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V6.00/DE/00440504/2022-01-05
Seite 2/17Typenblatt 202755
20275500T10Z000K000
Funktionsbeschreibung
Das induktive Messverfahren erlaubt eine
weitgehend wartungsfreie Erfassung der spe-
zifischen Leitfähigkeit auch in schwierigsten
Mediumsverhältnissen. Im Gegensatz zum
konduktiven Messverfahren treten Probleme
wie Elektrodenzersetzung und Polarisation
praktisch nicht auf.
Die Messung der Leitfähigkeit erfolgt mit einer
induktiven Sonde. Eine Sinus-Wechselspan-
nung speist die Sendespule. In Abhängigkeit
von der Leitfähigkeit der zu messenden Flüs-
sigkeit wird ein Strom in die Empfangsspule
induziert. Der Strom ist proportional zur Leit-
fähigkeit des Mediums.
Gerätebeschreibung
Messzelle
Die Messzelle besteht aus einem hermetisch
verschlossenen Körper aus Polypropylen (PP)
bzw. Polyvinylidenfluorid (PVDF), in dessen
Inneren die beiden Messspulen angeordnet
sind. Eine Durchflussöffnung in der Messzelle
erlaubt die Durchströmung mit dem Messme-
dium. Bedingt durch das Messprinzip besteht
zwangsläufig eine galvanische Trennung zwi-
schen Messmedium und Istwertausgang.
Die Messzelle ist in hohem Maße temperatur-
und druckstabil.
(1) Temperaturfühler freistehend
(1a) optional: innenliegend
(2) Messzellenkörper aus PP
(3) Messspulen
(4) Flüssigkeitssschleife
Temperaturfühler freistehend:
Der Sensor in Edelstahlhülse spricht sehr
schnell auf Temperaturänderungen an.
Temperaturfühler innenliegend:
Der Sensor ist im PP-Körper integriert. Bei
dieser Ausführung kommt kein Metall mit dem
Messmedium in Berührung (wichtig bei ag-
gressiven Medien). Allerdings ist die Tempera-
turerfassung träger.
(1)
(2)
(3)
(4)
(1a)
Temperaturkompensation (TK)
Die starke Abhängigkeit der Leitfähigkeit von
der Temperatur des Mediums macht in der
Regel eine Kompensation des Temperaturein-
flusses notwendig.
Das Gerät ermöglicht lineare und nichtlineare
TK.
Die TK kann bei Bedarf abgeschaltet werden,
z. B. bei stabilen Temperaturverhältnissen am
Messort oder wenn die TK in externen Aus-
werteeinheiten softwaremäßig erfolgt (SPS
o.ä.).
Prozessanschlüsse
Für die unterschiedlichen Einsatzfälle kann
das Gerät mit verschiedenen Prozessan-
schlüssen (auch als Eintauchversion) geliefert
werden, siehe Abmessungen.
Einbau an der Messstelle
Die Einbaulage ist grundsätzlich beliebig. Es
muss aber darauf geachtet werden, dass sich
das Messmedium im Durchströmungskanal
kontinuierlich austauschen kann.
Messumformer
Der Messumformer CTI-500 ist für den Ein-
satz vor Ort konzipiert. Ein robustes Gehäuse
schützt die Elektronik und die elektrischen
Anschlüsse vor aggressiven Umgebungsein-
flüssen (IP67). Eine Belüftungsschraube mit
PTFE-Membrane verhindert Kondenswasser-
bildung.
Bedienung
Die Bedienung des JUMO CTI-500 erfolgt
entweder mit den Gerätetasten und dem Gra-
fik-LC-Display und/oder über das Setup-Pro-
gramm per PC/Laptop.
Das Gerät kann mit Passwort gegen unbefug-
tes verstellen gesichert werden.
Funktionen der Ausgänge
Analogausgänge
• je ein analoger Istwertausgang für Leitfä-
higkeit/Konzentration und Temperatur
• analoge Ausgangssignale sind frei skalier-
bar (Messbereichs-Anfangs- und Endwert)
• Verhalten der Analogausgänge bei
Messbereichsüber- bzw. -unterschreitung/
Alarm kann programmiert werden
• Simulation des Istwertausgangs:
analoge Istwertausgänge können im
„Hand“-Modus frei eingestellt werden
Anwendung: Trocken-Inbetriebnahme der
Anlage, Fehlersuche, Service
Anzeige- und Bedienelemente
(1) Grafik-LC-Display
(2) LED für Schaltstellungsanzeige der Ausgänge K1 und K2
(3) Tastatur
Ausführung ohne Display
Bedienung/Konfiguration nur über
Setup-Programm
Ausführung mit Display
Bedienung/Konfiguration über
Tastatur oder Setup-Programm
K1
K2
EXIT
PGM
K1
K2
(1)
(2)
(3)










