Instructions
JetCat LCU Pro USB
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Betrieb mit ECU (ECU-Mode):
Ist eine ECU angeschlossen, erkennt dies die LCU automatisch und schaltet die Ansteuerung der Blitzer,
der Positionsleuchten und die Nachbrenner-Ausgänge auf Befehle der ECU um.
Beim Einschalten der ECU (abhängig von deren Softwarestand) wird, wenn eine LCU gefunden wird,
„LCU Pro USB“
auf der GSU gemeldet. Die Steuerung der LCU Pro USB übernimmt dann die ECU. Signale des
Empfängers werden nur nicht mehr durchgereicht. Einzig die Signale für die vom Anwender festgelegten
Scheinwerfer werden im Normalbetrieb noch über die programmierten RC-Schaltpunkte ein – und
ausgeschaltet (Ausnahme Warnfunktion). Wurde die LCU Pro USB ursprünglich an einem Empfänger
betrieben und soll nun über eine ECU gesteuert werden, muss die LCU Pro USB umgestellt werden. Dazu
die LCU Pro USB nur an die ECU anschliessen, die RC-Eingänge frei lassen. Mit einem ca. 2 Sekündigen
Drücken der Taste SET bis alle Kontroll-LED´s 4x aufblinken werden alle Ausgänge, die eine Zuordnung
und Schaltpunkt auf RC hatten und auf Dauerlicht gestellt waren, auf ECU-Mode zurückgesetzt. Danach
können wieder eventuelle RC-Eingänge für Scheinwerfer belegt werden und die normale RC-
Programmierung, sofern nötig, wie im Abschnitt 2.Programmierebene beschrieben, ausgeführt werden.
Beim Start der Turbine werden die Ausgänge, die als Blitzer programmiert wurden, eingeschaltet. Die
Blitzer sind die ganze Zeit bis einschliesslich Nachkühlen in Betrieb. Ist die Turbine hochgefahren und hat
der Pilot die Kontrolle über die Drossel, schalten sich die Ausgänge, die als Positonsleuchten
programmiert wurden, ein.
Es sind im Normalbetrieb eingeschaltet:
- die Blitzer
- die Positionsleuchten.
Zusätzlich werden entweder die Nachbrennerausgänge A12+A13 oder A11 geschaltet:
Wenn die Nachbrennerausgänge A12 + A13 aktiviert wurden (auch Dauerlicht)
Bei einem JetCat-Strahltriebwerk:
Ist die Knüppelstellung auf "Vollgas" und die Turbine hat Maximaldrehzahl erreicht, schalten sich die
Nachbrennerausgänge A12+A13 dazu. Wird der Gasknüppel wieder zurückgenommen, schalten sich die
Nachbrennerausgänge wieder aus.
Wenn die Nachbrennerausgänge A12 + A13 deaktiviert wurden
Bei einem JetCat-Wellenleistungstriebwerk:
Sollte die Turbinendrehzahl 4000U/min unter die im Limitsmenü der ECU programmierten
Turbinendrehzahl absinken (höhere Rotorlast), wird Ausgang A11 zur Warnung abgeschaltet, ist die
Hauptrotordrehzahl (eigentlich 4000U/min vor Enddrehzahl) wieder erreicht, schaltet Ausgang A11 wieder
ein. Als optische Kontrollfunktion für den sich leerenden Tank werden die Positionsleuchten bei Erreichen
der in der ECU eingestellten Tankwarnfunktion alle 30 Sekunden für 5 Sekunden abgeschaltet.
Sollte während des Fluges ein Failsafe oder leerer Turbinenakku auftreten, werden die Ausgänge A1–A13
als Warnsignal auf ein schnelles, deutlich erkennbares Blinken geschaltet.
Wird die Turbine ausgeschaltet, erlöschen die Positonsleuchten, die Blitzer sind weiter bis zum Ende der
Nachkühlung eingeschaltet.
Ist die Nachkühlung beendet, sind alle von der ECU gesteuerten Leuchten ausgeschaltet.










