Datasheet

V3.00/DE/00688510
Seite 3/20Typenblatt 702110
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Wert, der von einem weiteren Analosignal ab-
hängt. Spezielle Funktionen wie Ein-/Aus-
schaltverzögerung, Wischerfunktion,
Alarmunterdrückung in der Einschaltphase
oder bei Parameteränderung, Alarmverriege-
lung und Selbsthaltung mit Quittierung sind
vorhanden. Mit der Grenzwertüberwachung
lassen sich umfangreiche Alarm- und Gren-
zwertfunktionen realisieren.
Digitale Steuersignale
Mit dieser Funktion können bis zu vier digitale
Steuersignale konfiguriert werden. Dabei wird
das Steuersignal entweder durch eine UND/
ODER/XOR-Verknüpfung von bis zu drei aus-
wählbaren Binärsignalen gebildet.
Oder ein einzelnes Binärsignal dient als Ein-
gangssignal und wird als impulsförmiges Sig-
nal, als verzögertes Signal, als sogenanntes
Wischersignal oder als flankengetriggertes Si-
gnal ausgegeben. In letzterem Fall wird die
steigende oder fallende Flanke des Binärsig-
nals ermittelt und das Ausgangssignal für die
Dauer eines Abtastintervalls aktiviert.
Das Ausgangssignal ist in allen genannten
Fällen invertierbar.
Timer
Nach dem Starten des Timers wird für die
Dauer der Timerlaufzeit ein Signal ausgege-
ben, das invertierbar ist. Der Timerstart ist
auch nach Ablauf einer Vorlaufzeit oder nach
Erreichen einer Toleranzgrenze möglich.
Nach Ablauf des Timers kann ein Timer-Ende-
signal ausgegeben werden (zeitlich begrenzt
oder mit Quittierung).
Mit dem Timer lassen sich vielfältige zeitab-
hängige Funktionen realisieren wie z. B. eine
zeitbegrenzte Regelung oder Sollwertum-
schaltung oder eine zeitverzögerte Regelung.
Servicezähler
Das Gerät ist mit einer Zählfunktion ausgestat-
tet, die als Servicezähler verwendet werden
kann. Dazu wird entweder die Schalthäufigkeit
eines Binärsignals gezählt oder dessen Ein-
schaltdauer ermittelt. Mit Erreichen des ein-
stellbaren Grenzwerts wird ein Binärsignal
aktiviert, das quittiert werden muss.
Zusätzlich steht ein Betriebsstundenzähler zur
Verfügung, der die Betriebszeit des Geräts er-
mittelt.
Mathematik- und Logikfunktion
Mit der optionalen Mathematik- und Logik-
funktion (Typenzusatz) lassen sich analoge
bzw. binäre Werte miteinander verknüpfen.
Mit dem Setup-Programm können bis zu vier
frei konfigurierbare Mathematik- oder Logik-
formeln erstellt werden. Die Ergebnisse ste-
hen im Analog- bzw. im Digitalselektor für die
weitere Verwendung zur Verfügung.
Individuelle Anwenderebene
Die individuell konfigurierbare Anwenderebe-
ne enthält bis zu 16 editierbare Konfigurati-
onsparameter. Die Auswahl der Parameter
wird im Setup-Programm vorgenommen.
Setup-Programm
Das Setup-Programm bietet dem Anwender
eine einfache und komfortable Möglichkeit,
das Gerät mit Hilfe eines PCs zu konfigurie-
ren. Mit dem Setup-Programm können Daten-
sätze erstellt, editiert und ans Gerät
übertragen sowie von dort ausgelesen wer-
den. Die Daten können gespeichert und aus-
gedruckt werden. Darüber hinaus kann der
Anwender auf einfache Weise einen An-
schlussplan erzeugen und ausdrucken, der
die aktuelle Klemmenbelegung des Gerätes
zeigt.
Startup: Die Startup-Funktion dient zur Auf-
zeichnung von Prozessgrößen während der
Inbetriebnahme (max. 24 Stunden). Die auf-
gezeichneten Diagramme stehen im PC zur
Verfügung und können z. B. zur Anlagendoku-
mentation verwendet werden.
Onlinedaten: In einem separaten Fenster wer-
den die aktuellen Prozessgrößen des Geräts
dargestellt.
Programmeditor: Neben dem Programmeditor
innerhalb des Geräts bietet auch das Setup-
Programm die Möglichkeit, ein Sollwert-Pro-
gramm zu erstellen.
Kundenspezifische Linearisie-
rung
Durch die kundenspezifische Linearisierung
können auch Sensorsignale mit besonderer
Kennliniencharakteristik verwendet werden.
Die Programmierung wird im Setup-Pro-
gramm auf Basis einer Wertetabelle mit bis zu
40 Wertepaaren oder durch eine Formel (Po-
lynom 4. Ordnung) vorgenommen.
Strukturierter Text
Mit der Option Strukturierter Text“ (Typenzu-
satz) erhält der Anwender die Möglichkeit,
eine eigene Applikation zu erstellen.
Die Applikation wird mit dem ST-Editor, der
Bestandteil des Setup-Programms ist, in der
SPS-Programmiersprache „Strukturierter
Text“ erstellt. Die fertige Applikation wird zum
Gerät übertragen und dort ständig abgearbei-
tet. Zum Testen und zur Fehlersuche stehen
Online-Debugger-Funktionen im ST-Editor zur
Verfügung.
Durch den ST-Code können bis zu 10 hinter-
legte Textmeldungen applikationsabhängig
angezeigt werden.