Datasheet

iC-VX
LEITUNGSTREIBER, 3 KANÄLE KOMPLEMENTÄR
Ausgabe C1, Seite 7/11
L=5m, CL=500pF
SPS
24V
Z
5V
B
A
BIAS
TEMP.BERWACHUNG
iC-VX
KANAL3
KANAL2
KANAL1
2k
2k
2k
C1
1µF
C2
1µF
VSUB
12
E2
2
E1
1
E3
7
PROG
5
VEE
4
VB2
8
NA1
14
A1
15
A2
13
NA2
11
A3
10
NA3
9
VB1
16
VT
6
VCC
3
Bild 1: Datenübertragung mit geringer kapazitiver Last; Pin PROG offen: I(A)$ 30mA
f
max
.
200
kHz
×
500
pF
CL
×
24
V
VB
2
×
413
K
&
T
a
70
K
×
75
K
/
W
R
thja
×
2
Kanäle
(1.1)
f
max
.
30
mA
4×
VB
×(
CL
%1
nF
)
(1.2)
BEISPIEL 1: Kurze Leitungen
Kurze Leitungen von z.B. 5m stellen für das iC näherungsweise kapazitive Last dar; eine Anpassung des Wellen-
widerstands ist nicht erforderlich. Mit jeder Schaltflanke treten im iC Umschaltverluste pro Kanal von Pc = 1/2 VB
× I(A) auf. Die Lastkapazität wird mit dem garantierten Treiberstrom von I(A)$ 30mA umgeladen. Diese
Umschaltverluste bestimmen die mögliche Grenzfrequenz, da die hohe Chip-Verlustleistung ohne Kühlung zum
Abschalten des iCs führt. Bei großer kapazitiver Last kann die Übertragungsrate auch durch Abfall- und
Anstiegszeiten begrenzt werden, die den Signalhub verkleinern.
Bild 1 zeigt als typische Anwendung die Übertragung der Ausgangssignale eines Inkremental-Drehgebers (Spur
A, Spur B, Nullimpuls Z) an eine Steuerung (SPS). Die durch die Verlustleistung eingeschränkte maximale
Signalfrequenz lässt sich durch die Normierung auf die Randwerte des Beispiels für kurze Leitungen abschätzen:
Bei einer Slew-Rate Begrenzung gilt für die maximale Signalfrequenz unter Vernachlässigung der Sättigungs-
spannung:
CL = Lastkapazität in Brückenschaltung, von Ausgang A gg. NA
VB = Versorgungsspannung
T
a
= Umgebungstemperatur
R
thja
= Wärmewiderstand Chip/Board/Umgebung (R
thja
= R
thjb
+ R
thba
)