Operation Manual
Seite 10/26 Aufbauanleitung – Nancy / Global
ka m i n a u f b a u
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Holzböden oder andere brennbare Bodenbeläge sind
entsprechend den Fundamentmaßen auszuschneiden und
durch Steinzeugfliesen oder andere nicht brennbare
Materialien zu ersetzen.
Achtung!
Im Bereich der Stellfläche Ihrer Kaminanlage muss der
Untergrund massiv ausgebildet sein. Das heißt, in diesem
Bereich darf weder herkömmlicher schwimmender
Estrich mit Trittschalldämmung verlegt sein noch sollten
sich dort eine Fußbodenheizung oder andere Leitungen
befinden.
Ist es aufgrund des Bauzustandes nicht mehr oder nur
schwer möglich, diese Voraussetzungen zu schaffen, ist
eine Druckverteilungs-Unterlegplatte anzufertigen. Bei
vorhandener Trittschalldämmung sind Punktfundamente
zu verwenden.
1 Druckverteilungs-Unterlegplatte
Die Druckverteilungs-Unterlegplatte kann im Zuge der
Sockelfertigung bauseits erbracht oder von Kago be-
zogen werden.
Als Druckverteilungs-Unterlegplatte eignet sich ent-
weder eine 3 cm starke Marmorplatte oder eine
6 cm starke, armierte Betonplatte in der Größe des
Kaminsockels (vgl. hierzu Bild 2-3).
2 Punktfundamente
Punktfundamente sind nur bei vorhandener Tritt-
schalldämmung, nicht aber bei Fußbodenheizung zu
verwenden.
3 Anordnung der Punktfundamente:
Die Punktfundamente werden an den Eckpunkten des
Sockels an den Stellen angebracht, an denen sich die
Füße des Kamineinsatzes befinden und an denen Auf-
lager vorgesehen sind (vgl. hierzu Bild 2-4).
Im Bedarfs-
fall
erstellt die Fa. Kago einen speziellen Fundament-
plan, aus dem sowohl die Größe als auch die Lage der
notwendigen Punktfundamente zu entnehmen ist.
• Stemmen Sie an den gekennzeichneten Stellen
jeweils eine ca. 10 x 10 cm große Öffnung bis zur
Rohdecke aus.
• Entfernen Sie Styropor oder andere Dämmstoffe voll-
ständig.
• Gießen Sie die ausgestemmten Öffnungen mit Beton
aus und streichen Sie diese glatt.
Holzböden ausschneiden
Stellfläche massiv herstellen
Bild 2-4 Punktfundamente
(bauformabhängig)
Bild 2-3 Sockel und Unterlegplatte
(bauformabhängig)
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