Operation Manual

Aufbauanleitung – Elbe Seite 11/16
i. gr u n d s ä t z l i c h e s
be d i e n u n g s A n l e i t u n g
Ihr Kaminofen entspricht der Bauart 1, die eine Mehr-
fachbelegung des Schornsteins ermöglicht (außer
Zentralheizung / Abgasschornsteinanlage). Der Ofen darf
deshalb nur mit geschlossener Feuerraumtüre betrie-
ben werden.
Die Verbrennungsluft wird sowohl als Primärluft als auch
als Sekundärluft mit Hilfe des Schornsteinzuges angesaugt.
Die Primärluft wird an der Ofenvorderseite über den unter
dem Aschekasten befindlichen Schieber der Feuerstätte
und über den Rost dem Brennstoff zugeführt. Die Sekun-
därluft wird über die beiden Betätigungshebel links und
rechts außen über einen Kanal in den oberen Teil des Heiz-
gerätes gebracht und dort von oben auf die Glasscheibe
geblasen. Diese Luft wird dort auch den heißen Abgasen
beigemischt, um eine noch bessere CO-Verbrennung zu
erreichen.
In Ihrem Kaminofen befindet sich eine Prallplatte aus
hochwertigem Wärmekollit.
Ein Drosseln der Verbrennungsluftzufuhr bringt keine
Vorteile, führt zu mangelhafter Brennstoffausnutzung und
zu erhöhter Verschmutzung der Umwelt. Zudem würde
dadurch das Sichtfenster in der Feuerraumtüre übermäßig
stark verrußen.
Deshalb dürfen weder der Primärluftschieber noch
die Sekundärlufthebel während des Ofenbetriebes
ganz geschlossen sein!
Wird Holz als Brennstoff verwendet, muss dieses
gemäß Bundesimmissionsschutzverordnung stückig,
trocken und naturbelassen sein.
Trockenes Holz darf eine Restfeuchte von maximal 23%
aufweisen. Dazu ist in der Regel eine Lagerzeit von
2 Jahren an witterungsgeschützter Stelle erforderlich.
Feuchtes oder unsachgemäß gelagertes Holz brennt
schlecht, raucht stark und erzeugt wenig Wärme.
Imprägniertes Holz, Spanplatten, Kunststoffe, Lacke,
Küchenabfälle usw. dürfen aus Gründen des Umwelt-
schutzes nicht verbrannt werden. Bitte nur ofengetrock-
netes Kaminholz verwenden.
Alle diese als nicht geeignet aufgeführten
Brennstoffe führen auch zu einem übermäßigen
Verrußen der Scheibe.
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