Operation Manual
Kompozer
Kompozer-Anleitung Version 1.01 vom 07.06.2008 Seite 137
die im WGL4-Satz verfügbar sind. “Unicode fonts for Windows computers” [Ref 4] führt
Schriftarten auf, die besondere Bereiche von Unicode-Zeichen und, noch was noch inte-
ressanter ist, zeigt Verbreitung der Schriftarten, so dass die Autoren die wahrscheinliche
Verfügbarkeit bei den Besuchern überprüfen können. Jene, die ein seltenes Zeichen ver-
wenden möchten, müssen überprüfen, welche Zeichensätze dieses als Unicode enthalten
[Ref 5]
A6.3.8.2 Beispiele
Bei der Vorbereitung diese Seite zeigten zum Beispiel Firefox und Kompozer in der Tabelle
A6.3-1 die Pfeile richtig an, aber im MSIE erschienen die Pfeile ursprünglich als Quadrate.
Das Problem wird im Kastendargestellt.
Die Pfeile verwenden verhältnismäßig seltene Zeichen, die zumindest in der verwendeten
Tahoma Schriftart des Computers des Autors nicht erscheinen. Die Gecko-Engine war al-
lerdings in der Lage, sie darzustellen - möglicherweise als Lucida Sans Unicode.
Das Resultat ist, dass Besucher, die MSIE verwenden, Kästen statt Pfeile sehen, aber die-
jenigen, die Firefox oder Opera verwenden, können die Pfeile sehen, wenn Lucida Sans
Unicode oder eine andere Schriftart mit diesen Zeichen auf ihrer Maschine installiert wird.
Ein Workaround für dieses Problem ist - wie in der Abbildung gezeigt - möglich. Die Liste,
die die Schriftarten angibt, wird modifiziert, so dass die erste in der Liste 'Lucida Sans Uni-
code' wird. Wenn diese verfügbar ist, wird sie verwendet, sonst fällt die Wahl auf die
nächste Schriftart in der Liste. Alan Wood weist darauf hin, dass diese Schriftart mit Win-
dows XP und Windows 2000 ausgeliefert wird und damit 90 % aller Installationen (Mitte
2007) abdeckt
Das ist eine gängige, aber nicht sehr solide Lösung. Wären in diesem Falle die Pfeile für
das Verständnis der Tabelle wichtig gewesen, hätte das Design geändert werden müssen.
Während man die Pfeile als seltene und ungewöhnliche Zeichen betrachten kann, kann
man sich sogar auf einige durch ISO-8859 Optionen abgedeckte Zeichen nicht verlassen.
Bei der Betrachtung der Tabelle A6.3-2 finden sich, abhängig vom verwendeten Browser
und den installierten Schriftarten dort zwei Zeichen, Drachma-Sign (Code A5) und Greek
ypogegrammeni (Code AA), die nicht richtig angezeigt werden können. In Fällen wie die-
sen, kann eine Überprüfung der WGL4-Liste eine Warnung ergeben, weil keines von bei-
den Zeichen registriert ist.










