Datasheet
iC-VX
LEITUNGSTREIBER, 3 KANÄLE KOMPLEMENTÄR
Ausgabe C1, Seite 8/11
L=100m, CB=100pF/m
SPS
24V
5V
B
A
Z
C1
1µF
BIAS
TEMP.-ÜBERWACHUNG
iC-VX
KANAL3
KANAL2
KANAL1
30
30
30
30
30
30
2k
2k
2k
C2
1µF
VSUB
12
E2
2
E1
1
E3
7
PROG
5
VEE
4
VB2
8
NA1
14
A1
15
A2
13
NA2
11
A3
10
NA3
9
VB1
16
VT
6
VCC
3
Bild 2: Datenübertragung mit hoher kapazitiver Last; PROG an VSUB: I(A)$ 100mA
f
max
.
20
kHz
×
100
pF
/
m
CB
×
100
m
L
×
24
V
VB
2
×
413
K
&
T
a
70
K
×
75
K
/
W
R
thja
×
2
Kanäle
(2.1)
BEISPIEL 2: Lange Leitungen
Längere Leitungen von z.B. 100m erfordern einen höheren Treiberstrom und eine Wellenanpassung. Ein ent-
sprechender Vorwiderstand von 30S am Treiberausgang gewährleistet Kurzschlussfestigkeit und eine geeignete
Aufteilung der Verlustleistung auf Widerstand und iC. Pin PROG an VSUB wählt den hohen Treiberstrom von
100mA. Die Treiberversorgung muss in diesem Fall über VB1 und VB2 zugeführt werden.
Die durch die Verlustleistung eingeschränkte maximale Signalfrequenz lässt sich durch die Normierung auf die
Randwerte des Beispiels für lange Leitungen abschätzen:
Bei einer Slew-Rate Begrenzung gilt für die maximale Signalfrequenz unter Vernachlässigung der Sättigungs-
spannung:
CB = Kapazitätsbelag der Leitung
L = Länge der Leitung
C
L
= Wirksame Lastkapazität am Ausgang A gg. NA
VB = Versorgungsspannung
T
a
= Umgebungstemperatur
R
thja
= Wärmewiderstand vom Chip zur Umgebung (R
thja
= R
thjb
+ R
thba
)
Die Strombegrenzung der Treiberstufen kann in der 100mA Programmierstellung bis zu 300mA betragen. Damit
errechnet sich die maximale Verlustleistung bis zum Ansprechen der Temperaturschutzschaltung für den
angeschlossenen 30S Widerstand bzw. für das iC mit VB= 24V.
Max. Verlustleistung im Widerstand: Pmax
R
= I² × R = (300mA)² × 30S = 2.7W
Max. Verlustleistung im iC pro Kanal: Pmax
IC
= (VB - I(A) × R) × I(A) = 4.5W
f
max
.
100
m
A
4×
VB
×(
C
L
%1
nF
)
(2.2)










