JUMO mTRON T Mess-, Regel- und Automatisierungssystem Com1 RS422/485 oder RS232, Modbus Master/Slave RS422/485 oder RS232, Modbus Master/Slave oder PROFIBUS-DP Slave LAN Systembus Com2 max.
1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7 1.1 1.2 1.2.1 1.2.2 1.2.3 1.2.4 1.2.5 1.2.6 1.2.7 1.2.8 1.3 1.3.1 1.3.2 1.3.3 1.3.4 1.3.5 1.4 1.4.1 1.4.2 1.4.3 1.4.4 1.4.5 1.4.6 Aufbau dieser Systembeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Das Mess-, Regel- und Automatisierungssystem JUMO mTRON T . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Übersicht . . . .
.3.1 Allgemeines Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 4.3.2 Zentraleinheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 4.3.3 Reglermodul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 5 Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.2 8.3 8.3.1 8.3.2 8.3.3 8.3.4 8.4 Fehlercodes bei Messwerten im Float-Format . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Systemerweiterungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Systemversion 02 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Systemversion 03 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1 Einleitung 1.1 Aufbau dieser Systembeschreibung Diese Systembeschreibung, die auch Bestandteil des Systemhandbuchs (Zubehör) ist, beschreibt Eigenschaften, die das gesamte Mess-, Regel- und Automatisierungssystem betreffen oder für alle Module gleichermaßen zutreffend sind. Der komplette Informationsumfang für jedes Modul ist in den downloadbaren Betriebsanleitungen enthalten.
1 Einleitung 1.2 Das Mess-, Regel- und Automatisierungssystem JUMO mTRON T 1.2.1 Übersicht Com1 RS422/485 oder RS232, Modbus Master/Slave RS422/485 oder RS232, Modbus Master/Slave oder PROFIBUS-DP Slave LAN Systembus Com2 max.
1 Einleitung 1.2.3 Basismodule • mit dem Basismodul, max. 30 Ein-/Ausgangsmodulen und Routermodulen kann ein kompaktes und kostengünstiges zentrales oder dezentrales Mess-, Regel- und Automatisierungssystem aufgebaut werden (Visualisierung und Bedienung über Multifunktionspanel oder Anlagenvisualisierungssoftware JUMO SVS3000) die Basismodule beinhalten das Prozessabbild der Applikation. Weiterhin speichern und sichern sie alle Konfigurations- und Parameterdaten des Systems (außer Multifunktionspanel).
1 Einleitung 1.2.
1 Einleitung Relaismodul 4-Kanal • vier Relaisausgänge, die über den Systembus durch Digitalsignale angesteuert werden • jedes Relais ist mit einem Wechslerkontakt AC 230 V/3 A ausgestattet • separate Klemmleiste pro Relaisausgang • automatische Konfiguration nach Tausch des Moduleinschubs im Servicefall • Abmessungen (B × H × T): 22,5 mm × 103,6 mm × 101,5 mm (ohne Anschlusselemente) Weitere Informationen: Typenblatt 705015 Analog-Eingangsmodul 4-Kanal • vier universelle Analogeingänge • unte
1 Einleitung Analog-Ausgangsmodul 4-Kanal • vier einzeln konfigurierbare Analogausgänge 0(2) bis 10 V oder 0(4) bis 20 mA • Analogausgänge untereinander galvanisch getrennt • konfigurierbares Verhalten im Fehlerfall, z. B.
1 Einleitung 1.2.5 Sondermodule Routermodul • das Routermodul verteilt die Ein-/Ausgangsmodule auf mehrere Hutschienen/Schaltschränke (dezentrale Anordnung) • es vernetzt über den Systembus Module mit dem Basismodul oder dem Multifunktionspanel • bis zu 100 m Entfernung zwischen zwei Routermodulen bzw.
1 Einleitung Bedienpanels 350, 570, 1040 • TFT-Farbbildschirm (64k Farben) mit Resistiv-Touch-Technologie • Bildschirmdiagonalen 8,9 cm (3,5''), 14,5 cm (5,7''), and 26,4 cm (10,4'') • Bildschirmauflösungen 320 × 240 Pixel und 640 × 480 Pixel • unterschiedliche Gehäuseausführungen (Kunststoff, Metall) • Schutzart IP65 (frontseitig) • Spannungsversorgung DC 24 V • Ethernet-Schnittstelle (RJ45) zur Anbindung an das System • bis zu vier Bedienpanels pro Zentraleinheit (SPS-Option erforderlich)
1 Einleitung 1.2.8 PC-Programme Setup-Programm Setup-Programm zum Projektieren und Konfigurieren des gesamten Mess-, Regel- und Automatisierungssystems Optional kann eine vollwertige SPS freigeschaltet werden.
1 Einleitung Anlagenvisualisierungs-Software JUMO SVS3000 Anlagenvisualisierungs-Software zur Online-Visualisierung, Chargenprotokollierung sowie Bedienung des Mess-, Regel und Automatisierungssystems über einen vernetzten PC Diese Software ermöglicht eine rasche Einarbeitung und eine einfache Applikationserstellung. Durch vorgefertigte Masken (Prozess-, Gruppen-, Trendbilder) ist der Anwender in der Lage, sehr schnell eine individuelle Anwendung nach eigenen Anforderungen zu konfigurieren.
1 Einleitung 1.3 Inhalt der technischen Dokumentation Die Dokumentation für das Mess-, Regel- und Automatisierungssystem wendet sich an Anlagenhersteller und Anwender mit fachbezogener Ausbildung. Sie ist modular aufgebaut und besteht aus unterschiedlichen Teilen. In den folgenden Unterkapiteln werden die verschiedenen Arten von Dokumenten aufgeführt (bisherige Dokumentennummer in Klammern). 1.3.1 Gerätedokumentation in gedruckter Form 7050XX00T94... (B 7050XX.
1 Einleitung 7050XX00T90... (B 7050XX.0) Betriebsanleitung Die Betriebsanleitungen der einzelnen Module enthalten alle Informationen über die Montage, den elektrischen Anschluss, die Inbetriebnahme, die Bedienung und - falls erforderlich - die Parametrierung und die Konfiguration. 7050XX0XT92... (B 7050XX.2.
1 Einleitung 1.3.4 Gerätedokumentation im Internet Alle Dokumente stehen im Internet unter www.jumo.net zum Download bereit. Vorgehensweise beim Download: Schritt Tätigkeit 1 Auf der JUMO-Internetseite im Suchfeld (oben rechts) die Nummer der betreffenden Produktgruppe eingeben (z. B. 705001 für die Zentraleinheit) und die Suche starten. Die Ergebnisse der Suche werden aufgelistet. 1.3.5 2 Podukt auswählen (auf den Link klicken).
1 Einleitung 1.4 Verfügbare technische Dokumentation Für das Mess-, Regel- und Automatisierungssystem stehen die nachfolgend genannten Dokumente zur Verfügung (bisherige Dokumentennummer in Klammern). 1.4.1 Allgemein Produkt Dokumentation Art Nr. Mess-, Regel- und Automatisierungssystem Typenblatt 70500000T10... - X Systemhandbuch 70500000T90... (B 705000.0) X - Anleitung Setup-Programm 70500000T96... (B 705000.6) - X Systembeschreibung2 70500000T98... (B 705000.8) - X 1 2 1.4.
1 Einleitung 1.4.3 Ein-/Ausgangsmodule Produkt Dokumentation Art Nr. MehrkanalReglermodul Typenblatt 70501000T10... - X Betriebsanleitung 70501000T90... (B 705010.0) - X Montageanleitung 70501000T94... (B 705010.4) X X Typenblatt 70501500T10... - X Betriebsanleitung 70501500T90... (B 705015.0) - X Montageanleitung 70501500T94... (B 705015.4) X X Typenblatt 70502000T10... - X Betriebsanleitung 70502000T90... (B 705020.0) - X Montageanleitung 70502000T94... (B 705020.
1 Einleitung 1.4.5 Bedienen, Visualisierung, Registrieren Produkt Dokumentation Art Nr. Multifunktionspanel 840 Typenblatt 70506000T10... - X Betriebsanleitung 70506000T90... (B 705060.0) - X Schnittstellenbeschreibung Modbus 70506000T92... (B 705060.2.0) - X Montageanleitung 70506000T94... (B 705060.4) X X Typenblatt 70506500T10... - X Betriebsanleitung 70506500T90... - X Produkt Dokumentation Art Nr. Netzteile 24 V Typenblatt 70509000T10... Bedienpanels 1.4.
2 Sicherheitshinweise 2.1 Warnende Zeichen GEFAHR! Dieses Zeichen weist darauf hin, dass ein Personenschaden durch Stromschlag eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. WARNUNG! Dieses Zeichen in Verbindung mit dem Signalwort weist darauf hin, dass ein Personenschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
2 Sicherheitshinweise 2.3 Bestimmungsgemäße Verwendung Die beschriebenen Module sind für Mess-, Regel- und Automatisierungsaufgaben in industrieller Umgebung bestimmt, wie sie in den technischen Daten spezifiziert sind. Eine andere oder darüber hinausgehende Nutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Die Module sind entsprechend den gültigen Normen und Richtlinien sowie den geltenden sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei unsachgemäßer Verwendung Personen- oder Sachschaden entstehen.
3 Warenannahme, Lagerung und Transport 3.1 Prüfung der Lieferung • • • • 3.2 Hinweise zu Lagerung und Transport • • • 3.3 Auf unbeschädigte Verpackung und Inhalt achten Den Lieferinhalt anhand der Lieferpapiere und der Bestellangaben auf Vollständigkeit prüfen Beschädigungen sofort dem Lieferanten mitteilen Beschädigte Teile bis zur Klärung mit dem Lieferanten aufbewahren Das Modul in trockener und sauberer Umgebung lagern.
3 Warenannahme, Lagerung und Transport VORSICHT! In nicht ESD-geschützter Umgebung treten elektrostatische Aufladungen auf. Elektrostatische Entladungen können in Baugruppen oder Bauteilen Schäden anrichten. Für den Transport nur dafür vorgesehene ESD-Verpackungen verwenden. 3.
4 Geräteausführung identifizieren 4.1 Typenschilder Nachfolgend werden Lage und Inhalt der Typenschilder am Beispiel des Mehrkanal-Reglermoduls 705010 erklärt. Lage Das Typenschild (B) ist auf dem Modulgehäuse aufgeklebt. Weitere Typenschilder mit reduzierter Information befinden sich auf dem Moduleinschub (A) und innerhalb des Modulgehäuses (C; hier nicht dargestellt).
4 Geräteausführung identifizieren Teile-Nr. (TN) Die Teile-Nr. kennzeichnet einen Artikel im Katalog eindeutig. Sie ist wichtig für die Kommunikation zwischen Kunden und Verkauf. Fabrikations-Nummer (F-Nr) Der Fabrikations-Nummer beinhaltet u. a. das Produktionsdatum (Jahr/Woche). Beispiel: F-Nr = 0070033801211010006 Es handelt sich hierbei um die Zeichen an den Stellen 12, 13, 14, 15 (von links). Das Gerät wurde demnach in der 1. Woche 2011 produziert.
4 Geräteausführung identifizieren 4.2 Lieferumfang 1 Modul in der bestellten Ausführung 1 Abdeckung für Systembus (bei Zentraleinheit und Routermodul) 2 Endhalter für Hutschiene (bei Zentraleinheit und Routermodul) 1 Montageanleitung B 7050xx.4 1 MiniDVD mit Setup-Programm (Demoversion), Programmiersoftware CODESYS V3 und ausführlicher Dokumentation bei der Zentraleinheit Bei Rückfragen bitte an den Lieferanten wenden! 4.3 Zubehör Kostenpflichtig und separat zu bestellen sind: 4.3.
4 Geräteausführung identifizieren 4.3.2 Zentraleinheit Zubehör Bezeichnung Teile-Nr. Schnittstellenbaugruppen (Nachrüstplatinen): RS232 Modbus RTU 00569505 RS422/485 Modbus RTU 00569506 PROFIBUS-DP (Slave; ab Systemversion 02 und ab Produktionsdatum KW 27/2013 00569507 der Zentraleinheit) Typenzusätze (Freischaltungen): Mathematik- und Logikmodul (Freischaltung für alle angeschlossenen Reglermodule) 00569509 4.3.3 SPS nach IEC 61131-3 (CODESYS V3.
5 Montage 5.1 Allgemeines zur Montage/Demontage GEFAHR! Beim Mehrkanal-Reglermodul 705010 und beim Relaismodul 705015 können die Lastkreise von Relais- oder Halbleiterrelais-Ausgängen mit einer gefährlichen elektrischen Spannung (z. B. 230 V) betrieben werden. Es besteht die Gefahr eines Stromschlags. Vor der Montage/Demontage dieser Module oder vor dem Herausnehmen des Moduleinschubs sind die Lastkreise spannungsfrei zu schalten und die Klemmleisten vom Modul abzuziehen.
5 Montage 5.2 Reihenfolge der Module 5.2.1 System mit zentraler Modulanordnung Beispiel: Zentraleinheit mit Ein-/Ausgangsmodulen Hierfür ist die Zentraleinheit (A) erforderlich. Sie enthält alle Konfigurations-, Parameter- und Prozessdaten des gesamten Systems sowie gegebenenfalls die kundenspezifische SPS-Applikation. Alle Module werden rechts daneben in beliebiger Reihenfolge angereiht. Sie werden auf die Hutschiene aufgeschnappt und nach links gegen die Zentraleinheit bzw.
5 Montage 5.2.2 System mit dezentraler Modulanordnung Beispiel: Module auf mehreren Hutschienen Für den Aufbau eines dezentralen Mess-, Regel- und Automatisierungssystems ist ein Routermodul (A) erforderlich. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn nicht alle Module auf eine Hutschiene passen oder wenn Module in einem Abstand von mehr als 100 m von der Zentraleinheit oder einem vorgelagerten Routermodul entfernt montiert werden müssen.
5 Montage 5.3 Montage/Demontage auf Hutschiene Alle Module des Systems sind für die Montage auf Hutschiene nach DIN EN 60715 (35 mm × 7,5 mm × 1 mm) vorgesehen. Links, am Anfang der Hutschiene muss immer montiert sein: • eine Zentraleinheit oder • ein Routermodul Diese Module verbinden die Ein-/Ausgangsmodule mit der Spannungsversorgung und dem Systembus.
5 Montage 5.3.1 Basismodule Montage eines Basismoduls am Beispiel einer Zentraleinheit 705001 (A) (A2) (A1) Endhalter montieren (B) (B3) (B4) Vorgehensweise: Schritt Tätigkeit 1 Zentraleinheit (A) von unten in die Hutschiene einhängen und nach oben drücken (A1). 2 Zentraleinheit (A) nach hinten schwenken, bis sie einrastet (A2). 3 Endhalter (B) auf die Hutschiene setzen und nach rechts gegen die Zentraleinheit schieben (B3). Mit einem Schraubendreher den Endhalter befestigen (B4).
5 Montage Demontage eines Basismoduls am Beispiel einer Zentraleinheit 705001 (B) (A) (B) (C) (D) (D2) (B4) (B4) (C3) Zentraleinheit von der Hutschiene nehmen (E) (A) (A6) (E1) (A5) Vorgehensweise: Schritt Tätigkeit 1 Gegebenenfalls Anschlusskabel entfernen (Setup, LAN, Bus Out). 2 Gegebenenfalls verdrahtete Anschlussklemme (E) der Zentraleinheit (A) mit einem Schraubendreher lösen und nach vorn abziehen (E1).
5 Montage Schritt Tätigkeit 4 Abdeckung (C) nach rechts schieben (C3), bis die seitlichen Kontakte des benachbarten Moduls freiliegen. Danach Abdeckung mit einem Schraubendreher unten entriegeln, nach oben drücken und von der Hutschiene abnehmen. Hinweis: Die Abdeckung muss nicht von der Hutschiene abgenommen werden, wenn seitlich genügend Platz ist, um sie mindestens 10 mm nach rechts zu schieben.
5 Montage 5.3.2 Ein-/Ausgangsmodule Ein-/Ausgangsmodule können in beliebiger Reihenfolge rechts neben einem Basismodul oder einem Routermodul angeordnet werden. Montage am Beispiel eines Mehrkanal-Reglermoduls 705010 (A) (A1) (A2) Montagebeispiel (A) (A3) (B) (B4) (C) (C5) (D) (D6) (D7) Vorgehensweise: 38 Schritt Tätigkeit 1 Mehrkanal-Reglermodul (A) von oben in die Hutschiene einhängen (A1). 2 Mehrkanal-Reglermodul (A) nach unten schwenken, bis es einrastet (A2).
5 Montage Schritt Tätigkeit 6 Nach der Abdeckung den Endhalter (D) auf die Hutschiene setzen und nach links gegen die Abdeckung schieben (D6). 7 Den Endhalter (D) mit einem Schraubendreher befestigen (D7). Dabei darauf achten, dass Endhalter und Abdeckung fest am letzten Modul anliegen.
5 Montage Demontage am Beispiel eines Mehrkanal-Reglermoduls 705010 (A) (B) (C) (D) (D1) (A4) (B3) (C2) Mehrkanal-Reglermodul von der Hutschiene nehmen (E) (A) (A8) (E5) (A6) (F7) (F) Vorgehensweise: Schritt Tätigkeit 1 Endhalter (D) mit einem Schraubendreher vollständig lösen (D1), von unten nach oben drücken, nach vorn schwenken und von der Hutschiene abnehmen.
5 Montage Schritt Tätigkeit 3 Module (B) - rechts neben dem auszutauschenden Mehrkanal-Reglermodul (A) - mindestens 20 mm nach rechts schieben (B3). ➥ Diese Module sind von Spannungsversorgung und Systembus getrennt. 4 Mehrkanal-Reglermodul (A) nach rechts schieben (A4), bis die seitlichen Kontakte des benachbarten Moduls (hier: Zentraleinheit) - links neben dem auszutauschenden Mehrkanal-Reglermodul - freiliegen. ➥ Das Mehrkanal-Reglermodul ist von Spannungsversorgung und Systembus getrennt.
5 Montage 5.3.3 Sondermodule Montage am Beispiel eines Routermoduls 705040 (A) (A1) (A) (B) (B3) (B4) (A2) Vorgehensweise: 42 Schritt Tätigkeit 1 Routermodul (A) von oben in die Hutschiene einhängen (A1). 2 Routermodul (A) nach unten schwenken, bis es einrastet (A2). 3 Endhalter (B) auf die Hutschiene setzen und nach rechts gegen das Routermodul schieben (B3). 4 Endhalter (B) mit einem Schraubendreher befestigen (B4).
5 Montage Demontage am Beispiel eines Routermoduls 705040 (B) (A) (B2) (A3) Routermodul von der Hutschiene nehmen (D) (A6) (A) (D1) (A4) (C5) (C) Vorgehensweise: Schritt Tätigkeit 1 Gegebenenfalls Anschlusskabel entfernen (Bus In, Bus Out1, Bus Out2). ➥ Das Routermodul, alle Module - rechts neben dem Routermodul - sowie gegebenenfalls weitere über Bus Out1 oder Bus Out2 angeschlossene Geräte (Routermodule, Multifunktionspanel) sind vom Systembus getrennt.
5 Montage 44 Schritt Tätigkeit 4 Routermodul (A) nach links schieben (A3), bis die seitlichen Kontakte - auf der rechten Seite des Routermoduls - freiliegen. 5 Passenden Schraubendreher (C) in den Entriegelungsschlitz des Routermoduls stecken (A4) und nach oben drücken (C5). 6 Routermodul (A) nach oben aus der Hutschiene schwenken (A6) und entnehmen.
5 Montage 5.4 Einbau in Schalttafel 5.4.1 Multifunktionspanel Einbau eines Multifunktionspanels 840 (705060) (A) (C) (B2) (C) (C) (C3) (A1) (C) (C3) (C3) (C3) (D4) (D) (B2) (C3) (C3) (B) (C3) (B) (C) (C) (C3) (C) (C) Vorgehensweise: Schritt Tätigkeit 1 Das Gerät (A) von vorn in den Schalttafelausschnitt einsetzen (A1), bis die beiden seitlichen Federn (B) einschnappen (B2). Die Federn erleichtern die Montage, aber ersetzen nicht die Befestigungselemente (Schritt 2).
5 Montage 5.5 Austausch von Moduleinschüben 5.5.1 Ein-/Ausgangsmodule GEFAHR! Beim Mehrkanal-Reglermodul 705010 und beim Relaismodul 705015 können die Lastkreise von Relais- oder Halbleiterrelais-Ausgängen mit einer gefährlichen elektrischen Spannung (z. B. 230 V) betrieben werden. Es besteht die Gefahr eines Stromschlags. Vor dem Abnehmen der verdrahteten Klemmleisten sind die Lastkreise spannungsfrei zu schalten. Diese Arbeit darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
5 Montage VORSICHT! Für den Austausch dürfen nur Moduleinschübe des gleichen Typs verwendet werden. Anderenfalls kann die Funktion des Systems beeinträchtigt werden. Die Moduleinschübe sind anhand des Typenschilds eindeutig zu identifizieren. VORSICHT! Beim Mehrkanal-Reglermodul 705010 beinhaltet ein neuer Moduleinschub möglicherweise nachgerüstete und noch nicht konfigurierte Ein- oder Ausgänge.
5 Montage 5.5.2 Sondermodule Moduleinschub eines Routermoduls 705040 austauschen (A) (B) (F) (C) (D) (E) Zu Servicezwecken kann das Gehäuse (D) im System verbleiben, lediglich der Moduleinschub (B) wird ausgetauscht. Dank der Hot-Connect-Funktionalität des Routermoduls kann dies bei entsprechender Konfiguration (Alias-Geräteadresse) sogar im laufenden Betrieb erfolgen.
5 Montage Moduleinschub einbauen Schritt Tätigkeit 1 Neues Typenschild anstelle des alten Typenschilds (C) in das Gehäuse kleben. 2 Neuen Moduleinschub (B) an den geriffelten Flächen oben und unten fassen und in das Gehäuse (D) einsetzen. Hierbei darauf achten, dass die Platine des Moduleinschubs in die Führungsschienen des Gehäuses gleitet. 3 Verdrahtete Klemmleiste (A) wieder aufstecken. 4 Gegebenenfalls Anschlusskabel wieder anschließen (Bus In, Bus Out1, Bus Out2).
5 Montage 50
6 Elektrischer Anschluss 6.1 Installationshinweise HINWEIS! Diese Installationshinweise gelten für das gesamte Mess-, Regel- und Automatisierungssystem und treffen teilweise nur für das eine oder andere Modul zu. Den Zusammenhang stellt der jeweilige Anschlussplan dar. Anforderungen an das Personal • Arbeiten an Modulen dürfen nur im beschriebenen Umfang und ebenso wie der elektrische Anschluss ausschließlich von Fachpersonal durchgeführt werden.
6 Elektrischer Anschluss Verweise auf andere Stellen • Die Elektromagnetische Verträglichkeit entspricht den in den technischen Daten aufgeführten Normen und Vorschriften. • Bei der Zentraleinheit 705001 sind USB-Device-Schnittstelle und Spannungsversorgung nicht galvanisch getrennt. Bitte generell die Angaben zur galvanischen Trennung beachten.
6 Elektrischer Anschluss 6.2 Galvanische Trennung Basismodule Systembus 24V Ein-/Ausgangsmodule ~ ~ ~~ Zentraleinheit 705001 USB Device Systembus Out 1 Ethernet Com 1 Com 2 AC 1500 V AC 1500 V AC 30, DC 50 V AC 30, DC 50 V Analogeingang 3 Analogeingang 4 Digitaleingang 5 ... 6 Digitaleingang 7 ... 8 Digitaleingang 9 ...
6 Elektrischer Anschluss Systembus 24V Analog-Eingangsmodul 4-Kanal 705020 Analogeingang 1...8 Digitaleingang Analog-Eingangsmodul 8-Kanal 705021 AC 30 V, DC 50V AC 30 V, DC 50V AC 30 V, DC 50V AC 30 V, DC 50V AC 30 V, DC 50V ~~ ... Analogeingang 4 Digitaleingang ~~ ~ Analogeingang 1 Analogausgang 1 ... Analogausgang 4 ~ ~ Analog-Ausgangsmodul 4-Kanal 705025 AC 500 V AC 500 V Digitaleingang/ -ausgang 1...
6 Elektrischer Anschluss HINWEIS! Die externe Spannungsversorgung für das Digital-Ein-/-Ausgangsmodul 12-Kanal und die Spannungsversorgung zur Ansteuerung der Digitaleingänge dieses Moduls müssen über eine gemeinsame Trennvorrichtung ein- bzw. ausgeschaltet werden (gemeinsamer Stromkreis). HINWEIS! Thyristor-Leistungsteller (Typ 70906x; ab Systemversion 04): Angaben zur galvanischen Trennung sind aus der Betriebsanleitung des Leistungstellers zu entnehmen. 6.
6 Elektrischer Anschluss VORSICHT! Lange Anschlussleitungen können bei hoher Strombelastung (max. 8 A) zu einem erheblichen Spannungsabfall führen. Dies kann eine Unterschreitung der minimal zulässigen Eingangsspannung von DC 19,2 V zur Folge haben. Zur Vermeidung ist gegebenenfalls die Ausgangsspannung des Netzteils zu erhöhen. Dabei ist darauf zu achten, dass die maximal zulässige Eingangsspannung von DC 30 V an keinem Modul überschritten wird.
6 Elektrischer Anschluss 6.4 Strombelastung VORSICHT! Die maximale Strombelastung der Steckanschlüsse beträgt 8 A. Bei Überschreitung dieser Stromgrenze kann das System beschädigt werden. Module auf mehrere Hutschienen und ggf. auch Netzteile aufteilen. Ermittlung des maximalen Stroms ohne Setup-Programm In den Technischen Daten ist die Stromaufnahme für jedes Modul angegeben.
6 Elektrischer Anschluss VORSICHT! Die Stromaufnahme des Systems kann die Strombelastbarkeit der verwendeten Netzteile überschreiten. Die Netzteile können beschädigt werden. Netzteile ausreichend groß dimensionieren.
6 Elektrischer Anschluss 6.5 Systembus Seitlicher Systembus Der seitliche Systembus verbindet Basismodul oder Routermodul mit den auf derselben Hutschiene angeordneten Ein-/Ausgangsmodulen. Links am Anfang der Hutschiene muss immer • ein Basismodul oder • ein Routermodul montiert sein. Kennzeichnend ist, dass deren Steckanschlüsse ausschließlich nach rechts abgehen; alle anderen Module haben beidseitige Steckanschlüsse. Der seitliche Systembus ist physisch als Punkt-zu-Punkt-Verbindung realisiert.
6 Elektrischer Anschluss Systembusanschlüsse eines Multifunktionspanels 840 (4) 4 Systembus In 5 Systembus Out (5) Systembus zwischen Basismodul, Routermodul und Multifunktionspanel Um das Basismodul mit einem Multifunktionspanel oder einem Routermodul zu verbinden, wird eine Verbindung über die RJ45-Buchsen hergestellt (Bus Out - Bus In). Dafür ist ein handelsübliches Netzwerkkabel zu verwenden (Patch- oder Crossover-Kabel), das mindestens der Kategorie 5 entspricht und einen S/FTP-Schirm besitzt.
6 Elektrischer Anschluss (1) (2) (3) (4) (5) (1) Routermodul mit nachgeschalteten Modulen (2) Netzwerkkabel (Patch- oder CrossoverKabel), mindestens CAT5 (S/FTP); Entfernung je Verbindung bis zu 100 m (3) Multifunktionspanel; anstelle eines Routermoduls (4) Routermodul ohne nachgestaltete Module zur Erhöhung der Reichweite (5) Routermodul mit nachgeschalteten Modulen 61
6 Elektrischer Anschluss Anschluss von Thyristor-Leistungsstellern Ab Systemversion 04 lassen sich Thyristor-Leistungssteller vom Typ 70906x über den Systembus in das Mess-, Regel- und Automatisierungssystem integrieren. Jeder Leistungssteller zählt als ein Ein-/Ausgangsmodul (max. 30 Module pro System). Der Leistungssteller wird per Netzwerkkabel an die Zentraleinheit, an das Multifunktionspanel oder an ein Routermodul angeschlossen.
7 Inbetriebnahme und Konfiguration Für das Mess-, Regel- und Automatisierungssystems steht ein Setup-Programm zur Verfügung. Mit ihm muss der Anwender das System in Betrieb nehmen, indem er zunächst die Projekt-Konfiguration durchführt. Dazu zählen zum Beispiel: • Anlegen eines Projektes und Auswahl des ersten Moduls (z. B. Zentraleinheit) • Erstellen der Hardware-Anordnung, d. h.
7 Inbetriebnahme und Konfiguration 7.1 Setup-Programm Das Setup-Programm (Zubehör) wird auf einem PC installiert und über USB- oder LAN-Schnittstelle mit dem Basismodul (z. B. Zentraleinheit) verbunden. So lässt sich das gesamte System komfortabel konfigurieren, parametrieren und bedienen. Die Setup-Daten werden vom Basismodul über den Systembus zu den maximal 30 angeschlossenen Ein-/Ausgangsmodulen übertragen, auch wenn diese über ein Routermodul angeschlossen sind.
7 Inbetriebnahme und Konfiguration 7.2 Multifunktionspanel 840 Das Multifunktionspanel 840 mit TFT-Touchscreen dient zur leichten und übersichtlichen Messdatenvisualisierung, Bedienung, Konfiguration und Parametrierung des Systems. Der TFT-Farbbildschirm hat eine Bildschirmdiagonale von 21,3 cm (8,4“), eine Auflösung von 640 × 480 Pixel, 256 Farben und LED-Hintergrundbeleuchtung.
7 Inbetriebnahme und Konfiguration 66
8 Anhang 8.1 Allgemeine technische Daten 8.1.1 Richtlinien • • 8.1.2 Elektrische Sicherheit • • 8.1.3 nach DIN EN 61010-1 Überspannungskategorie III, Verschmutzungsgrad 2 Schutzart nach DIN EN 60529 • • • 8.1.
8 Anhang 8.1.7 Umgebungsanforderungen Multifunktionspanel 840 • Verwendung in Innenräumen • Umgebungstemperatur: -20 ... +55°C • Lagertemperatur: -30 ... +70°C • Feuchte ≤ 90 % rel. Feuchte ohne Betauung • Aufstellhöhe: max. 2000 m über NN Module • • • • • 8.1.8 Konformität • 8.1.9 CE (Konformitätszeichen gemäß DIN EN 61010-1 (NSR) + DIN EN 61326 (EMV)) Klimatische Prüfungen • • • 68 Verwendung in Innenräumen Umgebungstemperatur: -20 ... +55°C Lagertemperatur: -40 ... +70°C Feuchte: ≤ 90 % rel.
8 Anhang 8.1.
8 Anhang Multifunktionspanel • Schwingprüfung nach DIN EN 50178, Tabelle 14 Sinusförmige Schwingung, ortsfest Prüfverfahren Amplitude der Auslenkung Amplitude der Beschleunigung Frequenzbereich der Auslenkung Übergangsfrequenz Frequenzbereich der Beschleunigung Schwingungsart Schwingungsdauer • Grund-Schockform Spitzenbeschleunigung Schockdauer Anzahl der Schocks in jeder Richtung 8.
8 Anhang 8.3 Systemerweiterungen Durch die Erweiterung des Setup-Programms und der Systemsoftware sowie durch die Integration neuer Hardware wird das Mess-, Regel- und Automatisierungssystem kontinuierlich ausgebaut. Diese Systemerweiterungen werden im Rahmen neuer Systemversionen (Ausbaustufen) realisiert. 8.3.1 Systemversion 02 Die folgenden Erweiterungen stehen ab Systemversion 02 zur Verfügung.
8 Anhang Erweiterter Prozessbild-Editor • In jedem der maximal 18 Prozessbilder können nun bis zu 16 Ebenen definiert werden. Die einzelnen Objekte eines Prozessbilds werden einer Ebene zugeordnet. • Sichtbarkeit und Editierbarkeit einer Ebene können abhängig von der Benutzergruppe oder durch die SPS beeinflusst werden. • Zusätzliche Objekttypen ermöglichen die Auswahl von Programmen und Verfahrensschritten, dienen zur Anzeige von Chargentexten oder erlauben die Benutzeranmeldung/-abmeldung im Prozessbild.
8 Anhang Erkennen der Touchscreen-Betätigung Jede Betätigung des Touchscreens am Multifunktionspanel 840 wird erkannt und lässt sich mit Hilfe einer speziellen SPS-Bibliotheksfunktion auswerten. Dadurch ist es beispielsweise möglich, nach jeder Betätigung ein anderes Prozessbild darzustellen.
8 Anhang Zusätzliche SPS-Bibliotheksfunktionen • Zugriff (lesen/schreiben) auf Konfigurations- und Prozessdaten des Multifunktionspanels • Umschaltung des Bedienbilds (Visualisierung) innerhalb der Bedienerebene des Multifunktionspanels • temporäre Änderung der Funktion der Home-Schaltfläche des Multifunktionspanels Automatische Benutzerabmeldung Mit dieser Funktion kann das Gerät vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden.
8 Anhang Zusätzliche Konfigurationsparameter und Prozesswerte des Mehrkanal-Reglermoduls über Modbus verfügbar Konfigurationsparameter: • Sollwertfunktionen: Startwert sowie positive und negative Steigung der Sollwertrampen • Grenzwertüberwachungen: Einschalt- und Ausschaltverzögerung, Wischerzeit Prozesswerte: • Digitalausgänge: Prozesswert, Schaltverhalten (Kontaktart NO oder NC) • Grenzwertüberwachungen: Quittierungssignal • Reglerkanäle: Aktiver Parametersatz, Regler aus, Selbstoptimierung stopp • Sollw
8 Anhang 8.4 Schulungsangebote/Seminare Weiterbildung ist in der heutigen Zeit der modernen Automatisierungstechnik unentbehrlich geworden. Wir möchten als einer der führenden Hersteller von Systemen der Mess- und Regeltechnik Fachwissen über Produkte und zu allgemeinen Grundlagenthemen an Kunden und Mitarbeiter weitergeben. Hierfür haben wir in Fulda ein Schulungszentrum geschaffen, das nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattet ist.
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