
4.1.3.4 Cascading Stylesheets
Sie wundern sich vielleicht: Wenn Sie ein externes Stylesheet haben, möglicherweise auch
interne Style-Definitionen und Inline-Styles, droht da nicht ein Durcheinander? Hier kommt
jetzt der Begriff
Cascading
ins Spiel. Ihr Browser sollte zuerst immer seinen Default-Style
verwenden, was immer er auch sein möge. Wenn er einen passenden Style in einem ex-
ternen Stylesheet findet, benutzt er ihn. Gibt es allerdings interne Styles, dann werden sie
berücksichtigt, auch wenn gleichnamige externe Styles existieren. Letzten Endes dominie-
ren die Inline-Styles.










