Datasheet

iC-VX
LEITUNGSTREIBER, 3 KANÄLE KOMPLEMENTÄR
Ausgabe C1, Seite 9/11
Bild 3: VEE = VSUB Bild 4: VEE > VSUB
Die mittleren Verlustleistungen im iC und in den Widerständen verringern sich, wenn die Temperaturschutz-
schaltung die Treiberausgänge bei hoher Chip-Temperatur taktet. Die verwendeten Widerstände sind für die
ermittelte Verlustleistung auszulegen, um eine Überlastung bei Dauerkurzschluss der Leitung zu vermeiden.
Werden die Treiber mit kleinerer Versorgungsspannung betrieben, verringert sich die auf das iC entfallende
Verlustleistung, und die Temperaturschutzschaltung wird erst verzögert oder gar nicht aktiv.
Für VB# 20V sind kleinere Widerstände erlaubt (>10S), ohne die Kurzschlussfestigkeit des iCs zu gefähr-den.
Dadurch kann die Temperaturschutzschaltung des iCs wieder aktiv werden, und auch 1/3W Widerstände werden
nicht überlastet.
BEISPIEL 3: Datenübertragung bei Ansteuerung mit 5V TTL/CMOS Signalen
Bei Ansteuerung mit TTL- oder CMOS-Logik kann der Baustein mit der 5V Logik-Versorgung an VCC und VT
betrieben werden. Die Pins VEE und VSUB sind mit der Logik-Masse zu verbinden. Die 24V-Versorgung ist an
VB1 oder VB2 anzulegen (Bild 3).
In der alternativen Beschaltung nach Bild 4 ist die positive Versorgungsspannung für Logik und Treiber
gemeinsam. Ein Negativ-Spannungsregler erzeugt Ground für die Logik bzw. das Bezugspotential VEE für die
Eingangsstufen. Infolge der größeren Bias-Versorgungspannung an VT erhöht sich bei dieser Beschaltung die
iC-Verlustleistung.
In beiden Beispielen sind die Schaltschwellen der Schmitt-Trigger Eingänge E1..3 zu TTL- und CMOS-Pegeln
kompatibel.
Abhängig von der Leitungslänge ist der Treiberstrom mit der Beschaltung PROG= offen zu 30mA bzw. mit
PROG= VSUB zu 100mA auszuwählen. Bei 100mA Treiberstrom müssen die Endstufen über beide Anschlüsse
VB1 und VB2 versorgt werden.